Stoppt den Überwachungsstaat! Jetzt klicken & handeln Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

30 Januar 2010

Tony Blair Kriegsverbrecher

> http://www.youtube.com/watch?v=OXPPu418C78

Ja, genau: Wenn Politiker Auflagen bzw. Bedingungen setzen, die sie
selber nicht erfüllen können, weiß man nicht ob man lachen oder weinen
sollte!

Das ist wie die Englischen Abgeordneten und die Spesen-Skandale: Es
wird hoch geredet aber die Wahrheit ist ganz anders!

> Allerdings: _Was_ er da inhaltlich sagt - bzw. zu sagen versucht -
> ist gar nicht so lustig...

Ja, der Inhalte sind ziemlich erschreckend ...

"On the one hand the crisis has revealed that there is a need for more
governmental regulation. On the other hand we need to find a way of
drastically limiting government interference in economic activities
since this would otherwise cause a permanent impairment of gross drivers
of the free market economy."

Er sagt die Krise hätte gezeigt, dass wir mehr Regulierung für die

Banken brauchen aber wir müssen unser Bestes tun um Regulierung zu
vermeiden sonst ist das schlecht für die Wirtschaft. Widersprüche ohne
Ende!

Krass, oder?

"In Germany we try a finance solution on the initiative of the Deutsche
Bank."

Also die Deutsche Bank steuert die Regulierung ????

"In my mind Globalisation and Market Economy are indivisible."

"Liberalisation, liberalisation ... and removing subsidies and
protectionist policies"
... und ...
"We cannot allow everyone to do as he pleases"
Also Liberalisierung Freiheit für die Wirtschaft aber Regeln für
"everyone" (für das Volk eher als für die Wirtschaft, glaube ich).

Jetzt bekomme ich wirklich ein "1984-Gefühl": Wir leben in einer Welt
von unbegrenzten Lügen und unbegrenzten Widersprüchen!

Grüße,
Alan

PS: Aber in Davos kommt das sicher gut an!


"Mit Spannung verfolgen die Briten den Auftritt ihres Ex-Premiers Blair
vor dem Irak-Ausschuss. Massenvernichtungswaffen waren der Grund für

seinen damaligen Entschluss, den Irak 2003 anzugreifen. Doch die wurden
nie gefunden. Blair verteidigte sich: Hätte er gewusst, dass es keine
Waffen gegeben hätte, wäre die Entscheidung anders gefallen."

Stimmte diese Aussage, wäre sie eine Ohrfeige für den ehem. amerik.
Präs. Bush und seine Neoliberalen Einflüsterer, gegen die Redlichkeit
der amerik. Geheimdienste sowie ein Armutszeugnis für die brit.
Geheimdienste.

Dagegen steht jedoch:

"Schon im Jahr nach dem Einmarsch räumte Blair ein, die vom Irak
ausgehende Gefahr falsch eingeschätzt zu haben. Eine vorangegangene
Untersuchung hatte ihn von dem Vorwurf entlastet, Material gefälscht
oder die Bedrohung absichtlich übertrieben zu haben. Bei den Anhörungen
jetzt aber sind neue Zweifel aufgetaucht, nachdem sich der damalige
Geheimdienstkoordinator von Blairs Bewertung des Irak-Dossiers
distanziert hatte. Außerdem erklärte der Ex-Premier kürzlich in der BBC
den Einmarsch auch für gerechtfertigt, wenn man gewusst hätte, dass dort
keine Massenvernichtungswaffen gefunden werden: "Natürlich hätte man
dann andere Argumente vorbringen müssen über die Art der Bedrohung."

Eine der Kriegsfolgen des Irakkrieges sind mehr als 1,5 Millionen
irakische Flüchtlinge, letztlich im Neokonservativen Kampf um möglichst
profitable Irakische Erdölkonzessionen.


Blair, Bush und ein paar Andere gehören vor ein internationales
Gericht. Das muss nicht wieder in Nürnberg sein, aber es wäre
besonders für Schröder und Fischer der passende Ort. Es wäre ein
wunderbares Zeichen für den Weltfrieden, wenn wir das noch erleben
dürften,
wünscht Klaus

Schade, das Großbritannien anscheinend immer noch nicht
zu den Unterzeichnerstaaten des IStGH gehört, denn sonst
gäbe es einen passenden Ort: Den Haag.

http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Strafgerichtshof

Hallo, liebe MitstreiterInnen,
hier übersende ich Euch den Link mit den Videoaufnahmen von unserer
Veranstaltung im Berliner DGB-Haus
und das Anschreiben von Publicsolidarity.

http://publicsolidarity.de/2010/1/25/yahav-zohar-von-icahd-am-25-januar-2010-in-berlin

Ich habe drei Veranstaltungen mit Yahav Zohar in Berlin miterlebt. Sachlich und anschaulich geht er auf die
Geschichte und aktuelle Entwicklungen des Nahost-Konfliktes ein. Er spricht nicht für die Palästinenser,
sondern er spricht für sich als Jude aus Jerusalem. Die traumatischen Erfahrungen der Juden sind in seiner Perspektive
präsent. Auch in kontroversen Diskussionen überzeugt er durch Sachlichkeit. Er macht deutlich, warum Deutschland
zu einer kontraproduktiven Kraft im Friedensprozess geworden ist und appelliert an unsere Verantwortung.

Yahav Zohar tourt einen Monat lang durch Deutschland, er spricht in 22 Städten und einem Dorf.
Besucht die Veranstaltungen, verbreitet die Informationen, informiert die Medien!

1 Comments:

Anonymous Andreas Grünwaldt said...

ICAHD Veranstaltungen in 22 Städten und ein Dorf???
Soll das Gräfenberg sein???
Gräfenberg ist seit 1371 Stadt und nicht gerade "sleepy" wie es der Spiegel online nahelegt.

http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,514610,00.html

Hier ist viel los und gestern abend waren 42 Besucher beim Vortrag von Yahav, was ca 2% der Einwohner entspricht. Ich wäre froh, wenn wir diese Quote heute in Nürnberg erreichen würden, oder wenn Yahav in den Großstädten eine ähnliche Resonanz erfahren würde.

Trotzdem mit freundlichem Gruß

Andreas Grünwaldt

Fr. Feb. 12, 01:09:00 nachm. MEZ  

Kommentar veröffentlichen

<< Home