<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029</id><updated>2011-12-25T03:56:11.335+01:00</updated><title type='text'>Alternative Nachrichten - Hintergrundinfo und zensierte Stories - Verbotene Analyse</title><subtitle type='html'>Globalisierung überträgt das Modell der Dritten Welt
auf die Industrienationen.

Ein Sektor extrem reich, der andere besteht aus überflüssigen Menschen, die in Armut und Verzweiflung leben.

Die wahren Entscheidungen werden in den Konzernen getroffen. 

Parlamente und Bürger haben immer weniger Einfluss.

&lt;i&gt;Noam Chomsky&lt;/i&gt;</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>464</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-3497201357211522868</id><published>2011-12-25T03:55:00.000+01:00</published><updated>2011-12-25T03:56:11.523+01:00</updated><title type='text'>Der Krieg der Banken gegen das Volk</title><content type='html'>07. Dezember 2011&lt;p&gt;Krieg der Banken gegen das Volk&lt;p&gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton, 03.12.2011&lt;p&gt;Oligarchie der Finanz, von Michael Hudson&lt;p&gt;Bankstrategen haben gelernt, &amp;#252;ber ihre Pl&amp;#228;ne nicht demokratisch&lt;br&gt;abstimmen zu lassen, nachdem die Isl&amp;#228;nder 2010 und 2011 es zweimal&lt;br&gt;abgelehnt haben, der Kapitulation ihrer Regierung vor Gro&amp;#223;britannien&lt;br&gt;und den Niederlanden nach den massiven Verlusten isl&amp;#228;ndischer Banken&lt;br&gt;zuzustimmen. Und den Griechen, denen in diesem Herbst ein Referendum&lt;br&gt;verwehrt wurde, blieb nichts &amp;#252;brig, als massenhaft auf die Stra&amp;#223;en zu&lt;br&gt;gehen, um ihren Widerstand gegen die von der Europ&amp;#228;ischen Zentralbank&lt;br&gt;geforderten Privatisierungen zu zeigen.&lt;p&gt;Das Problem ist, dass Griechenland seine Schulden nicht zur&amp;#252;ckzahlen&lt;br&gt;kann. Die EZB verlangt den Verkauf von Staatsbesitz - Land, Wasser,&lt;br&gt;H&amp;#228;fen - sowie eine K&amp;#252;rzung von Renten und anderen Sozialleistungen.&lt;br&gt;Die „untersten 99 Prozent&amp;quot; sind verst&amp;#228;ndlicherweise emp&amp;#246;rt, wenn sie&lt;br&gt;h&amp;#246;ren, dass die Spitzenverdiener 45 Milliarden Euro allein in&lt;br&gt;Schweizer Banken geparkt haben sollen und damit weitgehend f&amp;#252;r das&lt;br&gt;Haushaltsdefizit verantwortlich sind. Dass normale Steuerzahler f&amp;#252;r&lt;br&gt;Steuerfl&amp;#252;chtlinge geradestehen sollen - und f&amp;#252;r die allgemeine&lt;br&gt;Nichtversteuerung von Verm&amp;#246;gen seit den Zeiten der Milit&amp;#228;rjunta -,&lt;br&gt;sorgt nat&amp;#252;rlich f&amp;#252;r Wut. Wenn die Troika aus EZB, Europ&amp;#228;ischer Union&lt;br&gt;und IWF verk&amp;#252;ndet, dass die Bev&amp;#246;lkerung aufkommen m&amp;#252;sse f&amp;#252;r das, was&lt;br&gt;die Reichen sich nehmen, stehlen, am Finanzamt vorbeischleusen, so ist&lt;br&gt;das keine politisch neutrale Haltung. Hier wird unfair erlangter&lt;br&gt;Reichtum privilegiert.&lt;p&gt;&lt;p&gt;N&amp;#252;tzliche Idioten&lt;p&gt;Ein demokratisches Fiskalregime w&amp;#252;rde progressive Steuern auf&lt;br&gt;Einkommen und Grundbesitz erheben und Steuerflucht ahnden. Seit dem&lt;br&gt;19. Jahrhundert haben demokratische Reformer versucht,&lt;br&gt;Volkswirtschaften von Verschwendung, Korruption und Einkommen aus&lt;br&gt;Verm&amp;#246;gen zu befreien. Doch die „Troika&amp;quot; schreibt eine regressive&lt;br&gt;Besteuerung vor, die nur durchzusetzen ist, wenn die Regierung in die&lt;br&gt;H&amp;#228;nde nicht gew&amp;#228;hlter „Technokraten&amp;quot; gelegt wird.&lt;p&gt;Die Bezeichnung „Technokraten&amp;quot; f&amp;#252;r die Administratoren einer derart&lt;br&gt;undemokratischen Politik ist ein zynischer Euphemismus f&amp;#252;r&lt;br&gt;Finanzlobbyisten oder Finanzb&amp;#252;rokraten, die im Namen ihrer&lt;br&gt;Auftraggeber als n&amp;#252;tzliche Idioten fungieren. Ihre Ideologie sieht den&lt;br&gt;gleichen Sparkurs vor, der verschuldeten Staaten in der Dritten Welt&lt;br&gt;zwischen den 1960ern und 1980ern vom Internationalen W&amp;#228;hrungsfonds&lt;br&gt;aufgezwungen wurde. Diese B&amp;#252;rokraten sprachen von Stabilisierung der&lt;br&gt;Zahlungsbilanz, &amp;#246;ffneten zugleich den Markt und verkauften&lt;br&gt;Exportbetriebe und Infrastruktur an ausl&amp;#228;ndische Gl&amp;#228;ubiger. Die Folge&lt;br&gt;war, dass die betroffenen L&amp;#228;nder sich bei ausl&amp;#228;ndischen Banken und&lt;br&gt;ihren einheimischen Oligarchen noch weiter verschuldeten.&lt;p&gt;&lt;p&gt;Faule Kredite&lt;p&gt;Dieser Weg wird nunmehr den Sozialdemokratien im Euroraum&lt;br&gt;vorgeschrieben. Die L&amp;#246;hne sollen gek&amp;#252;rzt, der Lebensstandard soll&lt;br&gt;verringert werden und die politische Macht auf Technokraten &amp;#252;bergehen,&lt;br&gt;die im Auftrag gro&amp;#223;er Banken und Finanzinstitutionen agieren. Der&lt;br&gt;&amp;#246;ffentliche Sektor soll privatisiert, der Arbeitsmarkt dereguliert,&lt;br&gt;Leistungen der Sozial-, Renten- und Krankenversicherung sollen&lt;br&gt;eingeschr&amp;#228;nkt werden.&lt;p&gt;Die L&amp;#246;sung eines jeden gr&amp;#246;&amp;#223;eren sozialen Problems schafft - nicht&lt;br&gt;immer unbeabsichtigt - oft noch gr&amp;#246;&amp;#223;ere Probleme. Aus Sicht des&lt;br&gt;Finanzsektors besteht die „L&amp;#246;sung&amp;quot; der Eurokrise darin, die&lt;br&gt;Errungenschaften der Reformer im letzten Jahrhundert (John Maynard&lt;br&gt;Keynes sprach 1936 freundlich von der „Euthanasie des Rentiers&amp;quot;)&lt;br&gt;r&amp;#252;ckg&amp;#228;ngig zu machen. Das Bankensystem sollte der Wirtschaft dienen&lt;br&gt;und nicht umgekehrt. Doch nun ist der Finanzsektor zu einer neuen Form&lt;br&gt;der Kriegsf&amp;#252;hrung angetreten - scheinbar weniger blutig, aber mit den&lt;br&gt;gleichen Zielen wie bei den Wikingereinf&amp;#228;llen vor mehr als tausend&lt;br&gt;Jahren und beim Vorgehen der europ&amp;#228;ischen Kolonialm&amp;#228;chte, die sich&lt;br&gt;Land und Bodensch&amp;#228;tze, Infrastruktur und andere profitable&lt;br&gt;Einnahmequellen aneigneten. Genau darum ging es, als Wilhelm der&lt;br&gt;Eroberer nach 1066 das Domesday Book erstellen lie&amp;#223; - ein Modell f&amp;#252;r&lt;br&gt;die heutige Politik von EZB und IWF.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-3497201357211522868?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/3497201357211522868/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=3497201357211522868' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/3497201357211522868'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/3497201357211522868'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/12/der-krieg-der-banken-gegen-das-volk.html' title='Der Krieg der Banken gegen das Volk'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-7123693079249261731</id><published>2011-12-03T01:59:00.001+01:00</published><updated>2011-12-03T01:59:08.806+01:00</updated><title type='text'>LUZIDER TEXT ueber Geld und verschuldung</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.wissensmanufaktur.net/media/pdf/plan-b.pdf"&gt;http://www.wissensmanufaktur.net/media/pdf/plan-b.pdf&lt;/a&gt;&lt;p&gt;&lt;p&gt;Stellen Sie sich einmal vor, es g&amp;#228;be eine Verm&amp;#246;genssteuer. Diese&lt;br&gt;Verm&amp;#246;genssteuer sei gestaffelt nach Verm&amp;#246;gen, und zwar so, dass&lt;br&gt;jemand, der zwei Millionen Euro hat, mehr Einnahmen aus dieser Steuer&lt;br&gt;bekommt, als jemand, der nur eine Million Euro hat. Auf der anderen&lt;br&gt;Seite m&amp;#252;ssen all diejenigen, die kein Verm&amp;#246;gen haben, jedes Jahr&lt;br&gt;10.000 Euro Verm&amp;#246;genssteuer bezahlen.&lt;p&gt;Wir glauben, dass jemand, der sich &amp;#246;ffentlich zu einer derartigen&lt;br&gt;Verm&amp;#246;genssteuer bekennen w&amp;#252;rde, eher keinen besonders gro&amp;#223;en R&amp;#252;ckhalt&lt;br&gt;in der Bev&amp;#246;lkerung erfahren w&amp;#252;rde, es sei denn, man w&amp;#252;rde diese&lt;br&gt;Verm&amp;#246;genssteuer sehr unauff&amp;#228;llig gestalten und sie in einem&lt;br&gt;Mechanismus verbergen, den kaum jemand durchschaut.&lt;p&gt;Genau solch einem Mechanismus unterliegen wir schon lange, nur nennen&lt;br&gt;wir ihn nicht Verm&amp;#246;genssteuer, sondern Geldsystem. Jenseits aller&lt;br&gt;steuerpolitischen &amp;#220;berlegungen ist genau dieser Effekt fest in unser&lt;br&gt;Geldsystem eingebaut. Es erzeugt allein aufgrund der Art, wie es einst&lt;br&gt;konstruiert wurde, einen gewaltigen, st&amp;#228;ndig wachsenden Finanzstrom&lt;br&gt;von Flei&amp;#223;ig nach Reich. Diese Transferleistung ist eine Folge des&lt;br&gt;verzinsten Geldsystems und der Art und Weise wie Geld entsteht und in&lt;br&gt;Umlauf gebracht wird.&lt;p&gt;Der Zinsanteil, der sich in unseren Lebenshaltungskosten verbirgt,&lt;br&gt;liegt heute bei rund 40 Prozent. Dies mag auf den ersten Blick&lt;br&gt;hochgegriffen klingen, doch unabh&amp;#228;ngig von verschiedenen&lt;br&gt;wissenschaftlichen Untersuchungen, die diese Gr&amp;#246;&amp;#223;enordnung ergaben,&lt;br&gt;kann man dies auch leicht mit eigenen &amp;#220;berlegungen selbst&lt;br&gt;nachvollziehen. Allein die monatliche Miete besteht fast nur aus&lt;br&gt;Zinsen, aber auch in den Steuern und Abgaben sind Zinsen enthalten.&lt;br&gt;Sie erh&amp;#246;hen auch alle Preise, da jeder, der an der Wertsch&amp;#246;pfungskette&lt;br&gt;beteiligt ist, seine Zinskosten in die Endpreise einflie&amp;#223;en lassen&lt;br&gt;muss, was alle Produkte verteuert.&lt;p&gt;Ein durchschnittlicher Haushalt gibt j&amp;#228;hrlich ca. 25.000 Euro f&amp;#252;r&lt;br&gt;seinen Lebensunterhalt aus und bezahlt somit Jahr f&amp;#252;r Jahr rund 10.000&lt;br&gt;Euro Zinsen, sofern er auf der anderen Seite keine Zinseinnahmen hat.&lt;br&gt;Verf&amp;#252;gt der Haushalt &amp;#252;ber ein rentabel angelegtes Verm&amp;#246;gen in H&amp;#246;he von&lt;br&gt;etwa einer halben bis einer Million Euro, dann flie&amp;#223;en ihm&lt;br&gt;Kapitalertr&amp;#228;ge zu, aus denen er seinen Zinsdienst ohne Arbeit&lt;br&gt;bestreiten kann. Hat ein Haushalt jedoch kein Verm&amp;#246;gen, so muss er&lt;br&gt;unterm Strich Zinsen bezahlen – auch wenn er eigentlich gar nicht&lt;br&gt;verschuldet ist.&lt;p&gt;Je weiter man sich unterhalb der kritischen Kapitalschwelle befindet,&lt;br&gt;desto mehr zahlt man als Nettozahler in das Zinssystem ein, wobei die&lt;br&gt;Frage, ob man Schulden hat oder nicht, lediglich die H&amp;#246;he dieser&lt;br&gt;Einzahlungen beeinflusst. Je weiter man jedoch oberhalb der kritischen&lt;br&gt;Verm&amp;#246;gensschwelle lebt, desto mehr arbeitsloses Zinseinkommen erh&amp;#228;lt&lt;br&gt;man als Netto-Zinsempf&amp;#228;nger. Die Zufl&amp;#252;sse aus diesem Finanztransfer&lt;br&gt;wachsen in Abh&amp;#228;ngigkeit vom eigenen Verm&amp;#246;gen, so dass man&lt;br&gt;beispielsweise dann, wenn dieses bei einer Milliarde Euro liegt, eine&lt;br&gt;Transferleistung im Gegenwert von 50 Eigenheimen pro Jahr erh&amp;#228;lt, die&lt;br&gt;von anderen errichtet werden m&amp;#252;ssen, ohne sie selbst nutzen zu k&amp;#246;nnen.&lt;p&gt;Garantiert wird dieser Anspruch auf ein solches leistungsloses&lt;br&gt;Einkommen durch den im jeweiligen Land zust&amp;#228;ndigen Staatsapparat, der&lt;br&gt;die Anspr&amp;#252;che und Pflichten des Finanzsystems (notfalls gewaltsam)&lt;br&gt;gegen die Landesbewohner durchsetzt. Der Staat ist hierbei nicht&lt;br&gt;Gestalter sondern Handlanger des Systems. Jeder Staatsbedienstete&lt;br&gt;sollte sich dieser Aufgabe, die er erf&amp;#252;llt, bewusst sein und die Frage&lt;br&gt;stellen, von wem die Staatsgewalt eigentlich tats&amp;#228;chlich ausgeht. Geht&lt;br&gt;sie gem&amp;#228;&amp;#223; Grundgesetz Artikel 20 Absatz 2 vom Volke aus oder im&lt;br&gt;Widerspruch dazu von den Erfindern dieses Finanzsystems?&lt;p&gt;Berechnet man den gesamten j&amp;#228;hrlichen Kapitalstrom, der auf diese&lt;br&gt;Weise allein im Zust&amp;#228;ndigkeitsbereich der Bundesregierung von Flei&amp;#223;ig&lt;br&gt;nach Reich transferiert wird, dann kommen wir auf eine Gr&amp;#246;&amp;#223;enordnung,&lt;br&gt;die sogar den Bundeshaushalt &amp;#252;bertrifft. Wenn 40 Millionen Haushalte&lt;br&gt;bei durchschnittlichen Lebenshaltungskosten von 25.000 Euro pro Jahr&lt;br&gt;jeweils rund 10.000 Euro (40 Prozent Zinsanteil) in das Geldsystem&lt;br&gt;einzahlen, dann haben wir hier eine signifikante Gr&amp;#246;&amp;#223;enordnung von 400&lt;br&gt;Milliarden Euro pro Jahr, &amp;#252;ber die man einmal sprechen sollte, anstatt&lt;br&gt;sie f&amp;#252;r selbstverst&amp;#228;ndlich hinzunehmen.&lt;p&gt;Nun wird pl&amp;#246;tzlich klar, wie leicht man nach Abschaltung dieses&lt;br&gt;Umverteilungssystems einiges finanzieren k&amp;#246;nnte, wie die Abschaffung&lt;br&gt;aller Steuern bei gleichzeitiger Einf&amp;#252;hrung eines bedingungslosen&lt;br&gt;Grundeinkommens. Dank der dann wegfallenden Steuerb&amp;#252;rokratie erg&amp;#228;be&lt;br&gt;sich sogar weniger Arbeit f&amp;#252;r alle bei gleichzeitig h&amp;#246;herem Wohlstand.&lt;p&gt;Aber nein, dieses Thema ist tabu – zumindest bei den Systempolitikern,&lt;br&gt;die von den Finanzherrschern und Eigent&amp;#252;mern der Massenmedien&lt;br&gt;gef&amp;#246;rdert werden und daher das lukrative P&amp;#246;stchen erhielten, welches&lt;br&gt;sie heute innehaben und im Falle einer Thematisierung des Zinssystems&lt;br&gt;schneller wieder verlieren w&amp;#252;rden, als sie das W&amp;#246;rtchen&lt;br&gt;„systemrelevant&amp;quot; aussprechen k&amp;#246;nnten. Der Zins ist die unantastbare&lt;br&gt;„heilige Kuh&amp;quot;, um die man in Medien und Politik stets einen gro&amp;#223;en&lt;br&gt;Bogen macht, obwohl genau hier die alleinige Ursache liegt f&amp;#252;r all die&lt;br&gt;auf uns zukommenden Symptome der Finanzsystemkrise.&lt;p&gt;Das verzinste Geldsystem ist der Motor der Umverteilung von Flei&amp;#223;ig&lt;br&gt;nach Reich. Doch dieser Motor ger&amp;#228;t nun ins Stocken, was uns allgemein&lt;br&gt;als „Finanz- und Wirtschaftskrise&amp;quot; verkauft wird. Doch haben wir&lt;br&gt;wirklich eine Finanzkrise? Die Geldmenge ist doch gr&amp;#246;&amp;#223;er denn je! Von&lt;br&gt;einem Geldmangel kann nun wirklich keine Rede sein! Und auch von einer&lt;br&gt;Wirtschaftskrise ist nichts zu sehen, denn auch produziert wird mehr&lt;br&gt;denn je. Die Wirtschaft produziert Waren und Dienstleistungen im&lt;br&gt;&amp;#220;berfluss. Mittlerweile gibt es kaum noch Abnehmer f&amp;#252;r all die&lt;br&gt;Erzeugnisse, die die Wirtschaft st&amp;#228;ndig produziert. Und das soll eine&lt;br&gt;Wirtschaftskrise sein? Nirgendwo sind Fabriken ausgefallen, und alle&lt;br&gt;L&amp;#228;den sind zum Bersten &amp;#252;berf&amp;#252;llt! Echte Wirtschaftskrisen sehen anders&lt;br&gt;aus. Einige unserer &amp;#228;lteren Leser d&amp;#252;rften das noch erlebt haben.&lt;p&gt;Eine Krise gibt es ausschlie&amp;#223;lich in dem System, das den permanenten&lt;br&gt;Finanztransfer nach oben antreibt. Unser Geldsystem vermag diese&lt;br&gt;Funktion kaum noch zu erf&amp;#252;llen, denn die Umverteilung hat mittlerweile&lt;br&gt;Ausma&amp;#223;e erreicht, die sich mit rechtsstaatlichen Mitteln nicht mehr&lt;br&gt;aufrechterhalten lassen. Nun zieht man den Strick um den Hals der&lt;br&gt;Steuerzahler immer enger und beseitigt ganz nebenbei den Rechtsstaat,&lt;br&gt;um das Leben dieses auf lange Sicht mathematisch ohnehin zum Scheitern&lt;br&gt;verurteilten Systems noch so lange wie m&amp;#246;glich zu verl&amp;#228;ngern.&lt;p&gt;„Alternativlos&amp;quot; ist all dies jedoch nur in den Augen derer, die ihre&lt;br&gt;Privilegien der Tatsache verdanken, dass sie die Systemfrage niemals&lt;br&gt;&amp;#246;ffentlich stellen. Die Politikdarsteller aller Systemparteien sehen&lt;br&gt;den einzigen Ausweg in immer mehr Wirtschaftswachstum, mit dem die&lt;br&gt;grenzenlos wachsende Verschuldung durch immer mehr reale Werte&lt;br&gt;unterlegt werden soll. Dies geschieht ohne R&amp;#252;cksicht auf die Folgen&lt;br&gt;f&amp;#252;r uns und unsere Umwelt durch alle Blockparteien des sogenannten&lt;br&gt;Bundestags.&lt;p&gt;Aber nun stellen wir uns einmal vor, dieses System bricht tats&amp;#228;chlich&lt;br&gt;in K&amp;#252;rze komplett zusammen. Was kommt dann? Die Wahrscheinlichkeit ist&lt;br&gt;gro&amp;#223;, dass die etablierten Eliten nach dem Neustart mit demselben&lt;br&gt;System einfach wieder von vorne beginnen, welches dann nach zwei bis&lt;br&gt;drei Generationen erneut zusammenbricht. Wir stehen also heute an&lt;br&gt;einem historischen Scheideweg. Wir haben es in der Hand, bei dem&lt;br&gt;bevorstehenden Crash die Weichen zu stellen f&amp;#252;r eine tats&amp;#228;chliche&lt;br&gt;Neuordnung.&lt;p&gt;Wie diese Neuordnung aussehen kann und mit welchen Mitteln und Wegen&lt;br&gt;wir dorthin gelangen, ist Thema des Plan B der Wissensmanufaktur.&lt;p&gt;&lt;p&gt;&lt;p&gt;&lt;p&gt;1. Ist-Zustand&lt;p&gt;Bevor wir zum eigentlichen Plan B kommen, der sich aus dem&lt;br&gt;angestrebten Ziel-Zustand und dem Weg zum Ziel zusammensetzt, m&amp;#246;chten&lt;br&gt;wir noch einmal ganz kurz den Ist-Zustand und die Ursache der heute&lt;br&gt;beobachteten Symptome auf den Punkt bringen. Dies ist erforderlich, da&lt;br&gt;wir schlie&amp;#223;lich keinen neuen Staat auf dem Rei&amp;#223;brett konstruieren&lt;br&gt;k&amp;#246;nnen, sondern bestehende Gegebenheiten bei einer Planung sorgf&amp;#228;ltig&lt;br&gt;ber&amp;#252;cksichtigen m&amp;#252;ssen.&lt;p&gt;In der sogenannten „&amp;#214;ffentlichkeit&amp;quot;, also in der virtuellen Realit&amp;#228;t,&lt;br&gt;die durch Medien- und Politikdarsteller in Form einer ver&amp;#246;ffentlichten&lt;br&gt;Meinung erzeugt wird, wundert man sich gelegentlich &amp;#252;ber einige&lt;br&gt;Erscheinungen, f&amp;#252;r die man offenbar keine Erkl&amp;#228;rung hat, obwohl man&lt;br&gt;einzelne Symptome durchaus erkennt.&lt;p&gt;Hierzu geh&amp;#246;rt eine „Schere zwischen Arm und Reich&amp;quot;, die immer weiter&lt;br&gt;auseinandergeht. Genauer sollte man diese Entwicklung jedoch als&lt;br&gt;Umverteilung von Flei&amp;#223;ig nach Reich bezeichnen, denn von armen&lt;br&gt;Menschen, die nicht arbeiten, ist schlie&amp;#223;lich nichts zu holen.&lt;br&gt;Umzuverteilen haben nur die Flei&amp;#223;igen etwas Wertvolles, n&amp;#228;mlich die&lt;br&gt;Fr&amp;#252;chte ihrer Arbeit.&lt;p&gt;Als weiteres Problem wird die immer schneller wachsende Verschuldung&lt;br&gt;durchaus erkannt. Doch anstatt &amp;#252;ber die Ursachen zu sprechen, sollen&lt;br&gt;alle Staaten der Erde ihr Wirtschaftswachstum immer weiter&lt;br&gt;beschleunigen und immer mehr Steuern eintreiben, um damit angeblich&lt;br&gt;etwas gegen ihre Verschuldung zu tun. Ewiges Wirtschaftswachstum ist&lt;br&gt;der einzige Ausweg, den all die Medien- und Politikdarsteller&lt;br&gt;vermitteln, die die grunds&amp;#228;tzliche Systemfrage stets ausblenden. So&lt;br&gt;erleben wir alle einen irrsinnigen Wachstumswahn, obwohl die&lt;br&gt;Wirtschaftsleistung nun wirklich gro&amp;#223; genug ist und f&amp;#252;r noch mehr&lt;br&gt;Wachstum kaum noch Platz auf diesem Planeten vorhanden ist.&lt;p&gt;Bei der Problematisierung der Staatsverschuldung handelt es sich&lt;br&gt;jedoch um eine riesige Schuldenl&amp;#252;ge. Deutschland hat angeblich 2&lt;br&gt;Billionen Euro Schulden. Bei wem eigentlich? Etwa bei den USA? Die&lt;br&gt;haben selbst umgerechnet 11 Billionen Euro Schulden. Weitere&lt;br&gt;umgerechnet 8 Billionen Euro Schulden soll Japan haben. Rechnet man&lt;br&gt;einmal die Staatsverschuldung aller Staaten dieser Erde zusammen, dann&lt;br&gt;ergibt sich quasi eine „Erdverschuldung&amp;quot; in H&amp;#246;he von 32 Billionen&lt;br&gt;Euro! Aber bei wem soll denn die gesamte Erde verschuldet sein?&lt;br&gt;Sp&amp;#228;testens beim Zusammenrechnen aller Staatsschulden wird klar, dass&lt;br&gt;in der ver&amp;#246;ffentlichten Meinung zu diesem Thema etwas nicht stimmen&lt;br&gt;kann. Der Trick besteht darin, die den Staatsschulden&lt;br&gt;gegen&amp;#252;berstehenden, ebenfalls auf dieser Erde real vorhandenen,&lt;br&gt;st&amp;#228;ndig wachsenden Verm&amp;#246;gen konsequent auszublenden. Wir hinterlassen&lt;br&gt;zuk&amp;#252;nftigen Generationen also nicht nur Schulden, wie dies von&lt;br&gt;mahnenden Politikdarstellern immer wieder behauptet wird, sondern auch&lt;br&gt;Guthaben.&lt;p&gt;Die Ursache hinter der Umverteilung von Flei&amp;#223;ig nach Reich, hinter den&lt;br&gt;immer schneller wachsenden Schulden und Guthaben sowie hinter dem&lt;br&gt;Wachstumswahn wird in der ver&amp;#246;ffentlichten Meinung jedoch niemals&lt;br&gt;thematisiert: das verzinste Geldsystem. Warum dies so ist, ist vor&lt;br&gt;allem ein Resultat der bestehenden Machtstruktur, an deren Spitze ein&lt;br&gt;gewisses System steht. Diesem System gaben wir von der&lt;br&gt;Wissensmanufaktur den Namen Danistakratie, was man grob als&lt;br&gt;„Herrschaft des Wuchers&amp;quot; &amp;#252;bersetzen kann.&lt;p&gt;Danista bedeutet Wucher, wuchern, Wucherung. Diese Bezeichnung trifft&lt;br&gt;f&amp;#252;r unser System in mehrfacher Hinsicht zu. Eine exponentielle&lt;br&gt;Wachstumsfunktion folgt aus dem Zinseszinseffekt, der in unser&lt;br&gt;Geldsystem eingebaut ist. Schulden und Guthaben wachsen – also wuchern&lt;br&gt;– immer weiter und immer schneller. Das System selbst verh&amp;#228;lt sich wie&lt;br&gt;eine Wucherung und wuchert uners&amp;#228;ttlich. Aber auch innerhalb des&lt;br&gt;Systems wird gewuchert, und zwar in Form von Zinswucher. Mit&lt;br&gt;Zinswucher sind nicht nur Wucherzinsen gemeint, sondern jeder Zinssatz&lt;br&gt;oberhalb von Null, egal wie klein er auch sein mag, denn aus Sicht der&lt;br&gt;Mathematik bestimmt die H&amp;#246;he des Zinssatzes lediglich die Zeitskale,&lt;br&gt;auf der die &amp;#246;konomischen und ethisch verwerflichen Erscheinungen&lt;br&gt;auftreten. Des Weiteren wuchert es aber auch in den Menschen, denn an&lt;br&gt;den Folgen dieses Systems leiden wir alle, was auch zu inneren&lt;br&gt;Wucherungen f&amp;#252;hren kann.&lt;p&gt;Die Danistakratie &amp;#228;u&amp;#223;ert sich zum einen in der Geisteshaltung des&lt;br&gt;uners&amp;#228;ttlichen Strebens nach immer mehr materiellem Reichtum. Dieses&lt;br&gt;Streben geht mit einem Niedergang von Kultur, Sitte und Moral einher,&lt;br&gt;wodurch sich diese Entwicklung sogar noch selbst verst&amp;#228;rkt. Die&lt;br&gt;Danistakratie ist zum anderen in einer internationalen Geldmacht&lt;br&gt;verk&amp;#246;rpert, die allen Staaten &amp;#252;bergeordnet ist und die globale&lt;br&gt;Herrschaft des Wuchers immer weiter vorantreibt.&lt;p&gt;An der Spitze der Hierarchie steht also ein System, das &amp;#252;ber die&lt;br&gt;Menschen herrscht. In diesem System gibt es zwar alle m&amp;#246;glichen&lt;br&gt;Teilnehmer, die – meist unfreiwillig – eine bestimmte Rolle spielen.&lt;br&gt;Es gibt jedoch keine personifizierbaren Herrscher wie es einst z.B. in&lt;br&gt;der Monarchie der Fall war. Wenn man von Danistakraten sprechen will,&lt;br&gt;dann sind wir alle als kleine R&amp;#228;dchen dieses Systems Danistakraten.&lt;p&gt;Direkt unterhalb der Spitze der Hierarchie sind die Massenmedien&lt;br&gt;angesiedelt. Man muss kein Wirtschafts- oder&lt;br&gt;Kommunikationswissenschaftler sein, um feststellen zu k&amp;#246;nnen, dass die&lt;br&gt;Deutungshoheit &amp;#252;ber Geschichte und Gegenwart vor allem eine Frage des&lt;br&gt;Geldes ist. Je gr&amp;#246;&amp;#223;er die Reichweite eines Mediums ist, desto mehr&lt;br&gt;kostet es. Aus diesem Grund ist es selbstverst&amp;#228;ndlich, dass die&lt;br&gt;ver&amp;#246;ffentlichte Meinung in den H&amp;#228;nden derer liegt, die &amp;#252;ber die&lt;br&gt;n&amp;#246;tigen Milliarden verf&amp;#252;gen.&lt;p&gt;Zitat: „Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabh&amp;#228;ngige&lt;br&gt;Presse in der Weltgeschichte nicht. Ich werde jede Woche daf&amp;#252;r&lt;br&gt;bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung bei der ich angestellt&lt;br&gt;bin, herauszuhalten. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe&lt;br&gt;meiner Zeitung ver&amp;#246;ffentlichen w&amp;#252;rde, w&amp;#228;re ich meine Besch&amp;#228;ftigung&lt;br&gt;innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Gesch&amp;#228;ft der Journalisten,&lt;br&gt;die Wahrheit zu zerst&amp;#246;ren, unumwunden zu l&amp;#252;gen, zu pervertieren, zu&lt;br&gt;verleumden, die F&amp;#252;&amp;#223;e des Mammons zu lecken und das Land zu verkaufen&lt;br&gt;f&amp;#252;r ihr t&amp;#228;glich Brot. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen&lt;br&gt;M&amp;#228;nner hinter der Szene. Wir sind die Hampelm&amp;#228;nner, sie ziehen die&lt;br&gt;F&amp;#228;den, und wir tanzen. Unsere Talente, unsere M&amp;#246;glichkeiten und unsere&lt;br&gt;Leben sind das Eigentum anderer M&amp;#228;nner. Wir sind intellektuelle&lt;br&gt;Prostituierte.&amp;quot; (John Swinton, 1829-1901, Chefredakteur der „New York&lt;br&gt;Times&amp;quot;, im Jahre 1880 bei seiner Verabschiedung)&lt;p&gt;Mehr muss man zum Thema Pressefreiheit in den Massenmedien nicht&lt;br&gt;sagen. Seit dieser Aussage, die vor &amp;#252;ber 130 Jahren getroffen wurde,&lt;br&gt;hat sich praktisch nichts verbessert. Den Darstellern in den Medien&lt;br&gt;macht es meist auch keinen Spa&amp;#223;, ihre wahre Meinung verschweigen zu&lt;br&gt;m&amp;#252;ssen und sich f&amp;#252;r offensichtliche Propaganda missbrauchen zu lassen.&lt;br&gt;Doch wer sich des Geldes wegen als Werkzeug des Systems anbiedern&lt;br&gt;muss, der hat oft keine andere Wahl. Die Aussage „Wes Brot ich ess,&lt;br&gt;des Lied ich sing.&amp;quot; gilt auch heute. So haben die Massenmedien vor&lt;br&gt;allem die Aufgabe, als Instrument des Systems dieses zu bewahren und&lt;br&gt;die n&amp;#228;chste Ebene darunter zu steuern.&lt;p&gt;&lt;p&gt;Auf der n&amp;#228;chsten Hierarchieebene stehen die Politikdarsteller, jene&lt;br&gt;Spezies, die man nicht in verschiedene Parteien sondern besser in zwei&lt;br&gt;Klassen einteilen sollte. Die einen sind so harmlos, dass sie das&lt;br&gt;System, dem sie dienen, niemals durchschauen und somit auch nicht&lt;br&gt;gef&amp;#228;hrden. Die breite Parlamentsf&amp;#252;llmasse kann man erfahrungsgem&amp;#228;&amp;#223; in&lt;br&gt;diese Gruppe einordnen. Sie ist prim&amp;#228;r damit besch&amp;#228;ftigt, zu&lt;br&gt;verbergen, wie wenig man eigentlich von dem versteht, was man den&lt;br&gt;ganzen Tag tut. Gerne h&amp;#246;rt man in diesen Kreisen auf die f&amp;#252;hrenden&lt;br&gt;Stimmen, die einen hinter den Kulissen mit „gutem&amp;quot; Rat versorgen. Die&lt;br&gt;zweite Gruppe sind die Spitzenpolitiker, denen man selektionsbedingt&lt;br&gt;ausreichend Gier und Gerissenheit unterstellen kann. Sie d&amp;#252;rften&lt;br&gt;wissen, dass sie ihre Vorteile und Privilegien nur dann erhalten, wenn&lt;br&gt;sie dem System treu dienen und sich das f&amp;#252;r ihre Karriere&lt;br&gt;erforderliche Geld sowie die g&amp;#252;nstige Meinungsmache weiterhin brav&lt;br&gt;erbetteln.&lt;p&gt;Wir von der Wissensmanufaktur werden immer wieder gefragt, wieso wir&lt;br&gt;keine Partei gr&amp;#252;nden. Die Antwort ist ganz einfach. Wir wollen diesem&lt;br&gt;System nicht als Partei dienen sondern das System an sich ver&amp;#228;ndern.&lt;br&gt;Viele neue Parteien tr&amp;#228;umen davon, was sie alles bewirken k&amp;#246;nnten, und&lt;br&gt;warten darauf, dass ihre guten Ideen endlich das „&amp;#246;ffentliche&lt;br&gt;Interesse&amp;quot; auf sich ziehen. Doch die Gestaltung der ver&amp;#246;ffentlichten&lt;br&gt;Meinung ist ein Machtinstrument, das ausschlie&amp;#223;lich dem Systemerhalt&lt;br&gt;verpflichtet ist. Viele gute Leute, die versucht haben, als politische&lt;br&gt;Partei wahrgenommen zu werden, sind leider gescheitert oder haben den&lt;br&gt;Mechanismus, der ihre Bem&amp;#252;hungen aussichtslos macht, irgendwann&lt;br&gt;durchschaut und aufgegeben. Anderen steht diese schmerzhafte&lt;br&gt;Erkenntnis noch bevor.&lt;p&gt;Unterhalb dieser Ebenen stehen dann schlie&amp;#223;lich die Untertanen des&lt;br&gt;Systems, und das sind wir alle, egal ob flei&amp;#223;ig oder reich. Rein&lt;br&gt;materiell betrachtet kann man zwar zwischen Gewinnern und Verlierern&lt;br&gt;der Danistakratie unterscheiden. Doch diejenigen, die man allgemein&lt;br&gt;aufgrund einer oberfl&amp;#228;chlichen, materialistischen Betrachtung f&amp;#252;r die&lt;br&gt;Systemgewinner h&amp;#228;lt, sind meist auch nicht gl&amp;#252;cklich, auch wenn eine&lt;br&gt;gewisse Dekadenz dies nach au&amp;#223;en hin zu verbergen scheint.&lt;p&gt;&lt;p&gt;2. Ziel-Zustand&lt;p&gt;Will man heute ein neues Gesamtkonzept pr&amp;#228;sentieren, erntet man im&lt;br&gt;ersten Reflex oft Unverst&amp;#228;ndnis bei vielen Menschen aus allen&lt;br&gt;Bildungsschichten, auch wenn sie davon stark profitieren w&amp;#252;rden. Dies&lt;br&gt;ist teilweise verst&amp;#228;ndlich, da sich in unserer „schnelllebigen Zeit&amp;quot;&lt;br&gt;kaum jemand die Zeit nimmt, umfassende L&amp;#246;sungen komplett&lt;br&gt;nachzuvollziehen. Heute ist man vor allem dank unserer&lt;br&gt;Medienlandschaft daran gew&amp;#246;hnt, dass alles abgekanzelt wird, was man&lt;br&gt;nicht in zwei S&amp;#228;tzen auf Talkshow-Niveau darstellen und seinen&lt;br&gt;Gespr&amp;#228;chsgegnern um die Ohren schlagen kann.&lt;p&gt;Wer die tats&amp;#228;chliche Neuordnung verstehen will, ben&amp;#246;tigt vor allem&lt;br&gt;eine gro&amp;#223;e Vorstellungskraft, denn dazu muss man sich zuerst von den&lt;br&gt;Grenzen der heutigen Systeme und dem daraus resultierenden,&lt;br&gt;m&amp;#246;glicherweise vorhandenen Denkkorsett befreien. Die im Folgenden&lt;br&gt;aufgezeigte Neuordnung besteht aus vier Bausteinen, die man sich&lt;br&gt;leider viel zu oft im Kontext heutiger Rahmenbedingungen vorstellt.&lt;br&gt;Einzeln in das heutige Finanz- und Wirtschaftssystem integriert,&lt;br&gt;werden diese Bausteine jedoch v&amp;#246;llig zu Recht als „nicht realisierbar&amp;quot;&lt;br&gt;bezeichnet. Wer seine &amp;#220;berlegungen jedoch von derartigen&lt;br&gt;Einschr&amp;#228;nkungen befreit und vernetztes Denken beherrscht, der wird&lt;br&gt;verstehen, dass eine sinnvolle Kombination der einzelnen Elemente in&lt;br&gt;einer tats&amp;#228;chlichen Neuordnung mehr als nur realisierbar ist. Sie&lt;br&gt;f&amp;#252;hrt uns zu einer h&amp;#246;heren Evolutionsstufe unserer gesamten&lt;br&gt;Gesellschaftsordnung – jenseits von Gewinnmaximierung und&lt;br&gt;Wachstumswahn.&lt;p&gt;&lt;p&gt;Ziel des Plan B ist es, ein nachhaltiges Gesamtsystem zu definieren&lt;br&gt;und dieses auch tats&amp;#228;chlich einzuf&amp;#252;hren. Es besteht aus den Bausteinen&lt;br&gt;flie&amp;#223;endes Geld, soziales Bodenrecht, bedingungsloses Grundeinkommen&lt;br&gt;und freie Presse.&lt;p&gt;Plan B setzt sich aus diesen vier elementaren Bestandteilen zusammen,&lt;br&gt;die zwar einzeln in unser heutiges System eingebaut nicht&lt;br&gt;funktionieren w&amp;#252;rden, wohl aber in ihrer Zusammenwirkung im Rahmen&lt;br&gt;einer tats&amp;#228;chlichen Neuordnung.&lt;p&gt;Die hierf&amp;#252;r erforderlichen, tieferen Zusammenh&amp;#228;nge in wenigen S&amp;#228;tzen&lt;br&gt;einem Talkshow-Moderator oder einer Kanzlerdarstellerin zu erkl&amp;#228;ren,&lt;br&gt;ist nat&amp;#252;rlich aussichtslos, weshalb man uns trotz der Nachfragen in&lt;br&gt;entsprechenden Show-Formaten nicht zu sehen bekommt. Ein gewisses&lt;br&gt;Niveau des konstruktiven Umgangs miteinander sowie eine Bereitschaft,&lt;br&gt;sich mit umfassenderen Gedankeng&amp;#228;ngen auseinanderzusetzen ist eine&lt;br&gt;Grundvoraussetzung f&amp;#252;r eine ernsthafte Diskussion. Des Weiteren ist es&lt;br&gt;nat&amp;#252;rlich auch nicht zielf&amp;#252;hrend, sich an die „Repr&amp;#228;sentanten&amp;quot; des&lt;br&gt;alten Systems zu wenden, w&amp;#228;hrend die Entscheidungstr&amp;#228;ger bei der&lt;br&gt;Debatte gar nicht anwesend sind.&lt;p&gt;Als wir den Begriff Plan B bekanntgaben, erreichte uns in vielen&lt;br&gt;Reaktionen zuerst die Frage, was ist eigentlich Plan A? Plan A ist&lt;br&gt;„alternativlos&amp;quot; aus Sicht der heutigen Politikdarsteller und der&lt;br&gt;zugeh&amp;#246;rigen ver&amp;#246;ffentlichten Meinung. Er beinhaltet also alles, was&lt;br&gt;momentan l&amp;#228;uft und scheitern wird. Dies ist mathematisch sicher und&lt;br&gt;ergibt sich direkt aus dem Verst&amp;#228;ndnis der Exponentialfunktion und&lt;br&gt;ihrer Implementierung in unser Finanzsystem. Jeder, der diese Funktion&lt;br&gt;nicht nur rechnen kann, sondern ihre Konsequenzen wirklich verstanden&lt;br&gt;hat, also die daraus resultierenden Erkenntnisse auf seine&lt;br&gt;allt&amp;#228;glichen Beobachtung &amp;#252;bertragen kann, wei&amp;#223;, dass ein&lt;br&gt;Wirtschaftssystem, in das eine Exponentialfunktion eingebaut ist,&lt;br&gt;unm&amp;#246;glich nachhaltig funktionieren kann.&lt;p&gt;Rein technisch ist Plan A schon lange gescheitert. Die Verl&amp;#228;ngerung,&lt;br&gt;in der wir uns momentan befinden, geschah auf Kosten des&lt;br&gt;Rechtsstaates. Und je l&amp;#228;nger dies so weitergeht, desto st&amp;#228;rker wird&lt;br&gt;man die Rechtsbr&amp;#252;che und Unterdr&amp;#252;ckungsma&amp;#223;nahmen steigern m&amp;#252;ssen, und&lt;br&gt;zwar ebenfalls mit exponentiellem Wachstum. Die weitere Fortsetzung&lt;br&gt;von Plan A f&amp;#252;hrt zwangsl&amp;#228;ufig und systembedingt in eine Phase des&lt;br&gt;Faschismus, die laut Definition dann gegeben ist, wenn Banken,&lt;br&gt;Konzerne, Medien und Politiker das Volk gemeinsam unterdr&amp;#252;cken.&lt;p&gt;Plan B ist die Alternative, die heute sofort in Kraft treten kann, um&lt;br&gt;das alte System friedlich und geordnet in ein neues zu &amp;#252;berf&amp;#252;hren. Er&lt;br&gt;kann aber auch erst dann in Kraft treten, wenn das bestehende System&lt;br&gt;nach der Phase des Faschismus gescheitert ist. Je fr&amp;#252;her die&lt;br&gt;Umstellung erfolgt, desto fr&amp;#252;her werden sich die Lebensumst&amp;#228;nde aller&lt;br&gt;Leidtragenden des bestehenden Systems enorm verbessern. Wir hoffen,&lt;br&gt;dass es nicht erst noch so weit kommen muss, dass Polizei und Soldaten&lt;br&gt;auf andere Menschen schie&amp;#223;en m&amp;#252;ssen, denn die Voraussetzungen hierf&amp;#252;r&lt;br&gt;wurden gem&amp;#228;&amp;#223; Lissabon-Vertrag bereits geschaffen. Sparen wir uns diese&lt;br&gt;sinnlose Endphase!&lt;p&gt;&lt;br&gt;2.1 Flie&amp;#223;endes Geld&lt;p&gt;Da der Umverteilungsmechanismus von Flei&amp;#223;ig nach Reich, der jenseits&lt;br&gt;aller steuerpolitischen Betrachtungen allein aus dem Geldsystem&lt;br&gt;resultiert, nun hinreichend bekannt ist, m&amp;#246;chten wir nat&amp;#252;rlich auch&lt;br&gt;die von uns favorisierte L&amp;#246;sung einer gerechten Geldordnung&lt;br&gt;kommunizieren. Wir bezeichnen sie als „flie&amp;#223;endes Geld&amp;quot;. Dieses&lt;br&gt;Geldsystem ist in erster Linie gemeinn&amp;#252;tzig und umverteilungsneutral.&lt;br&gt;Dies wird dadurch gew&amp;#228;hrleistet, dass es anstelle von Zinsen eine&lt;br&gt;andere Umlaufsicherung in Form einer Flie&amp;#223;geb&amp;#252;hr gibt. Die Ertr&amp;#228;ge aus&lt;br&gt;dem Betrieb dieses Systems flie&amp;#223;en dann der Allgemeinheit zu,&lt;br&gt;entlasten sie von Steuern und erm&amp;#246;glichen dar&amp;#252;ber hinaus ein&lt;br&gt;bedingungsloses Grundeinkommen, welches wir in Kapitel 2.3 noch n&amp;#228;her&lt;br&gt;ausf&amp;#252;hren werden.&lt;p&gt;Die Privatisierung des Geldsch&amp;#246;pfungsrechts in Verbindung mit der&lt;br&gt;Zinsbelastung der gesamten in Umlauf befindlichen Geldmenge ist die&lt;br&gt;zentrale Ursache unserer heutigen Situation. Das unglaubliche&lt;br&gt;Privileg, dass private Institutionen Geld selbst herstellen und gegen&lt;br&gt;Zins verleihen zu d&amp;#252;rfen, wird durch das flie&amp;#223;ende Geld beendet. Das&lt;br&gt;Geldsch&amp;#246;pfungsmonopol wird sozialisiert, und die in Umlauf gebrachte&lt;br&gt;Geldmenge von der Zinsbelastung befreit. Hierf&amp;#252;r erh&amp;#228;lt eine dem Volk&lt;br&gt;verpflichtete, gemeinn&amp;#252;tzige Zentralbank die Geldhoheit.&lt;p&gt;Die Gegner dieses Rechts auf Geldsch&amp;#246;pfung durch eine &amp;#246;ffentliche&lt;br&gt;Institution bringen oft den Einwand, dies w&amp;#252;rde Inflation bedeuten,&lt;br&gt;wenn die „Regierungen&amp;quot; pl&amp;#246;tzlich die Macht &amp;#252;ber die Gelddruckmaschinen&lt;br&gt;bek&amp;#228;men, denn der „Staat&amp;quot; k&amp;#246;nne bekanntlich nicht mit Geld umgehen. An&lt;br&gt;dieser Stelle muss man erwidern: „Haben wir die Inflation denn nicht&lt;br&gt;auch schon heute unter der privaten Bankenmacht?&amp;quot; Wir sprechen auch&lt;br&gt;nicht davon, die Geldhoheit in die H&amp;#228;nde derer zu legen, die heute als&lt;br&gt;Politikdarsteller t&amp;#228;tig sind. F&amp;#252;r diese verantwortungsvolle Aufgabe&lt;br&gt;ben&amp;#246;tigt man schon andere Menschen, und zwar solche, die nicht&lt;br&gt;aufgrund einer negativen Auslese in den Parteiapparaten aufgestiegen&lt;br&gt;sind, sondern stattdessen etwas vom Fach verstehen und obendrein&lt;br&gt;gewisse charakterliche Grundlagen mitbringen, wie man sie bei unseren&lt;br&gt;Spitzenpolitikern selektionsbedingt leider nicht vorfinden kann.&lt;p&gt;Eine wichtige Voraussetzung f&amp;#252;r die Besch&amp;#228;ftigung mit dem Thema&lt;br&gt;flie&amp;#223;endes Geld ist es also, die verwendeten Begriffe exakt zu&lt;br&gt;bestimmen, damit eine saubere Vokabelnutzung keine Zweideutigkeiten&lt;br&gt;zul&amp;#228;sst. Die Geldmacht darf nicht in privaten H&amp;#228;nden, aber auch nicht&lt;br&gt;bei den Regierungen liegen. Sie geh&amp;#246;rt einzig und allein in Volkes&lt;br&gt;Hand, also dem wahren Staat, der nicht mit der Regierung verwechselt&lt;br&gt;werden darf. Die Deutsche Bundesbank kann hierbei als Vorbild dienen,&lt;br&gt;auch wenn sie durch die Dollarleitw&amp;#228;hrung nicht wirklich frei agieren&lt;br&gt;konnte. Im &amp;#220;brigen w&amp;#228;re es falsch zu behaupten, der Staat k&amp;#246;nne&lt;br&gt;grunds&amp;#228;tzlich nicht mit Geld umgehen. Richtig ist, dass die&lt;br&gt;Politikdarsteller, die unter den heutigen Bedingungen eingesetzt&lt;br&gt;werden, das Geldsystem nicht verstanden haben, w&amp;#228;hrend mit ihrer&lt;br&gt;Unterst&amp;#252;tzung der Staat zur Hyperverschuldung gezwungen wird.&lt;p&gt;Eine gemeinn&amp;#252;tzige, &amp;#246;ffentliche Zentralbank hat klar die Interessen&lt;br&gt;der Menschen im Staat zu vertreten und nicht mehr die eines&lt;br&gt;privilegierten, privaten Bankensystems.&lt;p&gt;Eine Umlaufsicherung bewirkt, dass Geld auch ohne Zinsen st&amp;#228;ndig im&lt;br&gt;Umlauf bleibt. Einer Umlaufgeb&amp;#252;hr kann man leicht entgehen, wenn man&lt;br&gt;sein Geld im Fluss h&amp;#228;lt, es also verleiht. Die Geb&amp;#252;hr wird &amp;#228;hnlich&lt;br&gt;einer Parkgeb&amp;#252;hr nur dann f&amp;#228;llig, wenn jemand den Geldfluss behindert,&lt;br&gt;indem er gro&amp;#223;e Summen der Real&amp;#246;konomie vorenth&amp;#228;lt. Diese Umstellung&lt;br&gt;des Zinses auf eine Umlaufgeb&amp;#252;hr ist die entscheidende Grundlage aller&lt;br&gt;nachhaltigen Finanzsysteme – unabh&amp;#228;ngig von der Ausgestaltung diverser&lt;br&gt;Details, denn sie bewirkt eine Befreiung von der verh&amp;#228;ngnisvollen&lt;br&gt;Exponentialfunktion, die aus der zinsbehafteten Schuldgeldsch&amp;#246;pfung&lt;br&gt;resultiert. Sobald die Ertr&amp;#228;ge aus dem Betrieb des Geldsystems der&lt;br&gt;Allgemeinheit zuflie&amp;#223;en, anstatt einem privaten Geldmonopol, ergeben&lt;br&gt;sich M&amp;#246;glichkeiten der Finanzierung &amp;#246;ffentlicher Aufgaben, die heute&lt;br&gt;nahezu unvorstellbar sind.&lt;p&gt;Die Frage, wer denn noch sein Geld verleiht, wenn er daf&amp;#252;r keine&lt;br&gt;Zinsen mehr bekommt, ist leicht zu beantworten. Die Gegenleistung f&amp;#252;r&lt;br&gt;das Verleihen von Geld ist der Erhalt des Geldes. Ein komplett neues&lt;br&gt;Bankensystem ist die Folge, welches kein Geld mehr produziert, sondern&lt;br&gt;im Rahmen einer neuartigen Dienstleistung vorhandenes Kapital als&lt;br&gt;Kredit vermittelt. Die Kreditnehmer m&amp;#252;ssen dann statt hoher&lt;br&gt;Kreditzinsen nur noch ganz oder teilweise die Umlaufgeb&amp;#252;hren der&lt;br&gt;„Geldeigner&amp;quot; &amp;#252;bernehmen. Unter dieser Voraussetzung treffen sich&lt;br&gt;Geldverleiher und Kreditnehmer auf Augenh&amp;#246;he, da nun beide ein echtes&lt;br&gt;Interesse an einem Darlehensvertrag haben. Dann werden pl&amp;#246;tzlich&lt;br&gt;unglaublich viele sinnvolle Innovationen realisierbar, die im&lt;br&gt;bestehenden System oft am verwehrten Kredit scheitern.&lt;p&gt;Bei besonderen Erfindungen, die den Wohlstand einer Gesellschaft&lt;br&gt;erh&amp;#246;hen, kann der Staat dann auch selbst Kredite an innovative&lt;br&gt;Unternehmer vergeben, indem er das Geld hierf&amp;#252;r herstellt. Der Einwand&lt;br&gt;der Inflation ist auch hier leicht zu entkr&amp;#228;ften, denn die haben wir&lt;br&gt;ja im bestehenden System ebenso, da auch die Banken bei der&lt;br&gt;Kreditvergabe neues „Geld&amp;quot; herstellen. Heute erh&amp;#228;lt jedoch die&lt;br&gt;Gesellschaft keinerlei Gegenleistung f&amp;#252;r diese Art der Geldentwertung.&lt;br&gt;Wenn aber der Staat dieses Privileg selbst in die Hand nimmt, dann&lt;br&gt;besteht der entscheidende Vorteil darin, dass die Menschen dann keine&lt;br&gt;Steuern mehr daf&amp;#252;r bezahlen m&amp;#252;ssen, wenn der Staat (also wir alle!) in&lt;br&gt;Projekte investiert, die dem Gemeinwohl dienen.&lt;p&gt;Im bestehenden System muss sich der Staat frisch produziertes&lt;br&gt;Kreditgeld von den Banken leihen und daf&amp;#252;r immer mehr Zinsen bezahlen,&lt;br&gt;wenn er z.B. in Forschung, Bildung und Infrastruktur investieren will.&lt;br&gt;Auf diese Zusatzkosten kann man schlicht und ergreifend verzichten.&lt;br&gt;Eine geringf&amp;#252;gige, einkalkulierte Inflation (die nicht h&amp;#246;her ist als&lt;br&gt;die heutige!) kann als Preis f&amp;#252;r derartige Errungenschaften betrachtet&lt;br&gt;werden und anstelle von Steuern „erhoben&amp;quot; werden. Die Geldeigner&lt;br&gt;werden diese Art von Steuer gerne tragen, da sie im Gegensatz zu heute&lt;br&gt;nicht dem Finanztransfer von Flei&amp;#223;ig nach Reich dient, sondern den&lt;br&gt;Wohlstand f&amp;#252;r alle erh&amp;#246;ht.&lt;p&gt;Als weiterer Effekt des flie&amp;#223;enden Geldes werden dann auch Erfindungen&lt;br&gt;m&amp;#246;glich, die uns massiv die Arbeit abnehmen, wovor im heutigen System&lt;br&gt;noch alle Angst haben. Auch hierzu folgt N&amp;#228;heres im Kapitel &amp;#252;ber das&lt;br&gt;bedingungslose Grundeinkommen, welches eben nur in Kombination mit&lt;br&gt;diesem Geldsystem m&amp;#246;glich und sogar erforderlich ist.&lt;p&gt;Eine &amp;#246;ffentliche Zentralbank mit dem Geldsch&amp;#246;pfungsmonopol ver&amp;#228;ndert&lt;br&gt;die Rahmenbedingungen so massiv, dass viele der heutigen Volkswirte&lt;br&gt;und Bankiers unsere Konzeptionen nicht verstehen. Zu lange denken sie&lt;br&gt;schon in den Schranken des herrschenden Systems. Die meisten&lt;br&gt;Bankvertreter wissen noch nicht einmal, dass ihr Institut mit nur&lt;br&gt;2.000 Euro Kundensparverm&amp;#246;gen eine Basis f&amp;#252;r 100.000 Euro Kreditsumme&lt;br&gt;zur Verf&amp;#252;gung hat. Die Zinsen auf das so in Form von Schulden erzeugte&lt;br&gt;Geld flie&amp;#223;en danach den Kapital-Danistakraten zu und m&amp;#252;ssen durch&lt;br&gt;Arbeit vom Schuldner erwirtschaftet werden. Beim flie&amp;#223;enden Geld&lt;br&gt;hingegen werden diese Zinsen eingespart, was der Allgemeinheit so&lt;br&gt;viele Mittel bewahrt, dass neben der Finanzierung eines&lt;br&gt;bedingungslosen Grundeinkommens sogar noch auf s&amp;#228;mtliche Steuern&lt;br&gt;verzichtet werden kann.&lt;p&gt;Es gibt noch andere Einw&amp;#228;nde und Vorw&amp;#228;nde gegen ein Geld ohne Zinsen,&lt;br&gt;die sich jedoch alle von selbst entkr&amp;#228;ften, wenn man mit etwas gutem&lt;br&gt;Willen versucht, die n&amp;#246;tige Vorstellungskraft aufzubringen, um dieses&lt;br&gt;neue System zu verstehen.&lt;p&gt;Betrachten wir zum Beispiel die Bef&amp;#252;rchtung, dass alle Marktteilnehmer&lt;br&gt;in Gold fl&amp;#252;chten k&amp;#246;nnten, um der Umlaufgeb&amp;#252;hr zu entgehen. Dies k&amp;#246;nnen&lt;br&gt;sie gerne tun, denn der Marktpreis f&amp;#252;r solche Sachwerte spielt keine&lt;br&gt;Rolle f&amp;#252;r das Funktionieren des Geldsystems als  Teil der&lt;br&gt;Infrastruktur einer Volkswirtschaft. Entscheidend ist, dass das Geld&lt;br&gt;als Rechtseinrichtung in Form gesetzlicher Zahlungsmittel trotzdem und&lt;br&gt;erst recht im Umlauf bleibt, also weiterhin flie&amp;#223;t.&lt;p&gt;Auch die Frage „Wer leiht denn dem Staat dann noch Geld, wenn er keine&lt;br&gt;Zinsen daf&amp;#252;r bekommt?&amp;quot; ist einfach zu beantworten: Niemand, und so&lt;br&gt;soll es auch sein! Der Staat macht keine Schulden mehr, also stellt&lt;br&gt;sich diese Frage gar nicht.&lt;p&gt;Was einzig bleibt, ist die Gefahr, dass hohe Verm&amp;#246;gen spekulativ in&lt;br&gt;Boden angelegt werden, was den Preis dieser begrenzten und allen&lt;br&gt;Menschen gleicherma&amp;#223;en zustehenden Ressource in unbezahlbare H&amp;#246;hen&lt;br&gt;treiben k&amp;#246;nnte. W&amp;#252;rde man das flie&amp;#223;ende Geld isoliert unter heutigen&lt;br&gt;Rahmenbedingungen einf&amp;#252;hren, dann best&amp;#252;nde diese Gefahr tats&amp;#228;chlich.&lt;br&gt;An dieser Stelle sei jedoch weiterhin darauf verwiesen, dass die&lt;br&gt;tats&amp;#228;chliche Neuordnung vier Bausteine beinhaltet, die aufeinander&lt;br&gt;abgestimmt sind. Gel&amp;#246;st wird diese Frage durch die gleichzeitige&lt;br&gt;Einf&amp;#252;hrung eines sozialen Bodenrechts.&lt;p&gt;&lt;br&gt;2.2 Soziales Bodenrecht&lt;p&gt;Die von uns geforderte komplette Erneuerung des existierenden&lt;br&gt;r&amp;#246;mischen Bodenrechts ist eine sehr heikle Thematik, da manche&lt;br&gt;Menschen sofort interpretieren wollen, man w&amp;#252;rde ihnen ihr „Eigentum&amp;quot;&lt;br&gt;streitig machen. Es ist wichtig zu realisieren, dass es in Anbetracht&lt;br&gt;des bestehenden Systems keinen schuldenfreien Grund und Boden gibt,&lt;br&gt;auch wenn man diese Tatsache gern verdr&amp;#228;ngt. Wenn man &amp;#252;ber einen&lt;br&gt;l&amp;#228;ngeren Zeitraum seine Grundsteuern nicht bezahlt, kommt unumg&amp;#228;nglich&lt;br&gt;der Zeitpunkt, an dem man sein Grundst&amp;#252;ck zwangsenteignet bekommt.&lt;br&gt;Diese Art von Grundsteuer nimmt man offenbar als „gottgegeben&amp;quot; hin.&lt;p&gt;Das soziale Bodenrecht sieht ebenfalls eine Art „Grundsteuer&amp;quot; vor.&lt;br&gt;Diese soll allerdings nicht wie heute &amp;#252;ber das verzinste Geldsystem&lt;br&gt;nach oben verteilt werden, sondern denjenigen Menschen als&lt;br&gt;Entsch&amp;#228;digung zuflie&amp;#223;en, die kein Grundst&amp;#252;ck nutzen.&lt;p&gt;Jedes Grundst&amp;#252;ck hat einen Ertragswert, den man kalkulieren kann. Wird&lt;br&gt;der Boden aber nicht genutzt, ist er wertlos. Diejenigen Teilnehmer am&lt;br&gt;heutigen Finanzsystem, denen j&amp;#228;hrlich so gro&amp;#223;e Finanzstr&amp;#246;me in Form&lt;br&gt;von Zinseinnahmen zuflie&amp;#223;en, dass sie mit dem Ausgeben dieser&lt;br&gt;Geldmassen kaum noch hinterherkommen, legen diese permanenten Zufl&amp;#252;sse&lt;br&gt;gerne in reale Werte an, kaufen sich also Grundst&amp;#252;cke, selbst wenn sie&lt;br&gt;dann nur brachliegen. Gern melden sich dann diese Personen auch noch&lt;br&gt;z.B. als „Landwirt&amp;quot; an, um &amp;#252;ber die als „EU-Kommission&amp;quot; bezeichnete&lt;br&gt;Lobbyvertretungsbeh&amp;#246;rde Stilllegungspr&amp;#228;mien f&amp;#252;r diese Grundst&amp;#252;cke&lt;br&gt;abzugreifen. Auch diese perfiden Spiele werden im Rahmen unserer&lt;br&gt;integrierten Gesamtl&amp;#246;sung automatisch ein Ende haben.&lt;p&gt;Im Buch „Der W&amp;#228;hrungs-Countdown&amp;quot; (Andreas Popp) werden diese&lt;br&gt;Zusammenh&amp;#228;nge schl&amp;#252;ssig durchleuchtet und allgemeinverst&amp;#228;ndlich im&lt;br&gt;Kontext erarbeitet. Vor allem aber wird auch die L&amp;#246;sung im bestehenden&lt;br&gt;System beschrieben, denn eine Bodennutzungsgeb&amp;#252;hr als Entsch&amp;#228;digung an&lt;br&gt;die anderen Bewohner einer bestimmten Region verursacht im ersten&lt;br&gt;Impuls eine vermeintliche Gefahr der Ungerechtigkeit. Da viele&lt;br&gt;sogenannte Eigent&amp;#252;mer ihr Land bereits ganz oder teilweise durch&lt;br&gt;Arbeit oder Erbschaft abbezahlt haben, werden sie kaum bereit sein,&lt;br&gt;nun Geb&amp;#252;hren an Nichteigent&amp;#252;mer zu bezahlen, die diesbez&amp;#252;glich keine&lt;br&gt;Leistung oder Rechtsgrundlage vorzuweisen haben. Deshalb ist es&lt;br&gt;wichtig, dass diese Eigent&amp;#252;mer solange von den Nutzungsgeb&amp;#252;hren&lt;br&gt;befreit bleiben, bis sich der Verm&amp;#246;genswert Boden theoretisch&lt;br&gt;aufgezehrt hat. Nehmen wir an, jemand verf&amp;#252;gt &amp;#252;ber ein&lt;br&gt;„schuldenfreies&amp;quot; Grundst&amp;#252;ck mit einem bestimmten Wert, dann wird diese&lt;br&gt;Summe als eine Art Guthaben zugeordnet, das sich langsam reduziert, da&lt;br&gt;man die Nutzungsgeb&amp;#252;hren j&amp;#228;hrlich abzieht. Auf der anderen Seite&lt;br&gt;erh&amp;#228;lt man aber bereits Geb&amp;#252;hren von anderen Grundst&amp;#252;cksnutzern, die&lt;br&gt;nicht (oder noch nicht) schuldenfrei waren.&lt;p&gt;Es geht uns darum, dass man keine r&amp;#252;cksichtslosen Ungerechtigkeiten&lt;br&gt;vornimmt, wie sie noch immer(!) ungekl&amp;#228;rt sind, wenn man sich z.B. die&lt;br&gt;sogenannten Zwangsenteignungen der Ex-DDR gegen die rechtlich&lt;br&gt;einwandfreien Eigent&amp;#252;mer in den Jahren 1946 bis 1949 ansieht.&lt;br&gt;Wesentlich ist auch, dass man das soziale Bodenrecht nicht mit einem&lt;br&gt;Pachtvertrag verwechselt, der z.B. nach 100 Jahren ausl&amp;#228;uft und neu&lt;br&gt;verhandelt werden muss, denn alle Menschen wollen Planungssicherheit&lt;br&gt;und die wird es geben.&lt;p&gt;Sobald man die elementar wichtigen Zusammenh&amp;#228;nge einer neuen&lt;br&gt;Bodenrechtsordnung im Rahmen einer tats&amp;#228;chlichen Neuordnung verstanden&lt;br&gt;hat, erkennt man, dass dadurch niemand etwas verliert. Dies gilt&lt;br&gt;sowohl f&amp;#252;r die „Reichen&amp;quot;, als auch f&amp;#252;r die „Armen&amp;quot;. In Verbindung mit&lt;br&gt;flie&amp;#223;endem Geld wird lediglich die weitere Umverteilung von Flei&amp;#223;ig&lt;br&gt;nach Reich gestoppt, was bei allen(!) Wirtschaftsteilnehmern eine&lt;br&gt;gravierende Erh&amp;#246;hung der Lebensqualit&amp;#228;t bedeutet.&lt;p&gt;Nun muss man allerdings zugeben, dass es einige Gro&amp;#223;konzerne geben&lt;br&gt;wird, die ihre Grundst&amp;#252;cke dann nicht mehr halten werden, sondern&lt;br&gt;verkaufen, da diese nun als Spekulationsobjekt unbrauchbar werden. Wir&lt;br&gt;finden aber, dass man mit diesem „Preis&amp;quot; leben kann, zumal die&lt;br&gt;Betroffenen eher keine Menschen aus Fleisch und Blut sind, sondern&lt;br&gt;eher juristische Personen wie Aktiengesellschaften oder andere&lt;br&gt;K&amp;#246;rperschaften, die gegr&amp;#252;ndet und nicht geboren werden. Demjenigen,&lt;br&gt;der hiergegen den Einwand einbringt, dass dann viele auf den Markt&lt;br&gt;geworfene Grundst&amp;#252;cke die Preise stark sinken lassen k&amp;#246;nnten, muss man&lt;br&gt;entgegnen, dass sinkende Immobilienpreise vor allem sinkende Mieten&lt;br&gt;f&amp;#252;r alle zu Folge haben. &amp;#220;ber hunderte von Jahren haben die&lt;br&gt;Grundst&amp;#252;ckseigent&amp;#252;mer von den steigenden Preisen in Form von&lt;br&gt;leistungslosen Spekulationsgewinnen partizipiert, weshalb man ihnen&lt;br&gt;auch einen gewissen R&amp;#252;ckgang des Marktpreises einmalig zumuten kann.&lt;br&gt;Das ist ein erkl&amp;#228;rbarer Beitrag zur Reduktion der Umverteilung von&lt;br&gt;Flei&amp;#223;ig nach Reich, denn sinkende Preise f&amp;#252;r den Faktor Boden f&amp;#252;hren&lt;br&gt;auch zu sinkenden G&amp;#252;terpreisen und somit zu mehr Wohlstand f&amp;#252;r die&lt;br&gt;gesamte Gesellschaft.&lt;p&gt;Im Buch „Der W&amp;#228;hrungs-Countdown&amp;quot; werden die konkreten m&amp;#246;glichen&lt;br&gt;Abl&amp;#228;ufe hierbei detaillierter beschrieben, die &amp;#252;ber zwei &amp;#246;ffentliche&lt;br&gt;Institutionen verwaltet werden, dem Bodenplanungs- und dem&lt;br&gt;Grundbuchb&amp;#252;ro. Gerade im Rahmen von &amp;#252;berschaubaren Gemeinden oder&lt;br&gt;St&amp;#228;dten sind diese Umstrukturierungsma&amp;#223;nahmen relativ unproblematisch&lt;br&gt;umzusetzen, wenn die Menschen das gesamte Konzept verstanden haben.&lt;p&gt;&lt;br&gt;2.3 Bedingungsloses Grundeinkommen&lt;p&gt;„Sozial ist, was Arbeit schafft.&amp;quot; So oder &amp;#228;hnlich versucht uns die&lt;br&gt;Parteipropaganda mit ihren niveaulosen Wahlplakaten einzufangen.&lt;br&gt;Unterstellt wird bei einer solchen Aussage, man h&amp;#228;tte das gr&amp;#246;&amp;#223;te Gl&amp;#252;ck&lt;br&gt;der Erde erreicht, wenn man den ganzen Tag arbeiten darf. Die&lt;br&gt;Grundlage dieser Aussage liegt in dem Dogma, welches wir schon seit&lt;br&gt;fr&amp;#252;hester Kindheit eingeimpft bekamen: „Wer Geld verdienen will, muss&lt;br&gt;arbeiten!&amp;quot; Man sollte sich doch einmal fragen, warum es Menschen gibt,&lt;br&gt;die ihr ganzes Leben lang nur schuften und niemals auf einen gr&amp;#252;nen&lt;br&gt;Zweig kommen, w&amp;#228;hrend andere Personen niemals gearbeitet haben und&lt;br&gt;immer in Saus und Braus leben k&amp;#246;nnen.&lt;p&gt;Arbeit und Einkommen werden in der ver&amp;#246;ffentlichten Darstellung&lt;br&gt;f&amp;#228;lschlicherweise untrennbar miteinander verkn&amp;#252;pft. Erben reicher&lt;br&gt;Familiendynastien haben bekanntlich ungleich bessere Chancen auf ein&lt;br&gt;sorgenfreies Leben, als die Kinder, die in der x-ten Generation nur&lt;br&gt;durch Arbeit ihren Lebensunterhalt bestreiten m&amp;#252;ssen. Es geht bei&lt;br&gt;dieser Aussage auf keinen Fall um eine Anklage der Erben, die&lt;br&gt;systembedingt v&amp;#246;llig rechtens ihr Leben ohne Arbeit verbringen.&lt;br&gt;Trotzdem muss man an dieser Stelle auch einmal das System an sich auf&lt;br&gt;Gerechtigkeit &amp;#252;berpr&amp;#252;fen. Vorhandenen Reichtum aufzuzehren ist eine&lt;br&gt;legitime Angelegenheit. Eine ganz andere Sache ist jedoch der&lt;br&gt;permanente Verm&amp;#246;gensstrom von der arbeitenden Bev&amp;#246;lkerung zu den&lt;br&gt;„reichen Arbeitslosen&amp;quot;, der heute systembedingt stattfindet und immer&lt;br&gt;st&amp;#228;rker wird. Dies f&amp;#252;hrt konsequent weitergedacht zu „Sao&lt;br&gt;Paolo-Verh&amp;#228;ltnissen&amp;quot;. Dort haben sich auf einer Seite Slums&lt;br&gt;entwickelt, w&amp;#228;hrend auf der anderen Seite durch Sicherheitsdienste&lt;br&gt;abgeschottete Reichenghettos entstanden. Wenn man &amp;#252;ber diese&lt;br&gt;systematische Entwicklung nachdenkt, kommt selbst ein „Reicher&amp;quot; zu der&lt;br&gt;Erkenntnis, dass die Lebensqualit&amp;#228;t auch f&amp;#252;r ihn als mangelhaft&lt;br&gt;einzuordnen ist.&lt;p&gt;Erfolg kommt von „erfolgen&amp;quot;. Durch Leistungen (geistig und k&amp;#246;rperlich)&lt;br&gt;entsteht Wohlstand und irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die&lt;br&gt;Bed&amp;#252;rfnisse der Menschen weitgehend befriedigt sind. Das „Problem&amp;quot;&lt;br&gt;dieses Erfolges ist allerdings, dass dann viele Arbeiten nicht mehr&lt;br&gt;erforderlich sind. Und w&amp;#228;hrend die Fr&amp;#252;chte dieser Arbeit nur den&lt;br&gt;(Ver)-F&amp;#252;hrern der Danistakratie zuflie&amp;#223;en, fallen die arbeitenden&lt;br&gt;Leistungstr&amp;#228;ger durchs Raster, wenn ihr Auftrag erledigt ist. Menschen&lt;br&gt;und Maschinen erwirtschaften Gewinne. Aber die Gewinne werden&lt;br&gt;einseitig an die Kapitaleigner verteilt, die diese Profite in&lt;br&gt;technischen Fortschritt investieren, um danach die Menschen, die den&lt;br&gt;Erfolg erst erm&amp;#246;glicht haben, auf die Stra&amp;#223;e zu setzen. Diese&lt;br&gt;Ungerechtigkeit ist einfach und verst&amp;#228;ndlich, auch wenn sie unsere&lt;br&gt;Paradigmen auf den Kopf stellen.&lt;p&gt;Die Menschen wollen in erste Linie keine Arbeit, sondern ein&lt;br&gt;Einkommen. Aus Angst vor Arbeitslosigkeit sind deshalb mittlerweile&lt;br&gt;extrem viele „Einkommenspl&amp;#228;tze&amp;quot; entstanden, die keinen Sinn machen –&lt;br&gt;ganz im Gegenteil. Destruktive Jobs kann man im neuen System einfach&lt;br&gt;abschaffen, weil darin das Anrecht der betroffenen Menschen auf eine&lt;br&gt;Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand auch dann erhalten bleibt,&lt;br&gt;wenn ihre Arbeit entbehrlich wird. Denken wir nur an die vielen&lt;br&gt;Menschen in der Steuerverwaltung, Wirtschaftspr&amp;#252;fung, Finanzindustrie&lt;br&gt;usw., die eigentlich nur sinnlos Papier schmutzig machen. Aber auch&lt;br&gt;z.B. die Krankheitsindustrie, deren Hauptaugenmerk darauf liegen&lt;br&gt;muss(!), die Menschen langfristig krank zu halten, um die Arbeit&lt;br&gt;dieser Branche unersetzbar zu machen. Diese Liste lie&amp;#223;e sich beliebig&lt;br&gt;fortsetzen.&lt;p&gt;Mit ein wenig Vorstellungskraft wird schnell klar, dass dann mit&lt;br&gt;wesentlich weniger Arbeit f&amp;#252;r alle gleichzeitig mehr Wohlstand m&amp;#246;glich&lt;br&gt;ist.&lt;p&gt;Die tats&amp;#228;chliche Neuordnung beinhaltet ein bedingungsloses&lt;br&gt;Grundeinkommen, welches nicht als Sozialleistung gemeint ist. Es ist&lt;br&gt;ein kollektiver Anspruch auf Werte, die von vorherigen Generationen&lt;br&gt;geschaffen wurden und von denen alle partizipieren sollen.&lt;p&gt;Das Ziel der wirtschaftlichen Aktivit&amp;#228;ten sollte die Befreiung von der&lt;br&gt;Arbeit sein!&lt;p&gt;Nun kommt nat&amp;#252;rlich gern der Einwand, dass ein bedingungsloses&lt;br&gt;Grundeinkommen gar nicht finanzierbar sei. Nat&amp;#252;rlich w&amp;#228;re es nicht&lt;br&gt;finanzierbar in Euro, wohl aber in einer ganz anderen Geldordnung!&lt;br&gt;Unser heutiges Geldsystem hat die Aufgabe, eine gigantische&lt;br&gt;Transferleistung von Flei&amp;#223;ig nach Reich zu finanzieren, die jenseits&lt;br&gt;aller steuerpolitischen &amp;#220;berlegungen permanent stattfindet.&lt;br&gt;Selbstverst&amp;#228;ndlich bleibt dabei kein Spielraum f&amp;#252;r ein bedingungsloses&lt;br&gt;Grundeinkommen. Wir haben eingangs vorgerechnet, dass ein Haushalt,&lt;br&gt;der &amp;#252;ber kein nennenswertes Verm&amp;#246;gen verf&amp;#252;gt, pro Jahr 10.000 Euro in&lt;br&gt;das Zinssystem einzahlen muss. Ein Abschalten dieses Mechanismus wird&lt;br&gt;die H&amp;#246;he des erforderlichen bedingungslosen Grundeinkommens bereits&lt;br&gt;drastisch reduzieren, da jeder Haushalt zuerst einmal von diesen&lt;br&gt;permanenten, gewaltigen Zahlungen entlastet wird. Die &amp;#252;brige&lt;br&gt;Finanzierung erfolgt dann leicht durch die M&amp;#246;glichkeiten, die das&lt;br&gt;flie&amp;#223;ende Geld er&amp;#246;ffnet.&lt;p&gt;Ein weiterer Einwand ist, dass dann keiner mehr arbeiten will. Wir&lt;br&gt;sprechen aber nicht von einem bedingungslosen Spitzeneinkommen! Es&lt;br&gt;hei&amp;#223;t Grundeinkommen und wird von der H&amp;#246;he her so bemessen, dass&lt;br&gt;niemand mehr zur Arbeit gezwungen sein wird. Wer innerlich gek&amp;#252;ndigt&lt;br&gt;hat, der kann es dann auch &amp;#228;u&amp;#223;erlich tun. Vor allem M&amp;#252;tter, die wohl&lt;br&gt;die wichtigste Aufgabe in einer Gesellschaft erf&amp;#252;llen, k&amp;#246;nnen dann,&lt;br&gt;wenn sie es wollen, bei den Kindern bleiben, wobei gerade diese&lt;br&gt;Leistungstr&amp;#228;ger aus unserer Sicht einen zus&amp;#228;tzlichen Bezug erhalten&lt;br&gt;m&amp;#252;ssten. Eine Mutter braucht ohnehin in unserer Gesellschaft wieder&lt;br&gt;die h&amp;#246;chste Anerkennung, die man &amp;#252;berhaupt vergeben kann. Aber zur&amp;#252;ck&lt;br&gt;zu dem Einwand, dass keiner mehr arbeiten w&amp;#252;rde, wenn er ein&lt;br&gt;Grundeinkommen erh&amp;#228;lt. Der Mensch ist von Natur aus ehrgeizig und wird&lt;br&gt;weiterhin mehr erreichen wollen, auch wenn er es nicht muss. Umfragen&lt;br&gt;best&amp;#228;tigen, dass die meisten Menschen weiterhin arbeiten w&amp;#252;rden. Auch&lt;br&gt;die Kreativit&amp;#228;t der Menschen wird stark ansteigen, wenn die heutigen&lt;br&gt;Existenz&amp;#228;ngste verschwinden.&lt;p&gt;Die Frage „Und wer macht dann die ganze harte Arbeit?&amp;quot; ist leicht zu&lt;br&gt;beantworten. Diese T&amp;#228;tigkeiten werden dann eben h&amp;#246;her bezahlt und&lt;br&gt;erreichen schon allein dadurch das Ansehen, das sie verdienen. Es ist&lt;br&gt;ja auch &amp;#252;berhaupt nicht einzusehen, dass beispielsweise eine&lt;br&gt;Krankenschwester oder ein Ingenieur weniger verdienen und weniger&lt;br&gt;Ansehen bekommen soll, als jemand, der im Glaspalast sitzt und sich&lt;br&gt;durch Lug und Trug an seinen Mitmenschen bereichert.&lt;p&gt;Was unter heutigen Rahmenbedingungen idealistisch klingen mag, ist in&lt;br&gt;einer tats&amp;#228;chlichen Neuordnung real umsetzbar. Man muss nur die&lt;br&gt;ausgetretenen Irrwege verlassen und darf sich die von uns genannten&lt;br&gt;Bausteine eines nachhaltigen Gesamtsystems nicht isoliert unter&lt;br&gt;heutigen Rahmenbedingungen vorstellen. Eine gro&amp;#223;e Vorstellungskraft&lt;br&gt;ist gefragt, um diese gesamten Zusammenh&amp;#228;nge vollst&amp;#228;ndig zu erfassen.&lt;p&gt;Im Zusammenhang mit flie&amp;#223;endem Geld und sozialem Bodenrecht l&amp;#228;sst sich&lt;br&gt;auch das bedingungslose Grundeinkommen entspannt und nachhaltig&lt;br&gt;darstellen. Damit l&amp;#228;sst sich endlich auch das Menschenrecht auf&lt;br&gt;Eigentum realisieren, welches eine angemessene Teilhabe jedes Menschen&lt;br&gt;am insgesamt vom Volke erarbeiteten Verm&amp;#246;gen vorsieht.&lt;p&gt;&lt;br&gt;2.4 Freie Presse&lt;p&gt;Die Herstellung einer unabh&amp;#228;ngigen Presse hat vielleicht auf den&lt;br&gt;ersten Blick wenig mit einem nachhaltigen Wirtschafts- und&lt;br&gt;Finanzsystem zu tun. Sie ist jedoch eine unverzichtbare Grundlage&lt;br&gt;hierf&amp;#252;r. Wenn die Meinungshoheit bei denen liegt, die &amp;#252;ber das meiste&lt;br&gt;Kapital verf&amp;#252;gen, dann wird deren Interesse an einem leistungslosen&lt;br&gt;Kapitalzufluss erneut mit Hilfe  dieses Machtinstrumentes&lt;br&gt;durchgesetzt. Zur dauerhaften Sicherung eines zinsfreien Geldsystems&lt;br&gt;ist eine Gewaltenteilung zwischen Medien und Kapital noch wesentlich&lt;br&gt;wichtiger als die Teilung der drei Staatsgewalten.&lt;p&gt;Es ist unserer Gesellschaft &amp;#252;ber Jahrhunderte hinweg nicht gelungen,&lt;br&gt;so etwas wie eine unabh&amp;#228;ngige Presse zu schaffen. Die Medienmacht und&lt;br&gt;somit die Meinungshoheit konzentriert sich in den wenigen H&amp;#228;nden, die&lt;br&gt;&amp;#252;ber die erforderlichen Milliarden verf&amp;#252;gen.&lt;p&gt;Das mutma&amp;#223;liche Interesse des Kapitals besteht nat&amp;#252;rlich darin, ein&lt;br&gt;verzinstes Geldsystem durchzusetzen, welches wenigen Menschen ein&lt;br&gt;arbeitsfreies Leben mit unermesslichem Zinsgenuss erm&amp;#246;glicht. Dass&lt;br&gt;sich dann jedoch die Schere zwischen Flei&amp;#223;ig und Reich immer weiter&lt;br&gt;&amp;#246;ffnet, die Menschheit immer wieder in Kriege gef&amp;#252;hrt wird und der&lt;br&gt;eingebaute Wachstumswahns eine hemmungslose Ausbeutung unseres&lt;br&gt;Planeten zur Folge hat, ist allerdings die unvermeidbare Folge solcher&lt;br&gt;Bestrebungen.&lt;p&gt;Diese enormen Verwerfungen, die dadurch entstehen, dass sich der&lt;br&gt;gigantische Machtapparat der Massenmedien in den H&amp;#228;nden des Kapitals&lt;br&gt;befindet, erf&amp;#252;llen eindeutig jede Voraussetzung f&amp;#252;r die Anwendung von&lt;br&gt;Grundgesetz Artikel 14 Absatz 2: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch&lt;br&gt;soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.&amp;quot; In Absatz 3 ist des&lt;br&gt;Weiteren geregelt, dass eine Enteignung dann zul&amp;#228;ssig ist, wenn sie&lt;br&gt;f&amp;#252;r das Wohl der Allgemeinheit erforderlich ist. Hierf&amp;#252;r gilt die&lt;br&gt;Voraussetzung einer angemessenen Entsch&amp;#228;digung, die unter gerechter&lt;br&gt;Abw&amp;#228;gung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu&lt;br&gt;bestimmen ist.&lt;p&gt;Zur Herstellung einer freien Presse ist es unumg&amp;#228;nglich, diese&lt;br&gt;Vorgaben des Grundgesetzes zur Anwendung zu bringen und in die&lt;br&gt;Eigentumsrechte der meinungsbildenden Medienmacht im Interesse der&lt;br&gt;Allgemeinheit einzugreifen. Erfolgen kann dies, indem der Zugang zur&lt;br&gt;Meinungsmaschinerie f&amp;#252;r alternative Medien ge&amp;#246;ffnet wird – &amp;#228;hnlich wie&lt;br&gt;auch die Telekom ihr Netz f&amp;#252;r andere Anbieter zur Verf&amp;#252;gung stellen&lt;br&gt;muss, oder wie auch Strom- und Bahnnetz f&amp;#252;r alternative Anbieter&lt;br&gt;ge&amp;#246;ffnet wurden.&lt;p&gt;Umsetzen kann man diese notwendigen Ma&amp;#223;nahmen durch eine Art&lt;br&gt;„Medienlastenausgleich&amp;quot;, der die meinungsbildenden Medien dazu&lt;br&gt;verpflichtet, einen bestimmten Anteil ihrer Frequenzen und bedruckten&lt;br&gt;Fl&amp;#228;chen f&amp;#252;r alternative Medien zu &amp;#246;ffnen, die ansonsten an der&lt;br&gt;Eintrittsbarriere Kapital scheitern. Auf diese Weise wird erstmals in&lt;br&gt;der Geschichte bewirkt, dass auch andere Meinungen als die der&lt;br&gt;Kapitalinhaber &amp;#252;ber die Presse sowie &amp;#252;ber die gro&amp;#223;en Fernseh- und&lt;br&gt;Radiosender verbreitet werden k&amp;#246;nnen.&lt;p&gt;Die Bemessung des Prozentsatzes der Ressourcen, die zur Verf&amp;#252;gung&lt;br&gt;gestellt werden m&amp;#252;ssen, wird so gestaltet, dass dieser sich&lt;br&gt;automatisch aus dem Verbreitungsgrad des jeweiligen Mediums ergibt.&lt;br&gt;Ein einmalig festgelegtes, transparentes Rechenmodell regelt dies&lt;br&gt;automatisch in Abh&amp;#228;ngigkeit von der Reichweite des jeweiligen Mediums.&lt;p&gt;Der besondere Vorteil dieser mathematisch festgelegten, automatischen&lt;br&gt;Regelung liegt in der Transparenz f&amp;#252;r alle Beteiligten. Dieses&lt;br&gt;Verfahren schlie&amp;#223;t auch – im Gegensatz zu einer zentralen&lt;br&gt;Medienaufsicht – Parteinahme und Machtmissbrauch aus.&lt;p&gt;Nat&amp;#252;rlich sollen diejenigen, die ihre Infrastruktur hierf&amp;#252;r zur&lt;br&gt;Verf&amp;#252;gung stellen m&amp;#252;ssen, daf&amp;#252;r entsch&amp;#228;digt werden. Die Entsch&amp;#228;digung&lt;br&gt;der privaten Medieninhaber erfolgt durch &amp;#246;ffentliche Mittel, die &amp;#252;ber&lt;br&gt;die &amp;#246;ffentliche Zentralbank bereitgestellt werden. Die Einf&amp;#252;hrung der&lt;br&gt;freien Presse geht also Hand in Hand mit den anderen Grundlagen der&lt;br&gt;tats&amp;#228;chlichen Neuordnung und ist nat&amp;#252;rlich auch nur dann finanzierbar.&lt;br&gt;Wie die anderen Bausteine der tats&amp;#228;chlichen Neuordnung auch, darf man&lt;br&gt;also auch die freie Presse nicht isoliert unter den Rahmenbedingungen&lt;br&gt;betrachten, die heute noch herrschen.&lt;p&gt;Eine Ausnahme bei dieser Betrachtung stellt nat&amp;#252;rlich der&lt;br&gt;&amp;#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk dar, dessen Aufgabe es eigentlich&lt;br&gt;ohnehin sein m&amp;#252;sste, die Menschen neutral mit Wissen zu versorgen. In&lt;br&gt;Zukunft werden politische Karrieren ganz anders verlaufen als heute,&lt;br&gt;und der Politikertypus, der heute unter dem Einfluss des Kapitals und&lt;br&gt;der privaten Massenmedien steht, entwickelt sich zum Auslaufmodell.&lt;br&gt;Somit kommt die Kontrolle der &amp;#246;ffentlich-rechtlichen Medien von ganz&lt;br&gt;allein in wesentlich objektivere H&amp;#228;nde.&lt;p&gt;&lt;br&gt;Ein nachhaltiges Gesamtsystem als tats&amp;#228;chliche Neuordnung&lt;p&gt;Die Kombination dieser vier Bausteine schafft eine tats&amp;#228;chliche&lt;br&gt;Neuordnung, die uns die Abschaffung aller Steuern, ein bedingungsloses&lt;br&gt;Grundeinkommen und eine erhebliche Reduktion unserer Arbeitszeit&lt;br&gt;erm&amp;#246;glicht.&lt;p&gt;Diese Ziele m&amp;#246;gen aus heutiger Sicht hochgegriffen klingen, vielleicht&lt;br&gt;gar idealistisch. H&amp;#228;lt man sich jedoch vor Augen, dass heute im&lt;br&gt;Durchschnitt jeder Haushalt, der &amp;#252;ber kein nennenswertes Verm&amp;#246;gen&lt;br&gt;verf&amp;#252;gt, pro Jahr rund 10.000 Euro Transferzahlungen in das Zinssystem&lt;br&gt;abf&amp;#252;hren muss, wird schnell klar, welch enormes Potential sich&lt;br&gt;freisetzen l&amp;#228;sst, sobald dieser Kapitalstrom von Flei&amp;#223;ig nach Reich&lt;br&gt;abgeschaltet wird.&lt;p&gt;Selbstverst&amp;#228;ndlich ist es auch dann noch m&amp;#246;glich, weiterhin Steuern zu&lt;br&gt;erheben, wenn sie sinnvoll sind, um bestimmte Prozesse zu „steuern&amp;quot;.&lt;br&gt;Daher kommt ja auch der Begriff „Steuern&amp;quot;. Ihr urspr&amp;#252;nglicher Zweck&lt;br&gt;bestand nicht in der Beraubung, sondern in der Steuerung, so dass man&lt;br&gt;beispielsweise Verhaltensweisen f&amp;#246;rdert, die der Gesellschaft und der&lt;br&gt;Natur zugutekommen, w&amp;#228;hrend man destruktives Verhalten besteuert.&lt;p&gt;Wer nun noch den Einwand erhebt, dass die Abschaffung aller Steuern&lt;br&gt;viele Steuerberater und Finanzbeamte arbeitslos mache, der m&amp;#246;ge sich&lt;br&gt;bitte noch einmal die vier Bausteine des nachhaltigen Gesamtsystems&lt;br&gt;genau anschauen, insbesondere das bedingungslose Grundeinkommen. Wir&lt;br&gt;k&amp;#246;nnen es uns dann leisten, alle Steuerberater und Finanzbeamten sowie&lt;br&gt;alle anderen Menschen, die sich heute mit der sinnlosen Verwaltung&lt;br&gt;eines unn&amp;#246;tigen Steuersystems besch&amp;#228;ftigten m&amp;#252;ssen, mindestens in&lt;br&gt;gleicher H&amp;#246;he wie bisher weiterhin zu bezahlen. Selbst wenn wir all&lt;br&gt;diese Menschen in bezahlten Dauerurlaub schicken, wird sich die Menge&lt;br&gt;an Waren und Dienstleistungen, die unsere Volkswirtschaft erzeugt,&lt;br&gt;nicht reduzieren, im Gegenteil, sie wird sogar steigen, da auch der&lt;br&gt;produktive Anteil der Bev&amp;#246;lkerung durch den Wegfall der unn&amp;#246;tigen&lt;br&gt;Formalit&amp;#228;ten entlastet und in seiner eigentlichen Arbeit nicht l&amp;#228;nger&lt;br&gt;behindert wird.&lt;p&gt;Die produktiv arbeitenden Menschen versorgen den unproduktiven (und&lt;br&gt;trotzdem hart arbeitenden!) Teil der Gesellschaft auch heute schon mit&lt;br&gt;Waren und Dienstleistungen. Und diejenigen, die tagt&amp;#228;glich sinnlose&lt;br&gt;Formulare w&amp;#228;lzen m&amp;#252;ssen, haben meist ohnehin keinen Spa&amp;#223; an ihrer&lt;br&gt;nutzlosen Arbeit. Sie k&amp;#246;nnen es dann in ihrer Freizeit – wenn sie denn&lt;br&gt;unbedingt eine Besch&amp;#228;ftigung brauchen – mit produktiver Arbeit&lt;br&gt;versuchen und damit die wirklich werkt&amp;#228;tigen Menschen entlasten, die&lt;br&gt;es unter den neuen Rahmenbedingungen begr&amp;#252;&amp;#223;en werden, wenn ihnen&lt;br&gt;jemand die Arbeit abnimmt.&lt;p&gt;Die tats&amp;#228;chliche Neuordnung wird Arbeitslosigkeit erstmals in der&lt;br&gt;Geschichte ganz neu definieren, n&amp;#228;mlich nicht als Katastrophe, sondern&lt;br&gt;als Errungenschaft, die von uns allen angestrebt wird. Weniger Arbeit&lt;br&gt;bei mehr Wohlstand, Beendigung des Wachstumswahns und ein Leben im&lt;br&gt;Einklang mit unseren Mitmenschen und unserem begrenzten Planeten sind&lt;br&gt;die realistische Alternative f&amp;#252;r das Zeitalter nach dem Kapitalismus,&lt;br&gt;das man in einer tats&amp;#228;chlichen Neuordnung auch als Zeitalter des&lt;br&gt;Humanismus bezeichnen kann.&lt;p&gt;&lt;p&gt;3. Der Weg zum Ziel&lt;p&gt;3.1 Grundlagen&lt;p&gt;Nachhaltige Wirtschafts- und Finanzsysteme findet man in der Literatur&lt;br&gt;und im Internet in einer kaum &amp;#252;berschaubaren Vielfalt. Es kommen auch&lt;br&gt;t&amp;#228;glich Menschen auf uns zu, die uns noch mehr innovative Ideen&lt;br&gt;vorstellen m&amp;#246;chten. Wir haben jedoch keinen Mangel an nachhaltigen&lt;br&gt;Modellen f&amp;#252;r die Zukunft. Wir haben einen Mangel an konkreten&lt;br&gt;Handlungsm&amp;#246;glichkeiten, mit denen man ein besseres Modell zur&lt;br&gt;Umsetzung bringen kann. Theorien, die in den Bibliotheken verstauben,&lt;br&gt;gibt es genug, und wir betrachten es nicht als unsere Aufgabe, den&lt;br&gt;Archiven noch ein weiteres Werk hinzuzuf&amp;#252;gen.&lt;p&gt;Es ist jetzt die Zeit zum Handeln. Es geht um einen realistischen Weg,&lt;br&gt;der den heutigen Zustand mit dem gew&amp;#252;nschten Ziel verbindet. Das&lt;br&gt;Zeitfenster des nahenden Zusammenbruchs des heutigen Finanzsystems ist&lt;br&gt;eng, und es besteht die gro&amp;#223;e Gefahr, dass dieselben Machtstrukturen&lt;br&gt;danach mit demselben System einfach einen Neustart durchf&amp;#252;hren, wonach&lt;br&gt;die Ausbeutung der Menschen und der Erde f&amp;#252;r weitere Generationen noch&lt;br&gt;weiter voranschreiten w&amp;#252;rde.&lt;p&gt;Bei der Ausarbeitung des Plan B lag es uns daher besonders am Herzen,&lt;br&gt;den wichtigen Aspekt der Umsetzung zu integrieren. Plan B beinhaltet&lt;br&gt;also neben dem nachhaltigen Gesamtsystem vor allem auch die konkreten&lt;br&gt;Ma&amp;#223;nahmen, also den Weg zum Ziel. Wir gehen nun den entscheidenden&lt;br&gt;Schritt weiter und beginnen mit der konkreten Umsetzung. Wir wenden&lt;br&gt;uns hierbei nat&amp;#252;rlich nicht an die Politikdarsteller und werben auch&lt;br&gt;nicht um ihre Gunst, wenngleich wir diesen Versuch pro forma in einem&lt;br&gt;ersten Schritt durchf&amp;#252;hren m&amp;#252;ssen, um den Bestimmungen des&lt;br&gt;Grundgesetzes Gen&amp;#252;ge zu tun.&lt;p&gt;Die zwei wichtigsten Grundlagen, damit das nachhaltige Gesamtsystem&lt;br&gt;nicht nur Theorie bleibt, sondern zu einer tats&amp;#228;chlichen Neuordnung&lt;br&gt;wird, ist die Errichtung einer &amp;#246;ffentlichen Zentralbank mit alleinigem&lt;br&gt;Geldsch&amp;#246;pfungsrecht und eine Befreiung von der sogenannten&lt;br&gt;Staatsverschuldung. F&amp;#252;r beides werden wir die notwendigen Ma&amp;#223;nahmen&lt;br&gt;selbst einleiten.&lt;p&gt;Im Rahmen des flie&amp;#223;enden Geldes wird das Geldsch&amp;#246;pfungsmonopol auf&lt;br&gt;diese &amp;#246;ffentliche Zentralbank &amp;#252;bertragen. Kredit&amp;#228;re Geldsch&amp;#246;pfung&lt;br&gt;durch Gesch&amp;#228;ftsbanken ist dann nicht mehr m&amp;#246;glich, so dass sich die&lt;br&gt;Aufgabe der Banken wieder auf die Vermittlung von Kapitalnachfrage und&lt;br&gt;Kapitalangebot konzentriert. Die aus der heute praktizierten&lt;br&gt;Giralgeldsch&amp;#246;pfung resultierende, immer schneller wachsende&lt;br&gt;Staatsverschuldung wird dann gestoppt.&lt;p&gt;&lt;p&gt;Im diesem Zuge wird dann auch die &amp;#252;berf&amp;#228;llige Staatsentschuldung&lt;br&gt;durchgef&amp;#252;hrt. Hierf&amp;#252;r gibt es prinzipiell drei M&amp;#246;glichkeiten.&lt;p&gt;Die von den Politikdarstellern nach wie vor suggerierte Methode ist&lt;br&gt;die R&amp;#252;ckzahlung der Staatsschulden. Es ist jedoch kaum vorstellbar,&lt;br&gt;mit welchen Repressalien der Staat den Steuerzahlern zwei Billionen&lt;br&gt;Euro abnehmen k&amp;#246;nnte, um dieses Geld dann an Banken und Verm&amp;#246;gende zu&lt;br&gt;&amp;#252;bertragen, deren Forderungen gr&amp;#246;&amp;#223;tenteils allein auf dem unsittlichen&lt;br&gt;Zinseszinssystem basieren. Aber abgesehen davon scheidet diese Methode&lt;br&gt;schon allein dadurch aus, dass sie mathematisch und finanztechnisch&lt;br&gt;unm&amp;#246;glich ist. Da s&amp;#228;mtliches im bisherigen System entstandene Geld in&lt;br&gt;Form von Schulden entstand, w&amp;#252;rde selbst der Versuch einer R&amp;#252;ckzahlung&lt;br&gt;eine sprunghafte Reduktion der Geldmenge bewirken. Die Wirtschaft k&amp;#228;me&lt;br&gt;mangels Tauschmittel zum Erliegen, und unn&amp;#246;tiges Leid w&amp;#228;re die Folge.&lt;p&gt;Da die R&amp;#252;ckzahlung somit ausscheidet, stellt sich die Frage nach einer&lt;br&gt;Annullierung der Staatsschulden, was den Staatsbankrott bedeutet. Ein&lt;br&gt;Staatsbankrott ist bei Weitem nicht so dramatisch wie es heute&lt;br&gt;dargestellt wird, es kommt nur darauf an, wie man ihn gestaltet. All&lt;br&gt;die Staaten, die in der Geschichte (zum Teil schon mehrfach) bankrott&lt;br&gt;waren, sind heute nach wie vor auf der Landkarte zu finden. Die&lt;br&gt;Annullierung der Staatsschulden f&amp;#252;hrt nur dann zu Not und Elend, wenn&lt;br&gt;man sie falsch anpackt. Waren und Dienstleistungen sind im &amp;#220;berfluss&lt;br&gt;vorhanden. Die physische &amp;#214;konomie wird von einem Staatsbankrott&lt;br&gt;&amp;#252;berhaupt nicht tangiert, wenn man die richtige Methode anwendet.&lt;p&gt;Eine R&amp;#252;ckzahlung der Staatsschulden ist also unm&amp;#246;glich, und eine&lt;br&gt;Annullierung unter Anwendung der falschen Methode w&amp;#252;rde zu einer&lt;br&gt;unn&amp;#246;tigen Gef&amp;#228;hrdung der &amp;#246;ffentlichen Ordnung und unseres Wohlstands&lt;br&gt;f&amp;#252;hren. Daher stellt sich nun nat&amp;#252;rlich die Frage nach der richtigen&lt;br&gt;Methode, die die Interessen aller Beteiligten ber&amp;#252;cksichtigt, Ruhe und&lt;br&gt;Ordnung sowie die Funktionsf&amp;#228;higkeit der physischen &amp;#214;konomie bewahrt.&lt;p&gt;Diese Methode einer sauber kontrollierten Staatsentschuldung, die die&lt;br&gt;Menschen entschuldet, aber nicht enteignet, besteht darin,&lt;br&gt;Staatsanleihen unter Aufhebung der Zinspflicht in gesetzliche&lt;br&gt;Zahlungsmittel zu konvertieren. Anders ausgedr&amp;#252;ckt: Jemand der seine&lt;br&gt;Ersparnisse heute in Staatsanleihen investiert hat, geht im Gegensatz&lt;br&gt;zum unkontrollierten Staatsbankrott nicht leer aus, sondern erh&amp;#228;lt&lt;br&gt;durch diese Umwandlung ein Guthaben in gleicher H&amp;#246;he. Oder ganz anders&lt;br&gt;ausgedr&amp;#252;ckt: Das Geld im Gegenwert der Staatsanleihe wird auf diese&lt;br&gt;Weise erzeugt.&lt;p&gt;An diesem Punkt wird nat&amp;#252;rlich bei entsprechend konditionierten&lt;br&gt;Systemvertretern sofort der Inflationsreflex ausgel&amp;#246;st. Dabei ist es&lt;br&gt;jedoch mathematisch zwangsl&amp;#228;ufig, dass eine Fortsetzung des&lt;br&gt;bestehenden Geldsystems eine wesentlich h&amp;#246;here Inflation zur Folge&lt;br&gt;h&amp;#228;tte. Momentan w&amp;#228;chst die Geld- und Schuldenmenge exponentiell. Sie&lt;br&gt;muss sich daher immer weiter von der realen Wirtschaftsleistung&lt;br&gt;entfernen, die dauerhaft keinesfalls exponentiell wachsen kann. Eine&lt;br&gt;Umwandlung der Staatsanleihen in Guthaben h&amp;#228;tte zwar eine Ausweitung&lt;br&gt;der Geldmenge zur Folge. Dies gesch&amp;#228;he jedoch einmalig und final,&lt;br&gt;w&amp;#228;hrend die Inflation im herrschenden Finanzsystem theoretisch endlos&lt;br&gt;weitergehen muss.&lt;p&gt;Die inflation&amp;#228;re Wirkung wird demnach dauerhaft deutlich geringer sein&lt;br&gt;als bei einer Fortsetzung des bestehenden Systems. Es bleibt die Frage&lt;br&gt;nach der kurzfristigen Auswirkung auf die Verbraucherpreise. Hierbei&lt;br&gt;ist zu beachten, dass die in Staatsanleihen angelegten Gelder, nur&lt;br&gt;weil sie in Guthaben konvertiert werden, nicht schlagartig&lt;br&gt;nachfragewirksam auf den Markt str&amp;#246;men. Bei diesem Kapital handelt es&lt;br&gt;sich um Sparverm&amp;#246;gen, das nicht f&amp;#252;r den kurzfristigen Konsum sondern&lt;br&gt;f&amp;#252;r Vorsorgezwecke vorgesehen ist.&lt;p&gt;Es bleibt zu erw&amp;#228;hnen, dass nicht die gesamte Staatsverschuldung auf&lt;br&gt;diese Weise in Guthaben konvertiert wird, sondern lediglich der&lt;br&gt;Anteil, dem tats&amp;#228;chlich Spargelder gegen&amp;#252;berstehen. Staatsschulden,&lt;br&gt;die allein aus der Giralgeldsch&amp;#246;pfung durch Gesch&amp;#228;ftsbanken&lt;br&gt;resultieren, waren ohnehin nie f&amp;#252;r eine R&amp;#252;ckzahlung vorgesehen,&lt;br&gt;sondern dienten von Anfang an nur dazu, den Steuerzahlern das Geld f&amp;#252;r&lt;br&gt;die Zinsen aus den Taschen zu ziehen. Dieser Teil der&lt;br&gt;Staatsverschuldung, dem keinerlei reale Grundlage gegen&amp;#252;bersteht, kann&lt;br&gt;ohne Auswirkungen auf Menschen und Realwirtschaft ersatzlos annulliert&lt;br&gt;werden.&lt;p&gt;An dieser Stelle soll auch der Erfinder dieser Methode der&lt;br&gt;Staatsentschuldung gew&amp;#252;rdigt werden. Es ist Gottfried Feder (1883 -&lt;br&gt;1941), der diese Idee schon 1919 in seinem „Manifest zur Brechung der&lt;br&gt;Zinsknechtschaft&amp;quot; ver&amp;#246;ffentlichte. Heute wird dieser gro&amp;#223;e&lt;br&gt;Wirtschaftstheoretiker leider noch immer mit dem Nationalsozialismus&lt;br&gt;in Verbindung gebracht, obwohl er ab 1933 keine Rolle mehr spielte und&lt;br&gt;seine Zinskritik von da an von Kapitalisten, Kommunisten und&lt;br&gt;Nationalsozialisten gleichzeitig bek&amp;#228;mpft wurde.&lt;p&gt;Die Einf&amp;#252;hrung einer &amp;#246;ffentlichen Zentralbank mit&lt;br&gt;Geldsch&amp;#246;pfungsmonopol und die Staatsentschuldung sind die zentralen&lt;br&gt;Voraussetzungen f&amp;#252;r den &amp;#220;bergang zur tats&amp;#228;chlichen Neuordnung. Nun&lt;br&gt;kommen wir zu den konkreten Ma&amp;#223;nahmen, mit denen wir diese Grundlagen&lt;br&gt;schaffen und die vier Komponenten des nachhaltigen Gesamtsystems&lt;br&gt;umsetzen werden.&lt;p&gt;&lt;br&gt;3.2 Umsetzung&lt;p&gt;Wir stellen keine Forderungen an irgendeinen Politikdarsteller. Es&lt;br&gt;w&amp;#228;re t&amp;#246;richt, sich z.B. an den Darsteller eines Arztes in einer&lt;br&gt;Fernsehserie zu wenden, um ihn nach einer realen Herztransplantation&lt;br&gt;zu fragen, selbst wenn dieser Darsteller m&amp;#246;glicherweise sogar zusagen&lt;br&gt;w&amp;#252;rde. Wer einen Schauspieler mit der Rolle verwechselt, die er&lt;br&gt;spielt, der wird vermutlich auch Angela Merkel mit Frau&lt;br&gt;Bundeskanzlerin ansprechen und von ihr erwarten, dass sie den Karren&lt;br&gt;aus dem Dreck zieht. Das kann sie nicht, und das ist auch nicht ihre&lt;br&gt;Aufgabe. Hierzu fehlt ihr – wie jedem anderen Politikdarsteller auch –&lt;br&gt;die Kompetenz in jeder Hinsicht, also sowohl die fachliche Kompetenz&lt;br&gt;als auch die Entscheidungskompetenz.&lt;p&gt;Wir bitten keinen der heutigen Marionetten der Danistakratie darum,&lt;br&gt;irgendetwas zu tun, sondern wir machen es selbst. Dennoch werden wir&lt;br&gt;in einem ersten Schritt, um die Vorgaben des Grundgesetzes&lt;br&gt;einzuhalten, die Politikdarsteller vor eine Entscheidung stellen, die&lt;br&gt;zeigen wird, ob unsere Analysen richtig sind. Es k&amp;#246;nnte ja sein, dass&lt;br&gt;wir uns irren. Vielleicht haben wir ja gar keine Danistakratie,&lt;br&gt;sondern eine wunderbar funktionierende „Demokratie&amp;quot;, und die&lt;br&gt;Parlamentarier warten nur darauf, dass sie endlich ein Konzept wie&lt;br&gt;unseres bekommen, um es dann ebenso schnell durchzuwinken wie derzeit&lt;br&gt;jeden „alternativlosen&amp;quot; Rettungsschirm auf Kosten der arbeitenden&lt;br&gt;Menschen.&lt;p&gt;Laut Grundgesetz Artikel 20 Absatz 2 hat die Staatsgewalt vom Volke&lt;br&gt;auszugehen. Demgegen&amp;#252;ber steht heute ein Finanzsystem, von welchem&lt;br&gt;nahezu das gesamte Volk &amp;#252;berhaupt nicht profitiert. Wenn&lt;br&gt;„alternativlose&amp;quot; Rettungspakete vom Volke zwangsweise abverlangt&lt;br&gt;werden, dann geht die Staatsgewalt eben nicht vom Volke aus. Die&lt;br&gt;Vorgaben des Grundgesetzes sind hierdurch bereits verletzt.&lt;p&gt;Es stellt sich nun die Frage, was wohl passieren w&amp;#252;rde, wenn man ein&lt;br&gt;neues Finanzsystem, welches nachweislich dem Volke dient, per&lt;br&gt;Gesetzesentwurf in den Bundestag einbringen w&amp;#252;rde. Dieser Schritt mag&lt;br&gt;zwar einen vorhersehbaren Ausgang haben, aber die weiteren Schritte&lt;br&gt;erfordern, dass man ihn versucht hat.&lt;p&gt;Wir sind also momentan dabei, die Grundlagen und Ma&amp;#223;nahmen zur&lt;br&gt;Herstellung einer tats&amp;#228;chlichen Neuordnung in Gesetzesentw&amp;#252;rfe&lt;br&gt;umzuwandeln, um diese dann auf dieselbe Art und Weise durch den&lt;br&gt;Bundestag zu schleusen, wie es die Lobbyisten des Finanzsystems heute&lt;br&gt;st&amp;#228;ndig tun. An den erforderlichen Kontakten zu Abgeordneten mangelt&lt;br&gt;es unserem Institut nat&amp;#252;rlich nicht. Wir werden also in die Rolle von&lt;br&gt;Lobbyisten schl&amp;#252;pfen. Der Unterschied zu den &amp;#252;blichen Lobbyisten des&lt;br&gt;Finanzsystems besteht nat&amp;#252;rlich darin, dass wir uns wohl mit Fug und&lt;br&gt;Recht als Lobby des Volkes bezeichnen d&amp;#252;rfen, denn wenn die&lt;br&gt;tats&amp;#228;chliche Neuordnung in Kraft tritt, dann werden alle Menschen&lt;br&gt;davon profitieren.&lt;p&gt;„Das Volk als Lobbyist?&amp;quot; So etwas gab es in der Geschichte der BRD&lt;br&gt;bisher noch nie. Allerdings m&amp;#246;chten wir an dieser Stelle auch gleich&lt;br&gt;die Hoffnungen bremsen. Die Vorstellung, dass sich das Parlament dem&lt;br&gt;Volke anschlie&amp;#223;en k&amp;#246;nnte, halten wir selbst f&amp;#252;r illusorisch. Den&lt;br&gt;Personen, die heute Regierung spielen, trauen wir eine derartige&lt;br&gt;Macht&amp;#252;bernahme nicht zu. Wir rechnen also nat&amp;#252;rlich nicht ernsthaft&lt;br&gt;damit, dass man unsere Gesetzesentw&amp;#252;rfe ebenso schnell und ungepr&amp;#252;ft&lt;br&gt;durchwinken wird, wie die von der Finanzmacht eingereichten&lt;br&gt;Enteignungsma&amp;#223;nahmen gegen das deutsche Volk. Falls doch, dann haben&lt;br&gt;wir uns eben diesbez&amp;#252;glich gl&amp;#252;cklicherweise geirrt. Das st&amp;#246;rt uns dann&lt;br&gt;nicht weiter, sondern ganz im Gegenteil, das Ziel w&amp;#228;re schneller als&lt;br&gt;gedacht erreicht, und wir sparen uns die weiteren Schritte.&lt;p&gt;Nach einem Scheitern dieses gut gemeinten Versuchs, werden sich die&lt;br&gt;Fronten nat&amp;#252;rlich etwas verh&amp;#228;rten und damit auch die Ma&amp;#223;nahmen. Gem&amp;#228;&amp;#223;&lt;br&gt;Grundgesetz Artikel 146 gilt: „Dieses Grundgesetz [...] verliert seine&lt;br&gt;G&amp;#252;ltigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von&lt;br&gt;dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.&amp;quot;&lt;br&gt;Die gesetzlichen Bestimmungen zur Durchf&amp;#252;hrung einer solchen&lt;br&gt;Entscheidung sind zwar noch nicht vorhanden, aber auch hieran arbeiten&lt;br&gt;wir auf dieselbe oben genannte Weise ebenso wie an dem dann&lt;br&gt;erforderlichen Verfassungsentwurf.&lt;p&gt;Wenn auch diese Versuche scheitern, wovon wir angesichts der nicht&lt;br&gt;vorhandenen Gewaltenteilung zwischen Kapital, Medien und Politik&lt;br&gt;leider ausgehen m&amp;#252;ssen, dann bliebe an sich nur die M&amp;#246;glichkeit, dem&lt;br&gt;Zerfall des bestehenden Systems tatenlos zuzusehen. Das&lt;br&gt;Zinseszinssystem w&amp;#252;rde seine verheerende Wirkung noch auf die Spitze&lt;br&gt;treiben. Exponentiell wachsende Zins- und Steuerzahlungen k&amp;#246;nnen&lt;br&gt;theoretisch noch so lange erzwungen werden, bis sie das linear&lt;br&gt;wachsende Bruttoinlandsprodukt &amp;#252;bersteigen, was aufgrund der&lt;br&gt;Zinseszinsfunktion mathematischen zwangsl&amp;#228;ufig ist. Dies w&amp;#228;re dann&lt;br&gt;aber auch der allersp&amp;#228;teste Zeitpunkt f&amp;#252;r das vorprogrammierte Ende&lt;br&gt;dieses Systems.&lt;p&gt;&lt;p&gt;Bis dieses Ende erreicht ist, wird allerdings ein immer st&amp;#228;rkerer&lt;br&gt;Machtapparat aus Banken, Konzernen, Medien und den ihnen dienenden&lt;br&gt;Politikern und „Staatsdienern&amp;quot; immer st&amp;#228;rkere Unterdr&amp;#252;ckungsma&amp;#223;nahmen&lt;br&gt;gegen das Volk durchf&amp;#252;hren m&amp;#252;ssen. Der Vertrag von Lissabon l&amp;#228;sst&lt;br&gt;bereits das Schlimmste bef&amp;#252;rchten. Diese Zeit nennen wir die Phase des&lt;br&gt;Faschismus. Sie geht einher mit der Beseitigung der verfassungsm&amp;#228;&amp;#223;igen&lt;br&gt;Ordnung, die dann (noch st&amp;#228;rker als bisher) voranschreitet. Der&lt;br&gt;Verfassungsschutz und alle anderen „Staatsdiener&amp;quot; sind angesichts&lt;br&gt;dieser zwangsl&amp;#228;ufigen Entwicklung aufgefordert, dem wahren Staat, also&lt;br&gt;allen Menschen zu dienen, und nicht l&amp;#228;nger diesem verfehlten&lt;br&gt;Finanzsystem und seinen Aggregaten. Sie haben die Pflicht, die&lt;br&gt;Beseitigung der verfassungsm&amp;#228;&amp;#223;igen Ordnung, die momentan von Br&amp;#252;ssel,&lt;br&gt;Berlin und Karlsruhe aus betrieben wird, zu verhindern.&lt;p&gt;Wir hoffen nicht, dass wir die Phase des Faschismus noch absolvieren&lt;br&gt;m&amp;#252;ssen. Doch angesichts des dargestellten Sachverhalts, ist genau dies&lt;br&gt;leider unsere Prognose. Daher haben wir auch f&amp;#252;r diese Phase die&lt;br&gt;notwendigen Ma&amp;#223;nahmen bereits ausgearbeitet.&lt;p&gt;Gem&amp;#228;&amp;#223; Grundgesetz Artikel 20 Absatz 4 gilt: „Gegen jeden, der es&lt;br&gt;unternimmt, diese [verfassungsm&amp;#228;&amp;#223;ige] Ordnung zu beseitigen, haben&lt;br&gt;alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht&lt;br&gt;m&amp;#246;glich ist.&amp;quot;&lt;p&gt;Diese vorgeschriebene „andere Abhilfe&amp;quot; haben wir nun beschrieben. Mit&lt;br&gt;ihrer Umsetzung haben wir bereits begonnen. Wenn diese Ma&amp;#223;nahmen&lt;br&gt;scheitern, dann stellt sich im Prinzip nur noch die Frage, ob die&lt;br&gt;Revolution aller Menschen gegen das System, das sie unterdr&amp;#252;ckt,&lt;br&gt;gewaltsam oder friedlich ablaufen wird.&lt;p&gt;Die Wissensmanufaktur steht selbstverst&amp;#228;ndlich klar f&amp;#252;r die friedliche&lt;br&gt;Variante ein. Die Methode des Widerstands muss allerdings durchdacht&lt;br&gt;sein und ber&amp;#252;cksichtigen, dass Mehrheiten mangels Medienunterst&amp;#252;tzung&lt;br&gt;illusorisch sind. Wir ben&amp;#246;tigen also einen Weg, bei dem es gen&amp;#252;gt,&lt;br&gt;wenn nur f&amp;#252;nf bis zehn Prozent der Menschen mitwirken. Dies ist ein&lt;br&gt;realistisches Potential, welches man trotz der gegebenen Umst&amp;#228;nde&lt;br&gt;erreichen kann. G&amp;#228;be es eine freie Presse, k&amp;#246;nnte man ja auch eine&lt;br&gt;Partei gr&amp;#252;nden und eine sinnvolle Ver&amp;#228;nderung &amp;#252;ber Wahlen versuchen,&lt;br&gt;doch dieser Weg ist leider verbaut.&lt;p&gt;An diesem Punkt stellt sich nat&amp;#252;rlich die Frage, was jeder Einzelne&lt;br&gt;heute schon konkret tun kann. Dieses Thema wird unter&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.wissensmanufaktur.net/steuerboykott"&gt;www.wissensmanufaktur.net/steuerboykott&lt;/a&gt; (Rico Albrecht) n&amp;#228;her&lt;br&gt;erl&amp;#228;utert, wobei speziell die Methoden des aktiven und passiven&lt;br&gt;Widerstands schonungslos und allgemeinverst&amp;#228;ndlich aufgearbeitet&lt;br&gt;werden.&lt;p&gt;Die Perspektive&lt;p&gt;Eine Exponentialfunktion kann sich auch positiv auswirken, n&amp;#228;mlich&lt;br&gt;dann, wenn immer mehr Menschen die genannten Zusammenh&amp;#228;nge verstehen&lt;br&gt;und f&amp;#252;r eine Ver&amp;#228;nderung eintreten. Noch sind es wenige Menschen, die&lt;br&gt;langsam erwachen, aber es werden immer mehr und dieser Prozess geht&lt;br&gt;nur in eine Richtung. Wenn wir uns jetzt in dieser wichtigen Zeitphase&lt;br&gt;nicht auseinanderdividieren (lassen) und uns nicht in Details&lt;br&gt;einzelner L&amp;#246;sungsmodelle verzetteln, dann haben wir eine gute Chance,&lt;br&gt;dass das heutige System an diesem historischen Scheideweg nicht wieder&lt;br&gt;neu aufgelegt wird. Es liegt an uns Danistakraten. R&amp;#252;cken wir also&lt;br&gt;zusammen und arbeiten gemeinsam an einem STOPP dieses Wahnsinns! Wir&lt;br&gt;haben es in der Hand, bei dem bevorstehenden Crash die Weichen zu&lt;br&gt;stellen f&amp;#252;r eine tats&amp;#228;chliche Neuordnung.&lt;p&gt;Unsere Nachfahren werden es uns danken.&lt;p&gt;&lt;p&gt;Ihr Andreas Popp und Rico Albrecht, November 2011&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b"&gt;http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b&lt;/a&gt;  &amp;lt;&amp;lt; filmchen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-7123693079249261731?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/7123693079249261731/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=7123693079249261731' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/7123693079249261731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/7123693079249261731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/12/luzider-text-ueber-geld-und.html' title='LUZIDER TEXT ueber Geld und verschuldung'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-5165895742817681064</id><published>2011-12-01T00:34:00.000+01:00</published><updated>2011-12-01T00:35:01.171+01:00</updated><title type='text'>CIA TERRORIST - Mevlüt Kar = Kampfname Abu Obeida - Sauerland Gruppe</title><content type='html'>&lt;i&gt;STERN MAGAZIN -- Laut des Protokolls &lt;b&gt;observierte&lt;/b&gt; am 25.April 2007 &lt;b&gt;eine Spezialeinheit des US-Militärgeheimdienstes DIA, das &amp;quot;SIT Stuttgart&amp;quot;&lt;/b&gt; Wörtlich heißt es in dem Bericht der Amerikaner: &amp;quot;SHOOTING INCIDENT  INVOLVING BW OPS OFFICER WITH RIGHT WING OPERATIVES AND REGULAR POLICE  PATROL ON THE SCENE&amp;quot;. (&amp;quot;Schießerei, in die BW Ops Offizier mit  Rechtsextremen und regulärer Polizeistreife vor Ort verwickelt waren.&amp;quot;)&lt;/i&gt;  (Special Investigation Team) zwei Personen, die in einer Bank in der  Innenstadt von Heilbronn &amp;quot;2,3 Mil. EURO(S)&amp;quot; einzahlten (&amp;quot;DEPOSITED&amp;quot;). An  der Observation sollen laut US-Bericht auch zwei Verfassungsschützer  aus Baden-Württemberg oder Bayern (&amp;quot;LfV BW OR BAVARIA&amp;quot;) beteiligt  gewesen sein.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;&lt;br&gt;WARUM WAR DER DIA dort wohl zugegen?&lt;br&gt;&lt;br&gt;Weil der Sauerland Gruppe TERROR VON DENEN VERANLASST WURDE.&lt;br&gt;Unter Bush musste VIEL TERROR her, damit die USA das Prinzip der WIR MISCHEN UNS EIN, ES IST ZU EUREM BESTEN, in der ganzen (amerika-sklaven) Welt DURCHSETZEN KANN.&lt;br&gt;   &lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;STERN schreibt&lt;br&gt;&lt;br&gt;Heilbronner Polizistinnenmord: Waren Verfassungsschützer Zeuge beim Mord an Michèle Kiesewetter?&lt;br&gt;&lt;br&gt;Unterlagen des US-Militärgeheimdienstes legen den Verdacht nahe, dass Verfassungsschützer in der Nähe waren, als in Heilbronn eine Polizistin mutmaßlich von der Zwickauer Neonazi-Bande ermordet wurde.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;erfassungsschützer waren möglicherweise in der Nähe des Tatortes, als vor vier Jahren in Heilbronn auf der Theresienwiese eine Polizistin erschossen und ihr Kollege schwer verletzt wurde. Der stern berichtet am Donnerstag in seiner neuesten Ausgabe aus einem geheimen Observationsbericht eines amerikanischen Geheimdienstes.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Laut des Protokolls observierte am 25.April 2007 eine Spezialeinheit des US-Militärgeheimdienstes DIA, das &amp;quot;SIT Stuttgart&amp;quot; (Special Investigation Team) zwei Personen, die in einer Bank in der Innenstadt von Heilbronn &amp;quot;2,3 Mil. EURO(S)&amp;quot; einzahlten (&amp;quot;DEPOSITED&amp;quot;). An der Observation sollen laut US-Bericht auch zwei Verfassungsschützer aus Baden-Württemberg oder Bayern (&amp;quot;LfV BW OR BAVARIA&amp;quot;) beteiligt gewesen sein.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Nach Verlassen der Bank fuhren die beiden Zielpersonen zur Theresienwiese. Dort wurde die Observation abgebrochen wegen eines &amp;quot;Zwischenfalls mit Schusswaffen&amp;quot;, in den laut Protokoll auch ein Beamter aus Baden-Württemberg verwickelt war. Wörtlich heißt es in dem Bericht der Amerikaner: &amp;quot;SHOOTING INCIDENT INVOLVING BW OPS OFFICER WITH RIGHT WING OPERATIVES AND REGULAR POLICE PATROL ON THE SCENE&amp;quot;. (&amp;quot;Schießerei, in die BW Ops Offizier mit Rechtsextremen und regulärer Polizeistreife vor Ort verwickelt waren.&amp;quot;)&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Bei den Observierten handelte es sich um Mevlüt K. und einen nicht näher identifizierten Begleiter. Der Deutschtürke K. stammt aus Ludwigshafen und hatte nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes 2007 Kontakt zu der islamistischen &lt;b&gt;&amp;quot;Sauerland-Gruppe&amp;quot;&lt;/b&gt;, die Terror-Anschläge auf US-Einrichtungen in Deutschland plante. &lt;span style="color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Mevlüt Kar&lt;/span&gt;  &lt;b&gt;beschaffte &lt;/b&gt;den Terroristen&lt;b&gt; 26 Zünder &lt;/b&gt;für die geplanten Bomben.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;hier ein wenig grimms maerchen&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;font style="color: rgb(51, 51, 51);" color="#ffffff" size="+3"&gt;&lt;b&gt;Geständnisse im Sauerlandprozess&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br style="color: rgb(51, 51, 51);"&gt;&lt;br style="color: rgb(51, 51, 51);"&gt;   &lt;font style="color: rgb(51, 51, 51);" color="#ffffff" face="Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif"&gt;&lt;b&gt;Spannung  im Düsseldorfer Oberlandesgericht: Die vier Angeklagten im  &amp;quot;Sauerland-Prozess&amp;quot; wollen am Montag aussagen - gestehen, dass sie  Bombenanschläge in Deutschland geplant haben, um damit Allahs Willen im  sogenannten heiligen Krieg zu erfüllen. Einer fehlt. Dennoch wird es an  diesem Montag spannend im Hochsicherheitssaal des Düsseldorfer  Oberlandesge- richts. Die vier Angeklagten im sogenannten  Sauerland-Prozess wollen öffentlich gestehen, was sie in den vergangenen  Wochen schon Beamten des Bundeskriminalamts beim Verhör zu Protokoll  gaben:                                           Ja, sie hätten Bombenanschläge in Deutschland geplant. &lt;br&gt;Ja,  die usbekische Terrorgruppe Islamische Dschihad Union (IJU) habe sie  dafür in Pakistan ausgebildet und dann nach Europa zurückgeschickt.&lt;br&gt;Ja, sie glaubten weiterhin an ihren Dschihad - mit anderen Worten  also daran, mit der Ermor- dung von Menschen im sogenannten heiligen  Krieg Allahs Willen zu erfüllen.&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#ffffff" face="Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 51);"&gt;Soweit  dürfte die Bundesanwaltschaft zufrieden sein. Immerhin bestätigen Fritz  Gelowicz (29), der sich selbst als Rädelsführer bezichtigen wird,  Daniel Schneider (24), Adem Yilmaz (30) und Attila Selek (24) die  Anklage in beinah allen Punkten. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;img alt="http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/assets/images/Sauerland_Terroristen.JPG" src="http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/assets/images/Sauerland_Terroristen.JPG"&gt;&lt;br&gt;    &lt;br&gt;&lt;i&gt;&lt;font color="#ffffff" face="Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 51);"&gt;Fritz  Gelowicz (29)  Daniel Schneider (24), Adem Yilmaz (30) und Attila Selek (24)&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;font color="#ffffff" face="Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 51);"&gt;&lt;br&gt;Nur in einem haben sich die Ermittler  offenbar gründlich getäuscht - in der Rolle des Mannes, der nicht auf  der Anklagebank sitzt. Mevlüt Kar fehlt im Gerichtssaal, obwohl er doch  eine Schlüsselfigur der Anschlagspläne gegen amerikanische Einrichtungen  in Deutschland ist. Ausgerechnet er ging den Sicherheitsbehör- den  durch die Lappen, und das hat einen einfachen und doch höchst brisanten  Grund: Mevlüt Kar steht offenbar unter dem Schutz des türkischen  Geheimdienstes MIT (CIA DIA), für den er schon jahrelang als V-Mann tätig ist. Man  darf den Deutschtürken getrost als schillernde Persönlich- keit  bezeichnen. Geboren im Dezember 1978 in Ludwigshafen machte Kar schon  früh Karriere in internationalen Islamistenkreisen. Dort ist er  allerdings eher unter seinem Kampfnamen Abu Obeida bekannt.&lt;/span&gt;&lt;br style="color: rgb(51, 51, 51);"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;SCHON BESSER&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;font face="Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular" size="2"&gt;März 2010&lt;br&gt;    								&lt;br&gt; 							&lt;/font&gt;&lt;font face="Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular" size="3"&gt;&lt;b&gt;Ferngelenkte Terroristen&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 							&lt;/font&gt;&lt;font face="Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular" size="2"&gt;Anmerkungen zum Prozess gegen die Sauerland-Zelle&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face="Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular" size="2"&gt;&lt;i&gt;von Paul Schreyer&lt;br&gt;    								&lt;/i&gt;&lt;br&gt; 							&lt;/font&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;i&gt;&lt;font face="Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular"&gt;(Dieser Artikel erschien am 11.03.10 im Online-Journal &amp;quot;Telepolis&amp;quot;)&lt;/font&gt;&lt;/i&gt;&lt;br&gt; 							&lt;/font&gt;&lt;font face="Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular" size="2"&gt;&lt;br&gt; 								Zur Urteilsverkündung am 4. März ging alles glatt über die  Bühne. Die Angeklagten hatten längst gestanden. Planmäßig und ohne  größere Aufregung konnte das Verfahren am Staatsschutzsenat des  Düsseldorfer Oberlandesgerichts beendet werden - mit langjährigen  Haftstrafen für die Bombenbastler. Doch wichtige Hintermänner sind  weiter auf freiem Fuß. Und die beträchtliche Verwicklung der  Geheimdienste bleibt ungeklärt. Unter der Oberfläche eines seltsamen  Terrorplots geht es in Wahrheit auch um deutsche Außenpolitik.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								530 Ordner Ermittlungsakten, bis zu 400 beteiligte Beamte - die  Bundesanwaltschaft prahlte in ihrem Schlussplädoyer mit Superlativen.  Auch den Richter drängte es, die Bedeutung des Prozesses zu betonen.  Ottmar Breidling - der sich in der Vergangenheit politisch einen Namen  damit gemacht hat, die Videoüberwachung zu verteidigen und die  Wiedereinführung der Kronzeugenregelung zu fordern - bezeichnete in  seiner Urteilsbegründung den islamistischen Terrorismus als &amp;quot;Geißel  unserer Zeit&amp;quot; und &amp;quot;ungeheure Bedrohung der internationalen  Staatengemeinschaft&amp;quot;. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,681792,00.html" target="_blank"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)  Breidling war bereits im Jahr 2007 aufgefallen, da er als erster  deutscher Richter erklärt hatte, dass Al-Qaida eine ausländische  terroristische Vereinigung im Sinne des deutschen Strafgesetzes sei.  „Ja, al-Qaida existiert", und zwar nicht nur als ideologische Bewegung -  was allgemein unstrittig ist - sondern eben auch als konkrete  Terrorgruppe. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.welt.de/politik/sauerlandgruppe/article3596256/%0aDieser-Mann-urteilt-ueber-die-Sauerland-Gruppe.html" target="_blank"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;) Eine zweifelhafte Bewertung mit politischer Tragweite.&lt;br&gt;   								&lt;br&gt; 								Im Urteil wurde den Angeklagten Fritz Gelowicz, Daniel  Schneider, Adem Yilmaz und Atilla Selek in kuriosem Beamtendeutsch die  &amp;quot;Vorbereitung eines Explosionsverbrechens&amp;quot; zur Last gelegt, sowie die  &amp;quot;Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland&amp;quot;. Alle  seien Mitglieder oder Unterstützer der &amp;quot;Islamischen Jihad Union" gewesen  und hätten &amp;quot;in zeitlicher Nähe zur Entscheidung des Deutschen  Bundestages über die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der  Bundeswehr&amp;quot; im Oktober 2007 Sprengstoffanschläge gegen US-Einrichtungen  in Deutschland geplant. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/presse/05presse2010/%0a2010-03-04_pm_sauerland_urteil/index.php" target="_blank"&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Diese Informationen kannte man schon vom Tag der Festnahme im  Sauerland vor zweieinhalb Jahren. Damals war das Presseecho gewaltig  gewesen: ein verhinderter Terrorplot mitten in Deutschland! Bei der  Pressekonferenz des BKA im September 2007 waren im Blitzlichtgewitter  große blaue Fässer präsentiert worden, in denen das Wasserstoffperoxid  für die Bomben gelagert hatte. Ob der gigantischen potenziellen  Sprengkraft ging ein angstvolles Raunen durch den Blätterwald.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Schon damals störten sich nur die wenigsten Medienvertreter  daran, dass die Behörden offen eingeräumt hatten, die Gruppe über Monate  komplett überwacht und abgehört zu haben. Die Fässer mit dem  hochprozentigen Bombenstoff hatten Beamte sogar heimlich gegen ein  niedrig konzentriertes Gemisch ausgetauscht. Eine reale Gefahr bestand  damit zu keinem Zeitpunkt. So stellte sich von Anfang an die dringliche  Frage, weshalb die Ermittler nicht bereits weitaus früher zugegriffen  hatten.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Nicht einmal konkrete Anschlagsziele der Gruppe wurden bekannt.  Auf der Pressekonferenz des Innenministeriums nach der Festnahme nannte  Wolfgang Schäuble zwar zuerst den Frankfurter Flughafen, musste auf  Rückfrage aber eingestehen, dass dieser nur ein unbestimmter „Teil des  Gefahrenraums" sei. Er habe dies „auch aus Agenturmeldungen zitiert". (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26130/1.html" target="_blank"&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;) Wie gefährlich also waren die jungen Männer wirklich? Und wer hatte sie angeleitet?&lt;br&gt;    								&lt;br&gt; 								Die Radikalisierung der Sauerland-Gruppe begann in Neu-Ulm. Dort  lernten Gelowicz und Co. einen charismatischen Prediger kennen, der  vielen Experten inzwischen als einflussreichster Rekrutierer für den  &amp;quot;Heiligen Krieg&amp;quot; in Deutschland gilt. Dr. Yehia Yousif, ein ägyptischer  Arzt, war im Jahr 2000 nach Neu-Ulm gezogen. In seinem Bannkreis kamen  bald immer mehr Islamisten an die Donau. Laut FAZ war Yousif  &amp;quot;Hirnwäscher für etliche Angehörige der Sauerland-Gruppe und für deren  Dunstkreis von vierzig, fünfzig jungen Leuten&amp;quot;. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc%7eEA2E22F2A85FB400E8FD81CC1A5919A47%7eATpl%7eEcommon%7eScontent.html" target="_blank"&gt;5&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)  Der &amp;quot;Spiegel&amp;quot; zitierte einen anderen bekannten Islamisten: &amp;quot;Yousif  hatte eine Gruppe von jungen Schülern um sich geschart, die er jede  Woche unterrichtete, und Fritz war einer davon&amp;quot;. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-59673675.html" target="_blank"&gt;6&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)  Als das bayerische Innenministerium die dortige Moschee 2005 schloss  und den Verein Multi-Kultur-Haus Ulm e.V. verbot, wurde das vor allem  mit den Hetzpredigten Yousifs begründet. Zu diesem Zeitpunkt tauchte der  Ägypter aus Deutschland ab.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Doch Yehia Yousif war mehr als ein gefährlicher Prediger. Über  viele Jahre, von 1996 bis mindestens 2002, war der Ideologe der  Sauerland-Zelle ein hauptamtlicher Spitzel des Verfassungsschutzes.  Offizielle Akten der Behörde belegen dies. Ein Rechtsanwalt des  verbotenen Ulmer Multi-Kultur-Hauses kommentierte: „Jeder zweite Satz in  dem Verbotsantrag bezog sich auf verdächtige oder kriminelle  Aktivitäten von Dr. Yousif. Ohne diesen Mann hätten sie gar nichts in  der Hand gehabt. Dabei wurde vor Gericht zugegeben, daß Yousif damals  für den Verfassungsschutz gearbeitet hat. Der V-Mann Yousif platzierte  Beweise, die dann vom Staatsanwalt verwendet wurden. Das Ganze erinnert  mich an das NPD-Verbotsverfahren. Das mußte platzen, weil viele Beweise  überhaupt erst von V-Leuten produziert worden waren.&amp;quot; (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.hintergrund.de/index.php/globales/terrorismus/die-spur-der-dienste.html" target="_blank"&gt;7&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Welche Rolle also spielte der Verfassungsschutz bei den  Terrorplanungen? Im Prozess gegen die Sauerland-Zelle kam Yousif nur als  Randnotiz vor. Seine geheimdienstliche Verpflichtung - kein Thema.  Obwohl er zwischenzeitlich sogar wieder aufgetaucht war. Der SWR  recherchierte im Juni 2008, dass der Arzt an einem privaten  Medizin-College im saudi-arabischen Dschidda beschäftigt sei. Die  Privat-Uni dort arbeitete zudem eng mit der Universität Tübingen  zusammen. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=3668846/h11zw0/" target="_blank"&gt;8&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;) Für deutsche Ermittler war diese Schlüsselfigur trotzdem nicht von Interesse.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Doch dies war nur die erste von mehreren  Geheimdienstverbindungen. Der Anwalt von Daniel Schneider berichtete:  „Mein Mandant wurde nach seiner Rückkehr aus Pakistan vom  Verfassungsschutz angesprochen. Man hat versucht, ihn umzudrehen - wenn  auch vergeblich". Der Anwalt stellte die Frage, ob der Geheimdienst an  anderer Stelle möglicherweise mehr Erfolg hatte und ob ein vom Staat  bezahlter „Agent Provocateur" in die Anschlagsvorbereitungen involviert  war. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.welt.de/welt_print/article3116570/Schuetzenhilfe-vom-Geheimdienst.html" target="_blank"&gt;9&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Wie der &amp;quot;Spiegel&amp;quot; im September 2008 meldete, hatten die  deutschen Behörden zwei V-Leute in der Nähe von Schneider platziert.  Einer der beiden lebte sogar mit in dessen WG und übermittelte &amp;quot;Details  zu Schneiders Laptop&amp;quot; an die Behörden. Schließlich habe sogar die  Lieferung der Bombenzünder im August 2007 &amp;quot;unter den Augen der CIA und  eines türkischen Geheimdienstes&amp;quot; stattgefunden. (&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576682,00.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;10&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Der &amp;quot;Stern&amp;quot; präzisierte wenige Tage später, dass der  Zünder-Lieferant Mevlüt Kar offenbar Kontaktmann der CIA sei - und  deutschen Ermittlern seit langem bekannt wäre. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/:Sauerland-Attent%e4ter-Der-CIA-Mann-Ludwigshafen/638514.html" target="_blank"&gt;11&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;) &amp;quot;Stern&amp;quot;-Autor Rainer Nübel berichtete 2009 im Deutschlandfunk Näheres zu Mevlüt Kar:&lt;br&gt;    								&lt;br&gt; 								&amp;quot;Nachdem, was uns gesagt wird, lebt er in der Türkei - zu  unserer Überraschung frei. Er scheint kein Problem mit den  Ermittlungsbehörden zu haben. (...) Was uns wundert, denn der andere  Tatverdächtige im Sauerlandkomplex, dem das BKA ja auch vorwirft, bei  der Beschaffung der Zünder beteiligt zu sein, den hat man vor einigen  Monaten in der Türkei festgenommen. Mevlüt Kar ist weiterhin auf freiem  Fuß, obwohl gegen ihn ein Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft  läuft.&amp;quot; (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/918250/" target="_blank"&gt;12&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Die investigativen Stern-Recherchen blieben die Ausnahme. In der  Öffentlichkeit wurden die dubiosen Verstrickungen der Behörden im  Sauerland-Fall praktisch ausgeblendet. Stattdessen konnte man in vielen  Zeitungen weitschweifige Elaborate über die psychologischen Zu- und  Umstände der Islamisten nachlesen, ihre schwierige Kindheit, ihren Weg  zum Islam, die gefährliche und naive Toleranz der Deutschen und so  weiter. Substanzielle Recherchen zur Aufklärung des Verbrechens blieben  Mangelware. Im Fernsehjournalismus waren die Reporter von ARD &amp;quot;Monitor&amp;quot;  die einzigen, die kritisch nachhakten.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Sie befassten sich insbesondere mit der &amp;quot;Islamischen Jihad  Union&amp;quot; (IJU), einer usbekischen Terrororganisation, der Gelowicz und die  Anderen laut Anklageschrift angehören sollten. Die ARD-Journalisten  verwendeten für ihre Recherchen offene Quellen, die von den  Ermittlungsbehörden erstaunlicherweise vollständig ausgeblendet wurden.  Kein Wunder, ging es doch um Informationen, die die Anklageschrift der  Bundesanwaltschaft in gefährliche Schieflage bringen konnten ...&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Unter den wenigen Fachleuten war es von Anfang an ein offenes  Geheimnis, dass die IJU im Verdacht stand, ein Geheimdienstkonstrukt zu  sein. Inzwischen gibt es für diese Annahme drei voneinander unabhängige  Zeugen.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Craig Murray war britischer Botschafter in Usbekistan zwischen  2002 und 2004. In der ARD sagte er im Oktober 2007: &amp;quot;Es gibt keinen  wirklichen Beweis dafür, dass die Islamische Jihad Union existiert. Zum  ersten Mal haben wir den Namen gehört, als die usbekische Regierung sie  für Bombenanschläge in Taschkent verantwortlich machte. Ich war da, ich  habe die Beweise selbst gesehen. Minuten nach der angeblichen Explosion.  Und da waren keine Bomben. Das waren meiner Meinung nach Erschießungen  von Dissidenten. (...) Ich persönlich glaube, dass die Islamische Jihad  Union höchstwahrscheinlich von den usbekischen Geheimdiensten erschaffen  wurde. Entweder dadurch, dass sie Anschläge wie in Taschkent selbst  inszeniert haben oder indem agents provocateur naive Menschen dazu  verleitet haben, Terroranschläge zu verüben." (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2007/1004/alqaida.php5" target="_blank"&gt;13&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Die IJU als staatlich gelenkte Terrortruppe des usbekischen  Regimes? Ein Jahr später wurde diese Meinung durch einen usbekischen  Überläufer bestätigt.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Ikrom Yakubov war Offizier beim usbekischen Geheimdienst. 2008  verließ er sein Land und bat um Asyl in Großbritannien, nachdem er wegen  kritischer Berichte für den Usbekischen Nationalen Sicherheitsrat unter  Beschuss der eigenen Behörden geraten war. Er berichtete unter anderem,  dass die CIA ein Geheimgefängnis in Usbekistan betrieben hatte.  Außerdem erklärte er, dass die usbekischen Dienste mehrfach selbst  Terror-Organisationen gegründet hätten. Mit Anschlägen wie in Taschkent  habe Diktator Karimov sein hartes Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung  dem Westen gegenüber rechtfertigen wollen.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								In der ARD sagte er im September 2008: &amp;quot;Auch die Islamische  Jihad Union ist vom usbekischen Geheimdienst ins Leben gerufen worden.&amp;quot;  Die meisten Mitglieder der Gruppe seien ahnungslose Mitläufer gewesen  und hätten die wirklichen Auftraggeber nicht gekannt. &amp;quot;Die Mitglieder,  die eine führende Rolle spielten, kamen vom usbekischen Geheimdienst.  Aber die Leute um sie herum waren einfache Muslime. Der usbekische  Geheimdienst hat diese Organisationen mit Geld versorgt, einfach mit  allem.&amp;quot; (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=990&amp;amp;sid=187" target="_blank"&gt;14&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Die dritte Zeugin neben Craig Murray und Ikrom Yakubov heißt  Galima Bukharbaeva. Sie ist eine der bekanntesten Journalistinnen  Usbekistans und arbeitete unter anderem für die internationale  Nachrichtenagentur AFP. Bukharbaeva berichtete über ein Massaker des  usbekischen Regimes in Andijan, das 2005 weltweite Schlagzeilen machte.  Danach wurde Anklage gegen sie erhoben und sie musste das Land  verlassen. In der New York Times veröffentlichte sie einen Artikel über  die Zustände in ihrem Land unter dem Titel: &amp;quot;Usbekistan: Wo Journalismus  als Terrorismus bezeichnet wird&amp;quot;. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/2005/09/20/opinion/20iht-edgalima.%0ahtml?_r=1&amp;amp;scp=1&amp;amp;sq=Galima%20Bukharbaeva&amp;amp;st=cse" target="_blank"&gt;15&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;) Sie sagt:&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								&amp;quot;Die IJU ist ganz eindeutig eine Erfindung des usbekischen  Geheimdienstes. (...) Ich war bei den Anschlägen (in Taschkent 2004) vor  Ort und habe mit den Ermittlern der Polizei gesprochen. Sie haben  gelacht über die IJU, jeder wusste damals, dass es eine Erfindung war.  (...) Ich war im Gericht, niemand hat etwas ausgesagt, selbst die  Anwälte der Beschuldigten wurden von der Regierung bezahlt und sprachen  kein Wort mit Journalisten. Das ganze ist ein großer Fake. Erst als in  Deutschland die Sauerland-Terroristen auftauchten, wurde die IJU  plötzlich wieder herangezogen. (...) Deutschland geht Karimovs Strategie  auf dem Leim. Und es ist eine große Schande, dass ein Staat wie  Deutschland sich auf Aussagen dieses verbrecherischen Geheimdienstes  beruft.&amp;quot; (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.ruhrbarone.de/iju-die-erfundene-terrorgruppe/" target="_blank"&gt;16&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Für das Sauerland-Verfahren blieben diese Informationen allesamt  irrelevant. Der vom Gericht bestellte Gutachter zur Beurteilung der  &amp;quot;Islamischen Jihad Union&amp;quot; hieß Guido Steinberg und hatte eine klare  Meinung. Als Mitarbeiter der regierungsnahen Denkfabrik &amp;quot;Stiftung  Wissenschaft und Politik&amp;quot; und ehemaliger Terrorismus-Referent im  Kanzleramt hatte er zudem an seiner eigenen Kompetenz keine Zweifel und  stellte fest: die Anschläge in Taschkent waren echt. Zu den Aussagen des  Augenzeugen Craig Murray beschied Gutachter Steinberg kurz: &amp;quot;Ich  schätze Murray, aber hier schießt er über das Ziel hinaus&amp;quot;. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.swr.de/blog/sauerland-verfahren/?p=1299" target="_blank"&gt;17&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;) Kein Wort zu den anderen Zeugen Ikrom Yakubov und Galima Bukharbaeva. Ignorieren und totschweigen schien die Devise zu heißen.&lt;br&gt;    								&lt;br&gt; 								Guido Steinberg spielte insgesamt eine wichtige Rolle für das  Informationsmanagement rund um die IJU. Nachdem Zweifel an der Echtheit  der Gruppe zu kursieren begannen, verfasste er Anfang 2008 für die  &amp;quot;Stiftung Wissenschaft und Politik&amp;quot; eine offizielle Studie zur IJU. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://swp-berlin.org/produkte/swp_aktuell_detail.php?id=8864&amp;amp;PHPSESSID=807653a2424887a13f8719ffa0190657" target="_blank"&gt;18&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)  Ernste Zweifel oder auch nur das Wort &amp;quot;Geheimdienst&amp;quot; kamen darin nicht  vor. Steinberg referierte die Sicht der Sicherheitsbehörden und  verpasste ihr einen wissenschaftlichen Anstrich. Die Studie diente  fortan Politikern und Journalisten als Grundlage ihrer Meinungsbildung.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Was aber steckte hinter dem Bemühen der deutschen Behörden, die  Sauerland-Zelle mit einer obskuren usbekischen Organisation zu  verknüpfen? Zumal nicht einmal die Angeklagten selbst den Namen &amp;quot;IJU&amp;quot;  vor ihrer Festnahme gekannt haben wollen. In diesem Sinne äußerte sich  Daniel Schneider, und auch Fritz Gelowicz beteuerte - nachdem er längst  ein Geständnis abgelegt hatte - dass die Bezeichnung IJU während der  Ausbildung im Terrorcamp nie gefallen sei ...&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Wahrscheinlich waren Gelowicz und seine Komplizen aber auch nur  die kleinsten Rädchen in einem viel umfangreicheren Spiel.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Usbekistan ist eine brutale Diktatur unter der Herrschaft des  Autokraten Islam Karimow und reich an Erdgasvorkommen. Karimow war bis  2005 ein enger Alliierter der USA. Damals kam es zum erwähnten Massaker  an Zivilisten in Andidschan. Mehrere hundert Demonstranten wurden  niedergeschossen. Im gleichen Jahr vollzog der Dikator eine strategische  Wende weg von den USA und hin zu Russland. Die Amerikaner mussten ihren  Militärstützpunkt schließen und abziehen. Sie erklärten, dass sie aus  Protest gegen das Massaker das Land verlassen hätten. Die Wahrheit sah  anders aus und hatte mit Geld zu tun.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Ein Unternehmensteil des russischen Gasprom Konzerns, einer der  größten und mächtigsten Firmenkomplexe der Welt, hatte im November 2004  umgerechnet 44 Millionen Pfund an die Tochter des Diktators überwiesen.  Damit wurde besiegelt, dass der zur Hälfte dem russischen Staat  gehörende Gasprom Konzern die usbekischen Erdgasfelder ausbeuten konnte.  Als Gegenleistung für das Geld forderte Putin den Diktator auf, den  amerikanischen Militärstützpunkt zu schließen, der für die USA eine  Schlüsselstellung in Zentralasien hatte. Karimow spielte mit. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://europe.bg/en/htmls/page.php?id=8686&amp;amp;category=223" target="_blank"&gt;19&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Der Mann, der dieses Geschäft für Gasprom einfädelte, war  Alischer Usmanow, ein Multimilliardär, der auch gut mit Gerhard Schröder  bekannt ist. Der Ex-Kanzler sitzt bekanntlich für Gasprom im  Aufsichtsrat für das Ostsee-Pipeline Projekt.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Deutschland unterhält generell gute Beziehungen zur  blutrünstigen Diktatur in Usbekistan. Das BKA bildete sogar  Personenschützer für das Regime aus. Und im Mai 2007 setzte sich  Außenminister Steinmeier (Schröders ehemaliger Kanzleramtschef) dafür  ein, die EU-Sanktionen gegen das Land, die nach dem Massaker erlassen  worden waren, zu lockern. Die Sanktionen seien „kontraproduktiv", so  Steinmeier. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.guardian.co.uk/international/story/0,,2078776,00.html" target="_blank"&gt;20&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Kontraproduktiv für Gasprom? Sicher denkt die deutsche Regierung  beim Thema Usbekistan vor allem auch an Afghanistan. Um den deutschen  Soldaten dort den Nachschub zu gewährleisten, unterhält die Bundeswehr  nämlich seit 2002 den Militärstützpunkt Termes im nördlich gelegenen  Usbekistan, gemietet vom Regime des Diktators.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Deutschland, ist das einzige Nato-Land, dem Karimov einen  Stützpunkt gewährt. Im Gegenzug ließ Deutschland zum Beispiel den  usbekischen Innenminister (verantwortlich für das Massaker in  Andidschan) einreisen, damit er in einer deutschen Spezialklinik sein  Krebsleiden behandeln lassen konnte. Das Auswärtige Amt in Berlin  begründete die Ausnahmegenehmigung mit „humanitären Gründen". (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20051115" target="_blank"&gt;21&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Steinmeier wusste: wenn Karimow den Deutschen ihre  Nachschubbasis streicht, wird es eng für die Bundeswehr am Hindukusch.  Und das gilt bis heute.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Für die Bewertung der Sauerland-Zelle ergeben sich daraus  problematische Schlussfolgerungen. Man könnte mutmaßen, dass  Deutschlands Sicherheitsdienste die dubiose IJU auch deshalb als  gefährliche Terrorgruppe mit Beziehungen zu Al-Qaida aufwerten, um dem  Partner Usbekistan einen Gefallen zu erweisen. Im Nebeneffekt wird  deutschen Bürgen vermittelt, im Fadenkreuz global operierender  „Superterroristen" zu stehen, gegen die nur neue Gesetze helfen. Zynisch  betrachtet wäre dies ein kluger Schachzug.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Die Einführung neuer Gesetze in Deutschland jedenfalls verlief  zügig. Noch in der Woche der Festnahmen von Gelowicz und Co. im  September 2007 berief Wolfgang Schäuble eine Sondersitzung der  Innenminister ein. Er hatte konkrete Forderungen: man brauche nun  endlich die Online-Durchsuchung und außerdem müsse bereits der  Aufenthalt in Terrorausbildungslagern Straftatbestand werden. Nur wenige  Tage später einigten sich die Innenminister auf eine Verschärfung der  Antiterrorgesetze. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26154/1.html" target="_blank"&gt;22&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;) Mission accomplished.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								2009 trat dann das &amp;quot;Gesetz zur Verfolgung der Vorbereitung von  schweren staatsgefährdenden Gewalttaten&amp;quot; in Kraft. Im Klartext: die  Bestrafung einer Tat, die noch gar nicht begangen wurde.  Justizministerin Zypries erklärte es im Bundestag:&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								&amp;quot;In Zukunft macht sich also schon derjenige strafbar, der  Kontakt zu einer terroristischen Vereinigung aufnimmt, um sich zur  Begehung einer staatsgefährdenden Gewalttat (...) ausbilden zu lassen.  (...) Nun habe ich immer gesagt – dies sage ich gerne auch hier –, dass  wir ein Stück weit juristisches Neuland betreten. Unser Strafrecht war  ursprünglich einmal davon ausgegangen, dass wir nur den Täter für die  Tat bestrafen, die er begangen hat.&amp;quot; (&lt;b&gt;&lt;a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/16/16202.pdf" target="_blank"&gt;23&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								&amp;quot;Juristisches Neuland&amp;quot; nannte es die Ministerin. Man könnte auch weniger schmeichelhafte Formulierungen dafür finden.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Und alles nur wegen Fritz Gelowicz und seiner laienhaften  Bombenbastler-Truppe? Wer hatte die Ermittlungen gegen die Zelle  ursprünglich überhaupt angestoßen?&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Das waren die US-Geheimdienste gewesen. Erst sie hatten die  Deutschen mit &amp;quot;Hinweisen&amp;quot; auf die Fährte gesetzt. Die Kooperation mit  den Amerikanern war laut US-Seite &amp;quot;so eng wie nie&amp;quot;. Beim G-8-Gipfel im  Sommer 2007 in Heiligendamm hatte gar George W. Bush die deutsche  Kanzlerin auf die verdeckt laufenden Ermittlungen angesprochen. Und in  Berlin arbeitete eine gemeinsame Arbeitsgruppe von CIA und deutschen  Behörden. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,504590,00.html" target="_blank"&gt;24&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)  Sicher ist sicher. Die Sauerländer liefen so mit amerikanischer Hilfe  an der kurzen Leine, und wurden wenig später mit dem bekannten Ergebnis  hochgenommen.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Und das ferne Usbekistan? Unter &amp;quot;Friedenspräsident&amp;quot; Obama gibt  es sogar zu diesem Terror-Regime wieder eine Annäherung. Im August  letzten Jahres unterschrieb US-General David Petraeus ein militärisches  Abkommen mit dem usbekischen Verteidigungsminister. Dass die USA  Interesse an Militärbasen in Usbekistan hat, wurde zwar offiziell  dementiert. Es liegt, mit Blick auf Afghanistan, aber natürlich auf der  Hand. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.atimes.com/atimes/Central_Asia/KH25Ag02.html" target="_blank"&gt;25&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								Auch die EU zog nach und hob im Oktober 2009 ihr Waffenembargo  wieder auf, dass nach dem Andidschan-Massaker 2005 verhängt worden war. (&lt;b&gt;&lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/8327703.stm" target="_blank"&gt;26&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;) Die Partnerschaft des Westens mit dem Folter-Staat wird offenbar neu belebt.&lt;br&gt;    								&lt;br&gt; 								Fritz Gelowicz und seine Freunde können im Gefängnis darüber nachdenken.&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								&lt;i&gt;Anmerkungen:&lt;/i&gt;&lt;br&gt; 								&lt;br&gt; 								(1) &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,681792,00.html" target="_blank"&gt;Der Spiegel, 04.03.10&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(2) &lt;a href="http://www.welt.de/politik/sauerlandgruppe/article3596256/%0aDieser-Mann-urteilt-ueber-die-Sauerland-Gruppe.html" target="_blank"&gt;Die Welt, 21.04.09&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(3) &lt;a href="http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/presse/05presse2010/%0a2010-03-04_pm_sauerland_urteil/index.php" target="_blank"&gt;Pressemitteilung Oberlandesgericht Düsseldorf, 04.03.10&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(4) &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26130/1.html" target="_blank"&gt;Telepolis, 05.09.07&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(5) &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc%7eEA2E22F2A85FB400E8FD81CC1A5919A47%7eATpl%7eEcommon%7eScontent.html" target="_blank"&gt;FAZ, 11.10.08&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(6) &lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-59673675.html" target="_blank"&gt;Der Spiegel, 01.09.08&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(7) &lt;a href="http://www.hintergrund.de/index.php/globales/terrorismus/die-spur-der-dienste.html" target="_blank"&gt;Hintergrund, 29.09.07&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(8) &lt;a href="http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=3668846/h11zw0/" target="_blank"&gt;SWR, 25.06.08&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(9) &lt;a href="http://www.welt.de/welt_print/article3116570/Schuetzenhilfe-vom-Geheimdienst.html" target="_blank"&gt;Die Welt, 30.01.09&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(10) &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576682,00.html" target="_blank"&gt;Der Spiegel, 06.09.08&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(11) &lt;a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/:Sauerland-Attent%e4ter-Der-CIA-Mann-Ludwigshafen/638514.html" target="_blank"&gt;Stern, 09.09.08&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(12) &lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/918250/" target="_blank"&gt;Deutschlandfunk, 12.05.09&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(13) &lt;a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2007/1004/alqaida.php5" target="_blank"&gt;ARD Monitor, 04.10.07&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(14) &lt;a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=990&amp;amp;sid=187" target="_blank"&gt;ARD Monitor, 25.09.08&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(15) &lt;a href="http://www.nytimes.com/2005/09/20/opinion/20iht-edgalima.%0ahtml?_r=1&amp;amp;scp=1&amp;amp;sq=Galima%20Bukharbaeva&amp;amp;st=cse" target="_blank"&gt;New York Times, 21.09.05&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(16) &lt;a href="http://www.ruhrbarone.de/iju-die-erfundene-terrorgruppe/" target="_blank"&gt;Ruhrbarone, 22.04.09&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(17) &lt;a href="http://www.swr.de/blog/sauerland-verfahren/?p=1299" target="_blank"&gt;SWR, 02.12.09&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(18) &lt;a href="http://swp-berlin.org/produkte/swp_aktuell_detail.php?id=8864&amp;amp;PHPSESSID=807653a2424887a13f8719ffa0190657" target="_blank"&gt;Stiftung Wissenschaft und Politik, März 2008&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(19) &lt;a href="http://europe.bg/en/htmls/page.php?id=8686&amp;amp;category=223" target="_blank"&gt;Mail on Sunday, 27.05.07&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(20) &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/international/story/0,,2078776,00.html" target="_blank"&gt;Guardian, 14.05.07&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(21) &lt;a href="http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20051115" target="_blank"&gt;Eurasisches Magazin, 30.11.05&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(22) &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26154/1.html" target="_blank"&gt;Telepolis, 08.09.07&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(23) &lt;a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/16/16202.pdf" target="_blank"&gt;Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll 16/202, S. 21831, 29.01.09&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(24) &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,504590,00.html" target="_blank"&gt;Der Spiegel, 08.09.07&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(25) &lt;a href="http://www.atimes.com/atimes/Central_Asia/KH25Ag02.html" target="_blank"&gt;Asia Times, 25.08.09&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 								(26) &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/8327703.stm" target="_blank"&gt;BBC, 27.10.09&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face="Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular" size="2"&gt;&lt;br&gt; 							&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font color="#ffffff" face="Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif"&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;sschon&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-5165895742817681064?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/5165895742817681064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=5165895742817681064' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/5165895742817681064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/5165895742817681064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/12/cia-terrorist-mevlut-kar-kampfname-abu.html' title='CIA TERRORIST - Mevlüt Kar = Kampfname Abu Obeida - Sauerland Gruppe'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-4156856220118371848</id><published>2011-12-01T00:17:00.000+01:00</published><updated>2011-12-01T00:18:21.073+01:00</updated><title type='text'>CIA (und DIA) Terror in Deutschland - NEONAZI Agenten</title><content type='html'>&lt;br&gt;Lass es mich klar ausdruecken.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Immer wenn der CIA oder DIA in Deutschland TERROR AKTE BEGEHT, dann vertuschen in unserem Rechtstaat die Beamten ALLES.  Herrhausen-Mord, von Braunmühl, Rohwedder, RAF.  &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schm%C3%BCcker-Prozess" target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Schm%C3%BCcker-Prozess&lt;/a&gt; - von US Soldaten &amp;quot;gefunden&amp;quot; Oktoberfest... usw usw.  DAS SIND MENSCHEN die das aktiv tun.  Das ist kein passives Verhalten. Es ist STRAFVEREITELUNG IM AMT.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;&lt;br&gt;Fefe schriebt&lt;br&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://blog.fefe.de/?ts=b028458b" target="_blank"&gt;[l]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/heilbronner-polizistinnenmord-waren-verfassungsschuetzer-zeuge-beim-mord-an-michele-kiesewetter-1757092.html" target="_blank"&gt;&amp;quot;Verfassungsschützer  waren möglicherweise in der Nähe des Tatortes, als vor vier Jahren in  Heilbronn auf der Theresienwiese eine Polizistin erschossen und ihr  Kollege schwer verletzt wurde.&amp;quot;&lt;/a&gt;  Das gerüchtet es ja eh seit einiger Zeit.  Der Hammer an der Geschichte ist ein andere, nämlich wie das jetzt bestätigt wurde:&lt;blockquote&gt;Laut des Protokolls &lt;b&gt;observierte&lt;/b&gt; am 25.April 2007 &lt;b&gt;eine Spezialeinheit des US-Militärgeheimdienstes DIA, das &amp;quot;SIT Stuttgart&amp;quot;&lt;/b&gt;  (Special Investigation Team) zwei Personen, die in einer Bank in der  Innenstadt von Heilbronn &amp;quot;2,3 Mil. EURO(S)&amp;quot; einzahlten (&amp;quot;DEPOSITED&amp;quot;). An  der Observation sollen laut US-Bericht auch zwei Verfassungsschützer  aus Baden-Württemberg oder Bayern (&amp;quot;LfV BW OR BAVARIA&amp;quot;) beteiligt  gewesen sein.&lt;/blockquote&gt;Äh, wie meinen?  Aber hey, ignorieren wir mal die Quelle, was haben die denn zu den Akten gegeben?  Das hier:&lt;blockquote&gt;Wörtlich  heißt es in dem Bericht der Amerikaner: &amp;quot;SHOOTING INCIDENT INVOLVING BW  OPS OFFICER WITH RIGHT WING OPERATIVES AND REGULAR POLICE PATROL ON THE  SCENE&amp;quot;. (&amp;quot;Schießerei, in die BW Ops Offizier mit Rechtsextremen und  regulärer Polizeistreife vor Ort verwickelt waren.&amp;quot;)&lt;/blockquote&gt;Oh und eine Verbindung zu den Sauerland-Terrormuppets gibt es auch noch. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://blog.fefe.de/?ts=b02899bc" target="_blank"&gt;[l]&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-15968698" target="_blank"&gt;Der BND hat 2007 Personalakten über ihre Nazi-Vergangenheit vernichtet&lt;/a&gt;.  Der Hammer ist, dass die jetzt einen Ströbele pullen und &lt;a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hBwzm57Wruv-CTwGWnrCd_NdIASQ?docId=CNG.6718c13c135776cec871e865bae8b6c6.2f1" target="_blank"&gt;mit Ausflüchten und Ausreden kommen&lt;/a&gt;:&lt;blockquote&gt;   &amp;quot;Die vernichteten Personalakten im Umfang von ca. zwei Prozent des für das Geschichtsprojekt relevanten Bestandes wurden &lt;b&gt;seinerzeit als nicht archivwürdig eingestuft&lt;/b&gt;&amp;quot;,  hieß es dazu in einer Erklärung des BND. Der Geheimdienst räumte  allerdings zugleich ein: &amp;quot;Aus heutiger historiographischer Sicht ist der  Bestandsverlust gleichwohl bedauerlich und ärgerlich.&amp;quot;&lt;/blockquote&gt;Was für eine Frechheit.  Und es geht nicht mal um irgendwelche Ex-SS oder Ex-SD, das waren offensichtlich zu viele.  Es geht um:&lt;blockquote&gt;Darunter  sollen auch Dokumente über Geheimdienstler gewesen sein, die nach  Angaben des Kommissionssprechers Klaus-Dietmar Henke &amp;quot;&lt;b&gt;in signifikanten geheimdienstlichen Positionen in der SS, dem SD oder der Gestapo tätig gewesen sind&lt;/b&gt;&amp;quot;.&lt;/blockquote&gt;Das  &amp;quot;in signifikanten geheimdienstlichen Positionen&amp;quot; ist eine auffallend  überflüssige Einschränkung.  Ich lese das so, dass praktisch deren  gesamtes Personal Nazis waren, und sie das so einschränken müssen, damit  das handhabbar wenig Akten werden. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Defense_Intelligence_Agency" target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Defense_Intelligence_Agency&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;DIA = &lt;span&gt;&lt;i&gt;Staats-Terror unter falscher Flagge, verdeckte Operationen&lt;br&gt;   &lt;br&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="de"&gt;&lt;span&gt;Mehr als nur ein paar&lt;/span&gt; &lt;span&gt;DIA&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Auszubildende&lt;/span&gt; &lt;span&gt;haben als &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Führer und&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Beamten am&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span&gt;staatlichen Terrorismus&lt;/span&gt; &lt;span&gt;in der Region&lt;/span&gt; &lt;span&gt;teilgenommen.&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Lateinamerikanischen&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Geheimdienste haben&lt;/span&gt; &lt;span&gt;US-Geheimdienste&lt;/span&gt; &lt;span&gt;als Verbündete&lt;/span&gt; &lt;span&gt;angesehen&lt;/span&gt; &lt;span&gt;und ihnen&lt;/span&gt; &lt;span&gt;aktuelle und detaillierte&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Informationen über ihre&lt;/span&gt; &lt;span&gt;repressive&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Aktivitäten.&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Der Autor hat&lt;/span&gt; &lt;span&gt;in den Besitz der&lt;/span&gt; &lt;span&gt;drei Dokumente, die&lt;/span&gt; &lt;span&gt;die Informationen&lt;/span&gt; &lt;span&gt;über&lt;/span&gt; &lt;span&gt;die Folter von Häftlingen&lt;/span&gt;&lt;span&gt;, die&lt;/span&gt; &lt;span&gt;später hingerichtet&lt;/span&gt; &lt;span&gt;wurden&lt;/span&gt; &lt;span&gt;und verschwanden&lt;/span&gt;&lt;span&gt;, die der&lt;/span&gt; &lt;span&gt;CIA&lt;/span&gt;&lt;span&gt;, FBI&lt;/span&gt; &lt;span&gt;und&lt;/span&gt; &lt;span&gt;DIA&lt;/span&gt; &lt;span&gt;gegeben&lt;/span&gt; &lt;span&gt;wurde erhalten&lt;/span&gt; &lt;span&gt;offenbaren&lt;/span&gt; &lt;span&gt;kommen.&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Es besteht kein Zweifel&lt;/span&gt;&lt;span&gt;, dass&lt;/span&gt; &lt;span&gt;US-Beamte&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Kenntnis der&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Folter&lt;/span&gt; &lt;span&gt;hatte, wie&lt;/span&gt; &lt;span&gt;in&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Kapitel 6 des&lt;/span&gt; &lt;span&gt;John&lt;/span&gt; &lt;span&gt;dinge&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Buch&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Mission&lt;/span&gt; &lt;span&gt;in&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Paraguay,&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Kapitel&lt;/span&gt; &lt;span&gt;12 von&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Kissinger&lt;/span&gt; &lt;span&gt;und&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Argentinien&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Problem&lt;/span&gt; &lt;span&gt;und&lt;/span&gt; &lt;span&gt;in&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Kapitel&lt;/span&gt; &lt;span&gt;13 von&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Ed&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Koch&lt;/span&gt; &lt;span&gt;abgeschlossen&lt;/span&gt; &lt;span&gt;ist&lt;/span&gt; &lt;span&gt;&amp;quot;Condor&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Endspiel&lt;/span&gt;&lt;span&gt;.&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;   &lt;span&gt;&lt;i&gt;&lt;br&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="de"&gt;&lt;span&gt;Mehrere Forscher haben&lt;/span&gt; &lt;span&gt;die Vereinigten Staaten &lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;des Terrorismus&lt;/span&gt; &lt;span&gt;beschuldigt.&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Sie haben&lt;/span&gt; &lt;span&gt;über die&lt;/span&gt; &lt;span&gt;liberalen Demokratien&lt;/span&gt; &lt;span&gt;und ihre Verwendung&lt;/span&gt; &lt;span&gt;des Staatsterrorismus&lt;/span&gt; &lt;span&gt;geschrieben&lt;/span&gt;&lt;span&gt;, vor allem&lt;/span&gt; &lt;span&gt;in&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Bezug auf&lt;/span&gt; &lt;span&gt;den Kalten Krieg.&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Nach ihnen&lt;/span&gt; &lt;span&gt;war&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Staatsterrorismus&lt;/span&gt; &lt;span&gt;verwendet werden, um&lt;/span&gt; &lt;span&gt;das Interesse der&lt;/span&gt; &lt;span&gt;kapitalistischen Eliten&lt;/span&gt; &lt;span&gt;zu schützen,&lt;/span&gt; &lt;span&gt;und in den USA&lt;/span&gt; &lt;span&gt;organisierte ein&lt;/span&gt; &lt;span&gt;neo&lt;/span&gt;&lt;span&gt;-koloniale&lt;/span&gt; &lt;span&gt;System der&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Vasallenstaaten&lt;/span&gt;&lt;span&gt;,&lt;/span&gt; &lt;span&gt;die Zusammenarbeit mit&lt;/span&gt; &lt;span&gt;lokalen Eliten&lt;/span&gt; &lt;span&gt;durch&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Schrecken herrschen&lt;/span&gt;&lt;span&gt;.&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Es wurde jedoch wenig&lt;/span&gt; &lt;span&gt;von&lt;/span&gt; &lt;span&gt;dieser Arbeit&lt;/span&gt; &lt;span&gt;von anderen Gelehrten&lt;/span&gt; &lt;span&gt;des Terrorismus&lt;/span&gt; &lt;span&gt;anerkannt&lt;/span&gt; &lt;span&gt;oder sogar&lt;/span&gt; &lt;span&gt;von&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Staatsterrorismus.&lt;/span&gt; &lt;span&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; &lt;span&gt;Works&lt;/span&gt; &lt;span&gt;gehören&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Noam&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Chomsky&lt;/span&gt; &lt;span&gt;und&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Edward&lt;/span&gt; &lt;span&gt;S.&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Herman&lt;/span&gt; &lt;span&gt;&amp;#39;s&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Die politische Ökonomie&lt;/span&gt; &lt;span&gt;der Menschenrechte&lt;/span&gt; &lt;span&gt;(1979),&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Herman&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Das eigentliche&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Netzwerk des Terrors&lt;/span&gt; &lt;span&gt;(1985)&lt;/span&gt;&lt;span&gt;, Alexander&lt;/span&gt; &lt;span&gt;L.&lt;/span&gt; &lt;span&gt;George&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&amp;#39; Western&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Staatsterrorismus&lt;/span&gt; &lt;span&gt;(1991)&lt;/span&gt;&lt;span&gt;, Frederick&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Gareau&lt;/span&gt; &lt;span&gt;den&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Staatsterrorismus&lt;/span&gt; &lt;span&gt;und den Vereinigten Staaten&lt;/span&gt; &lt;span&gt;(2004&lt;/span&gt; &lt;span&gt;) und&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Doug&lt;/span&gt; &lt;span&gt;Stokes&lt;/span&gt; &lt;span&gt;&amp;#39;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Amerikas&lt;/span&gt; &lt;span&gt;andere Krieg&lt;/span&gt; &lt;span&gt;(2005).&lt;br&gt;   &lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Defense Intelligence Agency, abgekürzt DIA (Verteidigungsnachrichtendienst(-Behörde)), Nachfolgerin des Counter Intelligence Corps (CIC) ist ein Nachrichtendienst der USA, der als Dachorganisation der Nachrichtendienste der vier Teilstreitkräfte dient.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;&lt;br&gt;Gladio (ital., von lat. gladius „Schwert"), eigentlich Stay-behind-Organisation, war eine paramilitärische Geheimorganisation der NATO, der CIA und des britischen MI6 während des Kalten Krieges. Die Gladio-Mitglieder sollten nach einer sowjetischen Invasion Westeuropas Guerillaoperationen und Sabotage durchführen. Die Organisation existierte von etwa 1950 bis mindestens 1990 und arbeitete in Westeuropa, in Griechenland und in der Türkei. Die Organisation wird mit Terrorakten und Morden in mehreren europäischen Ländern in Verbindung gebracht.[1][2] Die Europäische Union verurteilte 1990 das Vorgehen der beteiligten Geheimdienste und forderte die Mitgliedsstaaten zur Aufklärung auf.[3] In Belgien, Italien und dem Nicht-EU-Land Schweiz wurden parlamentarische Untersuchungskommissionen dazu eingesetzt.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio" target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-4156856220118371848?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/4156856220118371848/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=4156856220118371848' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/4156856220118371848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/4156856220118371848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/12/cia-und-dia-terror-in-deutschland.html' title='CIA (und DIA) Terror in Deutschland - NEONAZI Agenten'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-2613385222125130382</id><published>2011-11-28T10:14:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T10:14:48.098+01:00</updated><title type='text'>SKLAVENMARKT DTL - WDR 5 mp3 dwonload</title><content type='html'>&lt;img alt="http://www.die-keas.org/pics/sklavenmarkt.jpg" src="http://www.die-keas.org/pics/sklavenmarkt.jpg"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;... heute (Montag 28.11) läuft um 20.05 Uhr auf WDR5 das Radiofeature &amp;quot;Sklavenmarkt Deutschland&amp;quot;:&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&amp;quot;Lohndumping  ist überall. Millionen Geringverdiener arbeiten in prekären  Verhältnissen. Nur etwa 60 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland  haben noch einen unbefristeten Vollzeitjob. Das Heer der Ein-Euro-Kräfte  und Mini-Jobber wächst. Fast eine Million Leiharbeiter bekommen oft  deutlich weniger als ihre festangestellten Kollegen. Viele sind  &amp;#39;Aufstocker&amp;#39;, das heißt, sie brauchen trotz Arbeit Hartz-IV. &amp;#39;Die  Arbeitswelten driften auseinander&amp;#39;, sagen Experten. Die Ausbeutung nimmt  zu. Ganz unten: Die Schattenwelt der Saisonarbeiter und Illegalen. Wer  verdient alles mit, wenn Menschen billig schuften, ohne Regeln und  Mindestlohn?&amp;quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.wdr5.de/sendungen/dok-5/s/d/27.11.2011-11.05/b/das-ard-radiofeature-111127.html" target="_blank"&gt;Link&lt;/a&gt; zur WDR-Seite.&lt;br&gt;&lt;a href="http://web.ard.de/radio/radiofeature/" target="_blank"&gt;Link&lt;/a&gt; zur ARD-Radiofeature-Seite, mit vielen anderen interessanten Beiträgen.&lt;br&gt;  &lt;a href="http://mp3-download.ard.de/radio/radiofeature/sklavenmarkt_ndr_compl.mp3" target="_blank"&gt;Link&lt;/a&gt; zum MP3-Audiobeitrag, zum Downloaden oder Anhören (50MB, 52&amp;#39;55&amp;quot;)&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-2613385222125130382?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/2613385222125130382/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=2613385222125130382' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/2613385222125130382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/2613385222125130382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/11/sklavenmarkt-dtl-wdr-5-mp3-dwonload.html' title='SKLAVENMARKT DTL - WDR 5 mp3 dwonload'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-7097153159050886591</id><published>2011-11-22T06:23:00.000+01:00</published><updated>2011-11-22T06:24:28.775+01:00</updated><title type='text'>Occupy.Frankfurt und GEHEIMDIENSTE ABSCHAFFEN</title><content type='html'> &lt;b&gt;Occupy.&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;Die Banken verstehen was los ist -- &lt;b&gt;Es ist naemlich VORSATZ im Spiel und &lt;span style="color: rgb(204, 0, 0);"&gt;dafuer gibts Knast. &lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt; das funktioniert so:  Das CDU Finanzministerium gibt ein Gesetz in Auftrag was die Heuschrecken und Finanzhaie regulieren soll...  bei der Kanzlei Fuckwit Fuckward und Fuckster&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Da wird das Gesetz erarbeitet und die GENAUE GRENZE zwischen Legal und ILLEGAL festgelegt. &lt;/b&gt; Die Finanzhäuser sind dabei insider, und können so bis hart an die Grenze gehen, und sich immer perfekt rausreden, perfekt argumentieren.&lt;b&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Was aber wirlich gebraucht würde wäre ein Gesetz was die MORAL festlegt und keine 100%-genaue Grenze festlegt, damit man Verstösse gegen die guten Sitten auch ahnden kann.&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Da hilft nur noch Occupy.&lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;img alt="http://www.fishink.us/wp-content/uploads/2011/10/Cartoon-Thanks-OWS-jpg.jpg" src="http://www.fishink.us/wp-content/uploads/2011/10/Cartoon-Thanks-OWS-jpg.jpg" height="246" width="314"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt;&lt;i&gt;According to Bethany McLean and Joe Nocera, two of America&amp;#39;s most acclaimed business journalists, the real answer is all of the above-and more. Many devils helped bring hell to the economy. And the full story, in all of its complexity and detail, is like the legend of the blind men and the elephant. Almost everyone has missed the big picture. Almost no one has put all the pieces together. &lt;br&gt;  &lt;br&gt;I DON&amp;#39;T THINK SO!!!   THEY KNEW!   Concentration Camp guards did know...&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ein buch über die Herrscher und ihre Verbrechen wäre verboten/sensationell&lt;br&gt; es wuerde nie publiziert werden, wenn es nicht die Schuld negiert.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Betrug, Steuerhinterziehung, Bestechung.....&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="http://thiang.files.wordpress.com/2010/10/media-spoonfeeding-cartoon.jpg" src="http://thiang.files.wordpress.com/2010/10/media-spoonfeeding-cartoon.jpg" height="244" width="407"&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;hoert dazu statt die Konzern-Medien, NOAM CHOMSKY auf deutsch:&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=03XU6dUCS7Y&amp;amp;feature=list_related&amp;amp;playnext=1&amp;amp;list=SP3E2884DFED8D58B4"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=03XU6dUCS7Y&amp;amp;feature=list_related&amp;amp;playnext=1&amp;amp;list=SP3E2884DFED8D58B4&lt;/a&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;oder einzeln&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=03XU6dUCS7Y"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=03XU6dUCS7Y&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=CN91v6IWaAk"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=CN91v6IWaAk&lt;/a&gt;&lt;br&gt;  &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TPlKFIYzmDw"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=TPlKFIYzmDw&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=YC-E7rLc5JM"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=YC-E7rLc5JM&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;23.03.2011: Noam Chomsky spricht im Interview über den Krieg in Afghanistan, den versprochenen &amp;quot;Change&amp;quot; von Obama, die außenpolitischen Strategien der USA, Israels und Europas in Bezug auf den Iran, über die Machtzunahme der transnationalen Konzerne und Banken, die Unabhängigkeit von Lateinamerika, die NATO-Expansion und Howard Zinn.&lt;br&gt;  Norm Chomski bekam den Erich Fromm Preis...&lt;br&gt;WEITERGEBEN es ist Copyright frei - CC BY-NC-SA by &amp;quot;&lt;a href="http://www.kontext-tv.de"&gt;www.kontext-tv.de&lt;/a&gt;&amp;quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="http://puregreencars.com/files/ethanol-cartoon.gif" src="http://puregreencars.com/files/ethanol-cartoon.gif"&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;27.07.2011: Jean Ziegler, Soziologe, Globalisierungskritiker und Politiker, sollte im Juli 2011 die Salzburger Festspiele eröffnen. Nach seiner Einladung wurde er überraschend wieder ausgeladen. Seine Rede darf er in Salzburg nicht halten, doch was Jean Ziegler dem Festspielpublikum und der interessierten Öffentlichkeit an diesem Tag hätte sagen wollen, soll trotzdem kein Geheimnis bleiben.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;CC BY-NC-SA - &amp;quot;&lt;a href="http://www.ecowin.at"&gt;www.ecowin.at&lt;/a&gt;&amp;quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Jean Ziegler: Der Aufstand des Gewissens - Die nicht-gehaltene Festspielrede &lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=pOE08W9qjsE"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=pOE08W9qjsE&lt;/a&gt;&lt;br&gt;  &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=ns8ExL92Oes"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=ns8ExL92Oes&lt;/a&gt;&lt;br&gt;Links weitergeben! Oder DVD herstellen und verteilen, es ist copyright frei.&lt;br&gt;&lt;font size="6"&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;img alt="http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/About/General/2011/11/14/1321310244288/15.11.2011-Steve-Bell-on--001.jpg" src="http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/About/General/2011/11/14/1321310244288/15.11.2011-Steve-Bell-on--001.jpg"&gt;&lt;br&gt;  &lt;i&gt;CHURCHILL MERKEL &lt;br&gt;im englisch-sprachigen Ausland sind die Deutschen beneidet und man macht sich lustig.&lt;br&gt;&lt;/i&gt;&lt;font size="6"&gt;&lt;br&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 0);"&gt;Ach ja, noch was Wichtiges!&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;GEHEIMDIENSTE ABSCHAFFEN&lt;/font&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Die Dienste dienen nur sich selbst. Es ist darum richtig, sie aufzulösen. Eine unabhängige Wahrheitskommission, wie sie etwa die Publizistin Carolin Emcke seit langem fordert, sollte die historischen Zusammenhänge zwischen Terrorismus und Geheimdienst ausleuchten.&lt;/b&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;h1&gt;     &lt;span class="Stichwort"&gt;&lt;/span&gt;Hauptsache, es macht peng!   &lt;/h1&gt;    &lt;p class="Copy"&gt;     		   &lt;span class="Datum"&gt;20.11.2011 &lt;span id="dateline" class="value"&gt;2011-11-20T00:24:00+0100&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; ·  	      	Zehn Menschen könnten noch leben, wenn die Geheimdienste ihre Arbeit getan hätten. Es ist Zeit, sie abzuschaffen. &lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="Copy"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="Copy"&gt;v&lt;span class="Autor"&gt;on         &lt;span class="caps"&gt;Nils Minkmar&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="First"&gt;Es ist die größte Schande seit Bestehen der Republik,  und täglich wird sie größer. Nicht nur hat unser Heer von  Staatsanwälten, Polizisten und Geheimdienstlern die längste  rechtsradikale Mordserie unserer Geschichte nicht stoppen können; sie  haben sie nicht einmal als solche erkannt. Auch die Aufklärung der Taten  haben die Neonazis selbst besorgt.&lt;/p&gt;                   &lt;p&gt;Überrascht zeigte sich Bundesanwalt Rainer  Griesbaum in der ARD, weil die Ermittlungen seiner Behörde keine  rechtsterroristischen Strukturen hätten erkennen lassen. So sagte es  auch Bundesinnenminister Friedrich nach den Anschlägen von Norwegen, im  Sommer: Wir hätten hierzulande keine Strukturen von Naziterroristen. Als  gebe es eine Meldepflicht für Terrorgruppen, als wäre nicht der Mord  der Terror, sondern erst das Begleitschreiben dazu.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Verfassungsschützer wiegelten in ihren Berichten Jahr um Jahr ab.  Und die Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer, die  Dienstherren der zuständigen Polizei? Schweigen.&lt;/p&gt;                   &lt;h2&gt;&lt;img alt="http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage0909/PK090903_VerfassungsschutzRAFNPD.jpg" src="http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage0909/PK090903_VerfassungsschutzRAFNPD.jpg"&gt;&lt;/h2&gt;&lt;h2&gt;  Man hätte es wissen können&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Es gibt in  unseren Sicherheitsapparaten solche und solche Ermittler. Es gibt die  Profis, die von den am Tatort vorgefundenen oder eben nicht  vorgefundenen Spuren ausgehen, die klassische Ermittlungsarbeit leisten.  Dazu gehören heutzutage auch die psychologisch geschulten „Profiler".  Sie hatten, so hieß es in einer sehenswerten ARD-Doku vom vergangenen  Mittwoch, schon nach den ersten Morden gefolgert, die seien das Werk  rechtsradikaler Serienmörder. Die Phantomzeichnung nach dem  Bombenattentat von Köln, bei dem ein fremdenfeindlicher Hintergrund  nicht auszuschließen war, gleicht einem der Täter, von dem man damals  schon wusste, dass er rechtsradikale Ansichten hegte, Bomben baute und  mal zur Fahndung ausgeschrieben war. Schon in Zeitungsartikeln aus den  neunziger Jahren stehen die Namen der beiden Täter; sie werden dort als  gewaltbereite Neonazis identifiziert. Es gab all die Punkte, aber  niemand hat sie zur Linie verbunden.&lt;/p&gt;                   &lt;p&gt;Das wäre die Aufgabe der anderen Art von Ermittlern  gewesen, wie wir sie im Verfassungsschutz beschäftigen. Doch unter  deren Augen tauchten die Terroristen ab, um den alten Ausdruck zu  gebrauchen. Sie tauchten nicht besonders tief. Es war mehr so ein  Schnorcheln, ein Untertauchen in der Badewanne: Sie pflegten ein  soziales Leben in Zwickau, unterhielten Kontakte zu einem weiten  Unterstützerkreis und besuchten Demonstrationen, Konzerte und  Veranstaltungen. Viele wussten, wo die drei waren. Und wenn die rechte  Szene in Deutschland ein Problem hat, dann sicher nicht jenes, allzu  opak und abgeschottet zu agieren, sondern in so hohem Maße von V-Leuten  durchsetzt zu sein. Das NPD-Verbotsverfahren scheiterte ja nicht, weil  man nichts wusste über den Club, sondern daran, dass sich dort derart  viele Informanten der Dienste herumtreiben, dass die ganze Partei nicht  mehr von denen zu trennen war, die sie überwachen sollen. Und immens ist  weder die sogenannte Szene noch ganz Thüringen.&lt;/p&gt;                   &lt;p&gt;Wenn man es hätte wissen wollen, hätte man es wissen können.&lt;/p&gt;                   &lt;h2&gt;Er wusste mehr als die Ermittler&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Ganz und  gar unheimlich wird der Fall, wenn man das nun traurig berühmte Lied  „Döner-Killer" von Gigi und den braunen Stadtmusikanten aus dem Jahre  2009 aufmerksam interpretiert. Es ist keine periphere, sondern eine  unter Neonazis beliebte Band, keinem Verfassungsschützer dürfte sie  unbekannt sein. Während Polizei und Öffentlichkeit noch rätselten, was  die Mordfälle an einzelnen Ausländern in diversen deutschen Städten  außer der Tatwaffe noch verbinden mochte, wusste der Texter des Songs  Bescheid. Er interpretiert die Morde nicht, wie so viele  Zeitungsberichte, als Mafiamorde, um beispielsweise, auch das passt ja  zum rechten Hass, gegen kriminelle Ausländer zu wettern. Er beschreibt  mit mehr als klammheimlicher Freude einen diskreten Killer, den nichts  als der Hass auf Ausländer treibt. Genau so einen, wie ihn die Profiler  der bayerischen Polizei beschrieben haben.&lt;/p&gt;                   &lt;p&gt;Er freut sich in dem Song, dass weder Motiv noch  DNA bekannt seien, so als sei dies eine bewusste Strategie des Täters.  Dabei gerät das Lied in einen Widerspruch, den das Motiv des Mörders,  Hass auf Ausländer, ist dem Texter und seinem Publikum bewusst, nur der  Polizei halt nicht. Mehr noch: Der Texter wählt an einer Stelle in dem  Song den Begriff des „Phantoms", der im Zusammenhang mit den neun Morden  nie, aber im Fall des Polizistenmords von Heilbronn ständig gebraucht  wurde. Womit ein Bezug zu beiden Taten hergestellt ist, von dem die Welt  erst seit einer Woche weiß. Eine genaue Interpretation des Songs legt  den Schluss nahe, dass Gigi mehr wusste als die ermittelnden Behörden  und eine Geschichte vertonte, die seinem speziellen Publikum schon  vertraut war.&lt;/p&gt;                   &lt;h2&gt;Die Spur des Terrors führt zu einem Dienstgebäude&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;So  funktionierten die Morde: nicht als Terrorakte, die die ganze  Gesellschaft in Angst versetzt hätten, sondern als Botschaft an andere  Gesinnungsgenossen. Und gerade unter denen sind all die V-Leute. Warum  also wurden die Nazimörder bis zuletzt nicht gefasst? Weil man nicht  nach ihnen gesucht hat. Und nun bekommen wir einen Faden zu fassen, an  dem man sich zu ziehen scheut, weil man ahnt, dass man nicht mag, was am  anderen Ende hängt.&lt;/p&gt;                   &lt;p&gt;Es gibt für solche Fälle einen Satz, der noch nie  widerlegt wurde: „Wenn sich jemand über viele Jahre einer intensiven  Fahndung entziehen kann, dann genießt er staatlichen Schutz." Das ist  das Fazit des Terrorexperten und früheren CIA-Agenten Bruce Riedel nach  dem Ende der größten Suchaktion der Geschichte, der Jagd auf Usama Bin  Ladin. Niemand glaubt, dass der einstige Terrorchef ohne das Wissen der  pakistanischen Dienste in deren Lieblingsstadt wohnen konnte, zumal  diese Dienste die afghanischen Taliban und deren arabische Freunde von  Al Qaida gewissermaßen erfunden haben. Auch „Carlos" wurde blitzschnell  verhaftet - nachdem sein letzter staatlicher Sponsor das Interesse an  ihm verloren hatte. Es ist immer die gleiche Geschichte: Verfolgt man  die Spur des Terrors nur lange genug, endet man vor einem geheimen  Dienstgebäude. Rein kann man nur während einer Revolution. Als so eine  in der DDR stattfand, hatte man bald auch das größte Rätsel meiner  Kindheit gelöst, nämlich den Aufenthaltsort der Veteranen der Roten  Armee Fraktion, beispielsweise Susanne Albrechts. Erst als die Bastille  der Stasi fiel, gingen alle ins Netz.&lt;/p&gt;                   &lt;h2&gt;Woher kommen die drei Namen?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Im Westen hat  es einen solchen Umsturz nach 1945 nicht gegeben. Die offene  Gesellschaft unterhält eine geschlossene und wundert sich nun. Wer eine  Idee davon bekommen will, wie selbstherrlich ein Geheimdienst nach wie  vor und selbst bei nahezu historischen Themen agiert, braucht nur den  bizarren Strafprozess gegen die&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img alt="http://www.welt.de/multimedia/archive/01315/jw_VerenaBecker_BM_1315777p.jpg" src="http://www.welt.de/multimedia/archive/01315/jw_VerenaBecker_BM_1315777p.jpg"&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; RAF-Terroristin Verena Becker in  Stuttgart zu beobachten. Selbst dort, wo der Verfassungsschutz  auskunftswillig ist, muss er keine kohärente Aussage bieten. Grundsätze  der Aktenführung, der Nachvollziehbarkeit behördlichen Handelns, des  Respekts vor einem Strafgericht, alles ist aufgehoben, wenn die Geheimen  kommen.&lt;/p&gt;                   &lt;p&gt;Nur ein besonders krasses Beispiel: Verena Becker,  so viel immerhin wurde eingeräumt, hat 1981 beim Verfassungsschutz  ausgesagt, lange und ausführlich. Später wurde sie unter anderem wegen  dieser Aussage begnadigt. Zu ihrer Aussage, die 227 Seiten umfasst, hat  der Verfassungsschutz einen zusammenfassenden Vermerk angefertigt. In  dem steht, wer Generalbundesanwalt Buback erschossen hat und wer daran  beteiligt war, drei Namen sind es. Doch in der langen, 227-seitigen  Aussage, da stehen diese Namen nicht, da wird über die Täter des  Attentats von Karlsruhe kein Wort gesagt. In dem Auswertevermerk und in  einer amtlichen Auskunft des Präsidenten des Verfassungsschutzes aber  stehen drei Namen. Woher kommen die? Mal um Mal fragt der Vorsitzende  Richter Wieland: „Wo ist die Basis für die drei Namen?"&lt;/p&gt;                   &lt;p&gt;Der Herr vom Verfassungsschutz, der vor Gericht  unter dem Phantasienamen Lothar Meerfeld erscheint, antwortet, er wisse  es nicht. Man arbeite beim Verfassungsschutz aber „fieberhaft" daran,  die Frage zu klären.&lt;/p&gt;                   &lt;h2&gt;Sie schaffen sich ihre Existenzberechtigung&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Dienste  im Fieberwahn, das ist wohl eine treffende, aber keine beruhigende  Vorstellung. Selbst bei der Klärung des vor mehr als dreißig Jahren  verübten Mordes am Generalbundesanwalt versagen sie in geradezu  grotesker Weise. Die Justiz kann sie weder beaufsichtigen noch  beeindrucken. Eigentlich obliegt die Kontrolle der Dienste den gewählten  Abgeordneten der Landtage und des Bundestags. Ist denen nun ein Vorwurf  zu machen?&lt;/p&gt;                   &lt;p&gt;Das verneinte Wolfgang Bosbach von der  CDU-Bundestagsfraktion: Man könne nur beaufsichtigen, was einem zur  Aufsicht vorgelegt wird. Das ist ein zentraler Satz. Taucht in den Akten  nicht auf, wer alles untergetaucht ist, dann wirft man kein Netz aus,  ihn zu fangen, dann sucht man nicht - und dann, plötzlich geht es wieder  logisch zu, findet man auch nicht. Die Dienste beherrschen die Kunst  der Lücke. Bundesanwalt Griesbaum freut sich, es gebe keine Belege für  die Zusammenarbeit von Verfassungsschutz und Zwickauer Zelle. Es  übersteigt seine Phantasie, dass eine deutsche Behörde etwas ohne Beleg  unternehmen könnte. Doch nicht der Beleg schafft den Missstand, nicht  das Bekennerschreiben ist das Verbrechen.&lt;/p&gt;                   &lt;p&gt;Warum gibt es diese Nähe zwischen den Diensten und  den Terroristen, und zwar fast überall auf der Welt? Es muss keine  politischen Gründe haben. Die IRA war von den jeweiligen Diensten  unterwandert, ebenso wie es die algerischen Islamisten oder die  japanischen Linksradikalen waren. Der Terrorveteran Bommi Baumann  beschreibt den Impuls der Geheimdienste treffend mit: „Ob links oder  rechts, ist eigentlich egal, Hauptsache, es macht peng!" Die großen,  durch niemanden kontrollierten Apparate schaffen sich den Gegenstand,  der ihre Existenz rechtfertigt, irgendwann selbst: als dürften  Drogenfahnder auch mit Mohnsamen umgehen.&lt;/p&gt;                   &lt;h2&gt;Erst die Täter brachten die Wahrheit ans Licht&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Heute  können wir nur ihr völliges Versagen feststellen, mindestens zehn  Menschen könnten noch leben, wenn sie ihre Arbeit gemacht hätten. Die  Dienste dienen nur sich selbst. Es ist darum richtig, sie aufzulösen.  Eine unabhängige Wahrheitskommission, wie sie etwa die Publizistin  Carolin Emcke seit langem fordert, sollte die historischen Zusammenhänge  zwischen Terrorismus und Geheimdienst ausleuchten. In ihr müssen die  Opfer eine Stimme bekommen, jene, die überlebt haben, und die  Angehörigen der Toten, denen man bis zuletzt einreden wollte, die Männer  seien an Machenschaften gestorben, in die sie sich selbst verstrickt  hätten.&lt;/p&gt;                   &lt;p&gt;Selbstmord ging ja schlecht, sonst hätte man wohl  auch diese Version in Umlauf gebracht. Erst die Täter brachten die  Wahrheit ans Licht und demütigten den Rechtsstaat damit ein zweites Mal.  Und damit uns, die Leser, Wähler und Bürger. Im Vertrauen auf  Sicherheitsorgane, die die Unsicherheit brauchen, sind wir naiv und  überhaupt viel zu nett. Kritisches Denken ist aus der Mode gekommen, das  sollte sich schleunigst ändern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="center"&gt;          &lt;p&gt;&lt;font face="Arial, Helvetica, sans-serif"&gt;&lt;img src="http://www.boen-end.de/schmuecker.jpg" height="400" width="264"&gt;&lt;br&gt;           &lt;i&gt;Ulruch Schmücker&lt;/i&gt; &lt;em&gt;ca.1968&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;font face="Arial, Helvetica, sans-serif"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;Der Schmücker-Prozess bestand aus insgesamt vier Strafverfahren, in denen der Mord an Ulrich Schmücker aufgeklärt werden sollte, einem Terroristen und V-Mann des Verfassungsschutzes. Er war der längste Strafprozess in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, begann 1976 und endete nach 591 Verhandlungstagen und vier Verfahren 1991 mit der Einstellung des Strafverfahrens. Der Prozess gilt als Justizskandal, da das Verfahren – wie offiziell festgestellt – vielfach manipuliert und vom Verfassungsschutz und mindestens zwei Staatsanwälten massiv behindert wurde&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Der Mord an Schmücker konnte juristisch nicht aufgeklärt werden. Die Verantwortlichen für die Manipulationen wurden geheimdienstlich gedeckt. Teilweise wurde vermutet, dass diese Protektion bis in die Gegenwart andauert, um eine nachträgliche Aufklärung des Falls zu verhindern. Nach Überzeugung des Gerichts im vierten und letzten Prozess war der Verfassungsschutz erheblich mitschuldig am Tod Ulrich Schmückers, nach all den nachgewiesenen Manipulationen sei aber eine gerichtliche Aufklärung nicht mehr möglich.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Ereignisse nach der Ermordung&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;br&gt;Das Verschwinden der Tatwaffe&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wie sich erst später herausstellte, traf sich kurz darauf der unter dem Decknamen „Wien" agierende Verbindungsmann Volker Weingraber mit einem leicht korpulenten, etwa 35 Jahre alten Mann, der sich „Steinecker" nannte, vor dem „Drugstore". Bei „Steinecker" handelte es sich um Michael Grünhagen. Weingraber wollte Grünhagen die Tatwaffe, die er vom Täter erhalten haben wollte, und zwei dazugehörige Magazine übergeben - zu einem Zeitpunkt, als der tödlich verwundete Schmücker noch lebte. Grünhagen lehnte jedoch vorerst noch ab. Erst 24 Stunden später, am 6. Juni 1974, kam die Übergabe zustande. Die Waffe verschwand anschließend 15 Jahre lang in einem Tresor in einem Gebäude des Verfassungsschutzes in der Clayallee.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Etwa 15 Stunden nach der Tat wurde Grünhagen in die Ermittlungen einbezogen, woran sein Chef Franz Natusch und Bürgermeister und Innensenator Kurt Neubauer erheblich mitwirkten. Grünhagen manipulierte die Ermittlungen, indem er später gezielt den Verdacht gegen die späteren Verdächtigen aus Wolfsburg lenkte und dafür sorgte, dass die Tätigkeit des Verfassungsschutzes geheim blieb. Auch mit Staatsanwalt Jürgen Przytarski arbeitete Grünhagen eng zusammen. In der Folgezeit wandte das Duo – später als Trio mit Wolfgang Müllenbrock – dem Rechtsstaat deutlich widersprechende Mittel an, um die Wolfsburger Verdächtigen zu belasten. Es wurden unter anderem Zeugen präpariert und Beschuldigte rechtswidrig zu Aussagen gezwungen. Der zunächst als Hauptzeuge vorgesehene V-Mann Götz Tilgener starb im Juli 1975 an einem akuten Stoffwechselzusammenbruch infolge fortgesetzten Nikotin-, Alkohol- und Medikamentenmissbrauchs. Auch er war mittlerweile in der Szene unter Verdacht geraten und hatte Morddrohungen erhalten.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Nach dem Zweiten Prozess: Enttarnung von Grünhagen&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der für den Einsatz des Verfassungsschutzes verantwortliche Beamte Michael Grünhagen wurde 1980 in einem anderen Zusammenhang enttarnt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Kronzeuge Reiner Hochstein im Lorenz-Drenkmann-Verfahren um die Ermordung des Berliner Kammergerichtspräsidenten Günter von Drenkmann war von Grünhagen ähnlich wie damals Schmücker zu einer Aussage gebracht worden. Grünhagens Plan scheiterte. Im Mai 1980 veröffentlichte die Zeitschrift konkret ein Bild von Grünhagen. Der Verfassungsschutzmann wurde durch den Angeklagten Andreas Vogel erkannt. Auch Grünhagens Privatadresse in Berlin-Britz sowie seine Funktion als Elternvertreter an einer Gesamtschule wurden im Prozess von der Verteidigung öffentlich genannt.[6] Der Verfassungsschützer musste untertauchen. Der Mord an Drenkmann blieb unaufgeklärt.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Nachdem er sich längere Zeit in Österreich und Pullach aufgehalten hatte, entschied sich Grünhagen, in Berlin zu bleiben. Dabei wechselte er von der Abteilung für Terrorismus zur Abteilung für Ausländerextremismus. Seinen Namen änderte der Verfassungsschutzmann in Michael Wegner, und er zog in eine Villa im Stadtteil Berlin-Gatow. Dabei wurde er von der Tarnmittelstelle des Verfassungsschutzes in Hamburg unterstützt.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Bald darauf starb Grünhagen angeblich an Hautkrebs. Der Pressereferent des Innensenats, Hans F. Birkenbeul, gab kurze Zeit später an, Grünhagen sei „am 19. Januar 1988 gestorben und […] am 26. Januar 1988 beerdigt" worden. Die angebliche Beerdigung wurde in keinem Friedhofsbuch in Gatow eingetragen. Auch im Sterberegister West-Berlins war Grünhagen laut einer Recherche von Verteidiger Bernd Häusler im Frühjahr 1988 nicht verzeichnet. Es besteht eine Theorie, wonach Grünhagen damals eine neue Identität annahm, unter der er noch heute lebt.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Stefan Aust: Kennwort Hundert Blumen. Die Verwicklung des Verfassungsschutzes in den Mordfall Ulrich Schmücker. Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1980&lt;br&gt;&lt;br&gt;Stefan Aust: Der Lockvogel. Die tödliche Geschichte eines V-Mannes zwischen Verfassungsschutz und Terrorismus. Rowohlt Verlag, Hamburg 2002&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Renate Künast: Der Mordfall Schmücker und der Verfassungs„schutz". Dokumentation seit dem 29. September 1986, vorgelegt von Renate Künast (MdA), Februar 1987. Alternative Liste für Demokratie und Umweltschutz, Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin, 1987&lt;br&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;font face="Arial, Helvetica, sans-serif"&gt;Der Mord          an Ulrich Schmücker blieb juristisch ungesühnt. &lt;/font&gt;...  CIA darf nie erwähnt werden.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;"&gt;&lt;font face="Arial, Helvetica, sans-serif"&gt;&lt;em&gt;&lt;br&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;       &lt;/div&gt;&lt;p class="Copy"&gt;&lt;br&gt;&lt;span class="Autor"&gt;&lt;span class="caps"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-7097153159050886591?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/7097153159050886591/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=7097153159050886591' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/7097153159050886591'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/7097153159050886591'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/11/occupyfrankfurt-und-geheimdienste.html' title='Occupy.Frankfurt und GEHEIMDIENSTE ABSCHAFFEN'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-7791935890077252133</id><published>2011-11-08T10:34:00.000+01:00</published><updated>2011-11-08T10:35:11.440+01:00</updated><title type='text'>ISRAEL - jüdischer Irrsinn + Chomsky Interview</title><content type='html'>&lt;font size="4"&gt;&lt;br&gt;Pressemitteilung: 7. November 2011 &lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size="1"&gt;[&lt;a href="http://www.juedische-stimme.de/?p=545" target="_blank"&gt;http://www.juedische-stimme.de/?p=545&lt;/a&gt;]&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size="4"&gt;Israel gegen den Rest der Welt&lt;/font&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt;Als Jüdische Stimme für Frieden im Nahen Osten protestieren wir gegen  die Ablehnung der deutschen Regierung, Palästina als Mitgliedstaat der  UNESCO aufzunehmen und verurteilen in aller Schärfe ihre Duldung einer  zunehmend verheerenden und gefährlichen Politik Israels, eine Politik  der Kriegsdrohungen gegen Iran.&lt;br&gt;&lt;br&gt; Es gibt offensichtlich Konflikte, die man mit Verhandlungen und  Gesprächen nicht lösen kann, wenn einer der Partner nicht an einer  friedlichen Lösung interessiert ist. Schon wieder schaut die übrige Welt  zu, diesmal, wie sich Israel immer mehr in eine Lage begibt, wie  seinerzeit die USA,  in der am Ende der Wunsch der Vater des Gedankens  sein wird und sich die Kriegsdrohung gegen den Iran in einen  tatsächlichen Krieg verselbstständigt, wie eine sich selbst erfüllende  Prophezeiung.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Es gilt jetzt, Israels gefährlicher und absolut völkerrechtswidriger  Politik endlich Einhalt zu gebieten, freilich nicht mit verlogenen und  heuchlerischen Worten, sondern mit wirksamen Taten. Es müssen Sanktionen  benannt werden, die auch in die Tat umgesetzt werden, wenn die  selbstherrlichen Politiker in Jerusalem  internationales Recht wieder  ignorieren und der Welt die kalte Schulter zeigen.&lt;br&gt; Eine Israel-freundliche Regierung ist verpflichtet, als echte und  ehrliche Freundin einem irregeleiteten und von der eigenen Macht  „berauschten" Freund zu helfen, indem man ihn auch ernsthaft und  eindringlich warnt, und wenn es sein muss, ihm die Mittel entzieht, mit  denen er Unheil anrichten könnte. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="http://thinkpress.files.wordpress.com/2009/05/bendib-iran-and-israel-nukes-cartoon.jpg" src="http://thinkpress.files.wordpress.com/2009/05/bendib-iran-and-israel-nukes-cartoon.jpg" height="319" width="453"&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Noch kann das schwer gerüstete Israel  dem Iran drohen und die Palästinenser bestrafen, weil es immer noch von  der westlichen Welt unterstützt wird, ganz besonders von den USA und  Deutschland. Wir fordern unsere Bundesregierung daher auf, nicht auf die  falschen Freunde Israels zu hören und sich umgehend um diesen Brandherd  zu kümmern statt noch mehr Öl ins Feuer zu gießen, durch die Lieferung  weiterer Atom U-Boote oder durch die Weigerung, einen freien und  unabhängigen Staat Palästina anzuerkennen.&lt;br&gt; Man kann sich  nicht einerseits für eine Zweistaatenlösung einsetzen und  andererseits den palästinensischen Staat nicht anerkennen wollen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Die  Aussage, der Antrag auf Aufnahme in die UN sei „einseitig", ist zynisch  und absurd, denn erstens liegt es in der Natur der Sache, dass man  solche Entscheidungen selber, also einseitig, trifft und zweitens sind  wir doch Tag für Tag Zeugen von einseitigen Entscheidungen der  israelischen Regierung, die den Frieden und die Sicherheit in der Welt  mehr gefährden, als der friedliche „einseitige" Antrag der Palästinenser  auf Anerkennung ihrer politischen Autonomie. Die Gründung des Staates  Israel im Mai 1948 war schließlich auch ein einseitiger Akt, mit dem die  arabischen Nachbarn auch nicht einverstanden waren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir überlassen es unseren Freunden von der Jewish Voice for Peace, in  Amerika zu protestieren; hier, in Deutschland, wollen wir aber unsere  jüdische Stimme erheben und klar und deutlich sagen, dass Israels  Regierung nicht in unserem Namen handelt und nicht im Namen aller Juden  in der Welt und auch nicht im Namen aller Juden in Israel. Auch in  Israel bildet sich inzwischen ein immer breiter werdender Widerstand  gegen diese Politik der Unterdrückung eines anderen Volkes, der  nicht-Akzeptanz demokratischer Entscheidungen, wie unlängst in der  UNESCO und der Vorbereitung eines Krieges, der nicht nur den Nahen  Osten, sondern sicherlich auch Europa und vielleicht die ganze Welt in  eine Katastrophe hineinkatapultieren könnte..Ignaz Wrobel schrieb am 27.  März 1928 in der Weltbühne von Carl von Ossietzky folgende Zeilen, die  auch heute noch für alle gelten:  „Wir halten den Krieg für ein  Verbrechen, und wir bekämpfen ihn, wo wir können, wann wir können, mit  welchen Mitteln wir können. Wir sind Landesverräter. Aber wir verraten  einen Staat, den wir verneinen, zugunsten eines Landes, das wir lieben,  für den Frieden und für unser wirkliches Vaterland: Europa."Dem können  wir nichts mehr hinzufügen, außer: Die Feindschaft gegenüber den  Palästinensern und die Kriegsdrohungen gegenüber dem Iran geschehen  nicht in unserem Namen.&lt;br&gt; Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost&lt;br&gt; &lt;br&gt;Berlin, 7. November 2011&lt;br&gt; &lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;img alt="http://politiek.blog.nl/files/2009/09/Cartoon-Israel.jpg" src="http://politiek.blog.nl/files/2009/09/Cartoon-Israel.jpg" height="342" width="482"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Noam Chomsky: Israel ist militärisch ungeheuer überlegen und handelt  ohne Hemmungen, solange es die Unterstützung der Vereinigten Staaten  geniest, solange die US Bevölkerung die Geschichte Israels als Opfer  unverständlicher palästinensischer Gewalt und unnachgiebiger  Palästinenser, die jeden Friedensvorschlag ablehnen, akzeptiert. Israel  versucht die Zahl der Toten so zu beschränken, dass es keine  internationale »&lt;i&gt;Ächtung&lt;/i&gt;« Israels gibt. Statt dessen betreibt  Israel eine Politik der massenhaften schweren Körperverletzungen,  brutale Abriegelung der Palästinensergebiete, undurchdringliche  Strassenblockaden und neuerdings Gräben um Dörfer und Städte. Israels  Berechnungen gehen davon aus, dass es einen Punkt gibt, an dem die  Palästinenser die Belastung nicht mehr aushalten. Diese Strategie wurde  schon während der ersten Intifada angewandt. &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;h2&gt;&lt;b&gt; Was hat zu dem aktuellen Friedensprozess geführt? &lt;/b&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Noam Chomsky: Der Begriff Friedensprozess wird immer wieder verwendet,  um die US-Politik zu beschreiben, selbst wenn sie in Wirklichkeit den  Frieden blockiert. Seit Mitte der 70er Jahre waren die USA die Einzigen  neben Israel, die sich weigerten, jemals die Rechte der Palästinenser  anzuerkennen. Im Golfkrieg machten die USA klar, dass sie die Geschicke  der ganzen Region mit Gewalt bestimmen werden. Die USA begannen, ihr  eigenes Ablehnungsprogramm umzusetzen. In Madrid, Oslo, bis hin zu den  neuesten Clinton-Barak-Vorschlägen im Januar 2001. &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;h2&gt;&lt;b&gt; Was hatten diese neueren Vorschlage gebracht? &lt;/b&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Noam Chomsky: Sie werden den Palästinensern einige, durch israelische  Siedlungen und Straßenbauprojekte voneinander isolierte und von dem  Zentrum des palästinensischen Lebens in Ost-Jerusalem getrennte Enklaven  zugestehen. Das israelische Jerusalem hingegen wurde bisweit in die  besetzten Gebiete hinreichen. Der Gaza-Streifen würde nur durch eine  unter israelischer Kontrolle stehende Straße verbunden. Es ist unklar,  ob die Pläne nicht auch eine Aufteilung des Gaza Streifens beinhalten  wurden. Zum Ausgleich würden die Palästinenser ein paar Quadratmeter  Wüstensand an der ägyptischen Grenze bekommen. Baraks Chefunterhändler  erklärte 1999, dass das es das Ziel des Oslo-Friedensprozesses sei, die  palästinensischen Gebiete in permanenter neokolonialer Abhängigkeit zu  halten. Die Gebiete könnten genauso gut ein Staat genannt werden, wie  das Apartheid Südafrika  die Bantust ans (von Schwarzen mitten im Apartheidsstaat selbst  verwaltete Elendsquartiere) Staaten nannte. Der Friedensprozess soll  Israel in die Region als ihr größtes finanzielles, militärisches und  technologisches Zentrum integrieren. Die Beschränkungen für den Handel  mit dem Rest von Asien sollen soweit dies nicht mit den US-Interessen in  Konflikt gerät aus dem Weg geräumt werden. Der Friedensprozess brach  zusammen, weil die Palästinenser nicht länger bereit waren, den  Niedergang der sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen hinzunehmen.  Das wird dadurch verschärft, dass die Palästinenser sich jetzt zwei  Unterdrückern gegen ber sehen: Israel und der korrupten und brutalen  palästinensischen Autonomiebehörde. &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;h2&gt;&lt;b&gt; Welche Rolle spielen die USA im Nahen Osten? &lt;/b&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Noam Chomsky: Das wichtigste Anliegen der USA sind die Energiereserven  der Golfregion. Es sind die größten der Welt und am leichtesten  zugänglich. Die wichtigste Bedrohung für die US-Dominanz in der Region  ist der sogenannte radikale arabische Nationalismus. Das Verhältnis der  USA zu Israel (aber auch zur Türkei und anderen Randstaaten) entwickelte  sich entsprechend der vom amerikanischen Geheimdienst 1958 formulierten  Annahme, dass die logische Entsprechung der US-Gegnerschaft zum  arabischen Nationalismus die Unterstützung Israels ist. &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;h2&gt;&lt;b&gt; Wie hängt das mit der Bombardierung des Irak zusammen? &lt;/b&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Noam Chomsky: Die USA und Großbritannien haben Saddam Hussein  trotz der schlimmsten Grausamkeiten jahrelang unterstützt. Sie haben  sich nur aus den üblichen Gründen gegen ihn gewandt; im August 1990  missachtete oder missverstand er die Signale. Die Bombardierungen waren  Ausdruck dessen, dass die USA und Großbritannien sich nicht um die UNO  oder die Weltöffentlichkeit im Allgemeinen scheren. Früher oder später,  wenn amerikanische und britische Energieunternehmen den Zugang zu den  irakischen Ölvorkommen kriegen.   &lt;br&gt;&lt;span style="iii/i/i/i"&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;h2&gt;&lt;span style="ii/i/i"&gt;&lt;/span&gt;Wieso sollte jeder, der Frieden will, die Palästinenser unterstützen? &lt;/h2&gt; &lt;br&gt;&lt;br&gt; Wir sollten im Auge behalten, dass natürlich der Friedensprozess  Gewalt vorzuziehen ist, der Friedensprozess aber kein Wert an sich ist. Hitler wollte auch Frieden - allerdings zu seinen Bedingungen.  Diejenigen, die heute einen gerechten Frieden wollen, sollten alle  Menschen in der Region unterstützen, nicht nur die Palästinenser,  sondern auch die Israelis. Aber genauso wie wir fragen, »&lt;i&gt;Was für eine  Art Frieden?&lt;/i&gt;«, müssen wir uns fragen: »&lt;i&gt;Welche Art der Unterstützung?&lt;/i&gt;«  Hier stellen sich eine Reihe von Fragen über gerechte und konstruktive  Lösungen. Die können allerdings nicht ganz unter Rückgriff auf  nationale, ethnische oder religiöse Kategorien beantwortet werden. &lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-7791935890077252133?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/7791935890077252133/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=7791935890077252133' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/7791935890077252133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/7791935890077252133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/11/israel-judischer-irrsinn-chomsky.html' title='ISRAEL - jüdischer Irrsinn + Chomsky Interview'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-1176655772729138493</id><published>2011-11-07T01:09:00.000+01:00</published><updated>2011-11-07T01:10:22.777+01:00</updated><title type='text'>Ex Drummer FILM</title><content type='html'>Übler film!&lt;br&gt;Download torrent avi divx &lt;a href="http://kino.to"&gt;kino.to&lt;/a&gt; &lt;a href="http://thepiratebay.org/torrent/4684903"&gt;http://thepiratebay.org/torrent/4684903&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;trailer&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=VPqVwm3fveQ"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=VPqVwm3fveQ&lt;/a&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Ex_drummer.jpg" class="image"&gt;&lt;img alt="" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/0/00/Ex_drummer.jpg/220px-Ex_drummer.jpg" height="165" width="220"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 95%; line-height: 1.5em"&gt;Screenshot from Ex Drummer&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;EX DRUMMER ist im Grunde genommen eine Aneinanderreihung diverser  Szenen, deren Inhalt von krass über asozial bis hin zu ultra-asozial  reicht. Regisseur Koen Mortier (der derzeit Chuck Palahniuk&amp;#39;s (das ist  der Autor von FIGHT CLUB für die Unwissenden hier) DIE KOLONIE verfilmt)  zeigt ein Belgien weit ab von den schönen Postkartenmotiven. Alles ist  dreckig, schmutzig und verkommen. Die TV TODAY schrieb in ihrer Kritik  &amp;quot;ein Film so dreckig, das man danach Duschen will&amp;quot;, was den Nagel auf  den Kopf trifft. Allein die Dialoge sind stellenweise schon ein Schlag  in die Magengrube. Allein der Kommentar des homosexuellen Roadies und  der Tochter des Ministers am Ende sind schon mehr als grenzwertig. Und  wenn das Kind des Gitarristen stirbt, weil sie ihm Drogen zur Beruhigung  geben, ist es ganz vorbei. Man fragt sich stellenweise ob man  abschalten oder lachen soll (ich entschied mich übrigens für letzteres).&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;EX DRUMMER ist ein extrem krankes Stück europäisches Kino&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;h1 id="firstHeading" class="firstHeading"&gt;Ex Drummer&lt;/h1&gt; 			 			 			 								 				 				 								 				 				 																 				 				 								 				&lt;div class="float-right" style="width:286px; font-size:95%; padding:0; border:1px solid #B1B9C9; border-top: 0; line-height:140%;"&gt; &lt;table class="toptextcells" style="width:100%; border-spacing:0; background-color:white;"&gt; &lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;th colspan="2" style="padding:4px; background-color:#E6E6FA; border-top:1px solid #B1B9C9;"&gt;Filmdaten&lt;/th&gt; &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="padding:4px; background-color:#EDEDFC; border-top:1px solid #B1B9C9;"&gt;Deutscher Titel&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:4px; background-color:#EDEDFC; border-top:1px solid #B1B9C9;"&gt;Ex Drummer&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="background-color:#F6F6F6; padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0; width:30%;"&gt;Produktionsland&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Belgien" title="Belgien"&gt;Belgien&lt;/a&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="background-color:#F6F6F6; padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0; width:30%;"&gt;Originalsprache&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Belgisches_Niederl%C3%A4ndisch" title="Belgisches Niederländisch"&gt;Flämisch&lt;/a&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="background-color:#F6F6F6; padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0; width:30%;"&gt;Erscheinungsjahr&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filmjahr_2007" title="Filmjahr 2007"&gt;2007&lt;/a&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="background-color:#F6F6F6; padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0; width:30%;"&gt;Länge&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0;"&gt;101 Minuten&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="background-color:#F6F6F6; padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0; width:30%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Altersfreigabe" title="Altersfreigabe"&gt;Altersfreigabe&lt;/a&gt;&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Selbstkontrolle_der_Filmwirtschaft" title="Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft"&gt;FSK&lt;/a&gt; 16&lt;/td&gt;   &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;th colspan="2" style="padding:4px; background-color:#E6E6FA; border-top:1px solid #B1B9C9;"&gt;&lt;span style="font-weight:normal;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filmstab" title="Filmstab"&gt;Stab&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/th&gt; &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="background-color:#F6F6F6; padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0; width:30%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filmregisseur" title="Filmregisseur"&gt;Regie&lt;/a&gt;&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Koen_Mortier&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Koen Mortier (Seite nicht vorhanden)"&gt;Koen Mortier&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;   &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="background-color:#F6F6F6; padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0; width:30%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drehbuch" title="Drehbuch"&gt;Drehbuch&lt;/a&gt;&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0;"&gt;Koen Mortier&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="background-color:#F6F6F6; padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0; width:30%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filmproduzent" title="Filmproduzent"&gt;Produktion&lt;/a&gt;&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0;"&gt;Koen Mortier,&lt;br&gt; &lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Eurydice_Gysel&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Eurydice Gysel (Seite nicht vorhanden)"&gt;Eurydice Gysel&lt;/a&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="background-color:#F6F6F6; padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0; width:30%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filmmusik" title="Filmmusik"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Guy_Van_Nueten&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Guy Van Nueten (Seite nicht vorhanden)"&gt;Guy Van Nueten&lt;/a&gt;,&lt;br&gt;   &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arno_%28S%C3%A4nger%29" title="Arno (Sänger)"&gt;Arno&lt;/a&gt;,&lt;br&gt; &lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Flip_Kowlier&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Flip Kowlier (Seite nicht vorhanden)"&gt;Flip Kowlier&lt;/a&gt;,&lt;br&gt; &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Millionaire" title="Millionaire"&gt;Millionaire&lt;/a&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="background-color:#F6F6F6; padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0; width:30%;"&gt;Kamera&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Glynn_Speeckaert&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Glynn Speeckaert (Seite nicht vorhanden)"&gt;Glynn Speeckaert&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;   &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td style="background-color:#F6F6F6; padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0; width:30%;"&gt;Schnitt&lt;/td&gt; &lt;td style="padding:3px 5px 4px 5px; border-top:1px solid #E0E0E0;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Manu_van_Hove&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Manu van Hove (Seite nicht vorhanden)"&gt;Manu van Hove&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;   &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;th colspan="2" style="padding:4px; background-color:#E6E6FA; border-top:1px solid #B1B9C9;"&gt;&lt;span style="font-weight:normal;"&gt;Besetzung&lt;/span&gt;&lt;/th&gt; &lt;/tr&gt; &lt;tr&gt; &lt;td colspan="2" style="padding:0 5px;"&gt; &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dries_Van_Hegen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Dries Van Hegen (Seite nicht vorhanden)"&gt;Dries Van Hegen&lt;/a&gt;: Dries, der Schriftsteller&lt;/li&gt;&lt;li&gt;  &lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Norman_Baert&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Norman Baert (Seite nicht vorhanden)"&gt;Norman Baert&lt;/a&gt;: Koen de Geyter (Sänger)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gunter_Lamoot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Gunter Lamoot (Seite nicht vorhanden)"&gt;Gunter Lamoot&lt;/a&gt;: Jan Verbeek (Bassist)&lt;/li&gt;  &lt;li&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sam_Louwyck&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Sam Louwyck (Seite nicht vorhanden)"&gt;Sam Louwyck&lt;/a&gt;: Ivan Van Dorpe (Gitarrist)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bernadette_Damman&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Bernadette Damman (Seite nicht vorhanden)"&gt;Bernadette Damman&lt;/a&gt;: Ma Verbeek&lt;/li&gt;  &lt;/ul&gt; &lt;/td&gt; &lt;/tr&gt; &lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt; &lt;/div&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Ex Drummer&lt;/b&gt; ist ein belgisches Drama aus dem Jahre 2007. Es ist der erste Langfilm von Koen Mortier, der Regie führte und das Drehbuch schrieb. Der Film basiert auf dem Buch des flämischen Autors &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herman_Brusselmans" title="Herman Brusselmans"&gt;Herman Brusselmans&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;h2&gt;&lt;img alt="http://4.bp.blogspot.com/-nKhhQmtuClY/Tat7CYwzE3I/AAAAAAAAAEk/TsSxluv1VoQ/s1600/5.jpg" src="http://4.bp.blogspot.com/-nKhhQmtuClY/Tat7CYwzE3I/AAAAAAAAAEk/TsSxluv1VoQ/s1600/5.jpg"&gt;&lt;br&gt;&lt;span class="mw-headline" id="Handlung"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;  &lt;h2&gt;&lt;span class="mw-headline" id="Handlung"&gt;Handlung&lt;/span&gt;&lt;span class="editsection"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Eines Tages tauchen drei abgerissene Gestalten aus den Elendsquartieren von Ostende bei dem erfolgreichen Schriftsteller und ehemals aktiven Schlagzeuger  Dries auf, um ihn als Drummer für ihr bis dahin wenig erfolgreiches  Bandprojekt anzuheuern. Ziel ist zunächst ein einmaliger Auftritt mit  einer Band von ausschließlich behinderten Musikern am  (Provinz-)Rockwettbewerb von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Middelkerke" title="Middelkerke"&gt;Leffinge&lt;/a&gt;.  Als da wären: Koen de Geyter, der lispelnde Sänger, dessen  Freizeitbeschäftigung es ist, Frauen zu überfallen und blutig zu  schlagen, um Befriedigung zu erlangen, Jan Verbeek, der Bassist  mit dem steifen rechten Arm, der daheim seinen Vater „pflegen" muss,  der mit einer Zwangsjacke an das Bett gefesselt ist, und der taube Gitarrist  Ivan Van Dorpe, in dessen Heim die lustlose Ehefrau das Haus und ihren  eigenen Körper verkommen lässt und die schreiende Tochter allenfalls mit  Drogen ruhigstellt. Dries willigt ein, getrieben von dem Drang nach  Beobachtung des sozialen Elends, gibt als sein Handicap an, dass er  nicht Schlagzeug spielen könne, und nennt die Band „The Feminists".  Dries manipuliert die Welt der &lt;i&gt;Asozialen&lt;/i&gt;, instrumentalisiert sie gegeneinander und schließlich wähnt er sich selbst als Erlöser und sorgt für eine Katastrophe.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;&lt;img alt="http://m2.paperblog.com/i/6/61921/ex-drummer-L-3.jpeg" src="http://m2.paperblog.com/i/6/61921/ex-drummer-L-3.jpeg" height="263" width="458"&gt;&lt;br&gt;&lt;span class="mw-headline" id="Kritik"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;h2&gt;&lt;span class="mw-headline" id="Kritik"&gt;Kritik&lt;/span&gt;&lt;span class="editsection"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;   &lt;blockquote&gt; &lt;p class="Zitat"&gt;„Die visuell wie sprachlich drastische Darstellung  sozialen Elends versteht sich nicht als Realismus, sondern als Reflexion  über die Darstellbarkeit von hoffnungslosen Lebensweisen, kunstvoll  gebrochen sowohl über die Hauptfigur als auch über Stilisierungen auf  der Bild- und Tonebene."&lt;/p&gt; &lt;p class="cite"&gt;&lt;cite&gt;– &lt;span class="Person"&gt;Lexikon des Internationalen Films&lt;/span&gt;&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;blockquote&gt; &lt;p class="Zitat"&gt;„Es tut weh, sich auf diesen Film einzulassen, doch der  Schmerz ist immer auch eine heilsame Erfahrung. Und das gilt erst recht  für Ex Drummer, der mit Sicherheit einer der aufrüttelndsten und  verstörendsten Filme des Jahres sein dürfte. Trotzdem – oder gerade  deswegen – sollte man diesen Film auf keinen Fall verpassen – sofern man  ihn aushält."&lt;/p&gt; &lt;p class="cite"&gt;&lt;cite&gt;– &lt;span class="Person"&gt;kino-zeit&lt;/span&gt;&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;blockquote&gt; &lt;p class="Zitat"&gt;„Regisseur Koen Mortier wollte wohl ein ähnliches  skandalöses Sozialdrama wie etwa &amp;quot;Trainspotting&amp;quot; entwerfen, schuf aber  lediglich ein Werk zwischen Delirium, Ekel und Abscheu, das offenbar  jedes Tabu zu brechen versucht."&lt;/p&gt; &lt;p class="cite"&gt;&lt;cite&gt;– &lt;span class="Person"&gt;prisma&lt;/span&gt;&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;h2&gt;&lt;img alt="http://www.horrorphile.net/images/ex-drummer-movie-still22.jpg" src="http://www.horrorphile.net/images/ex-drummer-movie-still22.jpg"&gt;&lt;br&gt;&lt;span class="mw-headline" id="Auszeichnungen"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;h2&gt;&lt;span class="mw-headline" id="Auszeichnungen"&gt;Auszeichnungen&lt;/span&gt;&lt;span class="editsection"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;   &lt;ul&gt;&lt;li&gt;Special Jury Award für den Regisseur beim &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Warsaw_International_Film_Festival" title="Warsaw International Film Festival" class="mw-redirect"&gt;Warsaw International Film Festival&lt;/a&gt;, 2007.&lt;/li&gt;  &lt;li&gt;Jurypreis für das beste Debütwerk beim &lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Raindance_Film_Festival&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Raindance Film Festival (Seite nicht vorhanden)"&gt;Raindance Film Festival&lt;/a&gt;, 2007.&lt;/li&gt;  &lt;li&gt;Nominierung für den Tiger Award für Koen Mortier beim &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rotterdam_International_Film_Festival" title="Rotterdam International Film Festival" class="mw-redirect"&gt;Rotterdam International Film Festival&lt;/a&gt;, 2007.&lt;/li&gt;  &lt;li&gt;‚Fresh Blood' Publikumspreis beim &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fantasy_Filmfest" title="Fantasy Filmfest"&gt;Fantasy Filmfest&lt;/a&gt;, 2007.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Jurypreis für das beste Erstlingswerk beim &lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Fant-Asia_Film_Festival&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Fant-Asia Film Festival (Seite nicht vorhanden)"&gt;Fant-Asia Film Festival&lt;/a&gt;, 2008.&lt;/li&gt;  &lt;/ul&gt; &lt;h2&gt;&lt;span class="mw-headline" id="Trivia"&gt;Trivia&lt;/span&gt;&lt;span class="editsection"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; &lt;ul&gt;&lt;li&gt;Eine Band im Film ist nach dem niederländischen Schriftsteller &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Mulisch" title="Harry Mulisch"&gt;Harry Mulisch&lt;/a&gt; benannt.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Ex Drummer is a 2007 Flemish film directed by Koen Mortier.[1] It is based on the book by Herman Brusselmans of the same name.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;In Ostend three handicapped musicians are looking for a drummer for their band, consisting entirely of disabled people. They want to perform only one time at a music competition. They want famous writer Dries to be their drummer and his handicap is the fact that he cannot play the drums. They only plan on mastering one song; Devo&amp;#39;s &amp;quot;Mongoloid.&amp;quot;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;For Dries this is an opportunity to get some inspiration for a new novel and he accepts the offer. The band members decide to call the band The Feminists, because four handicapped musicians are just as worthless as a group of feminists. In the contest they have to compete against the band Harry Mulisch, also led by a writer with the nickname Dikke Lul (fat cock in English).&lt;br&gt;  &lt;br&gt;As the story goes on Dries becomes more and more obsessed by his new novel and he tries to manipulate the band members and tries to find their weak spot.&lt;br&gt;&lt;br&gt;    Lightning Bolt – &amp;quot;2 Morro Morro Land&amp;quot;&lt;br&gt;     Madensuyu – &amp;quot;Papa Bear&amp;quot;&lt;br&gt;     An Pierlé &amp;amp; White Velvet – &amp;quot;Need You Now&amp;quot;&lt;br&gt;    The Tritones – &amp;quot;Chagrin De La Mer&amp;quot;&lt;br&gt;    Mogwai – &amp;quot;Hunted by a Freak&amp;quot;&lt;br&gt;    The Experimental Tropic Blues Band – &amp;quot;Mexico Dream Blues&amp;quot;&lt;br&gt;      Flip Kowlier – &amp;quot;De Grotste Lul Van&amp;#39;t Stad&amp;quot;&lt;br&gt;    Millionaire – &amp;quot;Mongoloid&amp;quot;&lt;br&gt;    Isis - &amp;quot;In Fiction&amp;quot;&lt;br&gt;    Isis – &amp;quot;Grinning Mouths&amp;quot;&lt;br&gt;    Arno Hintjens – &amp;quot;Een Boeket Met Pissebloemen&amp;quot;&lt;br&gt;      Augusta National Golf Club – &amp;quot;People in Pairs&amp;quot;&lt;br&gt;    Mel Dune – &amp;quot;Time Hangs Heavy on Your Hands&amp;quot;&lt;br&gt;    Ghinzu – &amp;quot;Blow&amp;quot;&lt;br&gt;    Funeral Dress – &amp;quot;Hello from the Underground&amp;quot;&lt;br&gt;     Millionaire – &amp;quot;Deep Fish&amp;quot;&lt;br&gt;     Blutch – &amp;quot;Moving Ground&amp;quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;The real sex scenes were performed by hired porn actors.&lt;br&gt;&lt;br&gt;The film received mixed reviews ranging from very positive to very negative. The film currently holds a rotten rating at Rotten Tomatoes with 50% of the critics giving it positive reviews. In Belgium it caused some controversy due to the violence and explicit sex in the film.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-1176655772729138493?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/1176655772729138493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=1176655772729138493' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/1176655772729138493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/1176655772729138493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/11/ex-drummer-film.html' title='Ex Drummer FILM'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-nKhhQmtuClY/Tat7CYwzE3I/AAAAAAAAAEk/TsSxluv1VoQ/s72-c/5.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-266058704738019679</id><published>2011-11-06T22:37:00.000+01:00</published><updated>2011-11-06T22:38:04.738+01:00</updated><title type='text'>Strom Mafia - Straflos</title><content type='html'>STRAFLOS&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Energiekonzerne haben dem Bundeskartellamt &amp;quot;massiv falsche Informationen geliefert&amp;quot;, um drohende Sanktionen zu verhindern. Das Kartellamt suchte nach Belegen, dass die Energiemafia bewusst Kraftwerkskapazitäten zurückgehalten haben, um den Strompreis zu manipulieren.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;h1&gt;Gutachten&lt;/h1&gt; 	&lt;h2&gt;Stromkonzerne sollen Daten manipuliert haben&lt;/h2&gt;&lt;br&gt;&lt;div id="spArticleTopAsset"&gt;&lt;div class="spArticleImageBox spAssetAligncenter" style="width: 522px"&gt;&lt;div style="width:522px; background-color:#f5f5f5;padding-bottom:6px;"&gt;   							&lt;/div&gt;Haben Energiekonzerne falsche Daten geliefert?		 					&lt;/div&gt; 				 &lt;/div&gt; 	&lt;p id="spIntroTeaser"&gt;&lt;strong&gt;Die vier großen Stromkonzerne sollen dem  Bundeskartellamt nach Informationen des SPIEGEL massiv falsche  Informationen geliefert haben. &lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="cursor: -moz-zoom-in;" alt="http://www.energieverbraucher.de/files_db/dl_mg_1096372585.JPG" src="http://www.energieverbraucher.de/files_db/dl_mg_1096372585.JPG" height="360" width="471"&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;So wollten E.on, RWE, EnBW und Vattenfall  offenbar drohende Sanktionen verhindern. Die Firmen weisen die Vorwürfe  zurück.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 		 		 &lt;div id="spFbTwitterBarTop"&gt;  	&lt;div style="float:right;margin: 2px 5px 0 0;"&gt; 			&lt;a href="http://www.spiegel.de/artikel/a-748826.html"&gt; 			&lt;img src="http://www.spiegel.de/static/sys/v9/icons/i-button.jpg" alt="Info" border="0" height="16" width="16"&gt; 			&lt;/a&gt; 		&lt;/div&gt; 	 		  		 			 		 &lt;/div&gt; &lt;p&gt;Hamburg - Es ist ein schwerwiegender Verdacht, den die auf  Energierecht spezialisierte Anwaltskanzlei Becker Büttner Held in einem  Gutachten äußert: Demnach sollen die großen Stromversorger E.on, RWE,  EnBW und Vattenfall dem Bundeskartellamt &amp;quot;massiv falsche Informationen&amp;quot;  geliefert und damit mögliche Sanktionen gegen die Unternehmen verhindert  haben.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="spMInline"&gt;  &lt;/div&gt;   Konkret geht es bei dem von den Grünen im Bundestag in Auftrag gegebenen  Gutachten um die sogenannte Sektorenuntersuchung des Bundeskartellamts.  Mit der aufwendigen Untersuchung wollte das Kartellamt nachweisen, dass  die Energieversorger in der Vergangenheit bewusst Kraftwerkskapazitäten  zurückgehalten haben, um den Strompreis zu manipulieren.   &lt;p&gt;Doch selbst nach monatelanger Arbeit konnten die Wettbewerbshüter  diesen Nachweis trotz &amp;quot;erheblicher Zweifel&amp;quot; nicht erbringen. Glaubt man  dem Gutachten, ist das auch kein Wunder. So hätten E.on und Co. dem  Kartellamt wohl falsche Daten und Begründungen über Kapazitäten  geliefert, die seitens der Behörde nicht nachgeprüft wurden. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Letzteres, so die energiewirtschaftliche Sprecherin der Grünen,  Ingrid Nestle, habe auch etwas mit der mangelnden Personalausstattung  der Behörde zu tun. So fehle nach wie vor die von der Bundesregierung  versprochene Markttransparenzstelle, die Fehlentwicklungen auf den  Energiemärkten permanent beobachten soll. Die Energiekonzerne weisen die  Vorwürfe &amp;quot;entschieden&amp;quot; zurück. &lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img alt="http://www.energieverbraucher.de/files/1130/0/0/14028.jpg" src="http://www.energieverbraucher.de/files/1130/0/0/14028.jpg" height="202" width="245"&gt;&lt;/p&gt;&lt;br&gt;&lt;h1&gt;  Greenpeace deckt Strompreis-Lüge auf&lt;/h1&gt;&lt;b&gt;Keine maßgeblichen Wettbewerbsnachteile durch steigende Strompreise&lt;/b&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hatte jüngst in Berlin  die Warnung vor einer Belastung der Industrie durch steigende  Strompreise ausgesprochen. Ein vom Institut für Zukunfts-Energie-Systeme  erstelltes Gutachten im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace  widerlegt die Behauptung des BDI eindeutig. Ein Grund, die Warnungen  als unnötige Panikmache zu kritisieren. &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;b&gt;Unternehmer nur in Ausnahmefällen von einer möglichen Strompreisanhebung betroffen&lt;/b&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Schon heute profitieren Sektoren wie Elektrostahlerzeugung, Papier,  Karton und Pappe, die sogenannte energieintensive Industrie, von  diversen Ausnahmeregelungen und Umverteilungsmechanismen im Stromsektor.  Laut Gutachten könnten einzig in der Aluminiumherstellung steigenden  Strompreise von 10 % Prozent in eine 4 %-ige Gesamtkostenerhöhung  münden. &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;b&gt;Energiewende für viele Unternehmen gleichbedeutend mit unmittelbarem Profit &lt;/b&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Ganz im Gegenteil zu den als Panikmache bewerteten Äußerungen des BDI  sei es vielmehr so, dass einige Unternehmen sogar unmittelbar von der  Energiewende profitieren. Gerade die als die energieintensivsten  titulierten Zweige, wie beispielsweise die chemische, die  metallverarbeitende und die Zementindustrie, liefern nämlich bei  Gebäudeisolierung, Windkraftanlagenbau und dem Ausbau der Stromnetze  wichtige Produkte zu. &lt;br&gt; &lt;br&gt; Zusammenfassend belegt das Gutachten, dass tatsächlich eine  verschwindend geringe Minderheit an Unternehmen in Deutschland überhaupt  von einer eventuellen Erhöhung der Strompreise negativ betroffen wäre.  Wettbewerbsnachteile seien daher kaum zu befürchten.  &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;   &lt;font size="1"&gt;&lt;b&gt;Debatte um Atomendlager-Standort hält an &lt;/b&gt;&lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;font size="1"&gt;  &lt;/font&gt; &lt;p&gt;&lt;font size="1"&gt;Auch an anderer Stelle droht der Bundesregierung massiver Ärger bei  einer energiewirtschaftlichen Frage. Der von Umweltminister Norbert  Röttgen (CDU) geplante Dialog mit den Ministerpräsidenten der Länder  über die Suche nach einem Atomendlager könnte nach Informationen des  SPIEGEL zum Fiasko werden: Lediglich die Ministerpräsidenten von  Niedersachsen, David McAllister (CDU), und Baden-Württemberg, Winfried  Kretschmann (Grüne), planen, zu dem Treffen am kommenden Freitag nach  Berlin zu reisen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;font size="1"&gt;  &lt;/font&gt; &lt;p&gt;&lt;font size="1"&gt;Die übrigen Länder schicken entweder Fachminister, Staatssekretäre  oder, wie etwa Bremen, nur einfache Ministerialbeamte. Die Einladung  hatte in den Staatskanzleien der Länder für Irritationen gesorgt, weil  normalerweise nur die Bundeskanzlerin die Regierungschefs der Länder zu  Gesprächen einlädt. Zudem herrscht offenbar Ärger darüber, dass bislang  für das Treffen weder eine Tagesordnung noch ein möglicher erster  Entwurf für ein Endlagergesetz vorliegt. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;font size="1"&gt;  &lt;/font&gt; &lt;p&gt;   &lt;font size="1"&gt;&lt;b&gt;RAG rüstet auf grünen Strom um &lt;/b&gt;&lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;font size="1"&gt;  &lt;/font&gt; &lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;div class="spMInline"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;font size="1"&gt; Immerhin kommt die von der Regierung eingeleitete Energiewende teilweise  voran. So rüstet sich nach Informationen des SPIEGEL der Ruhrkonzern  RAG für das endgültige Ende der Steinkohleförderung im Jahr 2018 und  will massiv in die Produktion von grünem Strom einsteigen. Erste  Ergebnisse und Überlegungen will die RAG bereits am Montag auf dem  traditionellen Steinkohletag in Essen vorstellen. &lt;/font&gt;  &lt;p&gt;&lt;font size="1"&gt;Konkret will das Unternehmen in stillgelegten Zechen  Pumpspeicherkraftwerke bauen. Aus Seen, die auf den ehemaligen  Zechengeländen angelegt werden, soll Wasser durch gewaltige Rohre bis zu  tausend Meter in die Tiefe stürzen und in den Kohleschächten große  Turbinen antreiben. Die Leistung der Anlagen könnte in der Größenordnung  mittlerer konventioneller Kraftwerke liegen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;font size="1"&gt;  &lt;/font&gt; &lt;p&gt;&lt;font size="1"&gt;Das in den Gruben befindliche Wasser soll an wind- und sonnenreichen  Tagen mit Hilfe von überschüssigem Ökostrom wieder an die Erdoberfläche  gepumpt werden. Neben den Pumpspeicherkraftwerken will die RAG  Zechengelände mit Wind- und Photovoltaikanlagen ausrüsten.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;br&gt; &lt;/p&gt; &lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-266058704738019679?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/266058704738019679/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=266058704738019679' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/266058704738019679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/266058704738019679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/11/strom-mafia-straflos.html' title='Strom Mafia - Straflos'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-221684801094645020</id><published>2011-11-03T19:23:00.000+01:00</published><updated>2011-11-03T19:38:58.304+01:00</updated><title type='text'>Polizisten Geheimdienst Schweinerei AM LAUFENDEN BAND</title><content type='html'>&lt;h2&gt;&lt;a href="http://fefe.de"&gt;fefe.de&lt;/a&gt; ist sehr aufmerksam, DANKE&lt;br&gt;&lt;/h2&gt;&lt;h2&gt;&lt;a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/11/03/die-methode-waschweib/"&gt;Im Lawblog gibt es mal wieder einen unappetitlichen Artikel über die großartige Arbeit der Polizei&lt;/a&gt;. &lt;br&gt;  &lt;/h2&gt;&lt;h2&gt;Money Quote:&lt;/h2&gt;&lt;blockquote&gt;Vor  Gericht stellte sich dann heraus, es war alles nichts als heiße Luft.  Die Zeugen, Polizisten allesamt, hatten sich teilweise vertan, andere  hatten das Geschehen aufgebauscht oder einseitig geschildert. Am Ende  stand ein Freispruch, und den hat sogar der Staatsanwalt beantragt.&lt;/blockquote&gt;Das  sind die Polizisten, von denen uns die  Schwarz-Geld-&amp;quot;Sicherheits&amp;quot;politiker in den letzten Wochen  gebetsmühlenhaft erzählt haben, die würden sich an Recht und Gesetz  halten und alle gegenteiligen Andeutungen seien nichts als üble Nachrede  und haltlose Unterstellungen.  Und &lt;a href="http://annalist.noblogs.org/post/2009/03/26/bka-zeuge-l-gt-schlecht-ber-gef-lschte-akten/"&gt;man vergesse auch nicht, dass das BKA schon mal Beweise fälscht&lt;/a&gt;,  wenn es ihnen in den Kram passt.  Kein Wunder, dass die  Rechtsaußen-CDUler immer behaupten, die Polizei sei generell  vertrauenswürdig.  Anders als durch dauernde Wiederholung kriegt man das  nicht die Köpfe rein, denn mit der Realität hat das nicht viel zu tun. &lt;h2&gt;&lt;br&gt;&lt;/h2&gt;&lt;h2&gt;BKA-Zeuge lügt (schlecht) über gefälschte Akten&lt;/h2&gt; 		&lt;div class="info"&gt; 			&lt;span class="date"&gt;26. März 2009&lt;/span&gt; von Anne &lt;span class="comments"&gt;&lt;a href="http://annalist.noblogs.org/post/2009/03/26/bka-zeuge-l-gt-schlecht-ber-gef-lschte-akten/#comments"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; 						 		&lt;/div&gt; 		 			&lt;p&gt;&lt;img src="http://annalist.noblogs.org/gallery/3244/statler_waldorf.jpg" alt="Statler &amp;amp; Waldorf, by andrewschreyer [at] ymail.com, http://www.flickr.com/photos/-sel-/60124583/ http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.en" align="right" height="203" width="271"&gt;Das  BKA lügt. Das wird jetzt niemanden besonders überraschen. Ein paar  pikante Details sind heute von den Anwältinnen im mg-Verfahren ans  Tageslicht geholt worden. &lt;/p&gt; &lt;p&gt; Hintergrund: die militante gruppe (mg) hat nicht nur selber reichlich  und lange Texte geschrieben, sondern auch dazu aufgefordert, sich an  einer sog. 'Militanzdebatte' zu beteiligen. AutorInnen namens &amp;quot;Die zwei  von der Muppetshow&amp;quot; beteiligten sich daran. Auf die Frage, ob er wisse,  wer das sei, verneinte der heute in Moabit vernommene Zeuge Damm vom  BKA.  &lt;/p&gt; &lt;p&gt; Offenbar waren aber in die Akten der AnwältInnen ein paar Sachen  geraten, die das BKA eigentlich für sich behalten wollte: u.a. der  Vermerk &lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt; &lt;p&gt; 	Nur für die Handakte: Der Text wurde vom BKA verfasst und an die&lt;br&gt; 	Interim versandt, um eine Reaktion bei der „militante gruppe (mg)" zu&lt;br&gt; 	provozieren und gleichzeitig auf die Homepage des BKA&lt;br&gt; 	(Homepageüberwachung) hinzuweisen. 	&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt; Als ihm das präsentiert wurde, musste er dann zugeben, dass er doch wusste, von wem der war. Und auch noch ein anderer Text. &lt;/p&gt; &lt;p&gt; &lt;span id="more-237"&gt;&lt;/span&gt;Damit kann ja dann wohl festgestellt werden, dass &lt;/p&gt; &lt;ol&gt;&lt;li&gt;das BKA lügt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;das BKA Akten fälscht&lt;/li&gt;&lt;li&gt;das BKA noch schrecklichere Texe schreibt als bisher bekannt &lt;/li&gt;&lt;li&gt;der BKA-Honeypot eine noch größere Sauerei war als bisher angenommen&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt; &lt;p&gt; &lt;strong&gt;Update&lt;/strong&gt;: Im &lt;a href="http://einstellung.so36.net/de/prozess/bericht/1356"&gt;Prozessbericht&lt;/a&gt;  steht, dass die AnwältInnen beantragt haben, 1. die Aussage des Zeugen  ins Protokoll aufzunehmen und 2. seine Akte beschlagnahmen zu lassen. Um  herauszufinden, was das BKA noch so für sich behalten wollte.  Überraschung. Richter Hoch hat beides abgelehnt. &lt;/p&gt; &lt;p&gt; &lt;strong&gt;Update 2&lt;/strong&gt;: Die Geschichte macht die Runde. Für Heise haben sich welche Mühe gemacht, zu recherchieren und haben noch ein paar &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/BKA-Honeypot-www-bka-de--/meldung/135343"&gt;hübsche Kleinigkeiten&lt;/a&gt; zu Tage gefördert: &lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt; &lt;p&gt; 	Die gesamte Aktion des BKA erbrachte offenbar keine Erkentnisse zur&lt;br&gt; 	Struktur der militanten gruppe. Nach dem Muppetshow-Kommentar wurden&lt;br&gt; 	417 IP-Adressen ermittelt. Zum Gros dieser IP-Adressen konnten keine&lt;br&gt; 	Nutzerdaten ermittelt werden, weil die Provider seinerzeit die Daten zu&lt;br&gt; 	kurz speicherten. Weitere Daten gehörten Behörden und Presseorganen.&lt;br&gt; 	Nur die deutsche Telekom konnte für 120 IP-Adressen Nutzerdaten&lt;br&gt; 	vorlegen, die im aktuellen Verfahren keine Rolle spielen. 	&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt;   &lt;/p&gt; &lt;p&gt; Die &lt;a href="http://einstellung.so36.net/de/pm/1352"&gt;Presseerklärung der AnwältInnen&lt;/a&gt;: &lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt; &lt;div&gt; &lt;h1 class="title"&gt;BKA-Zeuge lügt -­ Bundeskriminalamt manipuliert Akten&lt;/h1&gt; &lt;/div&gt; &lt;p&gt; 	&lt;strong&gt;Pressemitteilung der Verteidigung im &amp;quot;mg&amp;quot;-Verfahren&lt;/strong&gt; 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	Am heutigen Tag wurde die Vernehmung des BKA-Zeugen Oliver Damm vor&lt;br&gt; 	dem Kammergericht fortgesetzt. Auf ausdrückliche Fragen der&lt;br&gt; 	Verteidigung nach der Urheberschaft eines veröffentlichten&lt;br&gt; 	Diskussionsbeitrages zu militanten Aktionen erklärte der Zeuge Damm&lt;br&gt; 	nicht zu wissen, wer den Text verfasst hat obwohl der Text von&lt;br&gt; 	Mitarbeitern des Bundeskriminalamtes stammt. Erst nachdem ihm sein&lt;br&gt; 	eigener Vermerk, der dem Gericht allerdings nicht vorliegt und aus dem&lt;br&gt; 	sich die Urheberschaft des BKA ergibt, vorgelegt wurde, gab er zu, dass&lt;br&gt; 	dieser Text vom BKA stammt und dass es daneben noch einen weiteren&lt;br&gt; 	Beitrag des BKA in der so genannten &lt;a href="http://annalist.noblogs.org/post/2009/03/26/bka-zeuge-l-gt-schlecht-ber-gef-lschte-akten#anm-militanzdebatte"&gt;Militanzdebatte*&lt;/a&gt; gab. 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	Seit dem 25.09.2009 wird unseren Mandanten vom 1. Senat des&lt;br&gt; 	Kammergerichts der Prozess wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen&lt;br&gt; 	Vereinigung gemacht, mittlerweile also seit einem halben Jahr. Bereits&lt;br&gt; 	vor Beginn der Hauptverhandlung hat die Verteidigung gerügt, dass die&lt;br&gt; 	Akten unvollständig sind und die Bundesanwaltschaft (BAW) sowohl der&lt;br&gt; 	Verteidigung als auch dem Gericht eine Vielzahl von Akten vorenthält. 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	Unter anderem wurden fehlende Sachstandsberichte vom&lt;br&gt; 	Ermittlungsführer KHK Damm vom BKA bemängelt. Diese waren nach&lt;br&gt; 	Aktenvermerken nicht zu den Akten gelangt, weil sie angeblich „zu&lt;br&gt; 	umfangreich" seien. Am 19.02.2009 ­ vor der vom Gericht geplanten&lt;br&gt; 	Vernehmung des Zeugen Damm ­ beantragte die Verteidigung erneut&lt;br&gt; 	Einsicht in diese Sachstandsberichte. Diese wurden kurze Zeit später&lt;br&gt; 	der Verteidigung zur Verfügung gestellt. 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	Diese Aktenbestandteile wurden vor der Übergabe an die Verteidigung offensichtlich vom BKA nur unzureichend kontrolliert. 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	Denn aus dem BKA-Sachstandsbericht vom 07.06.2006 ergibt sich nun, dass das BKA im Rahmen der sog. &lt;a href="http://einstellung.so36.net/de/pm/1352#anm-militanzdebatte"&gt;„Militanzdebatte"*&lt;/a&gt;&lt;br&gt; 	unter ausgedachtem Namen selbst heimlich daran teilgenommen hat. Es&lt;br&gt; 	findet sich im Anhang 4, wo jeder Beitrag der Militanzdebatte&lt;br&gt; 	aufgeführt ist, hinsichtlich eines Textes aus der Interim 611 vom&lt;br&gt; 	10.02.2005, der unter dem Namen „Die zwei aus der Muppetshow"&lt;br&gt; 	veröffentlicht wurde, folgender Hinweis: 	&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt; &lt;p&gt; 		„Nur für die Handakte: Der Text wurde vom BKA verfasst&lt;br&gt; 		und an die Interim versandt, um eine Reaktion bei der „militante gruppe&lt;br&gt; 		(mg)" zu provozieren und gleichzeitig auf die Homepage des BKA&lt;br&gt; 		(Homepageüberwachung) hinzuweisen." 		&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt; 	&lt;strong&gt;Dieser Anhang 4 findet sich ­ bis auf obigen Satz ­&lt;br&gt; 	identisch in jedem anderen Sachstandsbericht. Die anderen Berichte sind&lt;br&gt; 	also offensichtlich gesäubert worden oder es wurden von vornherein&lt;br&gt; 	verschiedene Versionen produziert. Der BKA-Zeuge Damm hat in seiner&lt;br&gt; 	bisherigen Vernehmung vor dem Gericht diesen Text als einen allgemeinen&lt;br&gt; 	Beitrag bezeichnet und kommentiert. Er hat entgegen seiner&lt;br&gt; 	Wahrheitspflicht bewusst verschwiegen, dass das BKA dieses Schreiben&lt;br&gt; 	selbst verfasst hat.&lt;/strong&gt; 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	Die sog. Homepageüberwachung wurde mittlerweile vom&lt;br&gt; 	Bundesinnenministerium als illegal eingestuft und das BKA angewiesen,&lt;br&gt; 	diese Methode nicht mehr anzuwenden (vgl. Der SPIEGEL von dieser Woche). 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	&lt;strong&gt;Das BKA manipuliert die Akten und enthält sowohl dem Gericht&lt;br&gt; 	als auch der Verteidigung Entscheidendes vor. Beim BKA und eventuell&lt;br&gt; 	bei der BAW werden parallele Geheimakten („Handakte") geführt, welche&lt;br&gt; 	offensichtlich brisant sind. Spätestens jetzt kann der Prozess gegen&lt;br&gt; 	unsere Mandanten nicht mehr als faires Verfahren bezeichnet werden. Als&lt;br&gt; 	Konsequenz muss er eingestellt werden.&lt;/strong&gt; 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	Der BKA-Text befindet sich &lt;a href="http://einstellung.so36.net/files/BKA-Text.pdf"&gt;im Anhang&lt;/a&gt;. 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	&lt;em&gt;Rechtsanwälte Franke, Herzog, Hoffmann, Lindemann, Schrage und Rechtsanwältin Weyers für die Verteidigung&lt;/em&gt; 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	Kontakt: Rechtsanwalt Alexander Hoffmann 0171-3284816 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	&lt;a name="anm-militanzdebatte" title="anm-militanzdebatte"&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;* Im Rahmen der&lt;br&gt; 	Militanzdebatte wurde über Sinn und Unsinn von militanten Aktionen, der&lt;br&gt; 	Taktik und Strategie des Einsatzes von Militanz etc. per schriiftlichen&lt;br&gt; 	Beiträgen diskutiert. Die Beiträge wurden in der Regel in der Szene-&lt;br&gt; 	Zeitschrift Interim veröffentlicht, welche alle 14 Tage erscheint.&lt;/em&gt; 	&lt;/p&gt; &lt;p&gt; 	&lt;strong&gt;Anlage:&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://einstellung.so36.net/files/BKA-Text.pdf"&gt;BKA-Text aus der Interim 611 vom 10.02.2005, Seite 11&lt;/a&gt; 	&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt;   &lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-221684801094645020?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/221684801094645020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=221684801094645020' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/221684801094645020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/221684801094645020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/11/polizisten-geheimdienst-schweinerei-am.html' title='Polizisten Geheimdienst Schweinerei AM LAUFENDEN BAND'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-6173078683462997720</id><published>2011-10-28T21:16:00.001+02:00</published><updated>2011-10-28T21:16:58.739+02:00</updated><title type='text'>Erste Aufnahme eines Regenbogens dritter Ordnung</title><content type='html'>&lt;p&gt;Deutsche Wissenschaftler haben eine neue Regenbogenart entdeckt. Zwei  Physiker hätten erstmals einen Regenbogen dritter Ordnung nachgewiesen,  teilte die SRH Hochschule Heidelberg mit. Gemeinsam mit einem  Fotografen sei ihnen im Mai in Kämpfelbach bei Pforzheim die Aufnahme  des Phänomens gelungen, das bislang nur aus theoretischen Berechnungen  bekannt war und in freier Natur noch nie gesichtet wurde.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Diese äußerst seltenen Regenbögen liegen den Angaben zufolge nicht,  wie üblich, der Sonne gegenüber. &lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vielmehr bilden sie Farbringe um die  Sonne herum &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="http://www.scinexx.de/redaktion/wissen_aktuell/bild8/regendrittg.jpg" src="http://www.scinexx.de/redaktion/wissen_aktuell/bild8/regendrittg.jpg"&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Erste Aufnahme eines Regenbogens dritter Ordnung&lt;/b&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Naturphänomen erstmals fotografisch nachgewiesen&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zum ersten Mal haben Forscher einen Regenbogen dritter Ordnung fotografiert. Dieses atmosphärische Phänomen war bisher nur theoretisch bekannt, aber nie aufgenomen worden. Die farbigen Ringe dieses Regenbogens entstehen nur unter ganz bestimmten Wetterbedingungen. Der weltweit erste eindeutige Nachweis eines solchen Regenbogens gelang in der Nähe der Stadt Pforzheim. &lt;br&gt;  &lt;br&gt;Wenn Regen und Sonne aufeinander treffen, dann zeigt sich der Himmel von seiner farbenfrohsten Seite: Ein Regenbogen entsteht. Gelegentlich erscheint noch ein zweiter mit umgekehrter Farbfolge, ein sogenannter Regenbogen zweiter Ordnung. Deutsche Wissenschaftler haben nun eine weitere, einzigartige Regenbogenart nachgewiesen. Ihnen gelang die weltweit erste Aufnahme eines Regenbogens dritter Ordnung. Das Phänomen war bislang nur aus theoretischen Berechnungen bekannt und in freier Natur noch nie gesichtet worden.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Das Besondere an diesen Regenbögen: Sie liegen nicht, wie die üblichen Exemplare, der Sonne gegenüber, sondern bilden Farbringe um die Sonne herum. Möglich sind diese Erscheinungen nur äußerst selten und unter bestimmten Wetterbedingungen: „Regenbögen dritter Ordnung sind mehrfach gespiegelt und entstehen durch eine hohe Überstrahlung. Das passiert nur dann, wenn eine starke Regenfront vor die tief stehende Sonne rückt", so Elmar Schmidt, Professor für Technische Physik an der SRH Hochschule Heidelberg.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Da diese Regenbögen nahezu transparent sind, kann man sie mit bloßem Auge fast nicht erkennen. Endgültig beweisen konnten die Wissenschaftler ihre Entdeckung daher erst mit der Nachbearbeitung der Bilder. Die Aufnahmen entstanden in Kämpfelbach bei Pforzheim und gelten als Sensation der atmosphärischen Optik. Sie wurden jetzt in der internationalen Fachzeitschrift „Applied Optics" veröffentlicht. &lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt; Der tertiäre Regenbogen, auch Regenbogen dritter &lt;br&gt;Ordnung genannt, ist ein äußerst seltener und zugleich  &lt;br&gt;schwierig zu beobachtender Regenbogen. In diesem &lt;br&gt;Kapitel soll der tertiäre Regenbogen ausführlich in  &lt;br&gt;  Theorie und Praxis besprochen werden. Philip Laven [1] &lt;br&gt;gibt in seiner Präsentation einen allgemeinen  &lt;br&gt;Überblick zum den gegenwärtigen Stand der Erforschung &lt;br&gt;des dritten Regenbogen. Die spärlich vorhandenen  &lt;br&gt;  Beobachtungsberichte   wurden   von   Raymond   L.   &lt;br&gt;Lee,   Jr.   [2]   ausgewertet   um  auf   der   &lt;br&gt;Grundlage   neuer  physikalischer   Erkenntnisse   die   &lt;br&gt;erforderlichen   Beobachtungsbedingungen   neu   &lt;br&gt;  einzuschätzen.   Die  theoretischen Grundlagen &lt;br&gt;entwickelte James A. Lock [3] in einem eigenen &lt;br&gt;ausführlichen Vortrag. &lt;br&gt;&lt;br&gt;3.2 Überlieferte Berichte beobachteter Regenbögen &lt;br&gt;dritter Ordnung  &lt;br&gt;&lt;br&gt;In   der   Literatur   gibt   es   leider   nur   &lt;br&gt;  wenige   brauchbare   Beobachtungsberichte,   welche   &lt;br&gt;in   Tab.   1  zusammengefasst   sind.   Alle   &lt;br&gt;Berichte   haben   etwas   gemeinsam.   Mit   Ausnahme   &lt;br&gt;der   Beobachtung   von  Bergman [7] wurden alle Bögen &lt;br&gt;  bei tief stehender Sonne beobachtet. Die &lt;br&gt;Helligkeitsangaben variieren je  nach individuellem &lt;br&gt;Empfinden. So hat Hartwell [8] die Erscheinung als sehr &lt;br&gt;hell beschrieben, aber nur  Varianten von Rot und &lt;br&gt;Orange beobachtet. Pedgley [10] hingegen hat den &lt;br&gt;  dritten Bogen bei schwacher  Helligkeit   gesehen,  &lt;br&gt;schätzt  aber   die   Sichtbarkeit  als   deutlich   &lt;br&gt;ein   und  erkennt   sogar  das   Grün  auf  der  &lt;br&gt;Innenseite des Bogens. Bei Heilermann [9] wurde zwar &lt;br&gt;  keine Helligkeit/Sichtbarkeit angegeben, aber die  &lt;br&gt;Beobachtung der Entwicklung des tertiären Bogens über &lt;br&gt;den gesamten Zeitraum und von mehreren Personen  bei &lt;br&gt;übereinstimmender Identifizierung, lässt mit einiger &lt;br&gt;  Wahrscheinlichkeit die Eigenschaft „gut sichtbar"  zu. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;font size="1"&gt;    Beobachter                                               Beschreibung                                             Sonnenhöhe &lt;br&gt;&lt;br&gt; Torbern Bergman       ... und ich selbst hatte das Vergnügen, den dritten Regenbogen im vergangenen  Keine  &lt;br&gt;   3. Sept. und          Sommer, zweimal im westlichen Gotland am 3. September und 5. am Nachmittag,  Angabe &lt;br&gt; 5. Sept. 1758,       zu beobachten. Der Himmel war sehr dunkel nach dem regen, aber die Farben waren  &lt;br&gt; Nachmittag           so   schwach,   dass   bei   der   ersten   Gelegenheit   nur   die   rote   und   die   gelbe   Farbe  &lt;br&gt;   [7]                  schwach, und das zweite Mal nur die rote sichtbar war. Sein Durchmesser - von der  &lt;br&gt;                       Sonnenhöhe geschätzt - bei etwa 84 °  ... (Winkelabstand 42°) &lt;br&gt;&lt;br&gt; Charles Hartwell     Nach einem starken Schauer und kurz vor Sonnenuntergang schien die Sonne  und  Wenige  &lt;br&gt;   28. Juli 1851        zeichnete einen schönen ersten Bogen auf die dunklen Wolken im Osten. Zur selben  Grad über  &lt;br&gt; [8]                  Zeit wurde im Nordwesten eine Erscheinung zerlegten Lichtes auf einer Wolke nicht  dem  &lt;br&gt;                        sehr   großen   Ausmaßes,     aus   welcher   aber   offenbar   Regen   fiel,   gesehen.   Die  Horizont &lt;br&gt;                      Erscheinung nördlich der Sonne war sehr hell obwohl nur verschiedene Varianten  &lt;br&gt;                        von Rot und Orange beobachtet wurden. ... In Richtung Süden war das Phänomen  &lt;br&gt;                      weniger brillant und weniger ausgedehnt, aber deutlich nachvollziehbar etwa 15°  &lt;br&gt;                      vom Horizont entfernt. ...  Der Radius betrug etwa 40°. ... &lt;br&gt;  &lt;br&gt; Johannes              ... ein kreisförmiges rotes Segment zeigte sich rechts über der Sonne bei einem  ca. 10° &lt;br&gt; Heilermann           Winkelabstand von etwa 40°. Und dieses Segment breitete sich langsam weiter um  &lt;br&gt;   4. Sept. 1878        die Sonne aus,  während allmählich die anderen Farben entstanden, wie theoretisch  &lt;br&gt; [9]                  erwartet.  Schließlich   näherte  sich  der   runde   Bogen   fast  dem  Horizont,  und  der  &lt;br&gt;                        Beobachter ebenso wie seine Gefährten und Experten gleichermaßen verloren alle  &lt;br&gt;                      Zweifel daran, dass dies in der Tat der dritte Regenbogen war. &lt;br&gt;&lt;br&gt; David Pedgley         ... es hatte gerade begonnen zu regen ... in dichten Vorhängen von mittleren Tropfen  ca. 7.4° &lt;br&gt;   21. Mai 1986,        hell erleuchtet durch die tief stehende Sonne. Vom Balkon des vierten Stocks meines  &lt;br&gt; 17:55                Hotelzimmers   konnte   ich   nicht   nur   einen   hellen   primären,   begleitet   von   einem  &lt;br&gt;   [10]                 mäßig hellen sekundären Bogen, sondern auch einen schwachen Bogen in Richtung  &lt;br&gt;                      zur Sonne, welcher von der Seite des Gebäudes abgeschirmt wurde, bequem sehen.  &lt;br&gt;                      Der Bogen funkelte, war aber deutlich für zwei oder drei Minuten sichtbar. Er hatte  &lt;br&gt;                        ungefähr die gleiche Größe wie der primäre Bogen, mit rot auf der Außenseite und  &lt;br&gt;                      innen grün. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Tab. 1: Beobachtungsberichte über den dritten Regenbogen, zitiert von Lee [2]. Die Beschreibung wurde auszugsweise  &lt;br&gt;  zusammengefasst und ist nicht wörtlich wiedergegeben. Die Sonnenhöhe wurde nachträglich bestimmt. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;Bergman [7] hingegen gibt die Helligkeiten mit schwach &lt;br&gt;an, macht aber keine Angaben zur Sichtbarkeit der  &lt;br&gt;  Erscheinungen. Leider beschränkt sich die Zeitangabe &lt;br&gt;der Beobachtung auf den Tagesabschnitt Nachmittag,  &lt;br&gt;womit eine Bestimmung der genauen Sonnenhöhe nicht &lt;br&gt;möglich ist. Für den 3. September (In Schweden  wurde &lt;br&gt;  der Gregorianische Kalender bereits 1753 eingeführt) &lt;br&gt;wurde eine Sonnenhöhe für Visby um 14 Uhr  Ortszeit von &lt;br&gt;37,96° und um 15 Uhr von 33,66° ermittelt. Erst um 19 &lt;br&gt;Uhr steht die Sonne nur noch 12,54°  über dem Horizont &lt;br&gt;  und liegt damit nicht mehr im Tagesabschnitt des &lt;br&gt;Nachmittags. Möglicherweise ist die  schwache &lt;br&gt;Helligkeit in diesem Fall auf die größere Sonnenhöhe &lt;br&gt;zurück zu führen.  &lt;br&gt;&lt;br&gt;3.3 Theorie der Regenbögen höherer Ordnung &lt;br&gt;  &lt;br&gt;3.3.1 Der Regentropfen als ein transparentes &lt;br&gt;kugelsymmetrisches Medium &lt;br&gt;&lt;br&gt;Der   Ausgangspunkt   aller   Betrachtungen   ist   die   &lt;br&gt;Mie-Streuung   [4].   Die   Mie-Streuung   basiert   &lt;br&gt;auf   den  Maxwellschen   Feldgleichungen   der   &lt;br&gt;  Elektrodynamik,   angewendet   auf   Polarkoordinaten   &lt;br&gt;mit   einem  homogenem,   kugelsymmetrischem   und   &lt;br&gt;transparentem   Medium   (hier   Regentropfen)   im   &lt;br&gt;Zentrum.   Vom  Standpunkt   der   Elektrodynami         &lt;br&gt;  k  aus   betrachtet   müsste   man   korrekterweise   &lt;br&gt;den   Regentropfen   als  Dielektrikum betrachten. Der &lt;br&gt;Einfachheit halber wird aber hier die Bezeichnung &lt;br&gt;Regentropfen beibehalten.  Die  Mie-Streuung ist  für  &lt;br&gt;  eine numerische Berechnung sehr  aufwendig, da  die &lt;br&gt;Lösung  eine  Reihe  mit  praktisch   unendlich   &lt;br&gt;vielen   Summen   ist.   Nach   Willerding   [5]   &lt;br&gt;benötigt   man   für   die   Berechnung   der  &lt;br&gt;Streuamplituden an einem Wassertropfen mit einem Radius &lt;br&gt;  von 1000 Lichtwellenlängen mindestens 6000  &lt;br&gt;Reihenglieder, die aufsummiert werden müssen. &lt;br&gt;Effizienter geht es dagegen mit den Debye-Reihen. Debye  &lt;br&gt;hat die Reihe der Mie-Streuung nach möglichen &lt;br&gt;Strahlengängen sortiert.  &lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;br&gt;Hierbei treten folgende Debye-Reihen auf (hier nur von p = 0 bis p = 5): &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;font size="1"&gt;p = 0 – entspricht der äußeren Reflexion plus Beugung &lt;br&gt;p = 1 – entspricht der direkten Transmission durch einen Wassertropfen &lt;br&gt;  p = 2 – entspricht 1 interne Reflexion (primäre Regenbogen) &lt;br&gt;p = 3 – entspricht 2 interne Reflexionen (sekundärer Regenbogen) &lt;br&gt;p = 4 – entspricht 3 interne Reflexionen (tertiärer Regenbogen) &lt;br&gt;p = 5 – entspricht 4 interne Reflexionen (quartärer Regenbogen) &lt;br&gt;  &lt;/font&gt;&lt;br&gt;Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass man &lt;br&gt;fallbezogen die p-Reihen auch einzeln berechnen und die  &lt;br&gt;Reihe danach abbrechen kann, was sich günstig auf die &lt;br&gt;Rechenzeit auswirkt. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="http://www.theusner.eu/terra/images/rainbow/20110611/rb34b.jpg" src="http://www.theusner.eu/terra/images/rainbow/20110611/rb34b.jpg" height="334" width="501"&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Regenbogen 3. Ordnung entsteht durch Dreifachreflektion in den  Regentropfen und bildet sich in etwa 41° Abstand um die Sonne (nicht um  den Gegensonnenpunkt wie die Bögen 1. und 2. Ordnung). er hat nur etwa  8% der Flächenhelligkeit des Bogens 1. Ordnung und steht zusätzlich im  hellen Streulicht (Bogen 0. Ordnung):&lt;br&gt;&lt;br&gt;Datum: 13. Juni 2011 08:31&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;img alt="http://www.batangastoday.com/wp-content/uploads/2011/10/Quadruple-Rainbow-560x560.jpg" src="http://www.batangastoday.com/wp-content/uploads/2011/10/Quadruple-Rainbow-560x560.jpg"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt; third-order and fourth-order rainbow at the center.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;P. Laven hat eigene Rechnungen nach Debye mit &lt;br&gt;unterschiedlichen Tropfenradien präsentiert. Aus Abb. 1  &lt;br&gt;ergibt sich der Gesamtablenkwinkel für den &lt;br&gt;Hauptregenbogen (p = 2), für rot (700 nm) mit &lt;br&gt;Blickrichtung  zum   Gegensonnenpunkt   (180°)   42,31°     &lt;br&gt;  =   180°   -   137,69°   und   für   den   &lt;br&gt;Nebenregenbogen   bei   gleicher  Blickrichtung und &lt;br&gt;gleicher Wellenlänge 50,47°. Die Gesamtablenkwinkel für &lt;br&gt;die Regenbögen dritter (p = 4)  und vierter Ordnung (p  &lt;br&gt;  = 5) kann man direkt aus Abb. 1 ablesen, allerdings bei &lt;br&gt;einer Blickrichtung zur  Sonne (Sonnenposition 0°). &lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-6173078683462997720?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/6173078683462997720/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=6173078683462997720' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/6173078683462997720'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/6173078683462997720'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/10/erste-aufnahme-eines-regenbogens.html' title='Erste Aufnahme eines Regenbogens dritter Ordnung'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-3428346848022571232</id><published>2011-10-24T21:14:00.000+02:00</published><updated>2011-10-24T21:15:02.320+02:00</updated><title type='text'>Donaukultur - Haarmann</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;strong&gt;mp3 download HÖREN:&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;font size="1"&gt;&lt;a href="http://medien.wdr.de/m/1319461987/radio/redezeit/wdr5_redezeit_20111024.mp3"&gt;http://medien.wdr.de/m/1319461987/radio/redezeit/wdr5_redezeit_20111024.mp3&lt;/a&gt;&lt;br&gt;  &lt;/font&gt;Die Entdeckung der ältesten Hochkultur Europas&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Jahrhundertelang hat die Forschung geglaubt, dass die Urzivilisation aus dem Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris kommt. Doch inzwischen gibt es neue Funde, und ihnen zufolge haben schon vor 7000 vor Christi Geburt im Donaubereich Menschen gelebt, die Wein anbauten und schon Reihenhäuser bauten, und eine eigene Schrift hat die Zivilisation auch bereits gehabt. Spannende Forschungsergebnisse über einen längeren Zeitraum, über die Thomas Koch sich mit Harald Haarmann, lange Zeit Historiker in Trier, jetzt in Helsinki, unterhält.&lt;br&gt;  &lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;strong&gt;Lagen die Wurzeln in Alteuropa?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 102, 255);"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br&gt;   &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Noch vor wenigen Jahren galt es als unbestritten, daß das älteste&lt;br&gt; Schriftsystem der Welt vor etwa 5000 Jahren von den Sumerern im&lt;br&gt; Zweistromland (Mesopotamien) entwickelt wurde und sich dann von&lt;br&gt; dort in die anderen Hochkulturen des Altertums verbreitete. So &lt;br&gt; haben es Generationen von Gutenberg-Jüngern in der Schule gelernt, &lt;br&gt; so kann man es auch in den Lexika nachlesen. In den letzten&lt;br&gt; Jahren hat diese These der Monogenese(1) der Schrift allerdings &lt;br&gt; erhebliche Kratzer bekommen. Seit den Veröffentlichungen der &lt;br&gt; litauischen Archäologin Marija Gimbutas in den siebziger und achtziger &lt;br&gt; Jahren wissen wir von einer noch älteren, vor-indogermanischen &lt;br&gt; europäischen Schrift (1a). &lt;br&gt; &lt;br&gt; Die sogenannte Vinca-Kultur(2) besiedelte bereits im 6. Jahrtausend vdZ &lt;br&gt; den Balkanraum zwischen Adria und Karpaten, zwischen dem heutigen&lt;br&gt; Ungarn und dem nördlichen Griechenland. &lt;br&gt; &lt;br&gt; Die hier bei Ausgrabungen gefundenen Zeugnisse einer frühen &lt;br&gt; europäischen Sakralschrift haben Wissenschaftler zu der Annahme &lt;br&gt; gebracht, daß aus ihr die kretische Linear A-Schrift entstanden ist.(2a) &lt;br&gt; Harald Haarmann hat in seinem empfehlenswerten Werk&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Universalgeschichte der Schrift&lt;/strong&gt; auf die Wahrscheinlichkeit einer &lt;br&gt; frühen Wanderung der Vinca-Kultur  in den ägäischen Raum &lt;br&gt; hingewiesen. Földes-Papp hatte bereits 1966 in seinem Werk &lt;strong&gt;&lt;br&gt; Vom Felsbild zum Alphabet&lt;/strong&gt; auf die, wie er es nannte, &lt;br&gt; »Kretische Hypothese« bei der Entwicklung des Konsonantenalphabets &lt;br&gt; hingewiesen, freilich ohne Kenntnis der erst später gemachten Ent-&lt;br&gt; deckungen der Archäologen.&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/vinca.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Lebensraum der Vinca-Kultur (Donauzivilisation). Grafik: © B. Schnelle&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;Die Hypothese der alteuropäischen Wurzeln unserer Schrift &lt;br&gt; ist unter den Wissenschaftlern nicht unumstritten. &lt;br&gt; Darf sie deshalb unerwähnt bleiben? Wohl kaum. Wer sich bisher &lt;br&gt; im Besitz der allgemeingültigen Antworten auf die vielfältigen Fragen &lt;br&gt; der Schriftgeschichte wähnte, dem dürften angesichts der modernen&lt;br&gt; Forschungsergebnisse doch erhebliche Zweifel kommen. Festzuhalten&lt;br&gt; bleibt eine wichtige Tatsache: Immerhin zwei Jahrtausende liegen &lt;br&gt; zwischen den ältesten Zeugnissen der Alteuropäischen Schrift &lt;br&gt; und den ersten Aufzeichnungen der Sumerer in Mesopotamien.(2b)&lt;br&gt; &lt;br&gt; Bereits die alten Griechen und Römer stritten über den Ursprung&lt;br&gt; des Alphabets. Der Geograph Strabo nannte das iberische Volk &lt;br&gt; der Turdetanier; diese hätten eine über 6000 Jahre alte Schrift &lt;br&gt; besessen. Heute dürfen wir annehmen, daß diese iberische Schrift&lt;br&gt; nichts anderes als ein Ausläufer des phönikischen Konsonanten- &lt;br&gt; alphabets war. Platon dagegen hielt die Ägypter für die Schöpfer&lt;br&gt; des Alphabets. Der Römer Plinius der Ältere nannte die Assyrer,&lt;br&gt; während der Historiker Tacitus der ägyptischen Hypothese&lt;br&gt; den Vorzug gab. Der Grieche Diodor schrieb, nicht die Phöniker &lt;br&gt; hätten das Alphabet erfunden, sondern sie hätten lediglich &lt;br&gt; eine aus Kreta stammende Schrift übernommen und verändert. &lt;br&gt; Sicher ist, daß bei den bereits im Altertum lebhaften Handelsbe- &lt;br&gt; ziehungen im Mittelmeerraum, ein Schriftsystem nicht isoliert bleiben &lt;br&gt; konnte. &lt;br&gt; &lt;br&gt; Gerade den seefahrenden Phönikern ist die kretische Linearschrift &lt;br&gt; sicherlich nicht unbekannt geblieben. Insofern darf man Kreta &lt;br&gt; wohl die Funktion einer Drehscheibe bei der Verbreitung der Schrift&lt;br&gt; zuschreiben.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;strong&gt;Kreta und Zypern&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Das älteste auf Kreta nachzuweisende Schriftsystem, eine Bilderschrift, &lt;br&gt; wird auf etwa 2000 vdZ datiert. Sie ist auf wenigen Tonstreifen und Siegeln &lt;br&gt; erhalten geblieben. Ihre Herkunft aus den ägyptischen Hieroglyphen &lt;br&gt; gilt heute als sehr wahrscheinlich. Mit ziemlicher Sicherheit &lt;br&gt; hat man damals auch schon mit Matrizen die Schriftzeichen in den &lt;br&gt; weichen Ton eingedrückt, der anschließend an der Sonne &lt;br&gt; getrocknet wurde.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Italenischen Archäologen gelang 1908 im minoischen Palast von&lt;br&gt; Phaistos (Süd-Kreta) ein herausragender Fund. Eine flache, runde &lt;br&gt; Tonscheibe mit ca. 16 cm Durchmesser, beidseitig mit Bildzeichen &lt;br&gt; bedeckt, wurde der Vergangenheit entrissen. &lt;br&gt; &lt;br&gt; Dieser sog. »Diskus von Phaistos« entstand im 17. Jahrhundert vdZ. &lt;br&gt; Lange Zeit hielten die Wissenschaftler ihn für einen Import aus&lt;br&gt; Kleinasien oder aus Nordafrika. Nach einem weiteren Fund auf&lt;br&gt; Kreta, der ähnliche Schriftzeichen enthält, gilt seine kretische&lt;br&gt; Identität inzwischen als gesichert. Auch gehen die Wissenschaftler &lt;br&gt; nunmehr davon aus, daß es sich bei den Schriftzeichen um eine &lt;br&gt; linksläufig geschriebene Silbenschrift handelt, lediglich ihr bildhafter &lt;br&gt; Charakter erinnert noch an die kretischen Hieroglyphen. Diese Zeichen &lt;br&gt; wären dann die direkte Vorstufe zu den linearen Schriften, deren &lt;br&gt; Frühform man freilich bereits parallel zu den Hieroglyphen verwendete.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/phaistos.jpg" alt=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Diskus von Phaistos&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;Sir Arthur Evans, dem Ausgräber des Palastes von Knossos, &lt;br&gt; verdanken wir die Funde der kretischen Linear A- und Linear B-Schrift. &lt;br&gt; Linear A entwickelte sich höchstwahrscheinlich aus der&lt;br&gt; Hieroglyphenschrift und wurde für die minoische Sprache&lt;br&gt; verwendet. Linear A ist bis heute nicht entziffert. &lt;br&gt; &lt;br&gt; Wir wissen auch nicht, was etwa im 15. Jahrhundert vdZ zum Untergang &lt;br&gt; der minoischen Kultur geführt hat; die Wissenschaftler halten &lt;br&gt; eine große Naturkatastrophe ebenso für möglich, wie eine Invasion &lt;br&gt; vom griechischen Festland.&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/lokale.jpg" alt=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;strong&gt;Lokale Formen der frühen ägäischen Linearschriften&lt;/strong&gt; &lt;br&gt; 1 = Diskus von Phaistos (Silbenschrift) &lt;br&gt; direkter Vorläufer der linearen kretischen Schriften, ca. 1700 vdZ &lt;br&gt; Linear A, ca. 2000 - 1200 vdZ &lt;br&gt; Linear B, ca. 1500 - 1200 vdZ &lt;br&gt; 2 = Kyprisch-Minoische Schrift, ca. 2. Jahrtausend vdZ &lt;br&gt; 3 = Levanto-Minoische Schrift (Kyprisch-Minoische Einflüsse) &lt;br&gt; ca. 2. Jahrtausend vdZ &lt;br&gt; 4 = Philisto-Minoische Schrift (Kyprisch-Minoische Einflüsse) &lt;br&gt; ca. 1700 vdZ &lt;br&gt; 5 = Liparische Schrift (Mykenisch) ca. 12. Jahrhundert vdZ &lt;br&gt; Fundort: Äolische Inseln &lt;br&gt; 6 = Karische Schrift (Mykenisch-Kyprische Einflüsse) &lt;br&gt; 8. - 3. Jahrhundert vdZ&lt;br&gt; Grafik: © B. Schnelle&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;Auf Zypern war während der Bronzezeit, im 2. Jahrtausend vdZ, &lt;br&gt; eine Schrift in Gebrauch, die mit der minoischen Linear A &lt;br&gt; offensichtlich verwandt ist. Sie wird als Kyprisch-Minoische&lt;br&gt; oder alt-kyprische Schrift bezeichnet.(2c) Die gefundenen Tontafeln&lt;br&gt; wurden im Gegensatz zu den kretischen Funden gebrannt und nicht &lt;br&gt; in der Sonne getrocknet. Die alt-kyprische Schrift ist&lt;br&gt; bis heute unentziffert. Ab dem 1. Jahrtausend vdZ wurde &lt;br&gt; auf Zypern für die griechische Sprache die sog. &lt;strong&gt;Klassische&lt;br&gt; Zyprische Schrift&lt;/strong&gt; verwendet, die bei der Entzifferung der &lt;br&gt; Linear B durch den Briten Michael Ventris (1922 bis 1956) eine&lt;br&gt; Schlüsselrolle spielen sollte.&lt;/span&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/klazyp.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Einige Zeichen der sog. Klassischen Zyprischen Schrift&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;Als Sir Arthur Evans 1941 starb, hatte er mit der Entzifferung der &lt;br&gt; kretischen Linear B kaum Fortschritte gemacht und war bis zuletzt &lt;br&gt; davon überzeugt, daß die minoische Sprache unmöglich ein&lt;br&gt; frühes Griechisch sein konnte.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Dem Architekten Michael Ventris, der bereits als 15jähriger &lt;br&gt; Evans kennengelernt hatte, gelang 1953, unterstützt von John Chadwick,&lt;br&gt; der Nachweis, daß die Linear B-Tafeln in einem archaischen &lt;br&gt; Griechisch beschriftet wurden. Linear B-Funde gab es nicht nur&lt;br&gt; auf Kreta, sondern auch auf dem griechischen Festland (Pylos 1939, &lt;br&gt; Mykene 1950, Theben 1964 und Tiryns 1966). Die Minoer &lt;br&gt; und Mykener haben also bereits Jahrhunderte vor Homer &lt;br&gt; griechisch gesprochen. Andrew Robinson schreibt in seinem Werk&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Die Geschichte der Schrift&lt;/strong&gt;:&lt;br&gt; »Dies ist nicht das Griechisch Homers, geschweige denn das &lt;br&gt; klassische Griechisch des Euripides, so wie das &lt;br&gt; moderne Deutsch nicht das Deutsch Grimmelshausens ist.«&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;strong&gt;Fußnoten&lt;/strong&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; (1) monogen = aus einer einmaligen Ursache entstanden.&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;Ebenso zweifelhaft ist die These, dass die altägyptischen Hieroglyphen &lt;br&gt;   Ursprung aller nachfolgenden Schriften seien. Diese Auffassung taucht leider &lt;br&gt; auch in der neueren Fachliteratur auf, so z.B. bei Bollwage, 2010 (siehe&lt;br&gt; Literaturverzeichnis). Übrigens: Als man um das 8. Jahrhundert vdZ&lt;br&gt; in Ägypten noch Hieroglyphen verwendete, kannte man an den Küsten &lt;br&gt; Palästinas bereits Alphabet-Schriften. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;Die Monogenese-Theorie gewinnt &lt;br&gt; auch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;durch ständiges Wiederholen nicht an Überzeugungskraft.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;br&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;(1a) Gimbutas war Leiterin von fünf großen Ausgrabungsprojekten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;; color: black;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;br&gt;   im ehemaligen Jugoslawien &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;, Griechenland und Italien.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt; Diese Arbeit &lt;br&gt;   trug maßgeblich zum Verständnis des Neolithikums &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;in einigen &lt;br&gt;   Teilen Europas und der kulturellen Entwicklung vor der indo-&lt;br&gt; germanischen Einwanderung bei.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;br&gt;   (2) Die Vinca-Kultur hat ihren Namen nach dem serbischen &lt;br&gt; Dorf Vinca bei Belgrad, Fundort einer großen, mehrschichtigen Siedlung.&lt;br&gt; &lt;br&gt; (2a) Kuckenburg warnt allerdings davor, das ähnliche Zeicheninventar &lt;br&gt; als Beleg für die Verwandtschaft beider Zeichensysteme zu deuten. &lt;br&gt; Vergleiche hierzu: Kuckenburg, Martin: ...und sprachen das erste Wort. &lt;br&gt; Düsseldorf, 1996&lt;br&gt; &lt;br&gt; (2b) Neuere Forschungsergebnisse lassen gar den Schluß zu, &lt;br&gt; daß auch die Proto-Ägyptischen Hieroglyphen und die Schriftzeichen &lt;br&gt; der Indus-Kultur älter als die Schrift der Sumerer sind. &lt;br&gt; Vergleiche hierzu: Haarmann, Harald, Geschichte der Sintflut. &lt;br&gt; Auf den Spuren der frühen Zivilisationen. München, 2003.&lt;br&gt; &lt;br&gt; (2c) Lokale Formen dieser Schrift entwickelten sich im 2. Jahrtausend vdZ &lt;br&gt; auch in Vorderasien: die Lavento-Minoische und die Philisto-Minoische Schrift.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;strong&gt;Das phönikische Konsonantenalphabet&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Die Phöniker (oder Phönizier) waren wohl die größten Händler&lt;br&gt; und Entdecker der Antike. Sie bereisten und erforschten&lt;br&gt; den gesamten Mittelmeerraum und gründeten Kolonien.&lt;br&gt; Ihr Vorstoß bis zu den Kanarischen Inseln gilt heute als&lt;br&gt; wahrscheinlich, manche Wissenschaftler halten sogar eine&lt;br&gt; Umsegelung Afrikas für möglich, selbst der Vorstoß zum ameri- &lt;br&gt; kanischen Kontinent wird nicht mehr ausgeschlossen. Die Phöniker &lt;br&gt; haben der Nachwelt ein Konsonantenalphabet mit 22 Buchstaben hinter- &lt;br&gt; lassen, von dem wir heute wissen, daß sich aus ihm die früh-griechische&lt;br&gt; Schrift entwickelt hat. Die phönikische Schrift gehört zum&lt;br&gt; nordsemitischen Schriftenkreis, dem außerdem die kanaanäische&lt;br&gt; und die aramäische Schrift zuzurechnen sind. Über die Herkunft des&lt;br&gt; phönikischen Konsonantenalphabets wissen wir wenig, kretische&lt;br&gt; Einflüsse können ebenso wenig ausgeschlossen werden, &lt;br&gt; wie ägyptische oder sinaitische(3). Vielleicht kam Diodor &lt;br&gt; tatsächlich der Wahrheit sehr nahe, als er schrieb, die Phöniker&lt;br&gt; hätten lediglich eine aus Kreta stammende Schrift übernommen&lt;br&gt; und verändert.&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/phoenik.jpg" alt=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Einige Schriftzeichen der Phöniker&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Als ältestes Zeugnis der phönikischen Schrift gilt das sog.&lt;br&gt; Abdo-Fragment, vermutlich aus dem 17. oder 16. Jahrhundert vdZ.&lt;br&gt; Eine eingeritzte Inschrift am Tempel zu Abu Simbel zeigt uns die&lt;br&gt; frühe Übergangsform zur mittel-phönikischen Schrift, die etwa &lt;br&gt; ab dem 7. Jahrhundert verwendet wurde. Die Karthagische (punische)&lt;br&gt; Schrift ist eine weitere Entwicklungsstufe, bei der die Worte&lt;br&gt; bereits durch Zwischenräume getrennt wurden.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die Karthagische (punische) Form wurde ab etwa 300 vdZ bis zur&lt;br&gt; Zerstörung Karthagos durch die Römer im Jahre 146 vdZ verwendet.&lt;br&gt; Die neu-punische Schrift hielt sich bis in das dritte Jahrhundert.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Albert Kapr bemerkte, daß die entscheidenden Schritte in der&lt;br&gt; Entwicklungsgeschichte der Schrift immer dann getan wurden, &lt;br&gt; wenn ein Volk das schriftliche Ausdrucksmittel eines anderen Volkes&lt;br&gt; übernahm(4). Genau dies taten nun die alten Griechen mit dem&lt;br&gt; phönikischen Konsonantenalphabet (siehe aber auch Fußnote 4a). &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;  &lt;/p&gt; &lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;strong&gt;Die griechische Schrift&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;br&gt;   &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/grafi.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Die überragenden kulturellen Leistungen der Griechen&lt;br&gt; für die Zivilisation können gar nicht genug betont werden.&lt;br&gt; Auf den Gebieten der Philosophie, der Architektur &lt;br&gt; und der Kunst haben sie Werte für die Ewigkeit hinterlassen. &lt;br&gt; Ihnen verdanken wir u. a. die demokratische Staatsform. Athen stieg &lt;br&gt; zur führenden Handelsnation des Mittelmeerraumes auf &lt;br&gt; und übernahm die Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung der Schrift.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die griechische Geschichte von etwa 1200 bis 700 vdZ wird von den&lt;br&gt; Historikern allgemein als dunkle Periode bezeichnet, was aber &lt;br&gt; lediglich besagt, daß wir fast keine Kenntnisse über die &lt;br&gt; Ereignisse dieses Zeitraums besitzen. Etwas Licht in das Dunkel&lt;br&gt; werfen immerhin die Dichtungen Homers. Aber gerade in dieser Periode&lt;br&gt; entstanden die ersten frühgriechischen Alphabete, die aus der &lt;br&gt; phönikischen Schrift entlehnt waren und der griechischen Sprache &lt;br&gt; angepaßt wurden. Kretische bzw. zyprische Einflüsse &lt;br&gt; dürften hierbei ebenfalls eine Rolle gespielt haben.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Über mehrere Jahrhunderte gab es verschieden Schreibweisen in den&lt;br&gt; griechischen Regionen, wohl eine Folge des ausgedehnten&lt;br&gt; Siedlungsgebietes der Griechen. Die Wissenschaft unterscheidet drei&lt;br&gt; Gruppen der früh-griechischen Schrift:&lt;br&gt; &lt;br&gt; 1) Die archaischen Alphabete der dorischen Inseln&lt;br&gt; (Kreta, Thera, Milos)&lt;br&gt; &lt;br&gt; 2) Die östlichen Alphabete (Attika, Aegina, Kleinasien, Korinth etc.)&lt;br&gt; &lt;br&gt; 3) Die westlichen Alphabete (Thessalien, Lakonien, Böotien,&lt;br&gt; Arkadien, Euböa etc.)&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/hellas.jpg" alt=""&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Die regionale Verbreitung der drei Gruppen der früh-griechischen Schrift.&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Grafik: © B. Schnelle&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; In erstere Gruppe gehört die vierzeilige Felsinschrift aus Thera,&lt;br&gt; die etwa im 7. Jahrhundert vdZ entstanden ist. Der Text besteht &lt;br&gt; aus fünf Namen und ist furchenwendig (bustrophedon) geschrieben,&lt;br&gt; d. h. erste und vierte Zeile sind linksläufig,&lt;br&gt; zweite und dritte Zeile rechtsläufig zu lesen. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/griechisch.jpg" alt=""&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Felsinschrift in archaischem Griechisch (7. Jahrhundert vdZ)&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;Eines der ältesten uns erhalten gebliebenen griechischen&lt;br&gt; Schriftdenkmäler ist die sog. Dipylonkanne aus dem Athen&lt;br&gt; des 8. Jahrhunderts vdZ, deren Inschrift in die zweite Gruppe einzuordnen&lt;br&gt; ist. Die linksläufige Beschriftung lautet in deutscher Übersetzung:&lt;br&gt; »Wer nun von den Tänzern am anmutigsten tanzt, der soll dies erhalten.«&lt;br&gt; Offensichtlich war die Dipylonkanne als Siegespreis gedacht.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Seit etwa 500 vdZ hat sich die rechtsläufige Schreibrichtung&lt;br&gt; in ganz Griechenland durchgesetzt, die unterschiedlichen regionalen&lt;br&gt; Alphabete wichen aber erst rund hundert Jahre später dem&lt;br&gt; klassischen griechischen Alphabet.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Dieses war eine Linearkomposition auf fast quadratischer&lt;br&gt; Grundfläche. Durch die geometrischen Grundformen Kreis, Dreieck&lt;br&gt; und Rechteck lassen sich die verschieden Buchstaben sehr gut&lt;br&gt; voneinander unterscheiden. Die Griechische Capitalis ist eine&lt;br&gt; Monumentalschrift, deren strenger Schnurcharakter sofort ins Auge&lt;br&gt; fällt. Erst später, parallel zur römischen Capitalis monumentalis,&lt;br&gt; entwickelte sie Serifen; ein sehr schönes Beispiel liefert uns ein in einer&lt;br&gt; Kölner Kirche gefundene Grabstein aus dem 1. Jahrhundert.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Der Verwendung von Papyrus oder Pergament als Schriftträger&lt;br&gt; schulden wir die Entwicklung der Griechischen Majuskel.&lt;br&gt; Sie wurde mit der Rohrfeder, aber auch mit dem Pinsel geschrieben,&lt;br&gt; wirkt dadurch flüssiger und durch den Verzicht auf den strengen&lt;br&gt; geometrischen Aufbau auch sehr viel lebendiger als die in Stein&lt;br&gt; gehauenen Schriftzeichen der Capitalis.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Im 3. Jahrhundert vdZ entwickelte sich aus der Majuskel die&lt;br&gt; Griechische Unziale, eine mit der Rohrfeder geschriebene&lt;br&gt; Großbuchstabenschrift, parallel hierzu taucht die griechische&lt;br&gt; Kursive auf, eine flüchtig mit dem Metallgriffel in Wachs geritzte&lt;br&gt; Gebrauchsschrift. Sie ist der Vorläufer der Griechischen Minuskel,&lt;br&gt; einer Kleinbuchstabenschrift mit meist stark betonten&lt;br&gt; Ober- und Unterlängen. Diese griechische Minuskel kommt den heute&lt;br&gt; verwendeten griechischen Kleinbuchstaben bereits sehr nahe.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Für fünf Schriftgruppen ist die griechische Schrift&lt;br&gt; als Ursprung anzusehen:&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;1. für die kleinasiatische Gruppe der phrygischen, der lykischen,&lt;br&gt; der lydischen und der karischen Schrift. Die genannten Schriften&lt;br&gt; stehen dem griechischen Vorbild so nahe, daß sie als direkte &lt;br&gt; Ableger bezeichnet werden können.&lt;br&gt; &lt;br&gt; 2. für die slawischen Schriften (glagolitische und kyrillische Schrift).&lt;br&gt; &lt;br&gt; 3. für die koptische Schrift.&lt;br&gt; &lt;br&gt; 4. für die armenische und georgische Schrift.&lt;br&gt; &lt;br&gt; 5. für die italische Gruppe (etruskische Schrift und deren Ableger&lt;br&gt; sowie die lateinische Schrift).&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font size="5"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/europ.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt;   &lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="black"&gt;Die Ausbreitung der Schrift in Vorderasien, Nordafrika&lt;br&gt; und Europa bis zum Mittelalter (vereinfachte Darstellung)&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;.&lt;br&gt;   &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Grafik: © B. Schnelle&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;strong&gt;Fußnoten&lt;/strong&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; (3) Vergleiche hierzu Kapr, Albert: Schriftkunst.&lt;br&gt; Anatomie und Schönheit der lateinischen Buchstaben.&lt;br&gt; München, NewYork, London, Paris 1983(4) ebd.&lt;br&gt; &lt;br&gt; (4a) Doch nicht nur für die Entwicklung der griechischen Schrift &lt;br&gt; war das phönikische Konsonantenalphabet von größter Bedeutung; ebenso &lt;br&gt; darf es als Ausgangspunkt für die altaramäische Schrift (ab ca. 900 &lt;br&gt; vdZ) angesehen werden. Weiter wurden durch die phönikische Schrift &lt;br&gt; die nabatäische, hebräische, sinaitische und altarabische &lt;br&gt; Schrift, die etwa in dem Zeitraum von 100 vdZ bis 600 ndZ entstanden, &lt;br&gt; maßgeblich beeinflußt. Ferner gilt es heute als sicher, daß die &lt;br&gt; numidische Schrift Nordafrikas ebenfalls ein Ableger der phönikischen &lt;br&gt; Schrift ist und die numidische wiederum Pate stand, bei der &lt;br&gt; Entstehung des Tifinagh-Alphabets der Berber in der Zentralsahara. &lt;br&gt; Als sicher gilt auch der direkte Einfluß der altaramäischen Schrift &lt;br&gt; auf die Schriften des indischen Subkontinents (die Brahmi-Schrift &lt;br&gt; entwickelte sich ab etwa 500 vdZ). In der Spätantike war das Aramäische &lt;br&gt; die Sprache der östlichen Christenheit und gelangte als &lt;br&gt; Verkehrssprache bis nach China, wo die Mongolen ihre &lt;br&gt; Schrift ebenfalls aus der aramäischen entwickelten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;»Zweitausend Jahre Schriftkultur gehen&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;   &lt;em&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt; im Augenblick als Ballast über Bord.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;«&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br&gt;   &lt;/strong&gt;Hermann Zapf (zitiert nach der FAZ vom 08. 11. 2008)&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;br&gt; Die Schrift der Etrusker&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;Zu Beginn des 1. Jahrtausends vdZ waren die Etrusker, von den&lt;br&gt; Griechen Tyrrhenoi genannt, die Herrscher im nördlichen Italien.&lt;br&gt; Schenkt man dem griechischen Historiker Herodot Glauben, dann&lt;br&gt; stammen sie ursprünglich aus dem kleinasiatischen Lydien. Die&lt;br&gt; etruskische Sprache gibt den Wissenschaftlern noch heute&lt;br&gt; große Rätsel auf, während die griechische Abstammung ihrer Schrift&lt;br&gt; offensichtlich ist.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Selbst der Fund zweisprachiger Goldtäfelchen (phönikisch-etruskisch)&lt;br&gt; in Pyrgi, westlich von Rom, vermochte das Rätsel der etruskischen &lt;br&gt; Sprache nicht zu lösen.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Halten wir fest: Die Etrusker übernahmen das griechische Alphabet&lt;br&gt; in veränderter Form, über die Etrusker schließlich gelangte es&lt;br&gt; zu den altitalienischen Volksgruppen und entwickelte sich dann zum&lt;br&gt; lateinischen Alphabet.(4b)&lt;br&gt; &lt;br&gt; Nach der Unterwerfung der Etrusker durch die Römer erlosch etwa zum&lt;br&gt; Beginn unserer Zeitrechnung sowohl die etruskische Schrift,&lt;br&gt; wie auch die Sprache. Das etruskische Alphabet wurde von einigen&lt;br&gt; altitalienischen Volksgruppen übernommen. Das umbrische&lt;br&gt; und oskische Alphabet entstanden im 5. oder 6. Jahrhundert vdZ.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;b&gt;Alpine Schriften&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;Die interessantesten Varianten des etruskischen Alphabets&lt;br&gt; entstanden allerdings im letzten Jahrhundert vdZ im Alpenraum;&lt;br&gt; wir bezeichnen sie heute als alpine Schriften.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die Forschung billigte ihnen lange Zeit nur die Rolle als ein&lt;br&gt; toter Zweig der Schriftgeschichte zu. Diese These gilt heute als falsch,&lt;br&gt; es darf sogar angenommen werden, daß die alpinen Schriften&lt;br&gt; bei der Entstehung der Germanischen Runen eine Schlüsselrolle&lt;br&gt; gespielt haben. Auch hierüber streiten allerdings die Gelehrten.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/alpine.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Alpine Schriftzeichen aus dem Raum Bozen&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die alpinen Schriften werden in drei Hauptgruppen gegliedert: die&lt;br&gt; rätische Schrift aus dem Raum Bozen/Trient, die lepontische und&lt;br&gt; venetische Schrift. Die rätische Sprache war wahrscheinlich&lt;br&gt; eine Variante der etruskischen, allerdings mit keltischem Einschlag.&lt;br&gt; Noch heute wird in einigen Tälern der Südtiroler Dolomiten&lt;br&gt; das Ladinisch, eine rätoromanische Sprache gesprochen; in der Schweiz&lt;br&gt; ist das Rätoromanisch als vierte Amtssprache anerkannt.&lt;br&gt; Die cisalpinen Gallier verwendeten die lepontische Schrift.&lt;br&gt; Interessant in diesem Zusammenhang: die transalpinen Gallier im&lt;br&gt; heutigen Frankreich übernahmen das griechische Alphabet in fast &lt;br&gt; unveränderter Form. Erst ihre Unterwerfung durch Caesar ermöglichte&lt;br&gt; auch hier die Einführung der lateinischen Schriftzeichen.&lt;br&gt; Die Sprache der Veneter schließlich war eng dem Illyrischen verwandt.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt; &lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;b&gt;Die Runen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="black"&gt;Da im Absatz über die Alpinen Schriften die Runen&lt;br&gt; erwähnt wurden, wollen wir kurz auf sie zu sprechen kommen&lt;br&gt; und folgen dabei weiterhin der These, daß die Alpinen Schriften&lt;br&gt; ihre Entstehung maßgeblich beeinflußt haben. Runenfunde&lt;br&gt; wurden hauptsächlich in Südskandinavien, Jütland,&lt;br&gt; auf den Britischen Inseln und in Deutschland gemacht.&lt;br&gt; Aber auch in Italien, Rumänien, Rußland, Ungarn,&lt;br&gt; Griechenland und sogar auf Grönland wurde man fündig.&lt;br&gt; Die älteste bekannte Runenalphabet stammt wohl&lt;br&gt; aus dem 2. Jahrhundert und wird nach seinen ersten&lt;br&gt; sechs Buchstaben Futhark genannt (th = ein Zeichen).&lt;br&gt; &lt;br&gt; Im angelsächsischen England wurden Runen und lateinische Schrift&lt;br&gt; häufig nebeneinander benutzt. Bekanntestes Beispiel ist ein Ring&lt;br&gt; aus Lancashire (ca. 9. Jahrhundert). Spätestens nach der&lt;br&gt; normannischen Eroberung Englands im 11. Jahrhundert setzte&lt;br&gt; sich dann in England die lateinische Schrift durch, die&lt;br&gt; Runen verschwanden. Die Verwendung der Runen kam&lt;br&gt; im heutigen Deutschland bereits um etwa 700 außer Gebrauch,&lt;br&gt; lediglich in Skandinavien wurden sie auch noch nach dem&lt;br&gt; 11. Jahrhundert genutzt.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Es soll hier nicht verschwiegen werden, daß die Ansichten der &lt;br&gt; Wissenschaftler zum Ursprung der Runen (vorsichtig ausgedrückt) &lt;br&gt; sehr vielfältig sind. Der Philologe Dr. Kay Busch kommentierte dies &lt;br&gt; augenzwinkernd mit dem Satz: »Die Anzahl der Lehrmeinungen über &lt;br&gt; den Ursprung der Runen nähert sich der Anzahl der Lehrstuhlinhaber, &lt;br&gt; die sich nachhaltig damit beschäftigten.«&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/runen.jpg" alt=""&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="black"&gt;Einige Runenzeichen&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;font color="black"&gt;Interessant in diesem Zusammenhang ist, daß im heutigen Kirgisien&lt;br&gt; (Zentralasien) etwa vom 7. bis 9. Jahrhundert eine Runenschrift&lt;br&gt; benutzt wurde, die in Steindenkmälern überliefert ist (siehe unter-&lt;br&gt; stehende Abbildung). Das Eindringen mongolischer&lt;br&gt; Eroberer führte schließlich zum Verlust dieser Schrift.&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;img alt="" src="file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/Bernhard/Eigene%20Dateien/files/kirgisrunen.jpg"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;br&gt;   &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/kirgisrunen.jpg" alt=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Vorislamische Runen aus Zentralasien&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;b&gt;&lt;font color="blue"&gt;Die Westgotische Schrift&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="black"&gt;Ebenfalls kurz erwähnt werden soll hier das Westgotische Alphabet. Die&lt;br&gt; Westgoten waren die ersten Germanen, die die christliche Religion annahmen.&lt;br&gt; Ihrem Bischof Ulfilas wird die Übersetzung der Bibel (oder zumindest&lt;br&gt; von Teilen der Bibel) in die westgotische Sprache zugeschrieben. Zu diesem &lt;br&gt; Zweck entwickelte er eine neue Schrift.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Dieses Alphabet ist dem griechischen entlehnt, enthält aber auch Zeichen aus&lt;br&gt; dem lateinischen und dem Runen-Alphabet. Die Westgotische Schrift ist nicht&lt;br&gt; mit der späteren sogenannten gotischen Schrift zu verwechseln und hat &lt;br&gt; interessanterweise keinerlei Bedeutung für die weitere Schriftentwicklung &lt;br&gt; gehabt.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;font color="blue"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="blue"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;   &lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;b&gt;Fußnote&lt;/b&gt;&lt;br&gt; (4b) Eine lokale, mykenische Variante der Linearschrift, die sog. Liparische&lt;br&gt; Schrift, wurde auf den äolischen Inseln (vor Sizilien) nachgewiesen&lt;br&gt; und wird von den Wissenschaftlern in das 2. Jahrtausend vdZ eingeordnet.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;strong&gt;Capitalis monumentalis&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;Im 8. Jahrhundert vdZ entstand der römische Stadtstaat.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt; Er übernahm &lt;br&gt;   im Wesentlichen die Kultur der Etrusker. Leider sind aus der Frühzeit &lt;br&gt; Roms, &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;der sog. Königszeit, keine Schriftdenkmäler erhalten. Die Entstehung&lt;br&gt; der lateinischen Schrift fällt etwa in den Zeitraum der römischen Republik, &lt;br&gt; die ab dem 6. Jahrhundert vdZ begann, ganz Italien militärisch zu&lt;br&gt; unterwerfen.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die älteste überlieferte lateinische Inschrift auf der sog. Maniosspange&lt;br&gt; ist noch linksläufig, aber bereits zu dieser Zeit treten bustrophedone&lt;br&gt; Inschriften auf. Der Richtungswechsel zur Rechtsläufigkeit dürfte etwa &lt;br&gt; im 3. Jahrhundert vdZ statgefunden haben. Das erste lateinische Alphabet&lt;br&gt; bestand aus 21 Zeichen,  überflüssig gewordene etruskische Zeichen&lt;br&gt; verschwanden, oder wurden als Zahlzeichen verwendet.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die Entstehung der klassischen römischen Kapitalschrift, der&lt;br&gt; Capitalis monumentalis, (etwa ab dem 1. Jahrhundert vdZ)&lt;br&gt; muß im Zusammenhang mit der Architektur gesehen werden.&lt;br&gt; Die Triumphbögen, Prachtbauten und Denkmäler der Römer wurden&lt;br&gt; mit diesen ausgewogenen Großbuchstaben (Versalien) versehen.&lt;br&gt; Vermutlich mit einem Flachpinsel wurden zwischen einer oberen&lt;br&gt; und unteren Begrenzungslinie die Zeichen auf dem Stein vorgeschrieben. &lt;br&gt; Dann wurden die durch den Flachpinsel entstandenen breiten und&lt;br&gt; schmalen Striche an- und abschwellender Kurven mit einem Meißel&lt;br&gt; nachgeschlagen. Um ein Ausbrechen des Steins am Buchstabenende zu&lt;br&gt; verhindern, ließ man die Enden zu beiden Seiten hin ausschwingen,&lt;br&gt; die Serifen waren entstanden. (Es soll aber hier nicht verschwiegen&lt;br&gt; werden, daß es auch andere Theorien zur Entstehung der Serifen gibt!)&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/trajan.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Capitalis monumentalis (Trajans-Säule in Rom)&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die Capitalis monumentalis besticht auch heute, nach über 2000 Jahren, &lt;br&gt; durch ihre erstaunliche Vollkommenheit. Sie ist der Ursprung unserer &lt;br&gt; heutigen Groß- wie auch der Kleinbuchstaben.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Auch als reine, mit dem Flachpinsel geschriebene, Wandschrift&lt;br&gt; (etwa für Bekanntmachungen) wurde die Capitalis monumentalis&lt;br&gt; angewandt. Auffällig ist dabei ihr schmallaufender Duktus.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;strong&gt;Die Römische Stempelschrift&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;  &lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;Leider viel zu wenig Beachtung in der Fachliteratur findet eine&lt;br&gt; ganz besondere Schriftform der Römer: die Stempelschrift.&lt;br&gt; Sie wurde für Ziegel-, Brot- und Brandstempel verwendet und&lt;br&gt; besteht meist aus linearen Capitalisformen mit gleichstarken Balken.&lt;br&gt; Meist fehlen die Serifen. Diese Schriften dürften als Vorbild für&lt;br&gt; die serifenlosen florentinischen Inschriften an den Kirchen Sta. Maria&lt;br&gt; Novella und Sta. Croce gedient haben, die in der Frührenaissance &lt;br&gt; entstanden sind(5). Nach 1800 standen diese Formen wahrscheinlich &lt;br&gt; auch Pate bei der Entwicklung der Egyptienne und der Grotesk-Schriften.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/hadrian.jpg" alt=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Römische Stempelschrift. Ziegel der Villa Hadrian, ca. 130&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;strong&gt;Römische Kursiv&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;Für den täglichen Gebrauch schrieben die Römer mit dem Stilus&lt;br&gt; (Stift aus Metall oder Holz) oder dem Calamus, einem Rohrgriffel.&lt;br&gt; Mit ersterem ritzte man die Schriftzeichen in eine Wachstafel, mit&lt;br&gt; dem Calamus hingegen schrieb man mit Tusche entweder auf&lt;br&gt; Papyrus und Pergament oder auch auf Tonflächen und Leinwand. &lt;br&gt; Beide Schreibmittel beeinflußten natürlich das Aussehen der Schrift. &lt;br&gt; Dem Schreiber kam es vor allem darauf an, seine Gedanken möglichst &lt;br&gt; rasch festzuhalten.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Das Ergebnis war eine Abschleifung der klassischen Buchstabenformen.&lt;br&gt; Die der Nachwelt erhalten gebliebenen Zeugnisse zeigen eine flüchtig und&lt;br&gt; schräg geschriebene Verkehrs- und Handschrift, die, obwohl sie noch eine &lt;br&gt; reine Versalschrift war, bereits Ansätze zu Ober- und Unterlängen zeigte.&lt;br&gt; Die Wissenschaft unterscheidet heute zwischen der älteren römischen &lt;br&gt; Kursiv (1. bis 3. Jahrhundert) und der jüngeren römischen Kursiv &lt;br&gt; (3. bis 7. Jahrhundert), bei der bereits erste Minuskelformen (Kleinbuch-&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;staben) auftauchen.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die zeitgenössischen Typografen Adrian Frutiger und Manfred Klein&lt;br&gt; haben übrigens mit ihren Schriftentwürfen Herculanum (1990) bzw. Pompeji&lt;br&gt; (1991) den Geist der römischen Versalkursiven neu belebt und nutzbar&lt;br&gt; gemacht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;strong&gt;Die Buchschriften&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Als Capitalis quadrata und Capitalis rustica werden die Buchschriften der&lt;br&gt; römischen Kaiserzeit bezeichnet. Beide gehen auf die klassische römische &lt;br&gt; Kapitalschrift zurück. Bei der Capitalis quadrata fällt der Kontrast zwischen&lt;br&gt; fetten und feinen Strichen, bedingt durch die Federdrehung des Schreibers,&lt;br&gt; sofort ins Auge.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/quadrata.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Ein wesentliches Merkmal der schmallaufenden Capitalis rustica&lt;br&gt; sind ihre feinen senkrechten und fetteren waagerechten Striche.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/rustica.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Auch lange nach dem Niedergang des römischen Imperiums wurde &lt;br&gt; die Rustica noch als Auszeichnungsschrift verwendet.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Beide Schriften wurden auch in Stein gehauen, gelegentlich&lt;br&gt; auf Grabsteine, und als Wandschrift mit dem Pinsel aufgetragen.&lt;br&gt; So fand man z.B. in Pompeji mit roter Farbe aufgetragene&lt;br&gt; Reklamebeschriftungen.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Der unaufhaltsame Zerfall des römischen Reiches brachte auch&lt;br&gt; einen Verfall der Schriftkultur mit sich. Kaiser Konstantin&lt;br&gt; war es zwischenzeitlich gelungen, das Imperium zu stabilisieren, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;vor allem, weil er das Christentum zur Staatsreligion erhob,&lt;br&gt; doch das Machtzentrum hatte sich mittlerweile nach Osten verschoben.&lt;br&gt; Konstantinopel (Byzanz) trat an die Stelle Roms.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Während in der Glanzzeit des Imperiums nicht wenige einfache Soldaten&lt;br&gt; schreib- und lesekundig waren, konnten nunmehr nur relativ wenige  Angehörige der Oberschicht und die amtlichen Schreiber lesen und  schreiben.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Albert Kapr hat darauf hingewiesen, daß sich durch das Christentum&lt;br&gt; auch der Zweck des Schreibens wandelte(6). Inschriften auf Triumphbögen &lt;br&gt; und Tempeln wurden nicht mehr gebraucht, die Kirchenväter lehnten zudem  jene Schriften ab, mit denen das »heidnische« Rom sich und seine Macht &lt;br&gt; gefeiert hatte. An ihre Stelle trat nun die sog. Unzialschrift.&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;strong&gt;Römische Unziale und Halbunziale&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Die erste und bedeutendste frühchristliche Schrift, die Unziale,&lt;br&gt; entwickelte sich aus den teilweise sehr rund geschriebenen Formen&lt;br&gt; der Capitalis rustica wahrscheinlich bereits im 2. Jahrhundert.&lt;br&gt; Obwohl sie eine Versalschrift ist, zeigen sich deutliche Frühformen&lt;br&gt; der Kleinbuchstaben, so z.B. bei a und e.&lt;br&gt; Zu erkennen sind auch kleine Ober- und Unterlängen.&lt;br&gt; Die Unziale wirkt dynamisch und besticht&lt;br&gt; durch eine sehr gute Lesbarkeit. &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/unziale.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Einhergehend mit dem Siegeszug der Unziale in den Scriptorien&lt;br&gt; des Abendlandes ist der Niedergang des Römischen Reiches.&lt;br&gt; In der Zeit der Völkerwanderung, als das Lesen und Schreiben&lt;br&gt; das Privileg einer kleinen Klasse, der Berufsschreiber und Teilen &lt;br&gt; des Klerus war, beginnt auch das Ausschmücken und Hervorheben &lt;br&gt; einzelner Buchstaben. Die Schrift ist nun nicht mehr ausschließlich Mittel &lt;br&gt; zum Zweck der Informationsübermittlung, sondern dient auch&lt;br&gt; als Gestaltungsmittel.&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/halbunziale.jpg" alt=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Halbunziale (ca. 6. Jahrhundert)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;Etwa ab dem 5. Jahrhundert datiert das Auftauchen der Römischen&lt;br&gt; Halbunziale. Hier vollzieht sich sehr deutlich der Übergang zur&lt;br&gt; Kleinbuchstabenschrift. Die Ober- und Unterlängen sind weitgehend&lt;br&gt; ausgebildet und die Formen der Minuskeln der späteren Antiqua&lt;br&gt; sind klar zur erkennen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;strong&gt;Fußnoten&lt;br&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;(5) Während seines Italienaufenthaltes 1950 holte sich der&lt;br&gt; Typograf Hermann Zapf hier Anregungen für eine&lt;br&gt; seiner bekanntesten Schriftschöpfungen: die Optima.&lt;br&gt; Siehe hierzu Zapf, Hermann: Über Alphabete. Frankfurt am Main, 1960&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt; &lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; (6) Kapr, Albert: Schriftkunst. Anatomie und Schönheit &lt;br&gt; der lateinischen Buchstaben. München, NewYork, London, Paris 1983&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;br&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;Die irreführende Bezeichnung &lt;br&gt; »Nationalschriften«&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;Durch den Verfall des Römerreiches gewinnen die Regionen eine&lt;br&gt;   größere Selbstständigkeit. Ein Vorgang, der nicht ohne Auswirkung &lt;br&gt; auf die Entwicklung der Schrift bleibt. Es entstehen Schriftformen, &lt;br&gt; die in der Literatur meist als »Nationalschriften« bezeichnet werden. &lt;br&gt; Eine Bezeichnung, die absolut irreführend ist. Der Göttinger Wissen- &lt;br&gt; schaftler Dr. Karl Brandi machte bereits 1911 die Begründer der &lt;br&gt; paläographischen Wissenschaft im 17. und 18. Jahrhundert für diese &lt;br&gt; falsche Benennung verantwortlich. Falsch in zweifacher Hinsicht, da&lt;br&gt; &lt;br&gt; a) in diesen unsicheren Zeiten vom 4. bis etwa zum 7. Jahrhundert&lt;br&gt; sich Nationen im heutigen Sinne noch nicht gebildet hatten und&lt;br&gt; &lt;br&gt; b) die schreibenden Mönche häufig wanderten und so die&lt;br&gt; unterschiedlichen Formen in ganz Europa bekannt&lt;br&gt; und vor allem verbreitet waren.&lt;br&gt; &lt;br&gt; So gründeten irische Mönche Klöster und Scriptorien in Frankreich, &lt;br&gt; Deutschland und Italien. Sie brachten ihre Form der Schrift in weit &lt;br&gt; entlegene Gebiete und mischten sie mit den dortigen Schreibstilen. &lt;br&gt; Eine saubere Unterscheidung in verschiedene Nationalschriften ist &lt;br&gt; daher unmöglich! Matthias Mieses schrieb hierzu 1919: &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;»&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;Aus nationalsprachlichen Gründen allein entstehen &lt;strong&gt;keine&lt;/strong&gt; Schriftvarietäten.&lt;br&gt;   Die nationalen Gegensätze des neueren Europa, die doch beispiellos&lt;br&gt; größer sind, als jene, die zwischen den germanischen Völkern&lt;br&gt; bestanden, die im Auflösungszustand unter homogenen Romanen&lt;br&gt; sich befanden, erzeugte &lt;strong&gt;nirgends&lt;/strong&gt; nur einen Keim von besonderen National-&lt;br&gt; schriften.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;«&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt; (7 und 8a)&lt;br&gt;   &lt;br&gt; Besser, man bezeichnet diese Schriften als &lt;strong&gt;Regionalschriften&lt;/strong&gt;;&lt;br&gt; der gelegentlich benutzte Terminus »Vorkarolingische Schriften« ist &lt;br&gt; wohl ein wenig zu verschwommen.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/regio.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; Diese Regionalschriften entwickelten sich aus der Römischen Halb-&lt;br&gt; unziale. Die &lt;strong&gt;Irisch-Angelsächsische Halbunziale&lt;/strong&gt; weist wie die&lt;br&gt; römische Variante durchgebildete Ober- und Unterlängen aus.&lt;br&gt; Als Versalien werden die Unzialbuchstaben verwendet. Auffallend&lt;br&gt; sind die dreieckigen Köpfe bei den Mittel- und Oberlängen, daher&lt;br&gt; kann man sie durchaus als Vorläuferin der gebrochenen Schriften &lt;br&gt; bezeichnen.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Eine weitere nennenswerte Regionalschrift ist die Kuriale, die&lt;br&gt; häufig auf päpstlichen Urkunden verwendet wurde und&lt;br&gt; durch die Vielzahl von Ligaturen und verfremdeten Buchstaben&lt;br&gt; den Eindruck der Unleserlichkeit vermittelt. In Norditalien&lt;br&gt; bildet sich die Langobardische Minuskel heraus, auf fränkischem&lt;br&gt; Boden die Merowingische Buchschrift. Ab dem 9. Jahrhundert&lt;br&gt; verkommt die Merowingische Gitter- oder Urkundenschrift zu&lt;br&gt; dekorativen Spielereien, die eigentlichen Buchstaben sind kaum&lt;br&gt; noch zu erkennen.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/beneventana.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Eine späte Regionalschrift, die noch lange nach der Schriftreform&lt;br&gt; Karls des Großen verwendet wurde, ist die süditalienische&lt;br&gt; &lt;strong&gt;Beneventana&lt;/strong&gt;, auch Monte-Cassino-Schrift (8) genannt&lt;br&gt; (ca. 9 bis 13. Jahrhundert). Sie überrascht den heutigen Betrachter&lt;br&gt; durch ihre regelmäßigen und ausgeglichenen Formen.&lt;br&gt; Allerdings wurde die Beneventana mit der zunehmenden Zahl&lt;br&gt; von Ligaturen bzw. Kürzungen im Laufe der Zeit derart unleserlich,&lt;br&gt; daß Kaiser Friedrich II. schließlich ihren Gebrauch untersagte&lt;br&gt; (Edikte von 1220 und 1231).&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;strong&gt;Die Karolingische Minuskel&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;br&gt; &lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Mit der Karolingischen Minuskel, der hervorragenden Weiterent-&lt;br&gt;   wicklung der Halbunziale, ist die Entwicklungslinie von der&lt;br&gt; Capitalis monumentalis zur Minuskelschrift endgültig abgeschlossen.&lt;br&gt; Karl der Große, im Jahre 800 zum Kaiser ausgerufen, forderte&lt;br&gt; von seinen schreibkundigen Untertanen, die heiligen Texte mit&lt;br&gt; größter Sorgfalt zu schreiben. (8a)&lt;br&gt; &lt;br&gt; Zahlreiche Gelehrte aus England, Spanien und Italien wurden&lt;br&gt; in das Frankenreich geholt. Alkuin von York gründete in Aachen &lt;br&gt; die kaiserliche Hofschule und leitete später als Abt das Kloster &lt;br&gt; St. Martin bei Tours. Im Scriptorium dieses Klosters ist wahrscheinlich &lt;br&gt; auch die Karolingische Minuskel entstanden. Sie unterscheidet sich&lt;br&gt; von den Schriften vorhergehender Epochen durch ihre ausgezeichnete&lt;br&gt; Lesbarkeit. Als Großbuchstaben werden die Zeichen der Capitalis&lt;br&gt; monumentalis verwendet (Die Halbunziale war im Laufe des &lt;br&gt; 8. Jahrhundert sehr stark stilisiert worden; Abkürzungen und Ligaturen &lt;br&gt; hatten auch hier stark zugenommen, so daß die Entschlüsselung &lt;br&gt; der Texte immer schwieriger wurde).&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/carolus.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; Karls Reformen sowohl im staatlichen wie im kulturellen&lt;br&gt; Bereich waren für die weitere Schriftentwicklung von&lt;br&gt; größter Bedeutung. Durch die Wirren der Völkerwanderung&lt;br&gt; und den Zerfall der alten Gesellschaftsordnung waren&lt;br&gt; die geistigen Überlieferungen der Antike in Vergessenheit&lt;br&gt; geraten, nun erfolgte wieder eine Hinwendung zur Literatur&lt;br&gt; der Antike.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die altlateinischen Texte sind uns zum größten Teil aus&lt;br&gt; Abschriften karolingischer Scriptorien überliefert&lt;br&gt; worden. Es ist durchaus möglich, daß die Humanisten&lt;br&gt; der Renaissance glaubten, in diesen karolingischen&lt;br&gt; Abschriften die originale Schrift der Antike entdeckt&lt;br&gt; zu haben; hieraus würde dann der noch heute noch&lt;br&gt; gebräuchliche Name Antiqua (=ältere Schrift) resultieren.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Der Fachbuchautor Max Bollwage widerspricht dieser These in&lt;br&gt; seinem 2010 veröffentlichtem Werk »Buchstabengeschichte(n)«&lt;br&gt; allerdings vehement. Er ist der Auffassung, daß die Humanisten &lt;br&gt; sehr wohl wußten, daß die Karolingische Minuskel nicht die Schrift&lt;br&gt; der antiken Autoren gewesen ist (Seite 129 ff.). Einer schlüssigen &lt;br&gt; Beweis&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;führung für diese These bleibt Bollwage indes schuldig.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; &lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br&gt; &lt;/strong&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;strong&gt;Die weitere Entwicklung&lt;br&gt; bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;Die Gotik, eine der unabhängigsten Stilepochen in der europäischen&lt;br&gt; Kunstgeschichte seit der Antike, ist in Frankreich entstanden. Die&lt;br&gt; Gotik dauerte von etwa 1130 bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts an;&lt;br&gt; die zeitliche Dauer der Gotik jedoch war in den einzelnen Ländern&lt;br&gt; verschieden. Ihre stärkste Ausprägung fand sie in Architektur und&lt;br&gt; Plastik, doch wirkte sie auch in Malerei und Kunsthandwerk. Der&lt;br&gt; (abwertende) Begriff der Gotik (Goten = Barbaren) stammt aus der&lt;br&gt; italienischen Renaissance und geht auf den italienischen Kunst- &lt;br&gt; schriftsteller, Maler und Baumeister Giorgio Vasari (1511-1574)&lt;br&gt; zurück, der damit die damals herrschende Auffassung, dem antiken &lt;br&gt; »Goldenen Zeitalter« sei ein barbarisches Mittelalter, verkörpert&lt;br&gt; durch die Goten, gefolgt, ausdrücken wollte. Später wurde die&lt;br&gt; Bezeichnung auf jene Stilepoche bezogen, die der Romanik folgte.&lt;br&gt; Genauer wird zwischen Frühgotik (1130-1300), Hochgotik (1300-1420)&lt;br&gt; und Spätgotik (1420-1500) unterschieden.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die Spaltung in &lt;strong&gt;Gebrochene Schriften&lt;/strong&gt; bzw. runde (Antiqua-)&lt;br&gt; Schriften vollzieht sich etwa zum Ende des 11. Jahrhunderts bzw.&lt;br&gt; zu Beginn des 12. Jahrhunderts, ausgehend von Nordfrankreich. (9)&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/textura.jpg" alt=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;In Italien und der iberischen Halbinsel hat die &lt;strong&gt;Gotische Schrift&lt;/strong&gt;&lt;br&gt; nicht Fuß fassen können, hier vollzieht sich die Wandlung zu den&lt;br&gt; halbgotischen &lt;strong&gt;Rotunda-Formen&lt;/strong&gt;. Sie verdrängen die Textura&lt;br&gt; teilweise auch jenseits der Alpen.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/rotunda.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Anfang des 15. Jahrhunderts griffen die Humanisten wieder auf die&lt;br&gt; älteren Schriftformen zurück und belebten die Karolingische Minuskel&lt;br&gt; als &lt;strong&gt;Humanistische Minuskel&lt;/strong&gt; wieder neu. Die Kleinbuchstaben der&lt;br&gt; Karolingischen Minuskel und die Großbuchstaben der Capitalis&lt;br&gt; monumentalis bildeten von nun an das (auch heute noch gültige) &lt;br&gt; Lateinische Alphabet. Zur Humanistischen Minuskel schufen die&lt;br&gt; Humanisten auch eine kursive Variante.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/human.jpg" alt=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;Die Humanistische Minuskel ist die Grundlage für die Antiqua-Typen&lt;br&gt; des Buchdrucks &lt;strong&gt;(=Venezianische Renaissance-Antiqua)&lt;/strong&gt;.&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;Kurrent und Sütterlin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;p&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;Als Schreibschrift setzte sich außerhalb Deutschlands die&lt;br&gt;   Humanistische Kursive als lateinische Schreibschrift durch,&lt;br&gt; in Deutschland die auf der gotischen Kursive beruhende deutsche&lt;br&gt; Kurrentschrift.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/kurrent.jpg" alt=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 14px;"&gt;Aus heutiger Sicht kaum noch lesbar, für die Generationen unserer&lt;br&gt; Großeltern bzw. Urgroßeltern noch alltäglich: Die deutsche Kurrentschrift&lt;br&gt; &lt;/span&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/kurrentmuster.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;Deutsche Kurrentschrift: Musterblatt von 1866&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; Die Sütterlinschrift, meist auch einfach Sütterlin genannt, &lt;br&gt; irreführend auch als Deutsche Schrift bezeichnet, ist eine von&lt;br&gt; Ludwig Sütterlin entwickelte Schreibschrift als vereinfachte&lt;br&gt; Ausgangsschrift für Grundschüler.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Sie wurde ab 1915 in Preußen eingeführt und begann in den 1920er&lt;br&gt; Jahren die Deutsche Kurrentschrift (»Spitzschrift«) abzulösen und&lt;br&gt; wurde 1935 Teil des offiziellen Lehrplans. Die Sütterlinschrift hat&lt;br&gt; weniger Schnörkel und ist deshalb einfacher zu schreiben als die&lt;br&gt; Kurrentschrift.&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/suetterlin.jpg" alt=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 14px;"&gt;Sütterlin-Schrift&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;p&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/wismar.jpg" alt=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;br&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;Sütterlin-Beschriftung in Wismar&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/suetterlinmuster.jpg" alt=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;   &lt;span style="font-size: 14px;"&gt;Sütterlin-Musterblatt von 1926&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 16px;"&gt;1941 wurde allerdings auch sie von den Lehrplänen verbannt.&lt;br&gt; Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie teilweise bis in die 70er Jahre&lt;br&gt; des 20. Jahrhunderts in den Schulen gelehrt.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/bssuetterlin.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;»Braunschweig« in Sütterlin-Schrift&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; &lt;span style="font-size: 14px;"&gt;Literatur zu Sütterlin:&lt;br&gt; Grözinger, Klaus: Sütterlins Schrift. Die Schriftentwicklung vor,&lt;br&gt; während und nach Sütterlin. Aus: Jahrbuch der linksrheinischen&lt;br&gt; Ortschaften der Stadt Duisburg. Duisburg, 2003&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;Sütterlin, Ludwig: Neuer Leitfaden für den Schreibunterricht. &lt;br&gt; Berlin, 1926&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;strong&gt;Fußnoten&lt;/strong&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; (7) Vergleiche hierzu: Brandi, Karl: Unsere Schrift. Göttingen 1911. &lt;br&gt; Degering, Hermann: Die Schrift. Tübingen 1964.&lt;br&gt; Kapr, Albert: Schriftkunst. München 1983&lt;br&gt; Ärgerlich wird es, wenn selbst in neueren Fachbüchern wieder die &lt;br&gt; Bezeichnung »Nationalschriften« auftaucht, so z.B. im Handbuch&lt;br&gt; Visuelle Mediengestaltung, Berlin 2004 (Seite 149)&lt;br&gt; &lt;br&gt; (8) In den Klöstern Monte Cassino und Benevento unterhielten die &lt;br&gt; Benediktinermönche sogenannte Schreiberschulen.&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Siehe hierzu auch: Buchholz, Erich: Schriftgeschichte als Kulturgeschichte.&lt;br&gt;   Bellnhausen, 1965&lt;br&gt; &lt;br&gt; (8a) »In Süditalien erscheint die Karolingerschrift in den Jahren 1062 bis 1067.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;br&gt;   Ihre vollständige Durchsetzung nahm beinahe zwei Jahrhunderte in Anspruch.&lt;br&gt; Aus Deutschland, wo noch im 11. Jahrhundert in Fulda die irische Schrift ganz &lt;br&gt; üblich war, kam sie sehr rasch außer Gebrauch, daß niemand sie mehr &lt;br&gt; im 12. Jahrhundert lesen konnte. Spuren des ehemaligen iroschottischen &lt;br&gt; Schriftgebrauchs erhielten sich in Deutschland in der karolingischen Schrift&lt;br&gt; hinsichtlich der Orthographie und auch der Rezeption mancher besonderer&lt;br&gt; Lettern lange Zeit. Der Gebrauch des ›k‹ im Deutschen, das im westfränkischen&lt;br&gt; Latein nicht üblich war, kam von jenseits des Kanals.« (Matthias Mieses: Die&lt;br&gt; Gesetze der Schriftgeschichte. Wien und Leipzig, 1919)&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font color="black"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;(9) Siehe hierzu: Buchholz, Erich: Schriftgeschichte als Kulturgeschichte.&lt;br&gt;   Bellnhausen, 1965&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;br&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;/font&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 24px;"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;b&gt;Literaturverzeichnis&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; &lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 255);"&gt;&lt;strong&gt;Bei der Erstellung und Pflege dieses nicht-kommerziellen Internetauftritts&lt;br&gt;   wurde vom Autor folgende Literatur zu Rate gezogen:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;American Type Founders Company (Hrsg.): Speciemens of Printing Types.&lt;br&gt;   New York, 1897&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;American Type Founders Company (Hrsg.): Speciem Book and Catalogue.&lt;br&gt;   Jersey City, 1923&lt;br&gt; &lt;br&gt; Ballhorn, Friedrich: Alphabete orientalischer und occidentalischer Sprachen&lt;br&gt; zum Gebrauch für Schriftsetzer und Correctoren. 5. Auflage. Leipzig, 1852&lt;br&gt; &lt;br&gt; Barthel, Gustav: Konnte Adam schreiben? Weltgeschichte der Schrift.&lt;br&gt; Köln, 1972&lt;br&gt; &lt;br&gt; Bauer, Friedrich: Handbuch für Schriftsetzer.&lt;br&gt; 10. Auflage (1. Auflage 1904). Frankfurt am Main, 1941&lt;br&gt; &lt;br&gt; Bauersche Gießerei (Hrsg.): Hauptprobe in gedrängter Form der Bauerschen Gießerei.&lt;br&gt; Frankfurt am Main, ca. 1914 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Baumann, Hans D.: Gebrochenes Verhältnis. (in PAGE 8/91)&lt;br&gt; &lt;br&gt; Bengtson, Hermann: Griechische Geschichte. Von den Anfängen &lt;br&gt; bis in die römische Kaiserzeit. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;(8. Auflage) München, 1994&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; Berger, Ralph: Eine kurze Reise durch die Schriftgeschichte&lt;br&gt; in 12 Kapiteln. Artikelserie aus invers 7/8/97 bis 5/98 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Berger; Holler; Jatzek u. a.: Von Gutenberg zum World Wide Web. Wien, 2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Bergerhausen, Johannes: Unicode entschlüsseln. Zum Projekt&lt;br&gt; einer typografischen Datenbank der Unicode-Zeichen.&lt;br&gt; In: Signa, Beiträge zur Signographie, Heft 6, 2004 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Bergmann, Sine und Mehl, Susanne: Die Entwicklung des Alphabets.&lt;br&gt; Referat im Wintersemester 1991/92. HBK Braunschweig,&lt;br&gt; Kurs »Schrift: Zeichen und Systeme«, Prof. Klaus Grözinger.&lt;br&gt; Braunschweig, 1992 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Bergner, Walter: Grundlagen der Typografie. Leipzig, 1990 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Berthold AG (Hrsg.). Berthold-Schriften. Schriftprobe Nr. 395.&lt;br&gt; Berlin, ca. 1949 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Bertram, Axel: Das wohltemperierte Alphabet.&lt;br&gt; Eine Kulturgeschichte. Leipzig, 2004. &lt;br&gt; &lt;br&gt; Betrò, Maria Carmela: Heilige Zeichen. 580 Ägyptische Hieroglyphen.&lt;br&gt; Augsburg, 2003 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Binder, Martin: Ein typografisches Handbuch. Diplomarbeit&lt;br&gt; Sommersemester 1995. FHS Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenb.&lt;br&gt; Würzburg, 1995 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Blanckertz, Rudolf: Betrachtungen zur Geschichte der Schrift.&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;(Aus: Die zeitgemäße Schrift, Heft 14, Berlin, Leipzig, 1930)&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; Blazej, Bohuslav: Grafická úprava tiskovin. Prag, 1990 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Börckel, Alfred: Gutenberg. Seine Leben, sein Werk, sein Ruhm.&lt;br&gt; Giessen, 1897&lt;br&gt; &lt;br&gt; Bollwage, Max: Ist das Eszett ein lateinischer Gastarbeiter?&lt;br&gt; Mutmaßungen eines Typografen. Aus: Gutenberg-Jahrbuch, Mainz, 1999 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Bollwage, Max: Formen und Strukturen. Gedanken über&lt;br&gt; eine moderne Klassifikation von Druckschriften.&lt;br&gt; Aus: Gutenberg-Jahrbuch, Mainz, 2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Bollwage, Max: Typografie kompakt. Berlin, 2001&lt;br&gt; &lt;br&gt; Bollwage, Max: Buchstabengeschichte(n). Graz, 2010&lt;br&gt; &lt;br&gt; Brandi, Karl: Unsere Schrift. Drei Abhandlungen zur Einführung&lt;br&gt; in die Geschichte der Schrift und des Buchdrucks.&lt;br&gt; Göttingen, 1911 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Breckle, Herbert E.: Zur handschriftlichen und typografischen&lt;br&gt; Geschichte der Buchstabenligatur ß aus gotisch-deutschen und&lt;br&gt; humanistisch-italienischen Kontexten. Aus: Gutenberg-Jahrbuch 2001.&lt;br&gt; Mainz, 2001 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Breckle, Herbert E.: Vom Rinderkopf zum Abc.&lt;br&gt; In: Spektrum der Wissenschaft, April 2005 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Brenner, B.: Schrift Setzen: Handbuch für Gestaltung. München, 1993 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Bringhurst, Robert: The Elements of Typographic Style.&lt;br&gt; Point Roberts WA, Vancouver, 2001 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Brocks, Norbert-Christian: Bionik. Natürliche Systeme als Vorbild zur&lt;br&gt; Überwindung des Entwurfsnihilismus. Hamburg, 1973&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;     &lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Buchheim Verlag (Hrsg.): Das eigen- und einzigartige Annoncen-Album.&lt;br&gt;   Band I und Band II. Feldafing, 1958&lt;br&gt; &lt;br&gt; Buchholz, Erich: Schriftgeschichte als Kulturgeschichte.&lt;br&gt; Bellnhausen, 1965&lt;br&gt; &lt;br&gt; Büchner, Rudolf u. a.: Bücher und Menschen. München, 1976 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Caflisch, Max: Typographie braucht Schrift. Festvortrag anläßlich&lt;br&gt; des 20jährigen Bestehens der Association Typographique Internationale.&lt;br&gt; Hamburg, 1977 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Caflisch, Max: Schriftanalysen. Untersuchungen zur Geschichte&lt;br&gt; typografischer Schrifen. 2 Bände, St. Gallen, 2003 &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/canfora.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Canfora, Luciano: Die verschwundene Bibliothek. Berlin, 1988&lt;br&gt; &lt;br&gt; Carter, Sebastian: 20th Century Type Designers. London, New York, 1995 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Cavanaugh, Sean: Type Design. Zürich, 1997 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Cincinnati Type Foundry (Hrsg.):&lt;br&gt; Fifteenth Book of Specimens. Cincinnati, 1882&lt;br&gt; &lt;br&gt; Claiborne, Robert: Die Erfindung der Schrift. Amsterdam 1975 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Clair, Kate: A Typograhic Workbook: A Primer to History,&lt;br&gt; Techniques, an Artistry. NewYork, 1999 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Cleveland Type Foundry (Hrsg.):&lt;br&gt; Catalogue and Book of Specimens of Type Faces.&lt;br&gt; Cleveland, Ohio, 1895&lt;br&gt; &lt;br&gt; Comrie, Bernard; Matthews, Stephen; Polinsky, Maria:&lt;br&gt; Bildatlas der Sprachen. Ursprung und Entwicklung der&lt;br&gt; Sprachen der Erde. Hamburg, 2007&lt;br&gt; &lt;br&gt; Davidshofer, Leo und Zerbe, Walter: Satztechnik und Gestaltung.&lt;br&gt; Bern, 1970 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Degering, Hermann: Die Schrift. Atlas der Schriftformen des &lt;br&gt; Abendlandes vom Altertum bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts.&lt;br&gt; 4. Auflage 1964 (1. Auflage Berlin, 1929). Tübingen, 1964 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Delbanco, Gerda (Hrsg.): Frakturschriften für Rechner. Schriftmusterbuch.&lt;br&gt; Ahlhorn, 1997&lt;br&gt; &lt;br&gt; Delbanco, Gerda: Kleiner Fraktur-Knigge für den Umgang&lt;br&gt; mit gebrochenen Schriften. 3. Auflage. Ahlhorn, 2001&lt;br&gt; &lt;br&gt; Deutsches Historisches Museum (Hrsg.): Kunst, Kommerz, Visionen.&lt;br&gt; Deutsche Plakate 1888-1933. Berlin, 1992 &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;    &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;; color: black;"&gt;Diringer, David: Writing. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;; color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;London, 1965&lt;br&gt;   &lt;br&gt; Diringer, David: The alphabet. New Delhi, 1996 &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;    &lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Dittmar, Peter: Tücke der Buchstaben. Über die Politik mit dem&lt;br&gt; Alphabet. Aus: Deutscher Drucker Nr. 8/2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Doblhofer, Ernst: Die Entzifferung alter Schriften und Sprachen.&lt;br&gt; Leipzig, 2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Doede, Werner: Schön schreiben, eine Kunst. Johann Neudörffer und seine Schule&lt;br&gt; im 16. und 17. Jahrhundert. München, 1957 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Dorsch, Anton Joseph: Philosophische Geschichte der Sprache und der Schrift.&lt;br&gt; Mainz, 1791&lt;br&gt; &lt;br&gt; Duin, Harald: &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;    &lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Seltene Bleilettern im Setzkasten. &lt;br&gt;   Aus: Braunschweiger Zeitung, 27. April 2004&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;    &lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Dußler, Sepp und Kolling, Fritz: Moderne Satzherstellung.&lt;br&gt; Itzehoe, 1985 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Edel, Heinrich: Inschriften an den Fachwerkhäusern der Stadt Braunschweig,&lt;br&gt; nebst Beispielen aus Hildesheim und Quedlinburg.&lt;br&gt; (Aus: Die zeitgemäße Schrift, Heft 10, Berlin, Leipzig, 1929)&lt;br&gt; &lt;br&gt; Egerer, Helmut: Schreibschriften. Künstlerisches Kalligrafieren&lt;br&gt; für Einsteiger. Lehrbuch. Augsburg, 1991 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Ehmcke, Fritz Helmuth: Schrift. Ihre Gestaltung und Entwicklung&lt;br&gt; in neuerer Zeit. Hannover, 1925 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Ehmcke, Fritz Helmuth: Die historische Entwicklung der&lt;br&gt; abendländischen Schriftformen. Ravensburg, 1927 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Eisenstein, Elisabeth L.: Die Druckerpresse.&lt;br&gt; Kulturrevolutionen im frühen modernen Europa. Wien, NewYork, 1997 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Faulhaber, Eric: Mit der Bitte um Gestaltung. Über die Schrift&lt;br&gt; Bell Gothic. Aus invers 4/98 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Faulmann, Carl: Schriftzeichen und Alphabete aller Zeiten und Völker.&lt;br&gt; Augsburg, 2003 (Reprint der Originalausgabe. Wien, 1880) &lt;br&gt; &lt;br&gt; Faulmann, Carl (Karl): Illustrierte Geschichte der Schrift.&lt;br&gt; Mit einem Nachwort von Eva-Maria Hanebutt-Benz und &lt;br&gt; Dirk H. Veldhuis. Augsburg, 1990 (Reprint der Originalausgabe.&lt;br&gt; Wien, 1880) &lt;br&gt; &lt;br&gt; Fazzioli, Edoardo: Gemalte Wörter. 214 chinesische Schriftzeichen.&lt;br&gt; Vom Bild zum Begriff. Augsburg, 2003 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Felici, James: The Complete Manual of Typography. Berkeley (USA), 2003 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Földes-Papp, Károly: Vom Felsbild zum Alphabet. Stuttgart, 1966&lt;br&gt; &lt;b&gt;&lt;font color="#ff0000"&gt;Pflichtlektüre!&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;font color="#000000"&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; Font Shop AG (Hrsg:): Die 100 besten Schriften aller Zeiten. Berlin, 2007&lt;br&gt; &lt;br&gt; Franke, Carl August&lt;br&gt; Katechismus der Buchdruckerkunst. Zweite verbesserte Auflage.&lt;br&gt; Leipzig, 1862&lt;br&gt; &lt;br&gt; Franklin Type Foundry (Hrsg.):&lt;br&gt; Convenient Book of Specimens. Cincinnati, 1889&lt;br&gt; &lt;br&gt; Friedl, Friedrich; Ott, Nicolaus und Stein, B.: Typographie.&lt;br&gt; Wann, wer, wie. Köln, 1998 &lt;br&gt; &lt;b&gt;&lt;font color="#ff0000"&gt;Pflichtlektüre!&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;font color="#000000"&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; Fritzsche, Paul: Der Schriftsetzer. Leipzig, 1952 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Frutiger, Adrian: Zur Geschichte der linearen, serifenlosen&lt;br&gt; Schriften. Eschborn, o. J. (um 1985) &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;font color="#000000"&gt;Frutiger, Adrian: Der Mensch und seine Zeichen. Wiesbaden, 2006 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Fuchs, Siegfried E.: Die Kunstschrift. Entwicklungsgeschichte&lt;br&gt; der abendländischen Schriften. Recklinghausen, 1982 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Füssel, Stephan: Gutenberg und seine Wirkung. Darmstadt, 1999 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Gallas, Klaus: 13x Griechenland. Kalimera Romiosini.&lt;br&gt; Nürnberg, 1995&lt;br&gt; &lt;br&gt; Geck, Elisabeth: Das Wort der Meister. Berlin, Frankfurt am Main, 1966 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Genzmer, Fritz: Das Buch des Setzers. Kurzes Lehr- und Handbuch&lt;br&gt; für Schriftsetzer. Frankfurt am Main, Berlin, 1961 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Genzmer, Fritz: Umgang mit der Schwarzen Kunst. Berlin, 1970 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Gerdes, Claudia: Typografie in Reih und Glied. Wie die Nazis die Schrift &lt;br&gt; mißbrauchten. (In PAGE 7/93)&lt;br&gt; &lt;br&gt; Gerlach, Martin (Hrsg.): Das alte Buch und seine Ausstattung&lt;br&gt; vom XV. bis zum XIX. Jahrhundert. Wien und Leipzig, 1915&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;                                                                                                                                                                       &lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;Girardet, Graphische Betriebe (Hrsg.)&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;Wissenswertes vom Drucken. Essen, o. J.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;    &lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt; &lt;br&gt;   &lt;font color="#000000"&gt;Glöß, Thomas: Druckschrift und Inschrift. Formenzusammenhänge und wechselseitige&lt;br&gt; Einflüsse von frühen Druckschriften und epigraphischen Schriften der Mitte des&lt;br&gt; 15. Jahrhunderts bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts in Deutschland. Leipzig, 2006 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Gorbach, Rudolf Paulus: Typografie professionell. Bonn, 2001 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Graefen, Daniel: DTP druckreif. Professionell vom Bildschirm zum Print. &lt;br&gt; Reinbek bei Hamburg, 2004 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Grözinger, Klaus: Gestaltung von Plakaten. München, 1994 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Grözinger, Klaus: Sütterlins Schrift. Die Schriftentwicklung vor,&lt;br&gt; während und nach Sütterlin. Aus: Jahrbuch der linksrheinischen&lt;br&gt; Ortschaften der Stadt Duisburg. Duisburg, 2003&lt;br&gt; &lt;br&gt; Gugel, Michael: Fokus Fraktur. Veraltet, verspottet – vergessen?&lt;br&gt; Ein Portrait. Freiburg, 2006&lt;br&gt; &lt;br&gt; Guratzsch, Dankwart: Die Rechtschreibreform ist endgültig gescheitert.&lt;br&gt; Tageszeitung Die Welt, 31. 07. 2009&lt;br&gt; &lt;br&gt; Haarmann, Harald&lt;br&gt; Universalgeschichte der Schrift.&lt;br&gt; Frankfurt am Main, 1990 &lt;br&gt; &lt;b&gt;&lt;font color="#ff0000"&gt;Pflichtlektüre!&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;font color="#000000"&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; Haarmann, Harald&lt;br&gt; Geschichte der Schrift. München, 2002 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Haarmann, Harald&lt;br&gt; Geschichte der Sintflut. Auf den Spuren der&lt;br&gt; frühen Zivilisationen. München, 2003 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Hanebutt-Benz, Eva-Maria: Gutenbergs Erfindung und ihre Verbreitung in Europa.&lt;br&gt; Mit Gutenbergs Technik: Start ins Medienzeitalter.&lt;br&gt; Aus: Deutscher Drucker Nr. 8/2000 &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;                                                                                                                                                                   &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Harris, David&lt;br&gt;   Die Kunst des Schreibens. Eine Anleitung zur&lt;br&gt; Kalligraphie. Starnberg, 2005 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Hauschild, Herbert: Die Schrift. Band 1: Die Grund- und&lt;br&gt; Leitschriften. Leipzig, 1953 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Heller, Steven und Ilic, Mirko: Handwritten. Expressive lettering&lt;br&gt; in the digital age. London, 2004 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Hellwig, Wilhelm: Der Satz und die Behandlung fremder Sprachen.&lt;br&gt; Ein Hilfsbuch für Schriftsetzer und Correctoren. 2. Auflage. &lt;br&gt; Frankfurt am Main, 1901&lt;br&gt; &lt;br&gt; Hensel, Hans Michael: Walter Plata. Streiter für schöne Schriften&lt;br&gt; und gute Typografie. In: Die deutsche Schrift, 2/2005&lt;br&gt; &lt;br&gt; Herrmann, Klaus: Vor 500 Jahren erschien das erste Braunschweiger Buch.&lt;br&gt; Das (fast) vergessene Jubiläum. Aus: Braunschweiger Zeitung, 15. Juli 2006 &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Herrmann, Klaus: Der Schriftgelehrte. Aus: Wochenend. Beilage &lt;br&gt;   der&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt; Braunschweiger Zeitung, 12. Juli 2008 &lt;br&gt;   &lt;br&gt; Hieber, Lutz: Grenzen des Entzifferbaren. Über die psychedelische&lt;br&gt; Hippie-Typografie der 60er und deren Fortentwicklung&lt;br&gt; innerhalb der Graffiti-Szene. Aus: Apply 1/1994&lt;br&gt; &lt;br&gt; Hintermeier, Hans: Der Romeo des Alphabets. Beim Schriftgestalter&lt;br&gt; Hermann Zapf in Darmstadt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08. 11. 2008&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Hoffmann, Herbert (Hrsg.): Hoffmanns Schriftatlas. Stuttgart, 1930 &lt;br&gt;   &lt;br&gt; Holzwarth, Hans Werner und Nienstedt, Anja: Vom Ochsen zum A&lt;br&gt; (in PAGE 10/89). Vom Griffel zur Maus (in PAGE 11/89) &lt;br&gt; &lt;br&gt; Horodisch, Abraham: Die Schrift im schönen Buch unserer Zeit.&lt;br&gt; Berlin, 1931 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Horwitz, Sylvia: Knossos. Sir Arthur Evans auf den Spuren des &lt;br&gt; Königs Minos. Bergisch Gladbach, 1983&lt;br&gt; &lt;br&gt; Hülle, Hermann: Über den alten Chinesischen Typendruck&lt;br&gt; und seine Entwicklung in den Ländern des Fernen Ostens. Berlin,1923 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Hußmann, Heinrich: Über die Schrift. Wiesbaden, 1977 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Hußmann, Heinrich: Über das Buch. Wiesbaden, 1968 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Ifrah, Georges: Universalgeschichte der Zahlen.&lt;br&gt; Frankfurt am Main, New York, 1989 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Iljin, M.: Schwarz auf weiß. Die Entstehung der Schrift.&lt;br&gt; Zürich, 1945 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Inland Type Foundry (Hrsg.):&lt;br&gt; Specimen Book and Catalog. Saint Louis, 1897&lt;br&gt; &lt;br&gt; Irmisch, Linus: Wörterbuch für Buchdrucker und Schriftgießer.&lt;br&gt; Braunschweig, 1901&lt;br&gt; &lt;br&gt; Jackson, Donald&lt;br&gt; Alphabet. Die Geschichte vom Schreiben.&lt;br&gt; Frankfurt am Main, 1981 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Jamin, Rudolf: Entstehung und Entwicklung des &amp;amp;-Zeichens.&lt;br&gt; In: Form und Technik, Fachzeitschrift der IG Druck und Papier, Nummer V, Mai 1954 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Jang, Hung Ok und Park, June H.: Ziffern, Zählen, Satzzeichen.&lt;br&gt; Das Zeichen ß. Das Zeichen &amp;amp;. Referat.&lt;br&gt; HBK Braunschweig, Kurs »Schrift: Zeichen und Systeme«.&lt;br&gt; Prof. Klaus Grözinger. Braunschweig, o.J. &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/jean.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Jean, Georges: Die Geschichte der Schrift. Ravensburg, 1991 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Jensen, Hans: Die Schrift in Vergangenheit und Gegenwart.&lt;br&gt; 3. Auflage (1. Auflage 1935) Berlin (Ost), 1969 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Johnston, Edward&lt;br&gt; Schreibschrift, Zierschrift und angewandte&lt;br&gt; Schrift. Leipzig, 1921 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Jordan, Jürgen und andere: Bilder, Schriften, Alphabete.&lt;br&gt; Ein Ausstellungskatalog. Berlin, 1982 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Jung, Irene: Schrift ist nicht nur zum Lesen da.&lt;br&gt; Aus: Hamburger Abendblatt, 29./30. Oktober 1994 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Jungen, Oliver: St. Gallen als Urzelle der Schriftkultur.&lt;br&gt; Aus: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. 10. 2006 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kaempffe, Albert und Melchior, Friedrich: Vom Werden unserer Schrift.&lt;br&gt; Iserlohn, 1950 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Käufer, Josef: Das Setzerlehrbuch. Die Grundlagen des Schriftsatzes und seiner Gestaltung. Stuttgart, 1956 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kandler, Georg: Noch einmal: Lang-s und ß. Aus: Deutscher Drucker, Nr. 18 vom 6. 6. 1985 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kandler, Georg: Alphabete. Erinnerungen an den Bleisatz. Band 1.&lt;br&gt; Kornwestheim, 1995 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kandler, Georg: Alphabete. Erinnerungen an den Bleisatz. Band 2.&lt;br&gt; Kornwestheim, 2001 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kapr, Albert: Gab es Einflüsse des frühen Buchdrucks in Ostasien&lt;br&gt; auf die Erfindung Gutenbergs? o. O., o. J. (Offensichtlich eine frühe Manuskript-Fassung des Kapitels&lt;br&gt; »Hatte der Bücherdruck in Ostasien Gutenbergs Erfindung beeinflußt?«&lt;br&gt; aus: Kapr, Albert: Johannes Gutenberg. Leipzig, 1986) &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kapr, Albert: Johannes Gutenberg. Persönlichkeit und Leistung.&lt;br&gt; Leipzig, 1986  &lt;br&gt; &lt;b&gt;&lt;font color="#ff0000"&gt;Pflichtlektüre!&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;font color="#000000"&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kapr, Albert: Fraktur. Form und Geschichte der gebrochenen Schriften. Mainz, 1993&lt;br&gt; &lt;b&gt;&lt;font color="#ff0000"&gt;Pflichtlektüre!&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;font color="#000000"&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kapr, Albert: Schriftkunst. Geschichte, Anatomie und Schönheit&lt;br&gt; der lateinischen Buchstaben. München, New York, 1983 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kapr, Albert und Schäfer, Detlef: Fotosatzschriften.&lt;br&gt; Type-Design und Schriftherstellung. Leipzig, 1989 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kapr, Albert und Schiller, Walter: Gestalt und Funktion der Typografie.&lt;br&gt; Leipzig, 1977 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Käufer, Josef: Der goldene Winkelhaken. München, 1954&lt;br&gt; &lt;br&gt; Kirschmann, August: Antiqua oder Fraktur? Eine kritische Studie.&lt;br&gt; Leipzig, 1907&lt;br&gt; &lt;br&gt; Klein, Heijo: DuMont&amp;#39;s kleines Sachwörterbuch der Drucktechnik&lt;br&gt; und grafischen Kunst. Köln, 1981 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Klein, Manfred&lt;br&gt; Schätze der Schriftgeschichte. Auf der Suche&lt;br&gt; nach neuen Schriftideen. Aus: Apply 1/1993 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kleukens, Christian H.: Die Kunst Gutenbergs.&lt;br&gt; Mainz, o. J. (nach 1914) &lt;br&gt; &lt;br&gt; König, Viola: Auf einen Blick. Comics, Icons, Piktogramme.&lt;br&gt; Aus »Die Zeit«, 6. August 1998 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Korger, Hildegard&lt;br&gt; Schrift und Schreiben. Leipzig, 1977 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Korger, Hildegard&lt;br&gt; Schrift und Schreiben im Unterricht.&lt;br&gt; Leipzig, 1999 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kraus, Georg: Schriftensammlung. Ratingen, ca. 2006&lt;br&gt; &lt;br&gt; Kuckenburg, Martin: Wer sprach das erste Wort? Die Entstehung&lt;br&gt; von Sprache und Schrift. Stuttgart, 2004 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kulturministerium Griechenlands (Hrsg.): Die griechische Schrift. Athen, 2001 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kunze, Reinhard&lt;br&gt; DuMonts Handbuch Kalligraphie.&lt;br&gt; Einführung in Geschichte, Theorie und Praxis der&lt;br&gt; handschriftlichen Gestaltung. Köln, 1992 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Kupferschmid, Indra: Buchstaben kommen selten allein. Weimar, 2001 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Lange, Wilhelm H.: Schriftfibel. Geschichte der abendländischen Schrift&lt;br&gt; von den Anfängen bis zur Gegenwart.&lt;br&gt; Wiesbaden, o.J. (nach 1948) &lt;br&gt; &lt;br&gt; Lange, Wilhelm H.: Das Buch im Wandel der Zeiten. Wiesbaden, 1951&lt;br&gt; &lt;br&gt; Lawaczeck, Axel: Gaunerzinken. Referat im Wintersemester 1997/98.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;; color: black;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   HBK Braunschweig. Braunschweig, 1997&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Lawaczeck, Axel: Morse. Ein Alphabet, weltweite Kommunikation &lt;br&gt;   und die Schwierigkeit, 20 Wörter in der Minute zu hören.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;br&gt; Referat im Wintersemester 1997/98. HBK Braunschweig. Braunschweig, 1997&lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Leberecht, Franz: Die deutschen Druckschriften. In: Die deutsche Schrift,&lt;br&gt;   4. Jahrgang, Heft 1, Berlin, 1927&lt;br&gt; &lt;br&gt; Leberecht, Franz: Die historische Entwicklung und die neuzeitliche&lt;br&gt; Gestaltung der Fraktur. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-size: 18px;"&gt;&lt;span style="font-family: Book Antiqua;"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;(Aus: Die zeitgemäße Schrift, Heft 10, Berlin, Leipzig, 1929)&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; Lechner, Herbert: Geschichte der modernen Typographie. München, 1981 &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Linde, Antonius van der: Gutenberg. Geschichte und Erdichtung.&lt;br&gt; Stuttgart, 1878&lt;/span&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Linotype GmbH (Hrsg.): Thesen zur Typografie 1960 - 84. Eschborn, 1985 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Linotype GmbH (Hrsg.): Thesen zur Typografie 1900 - 59. Eschborn, 1986 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Linotype AG (Hrsg.): Thesen zur Typografie. Biographien und Publikationen, Eschborn, 1989 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Linotype-Hell AG (Hrsg.): Type before Gutenberg. Sechs historische&lt;br&gt; kalligrafische Schriften. Neu interpretiert für die Typografie von heute.&lt;br&gt; Eschborn, 1992 &lt;br&gt; &lt;br&gt; LinoTypeCollection. Mergenthaler Schriftenbibliothek. Schriftenhandbuch.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Loomis, Ralph Andrews: Progressive exercises in typography.&lt;br&gt; Springfield, Massachusetts, 1915&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Loxley, Simon: Type. The secret history of letters. London, 2004 &lt;br&gt;   &lt;br&gt; Luce, John V.: Archäologie auf den Spuren Homers. Bergisch Gladbach, 1995&lt;br&gt; &lt;br&gt; Luidl, Philipp: Typografie/Basiswissen. Ostfildern, 1996 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Luidl, Philipp: Die Schwabacher. Augsburg, 2004 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Lutz, Hans Rudolf und Margadant, Bruno (Hrsg.): Hoffnung und Widerstand.&lt;br&gt; Das 20. Jahrhundert im Plakat der internationalen Arbeiter- und&lt;br&gt; Friedensbewegung. Zürich, 1998 &lt;br&gt; &lt;br&gt; MacKellar, Smiths &amp;amp; Jordan (Hrsg.):&lt;br&gt; Compact Book of Specimens. Philadelphia, 1891&lt;br&gt; &lt;br&gt; Mafundikwa, Saki: Afrikan Alphabets. The story of writing in Afrika. West New York, 2004 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Marahrens, August (Hrsg.)&lt;br&gt; Vollständiges theoretisch-praktisches Handbuch der Typographie.&lt;br&gt; Erster Band: Das Setzen in seinen verschiedenen Branchen. Leipzig, 1870&lt;br&gt; &lt;br&gt; Maxbauer, Andreas: J.G.I. Breitkopf, die Fraktur und die Folgen für die Nautik. (in PAGE 4/1993) &lt;br&gt; &lt;br&gt; Mazal, Otto: Paläograhie und Paläotypie. Zur Geschichte der Schrift&lt;br&gt; im Zeitalter der Inkunabeln. Stuttgart, 1984 &lt;br&gt; &lt;br&gt; McLean, Ruari: The Thames &amp;amp; Hudson Manual of Typography. London, 1980 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Mengel, Willi: Druckschriften der Gegenwart. Stuttgart, 1966 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Meyer, Wilhelm: Die Buchstabenverbindungen der sogenannten&lt;br&gt; gothischen Schriften. Berlin, 1897. (In: Abhandlungen der&lt;br&gt; Akademie der Wissenschaften in Göttingen. Philologisch-Historische&lt;br&gt; Klasse. Neue Folge, Band 1, Nro. 6. Reprint, Göttingen, 1970) &lt;br&gt; &lt;br&gt; Meyers Jugendbibliothek: Die Geschichte des Buches. Mannheim, 1996 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Mieses, Matthias: Die Gesetze der Schriftgeschichte. Konfession und Schrift&lt;br&gt; im Leben der Völker. Wien und Leipzig, 1919&lt;br&gt; &lt;br&gt; Nack, Emil: Germanien. Land und Volk der Germanen.&lt;br&gt; Wien, Heidelberg, 1968&lt;br&gt; &lt;br&gt; Nadolski, Dieter: Kleines Lexicon der Schwartzen Kunst. Leipzig, 1987 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Nagel, Sebastian: Schriftgestaltung, Schriftcharakter, Schriftpräsentation.&lt;br&gt; Diplomarbeit. Fachhochschule Voralberg. Dornbirn, 2004&lt;br&gt; &lt;br&gt; Nerdinger, Eugen: Buchstabenbuch. München, 1954 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Nettelhorst, Leop.: Schrift muß passen. Essen, 1959&lt;br&gt; &lt;br&gt; Newton, Gerald: Deutsche Schrift: The demise and rise of German Black Letter.&lt;br&gt; In: German life and letters, Issue 2. London, 2003&lt;br&gt; &lt;br&gt; Niel, Richard L.: Satztechnisches Taschen-Lexikon. Wien, 1925&lt;br&gt; &lt;br&gt; Palmer &amp;amp; Rey (Hrsg.): New Specimen Book. Second Compact Edition.&lt;br&gt; San Francisco, 1884&lt;br&gt; &lt;br&gt; Otto, Peter und Sonntag, Philipp&lt;br&gt; Wege in die Informationsgesellschaft. München, 1985&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Parramon, Jose M.: Das Handbuch der Schriften. Stuttgart, 1986&lt;br&gt;   &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Pehlivanian, Meliné: &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;; color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Exotische Typen. Buchdruck im Orient, Orient&lt;br&gt;   im Buchdruck&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;; color: black;"&gt;. Ausstellungskatalog. Berlin, 2006&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Perfect, Christopher&lt;br&gt;   The complete typographer. Upper Saddle River (USA), 1992 &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   Peters, Louis F.: Kunst und Revolte. Das politische Plakat&lt;br&gt; und der Aufstand der französischen Studenten. Köln, 1968 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Petersen, Uwe: Einführung in die griechische Schrift. Hamburg, 2003 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Petzendorfer, Ludwig: Jugendstil-Schriften-Atlas.&lt;br&gt; Reprint der Ausgabe von 1905. Hannover, 1999 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Petzendorfer, Ludwig: Schriftenatlas. Eine Sammlung von Alphabeten,&lt;br&gt; Initialen und Monogrammen. (Reprint). Wiesbaden, 2004 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Pfuhl, Manfred&lt;br&gt; Von Gutenberg zum World Wide Web. Von der analogen zur&lt;br&gt; digitalen Kommunikation. Ein Medien-Steifzug durch die Geschichte. In: Lebendiges&lt;br&gt; Rheinland-Pfalz. Zeitschrift für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Heft I+II/2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Plata, Walter (Hrsg.): Schätze der Typografie. Gebrochene Schriften. Frankfurt am Main, 1968 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Plata, Walter (Hrsg.): Fraktur, Gotisch, Schwabacher. Zeitlos schön.&lt;br&gt; Hildesheim, 1982 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Presser, Helmut: Johannes Gutenberg in Zeugnissen und Bilddokumenten.&lt;br&gt; Reinbek bei Hamburg, 1968 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Quambusch, Erwin: Die sozialen Folgen der Rechtschreibreformen.&lt;br&gt; Von der Willkür der Schreibreform zur Willkür der Schreibenden.&lt;br&gt; In: Zeitschrift ZFSH/SGB - Sozialrecht in Deutschland und Europa.&lt;br&gt; Heft 9. Köln, 2006 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Radtke, Susanne; Pisani, Patricia und Wolters, Walburga:&lt;br&gt; Handbuch Visuelle Mediengestaltung. Berlin, 2004 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Rahmer, Albert: Schriften. Handbuch der Druckschriften.&lt;br&gt; Stuttgart, 1974 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Rank, Josephine: Gutenberg gestern und heute. In: Lebendiges Rheinland-Pfalz.&lt;br&gt; Zeitschrift für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, Heft I+II/2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Rau, Michael und Kloos-Rau, Rosemarie: Schreibschriften/Script Types.&lt;br&gt; München, 1993 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Reichsdruckerei (Herausgeber): Alphabete und Schriftzeichen des Morgen-&lt;br&gt; und des Abendlandes. Berlin, 1924 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Reimann, Ernst und Riethmüller, Hans-Joachim:&lt;br&gt; Der Schriftatlas. Augsburg, 1997 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Renner, Paul: Typografie als Kunst. München, 1922&lt;br&gt; &lt;br&gt; Robinson, Andrew: Die Geschichte der Schrift. Bern, Stuttgart, Wien, 1996 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Rück, Peter&lt;br&gt; Die Sprache der Schrift. Zur Geschichte des Frakturverbots von 1941.&lt;br&gt; In: homo scribens. Perspektiven der Schriftlichkeitsforschung. Tübingen 1993 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Rüegg, Ruedi und Fröhlich, Godi: Typografische Grundlagen.&lt;br&gt; Zürich, 1972 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Samara, Timothy: Type Style Finder. The Busy Designer's Guide to Choosing Type.&lt;br&gt; Gloucester, Mass. (USA), 2006 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Sauthoff, Daniel; Wendt, Gilmar und Willberg, Hans Peter:&lt;br&gt; Schriften erkennen. Mainz, 1997 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Schalansky, Judith&lt;br&gt; Fraktur mon Amour. Mainz, 2006 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Schalansky, Judith&lt;br&gt; Hitler mochte Futura. In: Freitag. Die Ost-West-&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Wochenzeitung vom 01. 06. 2007&lt;br&gt;   &lt;br&gt; Schauer, Georg Kurt&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt; &lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Die Einteilung der Druckschriften.&lt;br&gt;   Klassifizierung und Zuordnung der Alphabete. München, 1975 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Schnelle, Bernhard&lt;br&gt; Schriftgeschichte in Beispielen. Vom phönikischen Konsonantenalphabet&lt;br&gt; bis zu Gutenbergs Bibeldrucken. Unterrichtsmaterial der Werkstatt Satztechnik&lt;br&gt; HBK Braunschweig, 1997&lt;br&gt; &lt;br&gt; Schnelle, Bernhard&lt;br&gt; Historische Schriften für die digitale Typografie. Von den Hieroglyphen&lt;br&gt; bis zum Frühmittelalter. Materialsammlung der Werkstatt Satztechnik&lt;br&gt; HBK Braunschweig, 1997&lt;br&gt; &lt;br&gt; Schnelle, Bernhard&lt;br&gt; Verschiedene Methoden der Schriftklassifikation.&lt;br&gt; Unterrichtsmaterial der Werkstatt Satztechnik&lt;br&gt; HBK Braunschweig, 1997&lt;br&gt; &lt;br&gt; Schnelle, Bernhard&lt;br&gt; Woher kommt eigentlich unsere Schrift?&lt;br&gt; Aus: Print &amp;amp; Produktion, Hefte 3, 4 und 6/2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Schnelle, Bernhard&lt;br&gt; Kleine Einführung in die Schriftgeschichte.Von der Höhlenmalerei &lt;br&gt; bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts.&lt;br&gt; Unterrichtsmaterial der Werkstatt Satztechnik&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt; HBK Braunschweig, 2003&lt;br&gt;   &lt;br&gt; Schnelle, Bernhard&lt;br&gt; Blackletter Types. Verzeichnis von Bleisatzschriften der Gruppe X&lt;br&gt; nach DIN 16 518. Braunschweig, 2011&lt;br&gt; &lt;br&gt; Schramm, Albert: Schreib- und Buchwesen einst und jetzt.&lt;br&gt; Leipzig, o.J. (nach 1914) &lt;br&gt; &lt;br&gt; Schrift-Überklick. Schriften erkennen auf CD-ROM.&lt;br&gt; Interaktive CD-ROM für Mac und Windows mit einem 28-seitigem&lt;br&gt; Einführungsbooklet. Mainz, 1997 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Schuler, Günter: Der Typo-Atlas. Kilchberg (CH), 2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Schumacher-Gebler, Eckehart (Hrsg.): Grunds(e)tzliches. Eine kleine&lt;br&gt; Schriftenreihe über den typographischen Umgang mit dem Wort. Sechs&lt;br&gt; Broschüren im Schuber. München, ca. 1995 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Seemann, Albrecht (Hrsg.): Handbuch der Schriftarten. Eine Zusammenstellung&lt;br&gt; der Schriften der Schriftgießereien deutscher Zunge nach Gattungen geordnet.&lt;br&gt; Leipzig, 1926 (incl. Nachträge bis 1939) &lt;br&gt; &lt;br&gt; Setola, Geert und Pohlen, Joep: Letterfontäne. Roermond (NL), 1996 &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Sgibnev, Jana&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;   &lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Opposition Fraktur—Antiqua: Der Diskurs zum Schriftenstreit in Deutsch-&lt;br&gt;   land. Modularbeit Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Medien. Weimar, 2006&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; Shaw, Paul und Bain, Peter: Blackletter. Type and National Identity.&lt;br&gt; Princeton (USA), 1998 &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Sick, Bastian: Happy Aua. Ein Bilderbuch aus dem Irrgarten der&lt;br&gt;   deutschen Sprache. Köln, 2007&lt;br&gt; &lt;br&gt; Spiekermann, Erik: Ursache &amp;amp; Wirkung. Ein typografischer Roman.&lt;br&gt; Erlangen, 1982 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Spiekermann, Erik: Eindeutig zweideutig. Sind Piktogramme das Ende&lt;br&gt; der Schrift? Aus: Frankfurter Rundschau, 18. November 2003 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Staatliche Museen zu Berlin (Hrsg.): Die Anfänge der Schrift&lt;br&gt; in Vorderasien. 2. Auflage. Berlin, 1995 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Staeck, Klaus: Die Gedanken sind frei. Plakate. Berlin, 1980&lt;br&gt; &lt;br&gt; Stawinski, Gregor: Retrofonts: Über 400 der beliebtesten Retrofonts&lt;br&gt; aus zwei Jahrhunderten. Mainz, 2009&lt;br&gt; &lt;br&gt; Steinberg, S. H.: Die Schwarze Kunst. 500 Jahre Buchwesen.&lt;br&gt; München, 1988 (3. Auflage; erste engl. Auflage 1955) &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/stein.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt;   Steins Lehrbuch der Geschichte für höhere Lehranstalten. Teil 1: Altertum.&lt;br&gt; Paderborn, 1931&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt;   &lt;br&gt; Stempel AG (Hrsg.): Die Kunst im Buchdruck. Frankfurt am Main, 1914 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Stempel AG (Hrsg.): Chronik der Schriftgießerei D. Stempel AG.&lt;br&gt; Frankfurt am Main, 1954 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Stiebner, Erhardt und Leonhard, Walter: Bruckmanns Handbuch der Schrift.&lt;br&gt; München, 1992 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Stötzner, Andreas: Anatomie und Metamorphose am Beispiel&lt;br&gt; des Et-Zeichens. In: Signa, Beiträge zur Signographie, Heft 2/2001 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Stötzner, Andreas: Der 27. Buchstabe. Logik und Formung des versalen Eszetts.&lt;br&gt; In: Signa. Beiträge zur Signographie, Heft 9/2006 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Stötzner, Uta: Die Geschichte des versalen Eszetts.&lt;br&gt; In: Signa. Beiträge zur Signographie, Heft 9/2006 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Stoll, Clifford&lt;br&gt; Die Wüste Internet. Der lange Weg zur Datenautobahn.&lt;br&gt; Frankfurt am Main, 2002 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Storch, Christina: Andere Zeichensysteme. Referat im Wintersemester 1991/92.&lt;br&gt; HBK Braunschweig, Kurs »Schrift: Zeichen und Systeme«,&lt;br&gt; Prof. Klaus Grözinger. Braunschweig, 1992 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Süß, Harald&lt;br&gt; Deutsche Schreibschrift. München, 2000&lt;br&gt; &lt;br&gt; Technische Universität Darmstadt: Atlas zur Geschichte der Schrift.&lt;br&gt; 7 Bände. Darmstadt, 2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Thi Truong, Mai-Linh; Siebert, Jürgen und Spiekermann, Erik (Hrsg.): FontBook.&lt;br&gt; Digital Typeface Compendium. (4. überarbeitete und erweiterte Auflage). Berlin, 2006 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Thomas, Monika und Willberg, Hans Peter: Schriften erkennen.&lt;br&gt; Mainz, 1988 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Thorniley, Bill: Specimens of Printing Types 1700 to 1900.&lt;br&gt; Seattle, 1967 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Tschichold, Jan: Schriftkunde, Schreibübungen und Skizzieren. Berlin-Tempelhof, 1951 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Tschichold, Jan: Meisterbuch der Schrift. Ravensburg, 1952 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Tschichold, Jan: Formenwandlungen der et-Zeichen.&lt;br&gt; Frankfurt am Main, 1953 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Tschichold, Jan: Schriften 1925-1974. 2 Bände. Berlin, 1991/92 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Typografische Lehrhefte. (Gürtler, André u. Käch, Walter).&lt;br&gt; Schrift und Typografie 1/2 und 5/6. Darmstadt o.J. &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;                                                                                                                                                                                                &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt;Unger, Susann: Form als Erfahrung. Die Didaktik der gebrochenen Schriften.&lt;br&gt; Referat im Sommersemester 1998. HBK Braunschweig.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;; color: black;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;;"&gt; Braunschweig, 1998&lt;br&gt;   &lt;br&gt; Urselmann, Andrea: Fraktur oder gebrochene Schrift.&lt;br&gt; Projektarbeit an der Universität Duisburg-Essen. Sommersemester 2002&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 9pt; font-family: &amp;quot;Book Antiqua&amp;quot;; color: black;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;#39;Book Antiqua&amp;#39;;"&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Vandenberg, Philipp: Das versunkene Hellas. Die Wiederentdeckung&lt;br&gt;   des antiken Griechenland. Bergisch Gladbach, 1991&lt;br&gt; &lt;br&gt; Virl, H.: Die Entstehung und Entwicklung der Schrift. Stuttgart, 1949 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Verband der Grafik-Designer der DDR (Hrsg.): P 40. Plakate aus der DDR. Berlin, 1990 &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;img src="http://vau-ef-be.beepworld.de/files/wetzig.jpg" alt=""&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Verein Leipziger Druckereibesitzer / Wetzig, E. (Hrsg.): Ausgewählte Druckschriften&lt;br&gt; in Alphabeten. Nebst einer Einführung über die geschichtliche Entwicklung der Schrift.&lt;br&gt; Leipzig, 1912 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Vöhringer, Karl: Druckschriften: Kennenlernen - Unterscheiden – Anwenden.&lt;br&gt; Stuttgart, 1989 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Wäscher, Hermann: Das deutsche illustrierte Flugblatt. Band 1.&lt;br&gt; Von den Anfängen bis zu den Befreiungskriegen. Dresden, 1955 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Wäscher, Hermann: Das deutsche illustrierte Flugblatt. Band 2.&lt;br&gt; Von den Zeit der Restauration bis zur Gegenwart. Dresden, 1956 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Weidemann, Kurt: Gutenberg oder das Prinzip der industriellen &lt;br&gt; Fertigung. Aus: Deutscher Drucker Nr. 8/2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Weidemann, Kurt: Worte und Werte. Mainz, 2005&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br&gt; &lt;br&gt; Werfel, Silvia: Wie »deutsch« sind Fraktur und Co?&lt;br&gt; Aus: Deutscher Drucker Nr. 37/2006 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Westermann-Verlag (Hrsg.): Gutenberg-Museum Mainz.&lt;br&gt; Braunschweig, 1980&lt;br&gt; &lt;br&gt; Wahl, Samuel Friedrich Günther&lt;br&gt; Allgemeine Geschichte der morgenländischen Sprachen und Litteratur.&lt;br&gt; Leipzig, 1784&lt;br&gt; &lt;br&gt; Wettschureck, Gert: Fontatlas. München, 1993 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Willard, Nancy und Leister, Bryan: Gutenbergs Geschenk. Esslingen, 1996 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Willberg, Hans Peter: Vom falschen Image der Fraktur.&lt;br&gt; Aus Kapr, Albert: Fraktur. Mainz, 1993 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Willberg, Hans Peter: Die Leser und das Buch.&lt;br&gt; Eine wechselvolle Geschichte. Aus: Deutscher Drucker Nr. 8/2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Willberg, Hans Peter: Typografie und Technik&lt;br&gt; Die Entfesselung der Seite. Aus: Deutscher Drucker Nr. 15/16/2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Willberg, Hans Peter: Evolution und Revolution.&lt;br&gt; Die Schrift muss leiden. Aus: Deutscher Drucker Nr. 19/2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Willberg, Hans Peter: Schrift und Typographie im 20. Jahrhundert.&lt;br&gt; Aus: Gutenberg-Jahrbuch 2000. Mainz, 2000 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Willberg, Hans Peter: Typolemik. Streiflichter zur Typographical Correctness.&lt;br&gt; Mainz, 2000 &lt;br&gt; &lt;b&gt;&lt;font color="#ff0000"&gt;Pflichtlektüre!&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;font color="#000000"&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; Willberg, Hans Peter: Wegweiser Schrift. Erste Hilfe&lt;br&gt; im Umgang mit Schrift. Mainz, 2001 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Willberg, Hans Peter: 13 Typo-Sünden. Die richtigen Begriffe für falsche Typografie. Mainz, 2003 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Windisch, Albert: Die künstlerische Drucktype. Frankfurt am Main, o. J. &lt;br&gt; &lt;br&gt; Winkler, Herbert: Ehrenrettung: Die Fraktur. In: Liebling, Zeitschrift für&lt;br&gt; Mode, Film, Musik und Kunst. Hamburg, 12/2007 &lt;br&gt; &lt;br&gt; Zapf, Hermann: Über Alphabete. Frankfurt am Main, 1960&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;font color="#0000ff"&gt;======================================= &lt;br&gt;  &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;br&gt;Wiege der Zivilisation&lt;br&gt;&lt;br&gt;03.09.2011 | 18:02 |  von Martin Kugler (Die Presse)&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ein neues Buch rückt Alteuropa als eine der Wiegen der &lt;br&gt;Zivilisation ins Rampenlicht. Das ist ein spannendes &lt;br&gt;  Gedankengebäude – bewiesen ist aber noch lange nichts.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Erfindung der Landwirtschaft und ihre Ausbreitung &lt;br&gt;(&amp;quot;Neolithisierung&amp;quot;) zählt zu den spannendsten Kapiteln &lt;br&gt;der Geschichtswissenschaften. Vor rund 10.000 Jahren &lt;br&gt;  wurden manche Menschen sesshaft, sie begannen Pflanzen &lt;br&gt;anzubauen und Nutztiere zu züchten. Das war ein &lt;br&gt;Einschnitt in die Menschheitsgeschichte, der &lt;br&gt;Startschuss für &amp;quot;Zivilisation&amp;quot; und &amp;quot;Hochkultur&amp;quot;. &lt;br&gt;  Begonnen hat die Entwicklung im Nahen Osten, dann &lt;br&gt;gelangten die Neuerungen nach Europa. Und glaubt man &lt;br&gt;dem deutschen Sprachforscher Harald Haarmann, dann &lt;br&gt;entwickelte sich ausgerechnet hier, in &amp;quot;Alteuropa&amp;quot; eine &lt;br&gt;  der ersten Hochkulturen der Welt. Unter &amp;quot;Alteuropa&amp;quot; &lt;br&gt;oder &amp;quot;Donauzivilisation&amp;quot; fasst der Forscher – so wie &lt;br&gt;schon vor ihm die große, aber nicht unumstrittene &lt;br&gt;Archäologin Marija Gimbutas– verschiedene &lt;br&gt;  osteuropäische Kulturen zusammen, etwa jene von &lt;br&gt;Karanovo, Vinca, Tisza oder Lengyel. Letztere umfasste &lt;br&gt;auch große Teile (Ost-)Österreichs.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wie Haarmann in seinem neuen Buch &amp;quot;Das Rätsel der &lt;br&gt;Donauzivilisation&amp;quot; (C. H. Beck) ausführt, gab es in &lt;br&gt;  Südosteuropa die damals größten Städte, große &lt;br&gt;Einfamilienhäuser oder die ersten zweigeschoßigen &lt;br&gt;Reihenhäuser der Welt. Und lange bevor Mesopotamien &lt;br&gt;damit punkten konnte, habe es in Alteuropa bereits &lt;br&gt;Brennöfen, zylindrische Rollsiegel oder ein &lt;br&gt;  Schriftsystem gegeben. Viele Errungenschaften hätten &lt;br&gt;die Zeiten überdauert, so sei etwa das später &lt;br&gt;klassische griechische Versmaß, der Hexameter, &lt;br&gt;alteuropäischen Ursprungs.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Indizienkette, die Haarmann knüpft, ist relativ &lt;br&gt;  dicht, sein Gedankengebäude ist in sich stimmig. &lt;br&gt;Dennoch wird es von den Fachkollegen nicht anerkannt &lt;br&gt;bzw. ignoriert. Zwei Punkte sind dabei besonders &lt;br&gt;kritisch: Haarmann geht davon aus, dass die &lt;br&gt;Einwanderung der Ackerbauern über eine Landverbindung &lt;br&gt;  zwischen der Türkei und Europa erfolgte – erst später &lt;br&gt;brach das Mittelmeer in das Schwarze Meer ein, der &lt;br&gt;Bosporus bildete sich. Erst die Tatsache, dass die &lt;br&gt;Menschen nun abgeschnitten waren (und starken &lt;br&gt;Klimaänderungen unterworfen wurden), war der Auslöser &lt;br&gt;  für eine rasante Entwicklung, die jene der Urheimat in &lt;br&gt;Anatolien überflügelte. Bloß: Diese Sintflutthese &lt;br&gt;wackelt derzeit gewaltig, immer mehr Wissenschaftler &lt;br&gt;halten sie (zumindest zu diesem Zeitpunkt) für falsch.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Das zweite Problem ist die angebliche Schrift der &lt;br&gt;Alteuropäer: Die meisten Forscher halten die in Keramik &lt;br&gt;oder Stein geritzten Zeichen bestenfalls für eine &lt;br&gt;Vorläuferschrift, keinesfalls aber für eine ausgefeilte &lt;br&gt;  Schrift in unserem Sinn. Damit fiele die These, dass &lt;br&gt;die Alteuropäer Mitschöpfer der abendländischen Kultur &lt;br&gt;seien, in sich zusammen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-3428346848022571232?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/3428346848022571232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=3428346848022571232' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/3428346848022571232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/3428346848022571232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/10/donaukultur-haarmann.html' title='Donaukultur - Haarmann'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-1931790993926653556</id><published>2011-10-23T21:35:00.001+02:00</published><updated>2011-10-23T21:35:42.939+02:00</updated><title type='text'>Oktoberfest Anschlag (CIA BND nie erwähnen)</title><content type='html'>&lt;h5 id="spShortDate"&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Oh schau mal, das Oktoberfestattentat hätte wohl ein &amp;quot;linksterroristischer Anschlag&amp;quot; werden sollen. Das munkelten ja diverse Verschwörungsfolgen schon länger, weil das dem Strauß so prima ins Programm gepasst hätte. &lt;span style="color: rgb(153, 102, 51);"&gt;[9 tage vor der Bundestagswahl, FJS Kanzlerkandidat.]&lt;/span&gt; Naja, wie das so ist mit vielen Verschwörungstheorien, irgendwann stellen die sich dann halt als wahr heraus :-)  &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;(schreibt FEFE)&lt;br&gt;  &lt;br&gt; 	      &lt;/h5&gt;&lt;h5 id="spShortDate"&gt;23.10.2011&lt;/h5&gt;&lt;h1&gt;Anschlag auf Oktoberfest 1980&lt;/h1&gt; 	&lt;h2&gt;Täter war in Neonazi-Szene verstrickt&lt;/h2&gt; 	&lt;div id="spArticleTopAsset"&gt; 			 &lt;div class="spArticleImageBox spAssetAligncenter" style="width: 522px"&gt; 						 						 											&lt;img src="http://www.spiegel.de/images/image-130600-panoV9free-wvgw.jpg" alt="Attentäter Gundolf Köhler: Bei dem Anschlag tötete er sich selbst." title="Attentäter Gundolf Köhler: Bei dem Anschlag tötete er sich selbst." align="middle" border="0" height="250" hspace="0" width="520"&gt; 										 									&lt;div style="width:522px; background-color:#f5f5f5;padding-bottom:6px;"&gt; 							&lt;div class="spPicZoom" style="top:216px"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Attentäter Gundolf Köhler: Bei dem Anschlag tötete er sich selbst.&lt;/p&gt; 							&lt;/div&gt;		 					&lt;/div&gt; 				 &lt;/div&gt; 	&lt;p id="spIntroTeaser"&gt;&lt;strong&gt;Hat er wirklich allein die Bombe gelegt?  Nach Auswertung bislang geheimer Akten durch den SPIEGEL hatte Gundolf  Köhler, der beim Oktoberfest 1980 13 Menschen tötete, enge Kontakte zu  militanten Neonazis. Mit dem Anschlag sollte wohl außerdem Franz Josef  Strauß im Wahlkampf gestärkt werden. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 		 		 &lt;div id="spFbTwitterBarTop"&gt;  	&lt;div style="float:right;margin: 2px 5px 0 0;"&gt; 			&lt;a href="http://www.spiegel.de/artikel/a-748826.html"&gt; 			&lt;img src="http://www.spiegel.de/static/sys/v9/icons/i-button.jpg" alt="Info" border="0" height="16" width="16"&gt; 			&lt;/a&gt; 		&lt;/div&gt; 	 		  		 			 		 &lt;/div&gt; &lt;p&gt;Nach dem Terroranschlag auf das Münchner Oktoberfest 1980 hatten die  Ermittlungsbehörden wesentlich mehr Kenntnisse über den Täter und dessen  organisierten rechtsextremistischen Hintergrund als bisher bekannt. Wie  der SPIEGEL nach Auswertung von 46.000 Blatt bislang unter Verschluss  gehaltener Akten berichtet, war der bisher als &amp;quot;Alleintäter&amp;quot; bezeichnete  Gundolf Köhler vor allem in seinem Studienort Tübingen in einem Milieu  militanter Neonazis verwurzelt, die ihrerseits teils intensive Kontakte  zu CSU-Funktionären pflegten. Bei dem Anschlag waren 13 Menschen getötet  worden, darunter Köhler selbst, 211 wurden zum Teil schwer verletzt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="spMInline"&gt;  &lt;/div&gt;   Die Akten belegen zudem ein rechtsterroristisches Motiv des Täters: Er wollte offenbar dem damaligen Kanzlerkandidaten  Franz Josef Strauß  kurz vor der Bundestagswahl zur Macht verhelfen. Köhler hatte sich vor  dem Anschlag über die bevorstehende Bundestagswahl geäußert, man könne  doch einen Bombenanschlag in Bonn, Hamburg oder München verüben. Nach  dem Anschlag &amp;quot;könnte man es den Linken in die Schuhe schieben, dann wird  der Strauß gewählt&amp;quot;.   &lt;p&gt;In Tübingen hatte Köhler enge Kontakte zum Hochschulring Tübinger  Studenten. Dessen Anführer, den Köhler aus dem Wehrsportmilieu kannte,  war eine treibende Kraft der CSU-nahen Initiative &amp;quot;Vierte Partei&amp;quot;, die  eine bundesweite Ausdehnung der Christsozialen zum Ziel hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-1931790993926653556?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/1931790993926653556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=1931790993926653556' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/1931790993926653556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/1931790993926653556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/10/oktoberfest-anschlag-cia-bnd-nie.html' title='Oktoberfest Anschlag (CIA BND nie erwähnen)'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-8380896905219080052</id><published>2011-10-22T13:19:00.001+02:00</published><updated>2011-10-22T13:19:41.007+02:00</updated><title type='text'>Die Zeit: Gadhafi und der Zynismus des Westens</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;img alt="http://thisishistorictimes.com/wp-content/uploads/2011/03/editorial_20110316.jpg" src="http://thisishistorictimes.com/wp-content/uploads/2011/03/editorial_20110316.jpg"&gt;&lt;br&gt;Die Kosten der Öl-abhängigkeit - der Westen verursacht Blutbad um Blutbad.&lt;br&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;br&gt; Libyen Das zynische Gerede von den Menschenrechten&lt;br&gt; &lt;br&gt; Diktator Gadhafi hatte die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Vor allem aber hat er den Zynismus des Westens unterschätzt. Ein Kommentar&lt;br&gt; Muammar al-Gadhafi ist im Namen der Menschenrechte erlegt worden wie ein Tier. Das sollte man nicht vergessen, jetzt, da in Libyen sein Ende gefeiert wird. Es steht uns nicht an, die zur Schau getragene Freude siegreicher Libyer zu kommentieren. Doch reden sollte man über die Nato. Ohne sie hätten die Rebellen Gadhafi wahrscheinlich nicht zur Strecke bringen können. Die Nato handelte offiziell im Namen der Menschenrechte – jedenfalls war das die völkerrechtliche Grundlage der Intervention.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Bis zum Schluss diente sie als Luftwaffe der Rebellen. Sie beteiligte sich mit ihren Kampfbombern an der wochenlangen Belagerung der Stadt Sirte, in der Gadhafi jetzt gestorben ist. Womöglich war sie auch am letzten Akt des Dramas beteiligt. Eine Drohne soll den Konvoi Gadhafis bombardiert haben, und dadurch erst seine Gefangennahme möglich gemacht haben.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Wir wissen es nicht.  Aber eines ist klar: dass die Nato ein entscheidender Teil dieser libyschen Jagdgesellschaft war, allen voran stellvertretend der Franzose Nicolas Sarkozy und der Brite David Cameron. Wie diese Menschenjagd mit den Menschenrechten zu vereinbaren ist, das bleibt ein Rätsel, an dem selbst die spitzfindigsten Juristen sich die Zähne ausbeißen werden.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Die &amp;quot;humanitäre Intervention&amp;quot; hat durch die Intervention in Libyen einen bleibenden Schaden gekommen. Wenn nämlich in Zukunft wieder davon die Rede sein sollte, werden uns die Bilder des erlegten Diktators Gadhafi in den Sinn kommen. Und diese Bilder tragen eine überraschende Wahrheit in sich: Die selbst ernannten Menschenrechtler können ganz schön grausam sein.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Es ist deshalb Zeit, sich von der Menschenrechtsrhetorik zu befreien. Sie vernebelt nur die Zusammenhänge. Gadhafi ist gestürzt worden, weil er die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat, vor allem aber, weil er den Zynismus des Westens unterschätzt hat.&lt;br&gt;   Gestern noch war Gadhafi von Nicolas Sarkozy mit allem Pomp empfangen worden, heute blies eben dieser Sarkozy zur Jagd auf den Libyer. Die Menschenrechte waren die willkommene Legitimation, um diese Geschichte zu Ende zu bringen. Mit Gadhafi ist ein Kumpane getötet worden, der nicht mehr im Spiel war.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Diese Botschaft wird übrigens in Syrien, in Bahrein, in Saudi-Arabien und im Iran sehr wohl vernommen werden. Alle autoritären Herrscher – Freunde oder Feinde des Westens – werden sich jetzt tiefer eingraben. Wenn sie das Wort Menschenrechte hören, dann werden sie sofort die Waffe durchladen – noch entschlossener als vorher.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;&lt;br&gt;Eine andere Welt braucht Unterstuetzung:&lt;br&gt; Bei unseren Kampagnen (&lt;a href="http://www.attac.de" target="_blank"&gt;www.attac.de&lt;/a&gt;) mit Spenden&lt;br&gt; ( &lt;a href="https://www.attac.de/spenden" target="_blank"&gt;https://www.attac.de/spenden&lt;/a&gt; )&lt;br&gt; oder durch Mitgliedschaft&lt;br&gt; ( &lt;a href="https://www.attac.de/mitglied-werden" target="_blank"&gt;https://www.attac.de/mitglied-werden&lt;/a&gt; )&lt;br&gt; &lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2011/10/22/1319240530376/Martin-Rowson-cartoon-on--001.jpg" src="http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2011/10/22/1319240530376/Martin-Rowson-cartoon-on--001.jpg" width="562" height="424"&gt;&lt;br&gt;  &lt;h2&gt;USA und Nato ermorden Muammar Gaddafi&lt;/h2&gt;&lt;h5&gt;Von Bill Van Auken &lt;br&gt;22. Oktober 2011&lt;/h5&gt;&lt;p&gt;Die  brutale Ermordung des entmachteten libyschen Staatschefs Muammar  Gaddafi am Donnerstag zeigt den kriminellen Charakter des Krieges, den  die USA und die Nato in den vergangenen acht Monaten geführt haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die  Hinrichtung folgte auf die mehr als einmonatige Belagerung der  Küstenstadt Sirte, Gaddafis Heimatstadt und eine der Hochburgen seines  Regimes. Bei dem Angriff auf die Stadt mit 100.000 Einwohnern wurde  nahezu jedes einzelne Gebäude zerstört und zahllose Zivilisten getötet,  verwundet oder sind erkrankt, weil es an Nahrung, Wasser, medizinischer  Versorgung und anderen grundlegenden Gütern fehlte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gaddafi war  scheinbar in einem Fahrzeugkonvoi unterwegs, der aus der Belagerung  ausbrechen wollte, nachdem die letzte Bastion des Widerstandes gegen die  von der Nato unterstützten „Rebellen" gefallen war. Nato-Kampfflugzeuge  griffen den Konvoi am Donnerstagmorgen um 8:30 an, wodurch einige  Fahrzeuge in Brand gerieten und er nicht mehr weiterkam. Dann schlugen  die bewaffneten „Widerstandskämpfer" zu.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Tod von Gaddafi  scheint Teil eines größeren Massakers gewesen zu sein, bei dem unter  anderem auch seine beiden höchsten Berater, bewaffnete Anhänger und zwei  seiner Söhne, Mo'tassim und Saif al-Islam getötet wurden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Einzelheiten  über die Ermordung sind noch etwas verworren, aber Fotos und  Handy-Videos, die die „Rebellen" veröffentlichten, zeigen eindeutig  einen verwundeten Gaddafi, der sich gegen die Kämpfer, die ihn gefangen  haben, wehrt und schreit. Dann wird seine nackte, leblose und  blutüberströmte Leiche gezeigt. Es sieht so aus, dass der ehemalige  libysche Staatschef zuerst verwundet wurde, vielleicht durch die  Luftangriffe, und dann lebend gefangen und hingerichtet wurde. Ein Bild  zeigt ihn mit einem Einschussloch im Kopf.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Danach wurde Gaddafis  Leiche nach Misrata gebracht, wo er angeblich durch die Straßen gezerrt  und schließlich in einer Moschee abgelegt wurde.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Verbleib der  Leiche ist insoweit politisch bedeutend, als dass sie von einer Miliz  aus Misrata in ihren Besitz gebracht wurde, die eigenständig vorgeht und  nicht dem Nationalen Übergangsrat (TNC) in Bengasi untersteht, den  Washington und die Nato zur „alleinigen rechtmäßigen Vertretung" des  libyschen Volkes erhoben haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Präsident Obama nannte dieses  grässliche Ereignis bei einer Rede im Rosengarten des Weißen Hauses am  Donnerstag den „Beginn eines neuen, demokratischen Libyens." In  Wirklichkeit enthüllt es nur die Konfliktlinien zwischen Regionen und  Stämmen, die sich auf einen langen Bürgerkrieg vorbereiten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sowohl  die USA als auch Frankreich beanspruchen, eine wichtige Rolle bei  Gaddafis Ermordung gespielt zu haben. Das Pentagon erklärte am  Donnerstag, dass eine amerikanische Predator-Drohne eine Hellfire-Rakete  auf den Konvoi des ehemaligen Staatschefs abgefeuert hatte; der  französische Verteidigungsminister behauptete, französische  Kampfflugzeuge hätten ihn bombardiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die USA und die Nato haben  zahlreiche Luftangriffe auf Gaddafis Amtssitz in Tripolis und andere  Wohnungen, in denen sie in vermuteten, geflogen, seit im März der  brutale Luftkrieg gegen Libyen begonnen hatte. Bei einem dieser Angriffe  Ende April wurden sein jüngster Sohn und drei Enkel getötet.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Washington  hat für die Suche nach Gaddafi Überwachungsflugzeuge und eine große  Anzahl von Drohnen gestellt. Auch amerikanische, britische und  französische Geheimagenten, Spezialeinheiten und „private  Sicherheitsfirmen" beteiligten sich an dieser Menschenjagd.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nur  zwei Tage vor Gaddafis Ermordung war US-Außenministerin Hillary Clinton  in einem schwerbewaffneten Militärflugzeug zu einem unangekündigten  Besuch in Tripolis eingetroffen. Dort erhob sie die Forderung, Gaddafi  „tot oder lebendig" zu finden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Laut Associated Press erklärte  Clinton „in ungewöhnlich offener Weise, dass es den Vereinigten Staaten  am liebsten wäre, der Ex-Diktator wäre tot."&lt;/p&gt; &lt;p&gt;„Wir hoffen, er wird  bald gefasst oder getötet, damit Ihr keine Angst mehr vor ihm haben  müsst," sagte Clinton vor einem Publikum aus Studenten und anderen bei  einer Art Bürgerversammlung in der Hauptstadt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;AP schrieb weiter: „Bisher haben es die Vereinigten Staaten vermieden, zu sagen, dass Gaddafi sterben müsse."&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In  Wirklichkeit jedoch verfolgt Washington unverhohlen eine Politik  staatlicher Morde. In diesem Fall haben sie offen dazu aufgerufen und  alle Ressourcen bereitgestellt, um die Ermordung eines Staatschefs zu  erleichtern, mit dem sie in den vergangenen acht Jahren enge politische  und wirtschaftliche Beziehungen aufgebaut hatten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In Misrata  wurde die misshandelte Leiche von Gaddafis Sohn Mo'tassim, der ebenfalls  lebend gefangen und hingerichtet wurde, öffentlich zur Schau gestellt.  Noch im April 2009 wurde er im US-Außenministerium von Hillary Clinton  willkommen geheißen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bei seiner Rede im Rosengarten brüstete sich  Obama damit, dass seine Regierung al-Qaida-Führer „ausgeschaltet habe",  und hörte sich dabei an wie ein Mafiapate, nur nicht so charmant. Die  jüngsten Opfer dieser Morde sind zwei US-Staatsbürger: Im letzten Monat  Anwar Awlaki, ein moslemischer Geistlicher jemenitischer Herkunft,  gebürtig aus Arizona; und zwei Wochen später sein sechzehnjähriger Sohn  Abdulrahman, geboren in Denver. Beide standen auf einer „Todesliste",  die ein geheimer Unterausschuss des Nationalen Sicherheitsrates erstellt  hatte. Sie wurden mit Hellfire-Raketen ermordet. Abdulrahman wurde  zusammen mit seinem siebzehnjährigen Cousin und sieben Freunden, die  gerade beim Abendessen saßen, in Stücke gerissen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Ermordung  von Gaddafi ist der Höhepunkt eines verbrecherischen Krieges, durch den  zahllose Libyer getötet und das Land größtenteils zerstört wurde. Der  Vorwand dafür war der Schutz der Zivilbevölkerung, die Grundlage  erfundene Unterstellungen, Gaddafi plane eine Belagerung der  ostlibyschen Stadt Bengasi, um Tausende Widerstandskämpfer zu töten. Der  Krieg endete mit der von der Nato organisierten Belagerung von Sirte,  um den Widerstand gegen die „Rebellen" zu unterdrücken, wobei Tausende  getötet und verwundet wurden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Von Anfang an war das Ziel des  Krieges die Re-Kolonialisierung von Nordafrika im Namen der  amerikanischen, britischen, französischen, italienischen und  niederländischen Ölinteressen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In den vergangenen Jahren war  Gaddafi zwar auf die USA, Großbritannien, Frankreich und anderen  westlichen Mächte zugegangen, hatte Ölverträge, Rüstungsabkommen und  andere Vereinbarungen geschlossen, aber der US-Imperialismus und seine  europäischen Rivalen sahen in seinem Regime immer noch ein Hindernis für  ihre Ziele in der Region.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Eine der größten Sorgen von  Washington, London und Paris waren die zunehmenden chinesischen und  russischen Wirtschaftsinteressen in Libyen und allgemein in Afrika.  China hat 6,6 Milliarden Dollar in den bilateralen Handel gesteckt,  hauptsächlich mit Öl, und etwa 30.000 chinesische Arbeiter arbeiteten an  zahlreichen Infrastrukturprojekten. Russland hat inzwischen große  Ölhandelsabkommen geschlossen, sowie milliardenschwere Rüstungsabkommen  und ein Projekt im Wert von drei Milliarden Dollar für den Bau einer  Bahnverbindung zwischen Sirte und Bengasi. Es gab auch Gespräche  darüber, für die russische Marine einen Hafen bei Bengasi einzurichten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gaddafi  hatte durch seinen Widerstand gegen die Pläne von Nicolas Sarkozy zur  Gründung einer Mittelmeerunion, durch die Frankreich wieder Einfluss  über seine ehemaligen Kolonien zurückgewinnen wollte, dessen Zorn  erregt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Außerdem waren amerikanische und westeuropäische  Energiekonzerne zunehmend erbost über die als hart empfundenen  Vertragsbedingungen der Gaddafi-Regierung und deren Drohung, der  russischen Gasprom einen Großteil der Förderrechte für die Ölvorkommen  des Landes zu gewähren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zu diesen wirtschaftlichen und  geostrategischen Motiven kamen auch politische Faktoren. Durch Gaddafis  Wende zu engeren Beziehungen mit dem Westen konnten Washington und Paris  Elemente in seinem Regime heranzüchten, die bereit waren, bei einer  imperialistischen Übernahme des Landes mitzuspielen. Dazu gehören  Personen wie Mustafa Abdul Jalil, Gaddafis ehemaliger Justizminister und  heute Vorsitzender des Nationalen Übergangsrates, und Mahmud Jibril,  der ehemalige Wirtschaftsbeauftragte, der jetzt Kabinettschef ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Durch  die Massenerhebungen in Tunesien und Ägypten – Libyens westliche und  östliche Nachbarstaaten – sahen die USA und ihre Verbündeten in der Nato  die Gelegenheit, einen Plan auszuführen, den sie seit einiger Zeit  entwickelt hatten, um in Libyen einen Regimewechsel herbeizuführen.  Durch Agenten im Land konnten sie die Kontrolle über die Proteste gegen  Gaddafi erlangen und einen bewaffneten Konflikt schüren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Um sich  auf die direkte imperialistische Übernahme vorzubereiten, folgten sie  einem bekannten Muster: Der Staatschef wurde zum Bösewicht erklärt und  es wurde die Idee verbreitet, dass nur eine Intervention von außen die  unschuldige Zivilbevölkerung vor einem drohenden Massaker schützen  könne.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die angeblich bevorstehende Zerstörung von Bengasi wurde  genutzt, um die Unterstützung einer ganzen Reihe von Exlinken,  Liberalen, Akademikern und Menschenrechtsaktivisten für den Krieg zu  gewinnen. Diese verliehen der imperialistischen Aggression und dem  Morden auch moralisches und intellektuelles Gewicht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Leute wie  der Professor für die Geschichte des Nahen Ostens, Juan Cole, der die  Bush-Regierung noch für die Invasion im Irak leicht kritisiert hatte,  wurden begeisterte Befürworter der „humanitären" Mission des Pentagons  und der Nato in Libyen. Vertreter der oberen Mittelschicht sind zur  neuen Anhängerschaft des Imperialismus geworden und haben sich damit  politisch und moralisch vollkommen diskreditiert. Sie störten sich nicht  an der Unrechtmäßigkeit des ganzen Unternehmens und den wachsenden  Beweisen für Morde und Folterungen von Einwanderern und schwarzen  Libyern durch die „Rebellen."&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ihre Versuche, den Regimewechsel in  Libyen als Revolution des Volkes darzustellen, werden jeden Tag  unglaubwürdiger. Das instabile Marionettenregime, das in Bengasi und  Tripolis aufgebaut wird, wurde durch gnadenlose, massive  Nato-Luftangriffe, Mord und die ungenierte Verletzung internationalen  Rechts an die Macht gebracht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Libyen ist eine Warnung an die  Welt: Jedes Regime, das den US-Interessen im Weg steht, sich mit den  Großkonzernen anlegt, oder nicht nach der Pfeife der Nato-Mächte tanzt,  kann mit militärischen Mitteln gestürzt und seine Führer ermordet  werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die US-Medien, die das Blutbad in Sirte auf ekelhafte  Weise feierten, drängen die Nato bereits dazu, in Syrien genauso zu  intervenieren. Clinton warnte am Donnerstag die pakistanische Führung,  dass es sie „teuer zu stehen kommen werde", wenn sie den amerikanischen  Krieg in Afghanistan nicht mehr unterstützen würde.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es besteht  kein Zweifel, dass weitere Kriege geplant sind, die noch katastrophalere  Folgen zeitigen werden. Die Obama-Regierung hat dem Iran bereits  erklärt, dass sie sich als Reaktion auf das erfundene Mordkomplott gegen  den saudischen Botschafter in Washington „alle Optionen offenhalte."  Und da die Intervention in Libyen auch teilweise zum Ziel hatte, den  Einfluss von Russland und China in der Region und der Welt zu begrenzen,  könnten auch China und Russland als zukünftige Ziele gelten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die  brutalen Ereignisse in Libyen und die wirtschaftlichen Motive, die  dahinter stecken, sind eine weitere Lehre über den wahren Charakter des  Imperialismus. Durch die Krise des Weltkapitalismus droht wieder einmal  ein Weltkrieg. Die Arbeiterklasse kann dieser Bedrohung nur etwas  entgegensetzen, wenn sie ihre politische Kraft unabhängig mobilisiert  und sich wieder mit dem Programm der sozialistischen Weltrevolution  bewaffnet, um das Profitsystem, und damit die Ursache für Militarismus,  abzuschaffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-8380896905219080052?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/8380896905219080052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=8380896905219080052' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/8380896905219080052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/8380896905219080052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/10/die-zeit-gadhafi-und-der-zynismus-des.html' title='Die Zeit: Gadhafi und der Zynismus des Westens'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-4139216095025595740</id><published>2011-10-21T21:42:00.000+02:00</published><updated>2011-10-21T21:43:21.938+02:00</updated><title type='text'>Whistleblowers Wall Street - ELITEN müssen auch bestraft werden können</title><content type='html'>&lt;img alt="http://www.sandelaw.com/sandelaw-erice/images/hays_ellison.jpg" src="http://www.sandelaw.com/sandelaw-erice/images/hays_ellison.jpg"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;On german TV - Hays Ellison&lt;/b&gt; -- ex banker verkaufte giftige papiere derivate -- was trading with toxic derivatives&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/programm/?viewlong&amp;amp;d=20111021#2100"&gt;http://www.3sat.de/programm/?viewlong&amp;amp;d=20111021#2100&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/auslandsjournal/129295/index.html"&gt;http://www.3sat.de/page/?source=/auslandsjournal/129295/index.html&lt;/a&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;div class="article_label"&gt;Das außenpolitische Magazin in 3sat&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_image"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/onliner/2011/auslandsjournal/1911_ajx_protest_481x270.jpg" alt="© zdf" title="© zdf" class="article_imagemain"&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="article_imageline"&gt;&lt;i&gt;Proteste an der Wallstreet&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_headline" id="article_id_headline"&gt;&lt;b&gt;auslandsjournal extra&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_subheadline" id="article_id_subheadline"&gt;  &lt;font size="4"&gt;USA: Revolution an der Wallstreet&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;„Wir sind die 99 Prozent, die die Habgier und Korruption des restlichen einen Prozents nicht mehr tolerieren werden.&amp;quot; &lt;br&gt;So  lautet der Slogan der Bewegung „Besetzt die Wallstreet&amp;quot;. Der  ursprüngliche Sitzstreik einzelner Protestler im Herzen Manhattans  breitete sich aus zum Protest vieler gegen das weltweite Finanzsystem.  In den USA, in Europa, in Australien gingen am vergangenen Wochenende  Tausende auf die Straße, demonstrierten gegen ungleiche Verteilung von  Wohlstand und anhaltende Arbeitslosigkeit. Vor einem Monat begann der  „Aufstand der 99 Prozent&amp;quot; im New Yorker Finanzdistrikt; inzwischen heißt  das Motto „Besetzt überall&amp;quot;. Aus New York berichtet Klaus Prömpers.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="article_label"&gt;Wirtschaftsdokumentation&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_image"&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/webtv/?111021_insider_makro.rm" target="dreisattv" class="article_imagemain"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/10-oktober/2110_insider_n_481x270.jpg" alt="© colourbox" title="© colourbox" class="article_imagemain"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/images/video_icon_i7v2.gif" class="article_image_video_icon" alt="Video"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="article_imageline"&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/webtv/?111021_insider_makro.rm" target="dreisattv" class="article_link_anchor"&gt;Video ansehen&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_headline" id="article_id_headline"&gt; Wenn Insider auspacken&lt;br&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="article_subheadline" id="article_id_subheadline"&gt;Die Macht der Whistleblower in der Wirtschaft&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_lead_fliessend"&gt;Wenn  Insider in ihrem Unternehmen Missstände anmahnen, sind sie häufig die  längste Zeit Mitarbeiter gewesen. Firmen verhalten sich oft dumm, denn  sie sollten Whistleblowern eine Anlaufstelle bieten und Transparenz  fördern.&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph"&gt;&lt;div class="article_paragraphsection"&gt;&lt;div class="normtext"&gt;&lt;a name="0" class="article_link_anchor"&gt;Normalerweise  wäre der Tod von Sean Hoare  nicht mehr als eine Randnotiz gewesen.  Doch der Tod des britischen Ex-Reporters bewegt eine ganze Nation. Er  hatte als erster über den Abhörskandal beim britischen Boulevardblatt  &amp;quot;News of the World&amp;quot; berichtet, der Regierung, Geheimdienst und  Medienmanager in Erklärungsnöte brachte. Hoare war zum Whistleblower  geworden, zum Hinweisgeber.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Doch obwohl Whistleblower wie Sean  Hoare dafür sorgen, dass Missstände an die Öffentlichkeit kommen, gelten  sie selten als Helden. Vielmehr wird ihr Verhalten in den Unternehmen  oft als Verrat eingestuft. Sie gelten als illoyal, als Nestbeschmutzer  und verlieren häufig sogar ihren Job.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br clear="all"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph"&gt;&lt;div class="article_paragraphsection"&gt;&lt;div class="article_paragraph_headline"&gt;&lt;a name="4" class="article_link_anchor"&gt;Unhaltbare Zustände&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="normtext"&gt;Eine  Erfahrung, die auch Brigitte Heinisch machen musste. Die Berliner  Altenpflegerin schlug wegen unhaltbarer Zustände an ihrem Arbeitsplatz  mehrmals innerhalb des Unternehmens Alarm. &amp;quot;Es gab viele Engpässe in der  Behandlungspflege. Ich habe Bewohner vorgefunden mit unbehandelten  Wunden, bin oft zum Dienst gekommen und musste den Notarzt holen.&amp;quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wegen  fortlaufender Mängel zeigte die Pflegerin ihren Arbeitgeber schließlich  bei der Staatsanwaltschaft an - und wurde entlassen. Nach jahrelangem  Rechtsstreit durch alle Instanzen urteilte jüngst der Europäische  Gerichtshof für Menschenrechte zu ihren Gunsten.  Das Gericht fordert  darüber hinaus, dass Whistleblower in Deutschland künftig besser  rechtlich geschützt werden sollen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br clear="all"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph"&gt;&lt;div class="article_paragraphsection"&gt;&lt;div class="article_paragraph_headline"&gt;&lt;a name="2" class="article_link_anchor"&gt;Premiere im deutschen Fernsehen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  Unternehmen  sollten Insider als wichtige Quelle für zuverlässige Informationen  besser nutzen, empfehlen auch Anwälte. Doch häufig fehle es in den  Firmen an  geeigneten Anlaufstellen und Vertrauensleuten. Die Chance,  interne Probleme rechtzeitig zu erkennen und möglichen Schaden vom  Unternehmen und der Gesellschaft abzuwenden, bleibt ungenutzt.  Egal, ob  es sich um Sicherheitsexperten der Atomindustrie handelt, Flugkapitäne  oder Insider des grauen Kapitalmarkt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Für die makro-Dokumentation  &amp;quot;Wenn Insider auspacken&amp;quot; von Rainer Fromm und Kristian Lüders  äußern  sich internationale Whistleblower erstmals im deutschen Fernsehen und  verschaffen einen exklusiven Blick hinter die Fassaden von Firmen,  Behörden und Militär.&lt;/div&gt;&lt;br clear="all"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph"&gt;&lt;div class="article_paragraphsection"&gt;&lt;div class="grey_subheadl"&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157807/index.html" class="article_link_anchor"&gt;Teil 1 - Vom Mitwisser zum Mithelfer&lt;/a&gt;&lt;a name="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="normtext"&gt;&lt;div class="article_paragraph_imagebox"&gt;&lt;div class="article_paragraph_image"&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157807/index.html" class="article_link_anchor"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/10-oktober/2110_insider15_n_481x270.jpg" alt="" title="" class="article_paragraph_imagemain"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157807/index.html" class="article_link_link"&gt;&amp;quot;Es  waren letztendlich diese Selbstmorde die mich dazu getrieben haben an  die Öffentlichkeit zu gehen.&amp;quot;, sagt ein hochkarätiger Insider der  Bankenwelt, der unerkannt bleiben möchte.&lt;br&gt;&lt;span class="article_right red_text"&gt;weiter ...&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br clear="all"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph"&gt;&lt;div class="article_paragraphsection"&gt;&lt;div class="grey_subheadl"&gt;  &lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157808/index.html" class="article_link_anchor"&gt;Teil 2 - Durch alle Instanzen&lt;/a&gt;&lt;a name="6"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="normtext"&gt;&lt;div class="article_paragraph_imagebox"&gt;  &lt;div class="article_paragraph_image"&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157808/index.html" class="article_link_anchor"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/10-oktober/2110_insider19_n_481x270.jpg" alt="" title="" class="article_paragraph_imagemain"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157808/index.html" class="article_link_link"&gt;Jahrelang  arbeit Brigitte Heinisch in Berliner Alten-Pflegeheimen, jahrelang wird  sie Zeugin von Vernachlässigungen. Immer wieder prangert sie bei ihrem  Arbeitgeber die Zustände an.&lt;br&gt;&lt;span class="article_right red_text"&gt;weiter ...&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br clear="all"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph"&gt;&lt;div class="article_paragraphsection"&gt;&lt;div class="grey_subheadl"&gt;  &lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157809/index.html" class="article_link_anchor"&gt;Teil 3 - Vom Überflieger zum  Außenseiter&lt;/a&gt;&lt;a name="6"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="normtext"&gt;&lt;div class="article_paragraph_imagebox"&gt;  &lt;div class="article_paragraph_image"&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157809/index.html" class="article_link_anchor"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/10-oktober/2110_insider13_n_481x270.jpg" alt="" title="" class="article_paragraph_imagemain"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157809/index.html" class="article_link_link"&gt;In  Gottröra, einer schwedischen Kleinstadt kommt es 1991 zu einer  spektakulären Notlandung. Wie durch ein Wunder überleben alle 129  Passagiere. Die Hintergründe des Absturzes bleiben der Öffentlichkeit  verborgen. Bis ein Pilot auspackt.&lt;br&gt;&lt;span class="article_right red_text"&gt;weiter ...&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br clear="all"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph"&gt;&lt;div class="article_paragraphsection"&gt;&lt;div class="article_paragraph_headline_grey"&gt;  &lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157810/index.html" class="article_link_anchor"&gt;Teil 4 - Die Moral des Militärs&lt;/a&gt;&lt;a name="6"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph_imagebox"&gt;&lt;div class="article_paragraph_image"&gt;  &lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157810/index.html" class="article_link_anchor"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/10-oktober/2110_insider21_n_481x270.jpg" alt="" title="" class="article_paragraph_imagemain"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157810/index.html" class="article_link_link"&gt;Handeln  Whistleblower in Deutschland juristisch weitgehend ungeschützt, sind  die Vereinigten Staaten weiter. Die Diskriminierung von Angestellten,  die Misswirtschaft und Amtsmissbrauch aufdecken helfen, ist seit 1998  verboten.&lt;br&gt;&lt;span class="article_right red_text"&gt;weiter ...&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br clear="all"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph_headline_grey"&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157811/index.html" class="article_link_anchor"&gt;Teil 5 - Die Schattenseite der Whistleblower&lt;/a&gt;&lt;a name="6"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="article_paragraph_imagebox"&gt;&lt;div class="article_paragraph_image"&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157811/index.html" class="article_link_anchor"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/10-oktober/2110_insider20_n_481x270.jpg" alt="" title="" class="article_paragraph_imagemain"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/157811/index.html" class="article_link_link"&gt;Auch  das ist Teil der Realität: In der Schweiz wurden jetzt Whistleblower  als Rufmörder bloßgestellt. Ausgangspunkt sind die Schilderungen von  Mitarbeitern in einer kleinen Gemeinde bei Zürich.&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;h1&gt;Hays Ellisen&lt;/h1&gt;     &lt;p&gt;Partner &lt;br&gt;       Phone | (646) 450 - 2520&lt;br&gt;       Fax | (917) 591 - 3064&lt;br&gt;   &lt;a href="mailto:hellisen@sandelaw.com"&gt;hellisen@sandelaw.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  	     &lt;p&gt;Hays Ellisen advises individuals and business on corporate, transactional and real estate  	matters.&lt;/p&gt;&lt;br&gt;  	&lt;p&gt;Mr. Ellisen assists corporate clients in structuring, forming and operating a wide variety of 	 	business entities.  Mr. Ellisen drafts and negotiates commercial agreements, and documentation to 	 	sell and buy assets, to form and operate investment funds, and to obtain and provide equity and debt 	 	financing.  He advises companies on compliance with regulations, employment matters, and licensing 	 	issues.  Mr. Ellisen also provides legal advice with respect to commercial and residential real 	 	estate purchases, sales, leases and financing arrangements.&lt;/p&gt;&lt;br&gt;  	&lt;p&gt;Mr. Ellisen has extensive experience representing issuers,  underwriters, investment managers and 	 	other parties on public and private issuances of mortgage-backed and  asset-backed securities. He has 	 	acted as lead counsel on numerous residential mortgage-backed programs  for major investment banks and 	on retail and wholesale auto loan  programs for leading automobile manufacturers. He has represented 	 	clients in connection with offerings of commercial mortgage-backed  securities, credit default swaps, 	 	cell tower lease financings, repurchase agreements, collateralized debt  obligations, preferred trust 	 	securities, net interest margin securities, home equity loans, home  equity lines of credit,	 	 	structured settlements, whole loan trades, sale and servicing  agreements and other related 	 	transactions.  Mr. Ellisen has also provided pro bono counsel on  various transactional matters to 	 	charitable and microfinance lenders, and has represented domestic  violence victims in divorce and 	 	immigration cases.&lt;/p&gt;&lt;br&gt;  	&lt;p&gt;Prior to forming Shahmoon &amp;amp; Ellisen LLP, Mr. Ellisen was a  partner and co-chair of the structured 	finance practice group and TARP  Task Force at Katten Muchin Rosenman LLP.  Mr. Ellisen also 	 	practiced law for over ten years at McKee Nelson LLP and Sidley Austin  Brown &amp;amp; Wood LLP and served as 	a judicial law clerk on the  Wisconsin Court of Appeals.  Mr. Ellisen received a Bachelor of Arts in  	 	Philosophy and Norwegian from the University of Minnesota and a Juris  Doctor from the 	 	University of Michigan Law School.  He is admitted to practice in the  State of New York.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span id="result_box" class="" lang="de"&gt;&lt;span style="" title="Hays Ellisen advises individuals and business on corporate, transactional and real estate matters."&gt;Hays Ellisen berät Einzelpersonen und Unternehmen im Gesellschafts-, Transaktions-und Immobilien-Angelegenheiten.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" title="Mr. Ellisen assists corporate clients in structuring, forming and operating a wide variety of business entities."&gt;Mr. Ellisen unterstützt Firmenkunden bei der Gestaltung, Formen und den Betrieb einer Vielzahl von Geschäftseinheiten. &lt;/span&gt;&lt;span style="" title="Mr. Ellisen drafts and negotiates commercial agreements, and documentation to sell and buy assets, to form and operate investment funds, and to obtain and provide equity and debt financing."&gt;Mr.  Ellisen Entwürfe und verhandelt Handelsabkommen und Dokumentation zu  verkaufen und zu kaufen Vermögenswerte, zu bilden und zu betreiben  Investmentfonds und zu erhalten und zu geben Eigen-und Fremdkapital. &lt;/span&gt;&lt;span style="" title="He advises companies on compliance with regulations, employment matters, and licensing issues."&gt;Er berät Unternehmen auf Einhaltung von Vorschriften, arbeitsrechtlichen Angelegenheiten und zur Lizenzierung. &lt;/span&gt;&lt;span style="" title="Mr. Ellisen also provides legal advice with respect to commercial and residential real estate purchases, sales, leases and financing arrangements."&gt;Mr. Ellisen bietet auch Rechtsberatung in Bezug auf Gewerbe-und Wohnimmobilien Käufe, Verkäufe, Leasing und Finanzierungen.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" title="Mr. Ellisen has extensive experience representing issuers, underwriters, investment managers and other parties on public and private issuances of mortgage-backed and asset-backed securities."&gt;Mr.  Ellisen verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Vertretung  Emittenten, Konsortialbanken, Investment-Manager und andere Parteien auf  öffentliche und private Emission von Mortgage-Backed-und  Asset-Backed-Securities. &lt;/span&gt;&lt;span style="" title="He has acted as lead counsel on numerous residential mortgage-backed programs for major investment banks and on retail and wholesale auto loan programs for leading automobile manufacturers."&gt;Er  hat als Lead Counsel in zahlreichen Residential  Mortgage-backed-Programmen für die wichtigsten Investmentbanken und auf  Einzel-und Großhandel Auto-Kredit-Programme für führende  Automobilhersteller gehandelt. &lt;/span&gt;&lt;span style="" title="He has represented clients in connection with offerings of commercial mortgage-backed securities, credit default swaps, cell tower lease financings, repurchase agreements, collateralized debt obligations, preferred trust securities, net interest margin securities, home equity loans, home equity lines of credit,"&gt;Er  hat Kunden in Verbindung mit Angeboten von Commercial Mortgage-Backed  Securities, Credit Default Swaps, Zell-Turm Leasing-Finanzierungen,  Pensionsgeschäfte, Collateralized Debt Obligations, bevorzugt Vertrauen  Wertpapiere, Nettozinsmarge Wertpapiere, home equity Darlehen, home  equity Kreditlinien vertreten, &lt;/span&gt;&lt;span style="" title="structured settlements, whole loan trades, sale and servicing agreements and other related transactions."&gt;strukturierte Siedlungen gesamte Darlehen handelt, Verkauf und Service Abkommen sowie weitere Transaktionen. &lt;/span&gt;&lt;span style="" title="Mr. Ellisen has also provided pro bono counsel on various transactional matters to charitable and microfinance lenders, and has represented domestic violence victims in divorce and immigration cases."&gt;Mr.  Ellisen hat auch pro bono beraten über verschiedene Transaktions-Fragen  an gemeinnützige und Mikrofinanzierung Kreditgeber zur Verfügung  gestellt, und vertrat Opfern häuslicher Gewalt in Scheidungs-und  Einwanderung Fällen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" title="Prior to forming Shahmoon &amp;amp; Ellisen LLP, Mr. Ellisen was a partner and co-chair of the structured finance practice group and TARP Task Force at Katten Muchin Rosenman LLP."&gt;Vor  der Gründung von Shahmoon &amp;amp; Ellisen LLP war Herr Ellisen Partner  und Co-Vorsitzender der Structured Finance Practice Group und TARP Task  Force bei Katten Muchin Rosenman LLP. &lt;/span&gt;&lt;span style="" title="Mr. Ellisen also practiced law for over ten years at McKee Nelson LLP and Sidley Austin Brown &amp;amp; Wood LLP and served as a judicial law clerk on the Wisconsin Court of Appeals."&gt;Mr.  Ellisen auch Gesetz über zehn Jahren bei McKee Nelson LLP und Sidley  Austin Brown &amp;amp; Wood LLP praktiziert und diente als eine gerichtliche  juristischer Sekretär am Wisconsin Court of Appeals. &lt;/span&gt;&lt;span style="" title="Mr. Ellisen received a Bachelor of Arts in Philosophy and Norwegian from the University of Minnesota and a Juris Doctor from the University of Michigan Law School."&gt;Mr.  Ellisen erhielt einen Bachelor of Arts in Philosophie und Norwegisch an  der University of Minnesota und einen Juris Doctor von der University  of Michigan Law School. &lt;/span&gt;&lt;span title="He is admitted to practice in the State of New York."&gt;Er ist als im US-Bundesstaat New York zugelassen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span id="result_box" class="" lang="de"&gt;&lt;span class="hps"&gt;Shahmoon&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;&amp;amp;&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Ellisen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;LLP&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;ist eine New Yorker&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Anwaltskanzlei,&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;die Raffinesse&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;und Kompetenz&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;eines traditionellen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Wall Street&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Kanzlei&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;mit der&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Reaktionsfähigkeit&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;und Konzentration&lt;/span&gt; &lt;span class="hps atn"&gt;eines Boutique-&lt;/span&gt;&lt;span class=""&gt;Kanzlei&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;vereint&lt;/span&gt;&lt;span class=""&gt;.&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Das erreichen wir&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;praktische und&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;kostengünstige Lösungen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;für Geschäfts-und&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;juristische Probleme&lt;/span&gt;&lt;span class=""&gt;.&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Wir beraten Privatpersonen und&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Unternehmen in allen Fragen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;ihrer Unternehmen&lt;/span&gt;&lt;span class=""&gt;,&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;und auch behandeln&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;gewerblichen und privaten&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Immobilien-Transaktionen&lt;/span&gt;&lt;span class=""&gt;.&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Unsere&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Mission ist es,&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;ansprechende&lt;/span&gt;&lt;span class=""&gt;, effiziente und&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;individuelle Betreuung&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;bieten.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt; &lt;span class="hps"&gt;Hays&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Ellisen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;berät&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Einzelpersonen und Unternehmen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;im Gesellschafts-,&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Transaktions-und&lt;/span&gt; &lt;span class="hps atn"&gt;Immobilien-&lt;/span&gt;&lt;span class=""&gt;Angelegenheiten.&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Vor der Gründung von&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Shahmoon&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;&amp;amp;&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Ellisen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;LLP&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;war Herr&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Ellisen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Partner und Co&lt;/span&gt;&lt;span class=""&gt;-Vorsitzender der&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Structured Finance&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Practice Group&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;und&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;TARP&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Task Force&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;bei&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Katten&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Muchin&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Rosenman&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;LLP.&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Mr.&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Ellisen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;auch&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Gesetz&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;über zehn Jahren&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;bei&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;McKee&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Nelson&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;LLP&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;und&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Sidley&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Austin&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Brown&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;&amp;amp; Wood&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;LLP&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;praktiziert&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;und diente als&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;eine gerichtliche&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;juristischer Sekretär&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;am&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Wisconsin&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Court of Appeals&lt;/span&gt;&lt;span class=""&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt; &lt;span class="hps"&gt;Mr.&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Ellisen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;erhielt einen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Bachelor of Arts&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;in&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Philosophie&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;und Norwegisch&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;an der University of&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Minnesota&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;und einen&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Juris Doctor&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;von der&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;University of Michigan&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Law School.&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;Er ist als&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;im US-Bundesstaat&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;New&lt;/span&gt; &lt;span class="hps"&gt;York zugelassen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-4139216095025595740?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/4139216095025595740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=4139216095025595740' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/4139216095025595740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/4139216095025595740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/10/whistleblowers-wall-street-eliten.html' title='Whistleblowers Wall Street - ELITEN müssen auch bestraft werden können'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-7879847984848925121</id><published>2011-10-18T07:43:00.001+02:00</published><updated>2011-10-18T07:43:58.511+02:00</updated><title type='text'>Resistente Superkeime erobern die Umwelt</title><content type='html'>Resistente Superkeime erobern die Umwelt &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, bedrohen die Gesundheit von Millionen. Zu den Brutstätten zählen Kliniken - und die Tierhaltung mit ihrem hohen Antibiotika-Einsatz. Jetzt warnen Experten: Die Gefahr könnte noch viel größer sein als bisher gedacht.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Von Torsten Mehltretter&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wolfgang Witte ist beeindruckt. Ein solches Ergebnis hätte der Infektionsbiologe vom Robert Koch-Institut in Wernigerode nicht erwartet: Ein Forscherteam der Universität Uppsala hatte kürzlich untersucht, welchen Einfluss minimale Antibiotikarückstände auf die Bildung von resistenten Keimen haben. Ihr Resultat, das die Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;PLoS Pathogens&amp;quot; veröffentlicht haben, ist eindeutig: schon kleinste Mengen - deutlich unter den in Deutschland zugelassenen Grenzwerten für Antibiotikarückstände in Nahrungsmitteln - können die Verbreitung von Resistenten Erregern begünstigen. &amp;quot;Das ist ja ein Ding!&amp;quot;, sagt Witte. &amp;quot;Man wird über die Grenzwerte nachdenken müssen.&amp;quot;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Witte leitet das Fachgebiet 13 für Nosokomiale Infektionen. Krankheiten also, die sich durch Ansteckungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens verbreiten. Seit Jahren vermutet der Forscher einen Zusammenhang zwischen resistenten Krankenhauskeimen und dem gedankenlosen Einsatz von Antibiotika in der Tiermast. Seine Studien trugen maßgeblich dazu bei, dass die Medikamentengruppe nicht mehr als sogenannte Leistungsförderer in den Schweine- und Hähnchenställen eingesetzt werden darf. Gemeint sind Substanzen, die die Futterverwertung der Tiere verbessern.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Wolfgang Witte ist beeindruckt. Ein solches Ergebnis hätte der Infektionsbiologe vom Robert Koch-Institut in Wernigerode nicht erwartet: Ein Forscherteam der Universität Uppsala hatte kürzlich untersucht, welchen Einfluss minimale Antibiotikarückstände auf die Bildung von resistenten Keimen haben. Ihr Resultat, das die Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;PLoS Pathogens&amp;quot; veröffentlicht haben, ist eindeutig: schon kleinste Mengen - deutlich unter den in Deutschland zugelassenen Grenzwerten für Antibiotikarückstände in Nahrungsmitteln - können die Verbreitung von Resistenten Erregern begünstigen. &amp;quot;Das ist ja ein Ding!&amp;quot;, sagt Witte. &amp;quot;Man wird über die Grenzwerte nachdenken müssen.&amp;quot;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Witte leitet das Fachgebiet 13 für Nosokomiale Infektionen. Krankheiten also, die sich durch Ansteckungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens verbreiten. Seit Jahren vermutet der Forscher einen Zusammenhang zwischen resistenten Krankenhauskeimen und dem gedankenlosen Einsatz von Antibiotika in der Tiermast. Seine Studien trugen maßgeblich dazu bei, dass die Medikamentengruppe nicht mehr als sogenannte Leistungsförderer in den Schweine- und Hähnchenställen eingesetzt werden darf. Gemeint sind Substanzen, die die Futterverwertung der Tiere verbessern.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Resistente Keime sind seit Urzeiten im Umlauf. Vermutlich sind sie einst durch zufällige Mutationen im Erbgut entstanden. Besonders gut breiten sie sich aus, wenn Antibiotika im Spiel sind: Sie töten jene Bakterien, die sensibel für diese Substanzen sind - und machen so das Feld frei für die resistenten Keime, die sich dann ungehindert vermehren können.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Bisher ging man davon aus, dass die Resistenzen in erster Linie eine Folge von übermäßiger und unsachgemäßer Vergabe von Antibiotika an den Menschen sei. Die Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie hat deshalb die Initiative &amp;quot;Zündstoff Antibiotika-Resistenz&amp;quot; gegründet. Mit dem Ziel, Patienten zu sensibilisieren und den Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin zu reduzieren. &amp;quot;Antibiotika sind keine Mittel gegen Erkältungen&amp;quot; sagt Michael Kresken von der Initiative. &amp;quot;Aber die Patienten fordern das Mittel regelrecht beim Hausarzt ein. Das muss sich ändern. Jede Antibiotika-Einnahme hinterlässt Schäden.&amp;quot;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Auch Tierärzte sollten dies beachten. Denn in den Mastanlagen ist das Problem identisch. In einem Stall mit Zehntausenden Hähnchen etwa breiten sich die Erreger ungehemmt aus. Der Mikrobiologe Witte hat das Auftauwasser von Masthähnchen untersucht: In 30 Prozent der Proben fand er MRSA-Keime. Für den Verzehr sind sie völlig ungefährlich, weil sie beim Kochen oder Braten abgetötet werden. Doch beim Zubereiten der Speise setzen sie sich auf der Haut und in kleinen Wunden fest. Auch dann sind sie rein statistisch keine ernste Gefahr, lösen aber hin und wieder Wundinfektionen oder Blutvergiftungen aus. Die daran Erkrankten schleppen sie mit in die Kliniken.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Offene oder entzündete Wunden sind eine der Hauptquellen für resistente Erreger in Kliniken. Im Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf schätzt der Leiter der Wundvorsorge, Matthias Augustin, dass die Ansteckungsrate durch die konsequente Isolierung von Wundpatienten auf unter ein Prozent gesenkt werden könnte.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Große Gefahr für geschwächte Patienten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Bakterien breiten sich überall dort aus, wo große Mengen Antibiotika im Umlauf sind. In Krankenhäusern genauso wie im Stall. Richtig gefährlich wird es, wenn die Keime ohnehin geschwächte Patienten erreichen. Zum Beispiel nach einer Operation. Setzen sie sich in der Operationswunde fest, breiten sie sich schnell bis zu den Organen aus. Die Folge: Lungenentzündungen oder Vergiftungen, die üblicherweise mit Antibiotika behandelt werden. Sind die resistenten Eigenschaften der Erreger dann noch nicht diagnostiziert, geht wichtige Zeit für die Rettung des Erkrankten verloren. Ihm helfen nur noch wenig verbliebene sogenannte Reserveantibiotika.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Die Wahl des falschen Mittels verstärkt die Ausbreitung der gefährlichen Keime sogar noch. Um diese Gefahr zu minimieren, werden Wundpatienten neuerdings nach Risikogruppen unterteilt. Bei bestimmten Vorerkrankungen, vorangegangenen Reisen oder nach Aufenthalten in Tiermastbetrieben, lassen Mediziner die Wundkeime aufwendig im Labor identifizieren. Das Screening ist teuer aber notwendig, um die Erreger rechtzeitig zu isolieren.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Während die Kliniken noch an der Umsetzung der neuen Hygienerichtlinien zur MRSA-Vorsorge arbeiten, kommt aus der Wissenschaft die nächste Hiobsbotschaft. Dick Heederick von der Utrecht University hat den Feinstaub im Umkreis von tausend Metern um Großställe niederländischer Mastbetriebe analysiert. Neben den MRSA-Keimen hat er auch das Erbgut von Bakterien analysiert, die spezielle Enzyme produzieren, die sogenannten Extended Spectrum Beta Lactamasen (ESBL).&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Diese Keime beherbergen in ihren Genen zwei besorgniserregende Eigenschaften: Sie zerstören Penicilline, die nach wie vor am häufigsten eingesetzte Antibiotikagruppe, und sie können diese Fähigkeit im menschlichen Darm leicht an Krankheitserreger wie zum Beispiel Coli-Bakterien weitergeben.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Die ESBL-produzierenden Bakterien hält Witte für eine noch größere Gefahr als MRSA. Man müsse darauf achten, dass solche Antibiotikaresistenzgene auf die Infektionserreger beim Menschen übertragen werden, sagt der Mikrobiologe. &amp;quot;Es trifft sich alles im Verdauungstrakt des Menschen und dort sind Resistenzgenübertragungen nachgewiesenermaßen möglich. Wenn dann der Selektionsdruck dazu kommt, also die Tatsache, das resistente Bakterienstämme immer besser überleben, dann können wir ein Problem bekommen, das in den nächsten Jahren nur schwer in den Griff zu bekommen ist.&amp;quot;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-7879847984848925121?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/7879847984848925121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=7879847984848925121' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/7879847984848925121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/7879847984848925121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/10/resistente-superkeime-erobern-die.html' title='Resistente Superkeime erobern die Umwelt'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-2078966884282825239</id><published>2011-10-17T16:40:00.000+02:00</published><updated>2011-10-17T16:41:21.323+02:00</updated><title type='text'>Grundeinkommen China</title><content type='html'>&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="article_label"&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;Wirtschaftsdokumentation&lt;/b&gt;  &lt;font size="1"&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/156631/index.html"&gt;http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/156631/index.html&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_image"&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/webtv/?110909_china0_makro.rm" target="dreisattv" class="article_imagemain"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/09_september/0909_chinas_umweltprobleme14_n_481x270.jpg" alt="" title="" class="article_imagemain"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;  &lt;a href="http://www.3sat.de/webtv/?110909_china0_makro.rm" target="dreisattv" class="article_imagemain"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/images/video_icon_i7v2.gif" class="article_image_video_icon" alt="Video"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_imageline"&gt;  &lt;a href="http://www.3sat.de/webtv/?110909_china0_makro.rm" target="dreisattv" class="article_link_anchor"&gt;Video ansehen&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_headline" id="article_id_headline"&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Chinas Umweltprobleme&lt;/b&gt;  Teil 2 - Tengtou - Die grüne Oase&lt;br&gt;  &lt;/div&gt;&lt;br&gt;Grundeinkommen, eine Villa für 9.000  Euro, viel frisches Gemüse und keine Schmutzfabriken. Das ist Tengtou.  Das Dorf macht vor, was die Regierung schon lange nicht durchzusetzen  vermag und wird zur Attraktion.&lt;div class="article_paragraph"&gt;&lt;div class="article_paragraphsection"&gt;&lt;a name="0" class="article_link_anchor"&gt;Aber  es geht auch anders. Das zeigt Tengtou, ein kleines Dorf in der  südchinesischen Provinz Zhejiang. Während viele Dörfer unter korrupten  Beamten leiden, die sich von Industriellen bestechen und ihre Orte in  Dreck und Armut versinken lassen, hat dieses kleine Musterdorf das  geschafft, was ganz China offiziell anstrebt: eine nachhaltige  Wirtschaftsentwicklung. Heute kann Tengtou jedem Bürger monatlich 650  Kuai, umgerechnet 70 Euro Grundeinkommen zahlen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ein Geheimnis  von Tengtou liegt darin, den erwirtschafteten Wohlstand von Anfang an  fair geteilt zu haben. Schon in den 80ern wurde für alle Dorfbewohner  eine Wohnsiedlung gebaut, die damals weit über den Standards lag. Später  dann, als Tengtou wirklich reich geworden war, konnten die Dorfbewohner  Villenbesitzer werden. Spezieller Dorfpreis: Neuntausend Euro.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Fu  Qiping, der Parteisekretär der Stadt erklärt: &amp;quot;Was den nationalen  Umweltschutz in China betrifft, so muss die Zentralregierung sich  durchsetzen und die Denkweise aller Chinesen muss geändert werden, ihr  Umweltbewusstsein muss erhöht werden.&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br clear="all"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph"&gt;&lt;div class="article_paragraphsection"&gt;&lt;div class="article_paragraph_headline"&gt;&lt;a name="6" class="article_link_anchor"&gt;Schmutzige Investoren verbannt&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="article_paragraph_imagebox"&gt;&lt;div class="article_paragraph_image"&gt;&lt;a id="article_image_0_27" href="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/09_september/0909_chinas_umweltprobleme13_n.jpg" target="dreisatzoom" title="" class="article_link_link"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/09_september/0909_chinas_umweltprobleme13_n_236x132.jpg" alt="" title="" class="article_paragraph_imagemain"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/images/vergroessern_lupe2.gif" class="article_image_zoom_icon_small" alt="Lupe"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;br&gt;In  dem Dorf funktioniert diese neue Form der Umerziehung. Mit einem  denkbar einfachen Mittel: Umweltverschmutzende Industrien wurden einfach  nicht nach Tengtou reingelassen. In der dorfeigenen Textilfabrik fallen  höchstens Stofffetzen an als Müll. Das Problem wird so einfach  ausgelagert, eine kleine Lösung, die natürlich nur für das kleine  Tengtou taugt und nicht für ganz China - die Werkbank der Welt. Immerhin  taten die Behörden von Tengtou das, was die meisten anderen Behörden in  China nie tun: sie sagten Nein zu potentiellen Investoren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;quot;Das  hat unsere wirtschaftliche Entwicklung sicherlich ein bisschen  verlangsamt. Aber inzwischen ist es ganz anders. Wir haben jetzt viele  Firmen, die auch umweltfreundlich sind. Das bringt uns Geld und wir  schützen gleichzeitig die Umwelt. Manche Investoren kommen sogar extra  wegen unserer guten Umwelt. Und der Tourismus hat uns viel Geld  eingebracht.&amp;quot;, beschriebt Parteisekretär Fu Qiping den Erfolg der  Provinz.&lt;/div&gt;&lt;br clear="all"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph_headline"&gt;&lt;a name="1" class="article_link_anchor"&gt;Öko-Tourismus - Natur als Attraktion&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="article_paragraph_imagebox"&gt;&lt;div class="article_paragraph_image"&gt;  &lt;a id="article_image_0_36" href="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/09_september/0909_chinas_umweltprobleme11_n.jpg" target="dreisatzoom" title="Obst und Gemüse sind immernoch mit Pestiziden belastet." class="article_link_link"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/09_september/0909_chinas_umweltprobleme11_n_236x132.jpg" alt="" title="" class="article_paragraph_imagemain"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/images/vergroessern_lupe2.gif" class="article_image_zoom_icon_small" alt="Lupe"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="article_paragraph_imageline"&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/imperia/md/images/makro/2011/09_september/0909_chinas_umweltprobleme11_n.jpg" target="dreisatzoom" title="Obst und Gemüse sind immernoch mit Pestiziden belastet." class="article_link_anchor"&gt;Obst und Gemüse sind immernoch mit Pestiziden belastet.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;br&gt;An  guten Tagen sind es mehr als 1000 Touristen, die durch Tengtous kleinen  Nachhaltigkeitspark wandern. Sie erleben das als aufregend anders.  Chinesischen Städter bilden sich normalerweise etwas darauf ein, der  Landarbeit entkommen zu sein. Im Öko-Dorf Tengtou aber ist es eine  beliebte Attraktion, Trauben selbst pflücken zu dürfen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Irgendwie  ist ja alles Bio, was wächst, aber hier wird auch das in der EU  verbotene Carbofuran großzügig eingesetzt. Der sorglose Umgang mit  Pestiziden straft das berühmteste Öko-Dorf Chinas Lügen. Tengtou mag in  vielen Punkten besser sein als andere Orte in China, doch seine Felder  behandelt es so wie der Rest Chinas – nämlich mit viel zu viel Chemie.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In  keinem Land der Welt wird die Erde mit so viel Dünger und Pestiziden  malträtiert wie in China. Nur 15% von Chinas Gesamtfläche sind urbares  Land, und das muss 1,3 Milliarden Menschen ernähren. Keine Gnade für den  Boden oder für die Menschen, die diese Ware kaufen und essen müssen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="article_link_label"&gt;Wirtschaftsdokumentation&lt;/div&gt; &lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/156200/index.html" class="article_link_link"&gt;&lt;img src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/onliner/2009/auslandsjournal/2304_umweltverschmutzung_china_481x270.jpg" alt="© caro" class="article_link_imagemain"&gt;&lt;span class="article_link_text_bild"&gt;&lt;span class="article_bold"&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Berge aus Gold&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/156200/index.html" class="article_link_link"&gt;&lt;span class="article_link_text_bild"&gt;Verseuchtes  Wasser, 80% höhere Krebserkrankungen und viel zu viel Dünger in den  Lebensmitteln. Chinas Wirtschaft boomt, doch die Folgen für Mensch und  Natur sind katastrophal. Doch es gibt Kämpfer für ein grünes China, auch  wenn der Feind oft die lokale Regierung ist.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b style="color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Obige Deutsch-TV propaganda vergisst, dass Deutschland ein riesiger Umweltsünder ist!!&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;h1 class="documentFirstHeading"&gt;                        &lt;span class="" id="parent-fieldname-title"&gt;             &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;China&lt;/span&gt;: &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r neue Bin La&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n         &lt;/span&gt;              &lt;/h1&gt;  	    &lt;h2 class="subtitle"&gt;                      &lt;span class="" id="parent-fieldname-subtitle"&gt;             Nach &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;m Drehbuch von George Orwell         &lt;/span&gt;              &lt;/h2&gt;          &lt;div class="documentByLine" id="plone-document-byline"&gt;                  &lt;/div&gt;&lt;font size="1"&gt;von Paul Craig Roberts 11.05.2011 	        — 	      &lt;a href="http://foreignpolicyjournal.com"&gt;foreignpolicyjournal.com&lt;/a&gt; / Antikrieg.com 	      		&lt;/font&gt;&lt;div class="documentByLine"&gt; 			&lt;span&gt; 		         		&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;                                                       &lt;p&gt;Eric Blair, besser bekannt unter         &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;m Schriftstellernamen George Orwell, hatte entwe&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r die         Gabe &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Prophezeiung o&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r einfach Glück. 1949 beschrieb         er in seinem Roman 1984 das Amerika von heute, und, wie         ich befürchte, auch sein Heimatland Großbritannien, das         nicht länger groß ist, son&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;rn das sich - &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;m Kurs         Washingtons folgend, &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;ssen Stiefel leckend und sich         &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;ssen Herrschaft über England und Europa unterwerfend -         finanziell und moralisch erschöpft, um die amerikanische         Hegemonie über &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n Rest &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Welt zu         unterstützen.   &lt;/p&gt; &lt;p&gt;In Orwells Prophezeiung herrscht         die Regierung &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s Großen Bru&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;rs über bedingungslos         ergebene Leute, die, zu eigenständigem &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;De&lt;/span&gt;nken unfähig,         ständig überwacht wer&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n. 1949 gab es noch kein         Internet, Facebook, Twitter, GPS etc. Die Überwachung         &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s Großen Bru&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;rs erfolgte durch Kameras und Mikrophone         im öffentlichen Bereich, so wie heute in England, und         durch mit Überwachungsgeräten ausgestattete         Fernsehgeräte im Privatbereich. Da je&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r dachte, was zu         &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;nken die Regierung für ihn vorgesehen hatte, war es         leicht, die wenigen herauszufin&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n, die abweichen&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;         Meinungen hatten.  &lt;/p&gt; &lt;p&gt;Furcht und Krieg wur&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n benutzt, um         alle bei &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Stange zu halten, aber nicht einmal Orwell         sah voraus, dass die Heimatlandsicherheit die         Geschlechtsteile von Flugpassagieren und Kun&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n von         Einkaufszentren abtasten wird. An je&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;m Tag im Leben         dieser Menschen kamen über das Fernsehen die zwei         Minuten &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s Hasses. Ein Bild von Emmanuel Goldstein,         einer Propagandakreation &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s Wahrheitsministeriums, &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r         als Ozeaniens Feind Nummer eins hingestellt wur&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;, wur&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;         im Fernsehen gezeigt. Goldstein war &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r nicht         existieren&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt; „Staatsfeind," &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;ssen nicht         existieren&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt; Organisation „die Bru&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;rschaft"         Ozeaniens terroristischen Feind darstellte. Die Bedrohung         durch Goldstein rechtfertigte die „Heimatlandsicherheit,"         die gegen alle bekannten Rechte &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Englän&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r verstieß         und „die Sicherheit" &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Bewohner von Ozeanien         aufrecht hielt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Seit &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;m 9/11 – mit zwei         Zwischenspielen von Sheik Mohammed und Mohamed Atta, &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n         bei&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n Rivalen bin La&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;ns in Sachen „Superhirn &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s         9/11" – spielte Osama bin La&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n die Rolle &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s         Emmanuel Goldstein &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s 21. Jahrhun&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;rts. Jetzt, nach&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;m         das Obamaregime die Ermordung &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s Goldstein unserer Zeit         verkün&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;t hat, muss ein neuer Dämon her, ehe die Kriege         Ozeaniens ohne Rechtfertigung dastehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hillary Clinton, die trübe Tasse,         die Außenministerin &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Vereinigten Staaten von Amerika,         ist fleißig dabei, &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;China&lt;/span&gt; zum neuen Feind Ozeaniens         aufzubauen. &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;China&lt;/span&gt; ist Amerikas größter Kreditgeber, was         aber Schwachkopf Hillary nicht abhielt, diese Woche hohe         Vertreter &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;China&lt;/span&gt;s wegen „Menschenrechtsverletzungen"         und fehlen&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;De&lt;/span&gt;mokratie abzukanzeln. &lt;/p&gt; &lt;p&gt;Während Hillary sich ihres leeren         Gere&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s erfreute und unsägliche amerikanische         Scheinheiligkeit zur Schau stellte, organisierten die         Strolche &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Heimatlandsicherheit Polizei und Sheriffs         &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r kleinen Stadt, in &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r sich die Western Illinois         University befin&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;t und stürzten sich auf friedliche         Stu&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;nten, die ihr jährliches Straßenfest abhielten. Es         gab keine Krawalle und keine Sachschä&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n, aber die         Bereitschaftspolizei o&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r die Spezialeinheiten &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r         Heimatlandsicherheit marschierten auf mit Soundkanonen,         beschossen die Stu&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;nten mit Gas und schlugen         sie.  &lt;/p&gt; &lt;p&gt;In &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Tat, falls sich jemand         dafür interessiert, was heute in Amerika passiert,         zerstören eine militarisierte Polizei und die         Heimatlandsicherheit die Verfassungsrechte &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r         friedlichen Versammlung, &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s Protests und &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r freien         Meinungsäußerung.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aus praktischen Grün&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n existiert         die Verfassung &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Vereinigten Staaten von Amerika nicht         mehr. Die Polizei kann schlagen, tasern, misshan&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;ln und         amerikanische Bürger rechtswidrig einsperren und braucht         keine unangenehmen Konsequenzen zu befürchten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Exekutivgewalt &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r         Bun&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;sregierung, von &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r wir seinerzeit erwarteten, sie         wür&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt; uns vor Missstän&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n auf bun&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;sstaatlicher und         lokaler Ebene beschützen, eignete sich unter &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;m         Bushregime die Macht an, sowohl die Gesetze &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r         Vereinigten Staaten von Amerika als auch das         Internationale Recht zu ignorieren, in einem Aufwaschen         mit &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Verfassung &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Vereinigten Staaten von Amerika         und &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n verfassungsmäßigen Gewalten &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s Kongresses und         &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Gerichtsbarkeit. Solange ein „Kriegszustand"         besteht, wie &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r unbefristete „Krieg gegen &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n         Terror," steht die Exekutivgewalt über &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;m Gesetz         und ist &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;m Gesetz gegenüber keine Rechenschaft         schuldig. Amerika ist keine &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;De&lt;/span&gt;mokratie, son&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;rn ein Land,         das von einem Kaiser &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Exekutivgewalt regiert wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hillary und natürlich auch &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r         Rest &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Regierung &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Vereinigten Staaten von Amerika         fürchtet sich aufgrund &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s neuen Berichts &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s         Internationalen Währungsfonds IWF, laut &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;m &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;China&lt;/span&gt; in         fünf Jahren die mächtigste Wirtschaft sein wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gera&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt; wie &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r         Militär/Sicherheitskomplex Präsi&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;nt John F. Kennedy         unter Druck setzte, wegen &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Kubakrise einen Krieg mit         &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Sowjetunion zu beginnen, solange die Vereinigten         Staaten von Amerika noch die nukleare Übermacht hätten,         schiebt Hillary jetzt &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;China&lt;/span&gt; in die Rolle &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s Emmanuel         Goldstein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img alt="http://blogs.reuters.com/china/files/2009/10/china4.jpg" src="http://blogs.reuters.com/china/files/2009/10/china4.jpg" height="289" width="436"&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;De&lt;/span&gt;r Hass muss mobilisiert wer&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n,         ehe Washington die ignoranten patriotischen Massen in &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n         Krieg führen kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie kann Ozeanien weitermachen,         wenn &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r erklärte Feind, Osama bin La&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n, tot ist? &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;De&lt;/span&gt;r         Große Bru&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r muss sofort einen neuen „Volksfeind"         erfin&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hillary in ihrer grenzenlosen         Duummheit hat sich allerdings ein Land ausgesucht, das         über an&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;re als militärische Waffen verfügt. Während         die Amerikaner in &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;China&lt;/span&gt; „Dissi&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;nten"         unterstützen, die dumm genug sind zu glauben, dass es in         Amerika &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;De&lt;/span&gt;mokratie gibt, sitzt die beschimpfte         chinesische Regierung auf einem Berg von Anlagewerten von         über US$2 Billionen, die abgestoßen wer&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n können,         wodurch &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Wechselkurs &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s Dollars und &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Dollar als         Reservewährung zerstört wer&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n, die wichtigste Säule         &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Macht &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Vereinigten Staaten von Amerika. &lt;/p&gt; &lt;p&gt;In einem beispiellosen Akt &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r         Scheinheiligkeit prangerte Hillary &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;China&lt;/span&gt; wegen „Menschenrechtsverletzungen"         an. Das als Vertreterin eines Lan&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s, das in unserer Zeit         die Menschenrechte von Millionen Opfern in Irak,         Afghanistan, Pakistan, Jemen, Libyen, Somalia, Abu         Ghraib, Guantánamo, in über die ganze Welt verstreuten         Geheimgefängnissen &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r CIA, in Gerichtshöfen &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r         Vereinigten Staaten von Amerika und durch die Verhaftung         und Beschlagnahme von Dokumenten amerikanischer         Antikriegs&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;monstranten verletzt hat. Es gibt nieman&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n         auf &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;m Planeten, &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r ärger als die Regierung &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r         Vereinigten Staaten von Amerika die Menschrechte         verletzt, und die Welt weiß das.  &lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Scheinheiligkeit und Arroganz         &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Politiker &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Vereinigten Staaten von Amerika und die         Lügen, die sie &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r amerikanischen Öffentlichkeit         einprägen, haben Washington zum Kriegsgegner &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s         bevölkerungsreichsten Lan&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Er&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt; gemacht, eines         Lan&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s, das verbün&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;t ist mit Russland, das über         ausreichend nukleare Waffen verfügt, um je&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;s Leben auf         &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Er&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt; auszulöschen. Die idiotischen Angsthasen in         Washington bemühen sich verzweifelt, &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;China&lt;/span&gt; als &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n neuen         bin La&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n aufzubauen, &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n Popanz für die zwei Minuten         Hass in je&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Nachrichtensendung, damit die einzige         Supermacht &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Welt die Chinesen kaltstellen kann, ehe         diese die Vereinigten Staaten von Amerika als die Macht         Nummer eins überholen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Kein Land auf &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r Er&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt; hat eine         verantwortungslosere Regierung und eine unberechenbarere         Regierung als die Amerikaner. Wie auch immer, die         Amerikaner wer&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;n ihre eigene Unterdrückung und die &lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt;r         Welt bis zum bitteren En&lt;span class="highlightedSearchTerm"&gt;de&lt;/span&gt; verteidigen. &lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-2078966884282825239?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/2078966884282825239/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=2078966884282825239' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/2078966884282825239'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/2078966884282825239'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/10/grundeinkommen-china.html' title='Grundeinkommen China'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-2669791376619840489</id><published>2011-10-13T06:06:00.001+02:00</published><updated>2011-10-13T06:06:28.628+02:00</updated><title type='text'>Erklärung: FINANZ INDUSTRIE = ZERSTÖRUNG</title><content type='html'>NZZ -- Paul Woolley hat mit Finanzgeschäften ein Vermögen gemacht. Jetzt lässt  er an der London School of Economics erforschen, warum die Märkte  verrückt spielen – und was man dagegen unternehmen kann. Im Interview  nimmt er Stellung zum Sinneswandel: "Die Investoren setzen auf  kurzfristige Bewegungen am Markt und glauben, damit höhere Rendite  erwirtschaften zu können, als wenn sie langfristig anlegen würden. Das  bringt nur den Akteuren der Finanzindustrie etwas. Sie generieren  Gebühren, weil ihr Bonus daran gemessen wird. Aber die Renditen, die  etwa Pensionskassen mit kurzfristigem Verhalten erzielt haben, lagen in  den letzten zehn Jahren nahe null! … Die Marktpreise für Aktien,  Obligationen, Rohstoffe oder Immobilien stimmen nicht mehr mit den  realen Werten der Anlagen überein. Sie sind völlig verzerrt. Entweder  schießen sie über und es gibt Preisblasen, oder sie kollabieren fast  ohne ersichtlichen Grund. … Seit Investmentfonds in Rohstoffe  investieren, stellen sie einen riesigen Flurschaden an. Plötzlich haben  große Anleger kumuliert 500 Milliarden Dollar in Rohstoffe geleitet, die  sie gar nicht brauchen. Für die Investmentfonds ist es nur ein Spiel.  Sie lösen damit aber riesige Preisschwankungen aus, und die verzerrten  Preise wiederum geben falsche Signale an Produzenten und Konsumenten der  Rohstoffe. … In Großbritannien krempeln Pensionskassen, die eigentlich  einen langen Anlagehorizont haben sollten, ihr Portefeuille einmal pro  Jahr komplett um. In den 25 Jahren, in denen Ihr Vorsorgevermögen  angelegt ist, wird es 25 Mal ausgewechselt. Das verursacht enorme Kosten  und dient nur den Banken und Fondsmanagern, welche die Wertpapiere  verkaufen und kaufen. Die werden reich, nicht Sie! … Die Finanzindustrie  hat verstanden, dass mit dem System unendlich viel Geld zu verdienen  ist. Dabei bestünde ihre Kernaufgabe nur darin, eine Infrastruktur für  die Realwirtschaft zu bieten. Geld soll von den Sparern dahin gelenkt  werden, wo es gut investiert werden kann. Heute aber schöpft die  Finanzbranche enorm hohe Renditen ab und bereichert sich auf Kosten der  Realwirtschaft. Das gefährdet das System. Die Finanzindustrie ist eine  zerstörerische Kraft geworden."&lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-2669791376619840489?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/2669791376619840489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=2669791376619840489' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/2669791376619840489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/2669791376619840489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/10/erklarung-finanz-industrie-zerstorung.html' title='Erklärung: FINANZ INDUSTRIE = ZERSTÖRUNG'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-5511056701125045674</id><published>2011-10-11T17:00:00.000+02:00</published><updated>2011-10-11T17:01:05.298+02:00</updated><title type='text'>Geht uns die Arbeit aus?</title><content type='html'>&lt;br&gt;Der Beitrag von Dr. Jenner &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://nhzzs.blogspot.com/2011/10/die-arbeit-geht-uns-nicht-aus-alles.html"&gt;http://nhzzs.blogspot.com/2011/10/die-arbeit-geht-uns-nicht-aus-alles.html&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;zeigt, wie der Begriff Arbeit oft noch wie im 19.Jahrhundert definiert wird. Bei der Debatte um zukünftige Modelle unseres gesellschaftlichen Lebens, also auch um Grundeinkommen, geht gerade um einen Paradigmenwechsel. An keiner Stelle fragt Dr. Jenner nach dem Sinn von Arbeitsleistungen. &lt;br&gt;  &amp;quot;Geht uns die Arbeit aus? Diese Fragestellung ist in sofern verkehrt, weil sie diese immer nur unter dem Gesichtspunkt von bezahlter Arbeit sieht. Was Menschen für notwendig und sinnvoll erachten, das kann doch getan werden! Arbeit gibt es genug. Dazu braucht es keine Lenkung, sondern Initiativkraft des Einzelnen. Was liegenbleibt, das wird auch nicht als sinnvoll erachtet zB. Kriegswaffen. Nun kommt bei vielen Leuten gleich der Verweis auf die sogenannte &amp;quot;Drecksarbeit&amp;quot;, die angeblich keiner machen will. Reinigungsarbeiten gehören für mich zu den sehr sinnvollen Tätigkeiten. Da sie aber heute schlecht angesehen und bezahlt werden, kommt man zu einer solchen Einstellung. Auf eine Transaktion an der Börse kann getrost verzichtet werden, auf ein sauberes Klo doch hoffentlich nicht! &lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;img alt="http://leoxp.de/media/files/2008/05/motivation-japan.jpg" src="http://leoxp.de/media/files/2008/05/motivation-japan.jpg"&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Japanische Arbeits Moral - Arbeiten Sie heute nicht fleissig, dann suchen Sie morgen fleissig nach Arbeit.&lt;/i&gt;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;&lt;br&gt;Geht man allein von quantitativen Begriff aus, dann kommt dieses in der heutigen Politik so beliebte sozialdemokratische Motto: Wir schaffen Arbeitplätze, koste es was es wolle! Dazu verschuldet sich der Staat regelmäßig in jeder Krise. Aber wie viele sinnlose Arbeitsplätze könnten entfallen und es gibt so viele sinnvolle Tätigkeiten. Arbeitsberater könnten z.B. junge Menschen beraten, den richtigen Beruf zu finden und nicht die &lt;br&gt;  Zahl der Zahnbürsten in den &amp;quot;Bedarfsgemeinschaften&amp;quot; kontrollieren. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="http://4.bp.blogspot.com/_4C_tSMqS810/Sy1GHf9nrvI/AAAAAAAAFDw/WWr86mSJAr0/s400/Arbeit+Macht+Frei,+Work+Will+Set+You+Free,+Auschwitz+..jpg" src="http://4.bp.blogspot.com/_4C_tSMqS810/Sy1GHf9nrvI/AAAAAAAAFDw/WWr86mSJAr0/s400/Arbeit+Macht+Frei,+Work+Will+Set+You+Free,+Auschwitz+..jpg"&gt;&lt;br&gt;  Arbeit macht Frei&lt;br&gt;Das alles geht nur durch die Abkoppelung von Arbeit und Einkommen. Diese muss man erst einmal gedanklich vollziehen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine neue Form von Sozialleistung sondern ein Hinarbeiten auf einen neuen Begriff von Arbeit und einer veränderten Lebenseinstellung, ein Bewußtseinsprozeß also, den  wir mit anstoßen müssen. &lt;br&gt;  Herzlichst,&lt;br&gt;&lt;br&gt;Debatte-grundeinkommen Mailingliste&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35368029-5511056701125045674?l=nhzzs.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nhzzs.blogspot.com/feeds/5511056701125045674/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35368029&amp;postID=5511056701125045674' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/5511056701125045674'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35368029/posts/default/5511056701125045674'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nhzzs.blogspot.com/2011/10/geht-uns-die-arbeit-aus.html' title='Geht uns die Arbeit aus?'/><author><name>nhzzs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15075261696810522277</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_4C_tSMqS810/Sy1GHf9nrvI/AAAAAAAAFDw/WWr86mSJAr0/s72-c/Arbeit+Macht+Frei,+Work+Will+Set+You+Free,+Auschwitz+..jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35368029.post-7800336580394975863</id><published>2011-10-10T21:05:00.001+02:00</published><updated>2011-10-10T21:05:54.929+02:00</updated><title type='text'>Tron Hacker erhängt - Selbstverbrennung Karl Koch</title><content type='html'>Montag, 02.07.2001 08:34&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die größten Hacker aller Zeiten - Teil 6: &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="http://www.autistici.org/rez/tron.jpg" src="http://www.autistici.org/rez/tron.jpg" height="228" width="217"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Boris &lt;span class="st"&gt;Floricic &lt;/span&gt; alias Tron&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Im letzten Teil unserer Hacker-Serie wollen wir Ihnen einen jungen Mann vorstellen, dessen Genie bis heute unerreicht ist. Die Rede ist von Boris F. alias Tron, dessen tragischer Tod die ganze Szene erschüttert hat. Ähnlich wie Capt&amp;#39;n Crunch oder Kevin Mitnick, ging es Tron niemals darum sich selbst zu bereichern, auch wenn seine Taten außerhalb der Legalität standen. Tron ist nicht zu vergleichen mit den Legenden Richard Stallman und Steve Wozniak, oder gar dem selbstgefälligen Kimble. Sein Schicksal ähnelt jedoch dem eines anderen jungen Mannes, die Rede ist von Karl Koch.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Der Bastler&lt;br&gt;&lt;br&gt;Am 22. Oktober 1998 erfüllte sich das Schicksal eines jungen Mannes, der in der Hackerszene Deutschlands als Genie galt. Boris F. alias Tron, war wohl einer der begabtesten Hacker seiner Zeit. Anders als etwa der drogensüchtige Karl Koch, oder der selbstgefällige Kim Schmitz, war Tron einfach nur ein in seine Ideen &amp;quot;verliebter&amp;quot; junger Mann. Jemand dem es nie um Geld ging, der an keine Weltverschwörung glaubte, sondern der der Welt beweisen wollte, daß es so etwas wie Sicherheit bei Computern nicht gibt.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Denn gerade die Sicherheit war sein Bereich. Er war der Meinung, daß wirklich jeder der über einigermaßen gute Fachkenntnisse verfügte, sich Zugang zu allen Rechnern dieser Welt verschaffen könne, seien es nun die Anlagen von Versicherungen, Banken, Atomkraftwerken, von Rüstungsfirmen oder gar dem Verfassungsschutz. Tron war allerdings niemand der nur große Reden hielt, nein er war angetreten es der Welt zu beweisen.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Doch wer war Tron eigentlich? Sein Vater sagte über ihn, &amp;quot;schon als kleiner Junge baute Boris alles auseinander, was er in die Finger bekam. Egal ob Radiogeräte, Fernseher, Uhren, Rasenmäher, nichts war vor ihm sicher&amp;quot;. Boris war nach dem Besuch der zehnten Klasse von der Schule abgegangen, obwohl alle ihm rieten, Abitur zu machen. Doch die Schule langweilte ihn nur, er fühlte sich unterfordert und unverstanden, und er wollte &amp;quot;fummeln&amp;quot;, so seine damalige Aussage. Daher machte er eine Lehre als Kommunikationstechniker.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Das Genie&lt;br&gt;&lt;br&gt;Doch nach der Lehre besann er sich, holte das Abitur nach und stürzte sich mit einem Eifer und einer Energie auf ein Studium der Informatik, daß Professoren und Mitschülern der Atem stockte. Einer seiner Professoren über ihn: &amp;quot;Er arbeitete unkonventionell, intuitiv und mit einer Geschwindigkeit, die seine Mitstudenten in den Seminaren nicht halten konnten&amp;quot;! Seine Diplomarbeit preist der Professor als &amp;quot;absolut genial&amp;quot;: ein kleiner Apparat, mit dem man einfach und billig ISDN-Telefongespräche ver- und entschlüsseln und damit abhörsicher machen kann.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Die Behörden wurden erstmalig im Jahr 1995 auf ihn aufmerksam. Damals wollte er mit einem Freund per Vorschlaghammer eine Telefonzelle &amp;quot;bearbeiten&amp;quot;. Herbeieilenden Polizisten erklärte er, daß daß er den Chip brauche, weil die Telekom die Software geändert habe. Damit wurde bekannt was bisher nur von der Telekom geahnt worden war, Tron war es gelungen, eine Telefonkarte zu entwickeln, die sich von selbst wieder auflud und mit der man unbegrenzt kostenlos telefonieren konnte. Dafür kassierte er dann eine Bewährungsstrafe von zehn Monaten.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Über die Presse wurde die deutsche Hacker-Elite, vom Chaos Computer Club (CCC), auf Tron aufmerksam und bot ihm einen Platz in ihren Reihen an, den er auch annahm. Auf das Konto des Genies ging auch der Nachweis von Sicherheitslücken im sogenannten GSM-Standard, der für Mobilfunknetze in 120 Ländern gilt. Für Boris F. wurde der &amp;#39;Chaos Computer Club&amp;#39; während seines Studiums zur zweiten Heimat. Der Zeichentrickfilm-Fan gab sich den Hackernamen Tron - ein Hacker-Held aus einem Walt-Disney-Film. Im Film gelangt Tron in einen Computer und kämpft in dieser virtuellen Welt um Leben und Tod gegen das Böse.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Doch das Bild vom einsamen Computerfreak, der in der virtuellen Welt verlorengeht und an der Einsamkeit zerbricht, trifft auf den Informatiker nicht zu. Seine Freitagabende mit den Freunden aus der Lehrzeit waren ihm heilig. Gemeinsam hatten sie einen Keller zum Kino umgebaut wo sich die Clique traf, redete, spielte, Filme ansah und bastelte. Ein Freund über Tron: &amp;quot;Er war zwar technisch brillant, aber manchmal etwas naiv und gutgläubig. Geld interessierte ihn absolut nicht. Wenn andere mit dem, was er entwickelt hatte, Taler scheffelten, war ihm das egal. Hauptsache, er hatte mal wieder bewiesen, was er drauf hatte.&amp;quot;&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Falsche &amp;quot;Freunde&amp;quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Boris erzählte seinen Eltern einige mal von Anwerbeversuchen dubioser Unternehmensberatungen, häufig äußerte er die Vermutung, seine Kontaktpersonen seien ausländische Geheimdienstler. Sonderlich überrascht oder gar verängstigt schien er nie darüber zu sein. Vielleicht war es seine letzte Arbeit, die Tron schließlich das Leben kostete, denn sie war mehr als nur brisant. Er hatte es sich zum Ziel gesetzt, eine sogenannte Smart Card zu entwickeln, die alle Pay-TV-Sender Europas freischaltet. Eine solche Karte hätte vermutlich den milliardenschweren europäischen Pay-TV-Markt in Turbulenzen gebracht. Die Herstellung einer solchen Smart Card gilt bisher als unmöglich, da in ihr eine angeblich undecodierbare Verschlüsselung enthalten sein soll. Mit einer ähnlichen Verschlüsselung hatte sich Tron jedoch schon in seiner Diplomarbeit beschäftigt.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Vielleicht war es sein nachgewiesener Kontakt zu einem italienischen Mafiosi, der mit ihm zwecks Umprogrammierung italienischer Pay-TV-Decoder Kontakt aufgenommen hatte, der ihn letztlich das Leben kostete. Boris hatte damals nur abgewunken und kein Interesse gezeigt. Vielleicht wußte der junge Mann aber einfach nur zuviel, oder wollte im entscheidenen Moment keinen Rückzieher machen, denn Freunde behaupten nach wie vor, daß er in der Woche vor seinem Tod mit der Arbeit an der Smart Card fertig geworden sei. &amp;quot;Da bekannt war, daß Tron seine Informationen nicht zu Geld machen, sondern die Bauanleitung für jedermann nutzbar ins Internet stellen wollte, hätte er einer Reihe von Leuten das ganz große Geschäft vermasselt&amp;quot;, sagte ein Freund.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Das Ende eines jungen Lebens&lt;br&gt;&lt;br&gt;Boris F. verließ sein Elternhaus am 17. Oktober 1998 mit den Worten: &amp;quot;Tschüs, ich geh&amp;#39; dann jetzt&amp;quot;. Danach fehlte jede Spur von ihm. Seine besorgten Eltern informierten am nächsten Tag bereits die Polizei, doch erst ein Spaziergänger fand 5 Tage später die Leiche eines jungen Mannes in einem Park nahe der U-Bahn-Station Britz-Süd im Berliner Stadtteil Neukölln. Erhängt an seinem eigenen Gürtel, verlängert mit einem Stück Gartendraht, seine Füße berührten den Boden. Er hatte Ausweispapiere und Geld bei sich, sein Schlüsselbund und ein Handy, und er trug eine schwarze Jeans und eine Windjacke. Es war Boris F. alias Tron.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Boris&amp;#39; Vater glaubt daß der Forschungsdrang seinen Sohn das Leben gekostet hat, weil er im entscheidenden Moment nicht aufgeben wollte. Der CCC glaubt nicht an einen Selbstmord, für den es schließlich kein Motiv gab. Vor allem als bei der Obduktion der Leiche bekannt wurde, daß die Leiche erst weniger als einen Tag am Baum hin. Tron hat also die 4 Tage davor noch gelebt. Was in dieser Zeit genau passiert ist, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Doch letztlich hat es den jungen Mann das Leben gekostet. Bei seine Beerdigung legten ihm Freunde eine Telefonkarte als letzten Gruß mit ins Grab, eine letzte Geste der Verbundenheit mit einem der ihren. Doch dort wo Tron jetzt ist, wird er sie aber nicht mehr brauchen.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Hier endet unsere kleine Serie, die natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Wir wollten Ihnen die großen Namen vergangener Tage noch einmal vorstellen, ihre Taten aufzeigen, die im Guten oder Bösen begangen, doch immer für eine Veränderung gesorgt haben. Künftige Generationen von Hackern werden sich an diesen Männern messen lassen müssen und ob sie jemals deren - wenn auch teilweise zweifelhafte - Klasse erreichen, ist mehr als fraglich.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Roland Silberschmidt&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="http://wdict.net/img/cryptophon.jpg" src="http://wdict.net/img/cryptophon.jpg" height="321" width="610"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Berliner Hacker Tron starb im Oktober 1998. Offiziell war es  Selbstmord. Doch niemand mag an Suizid glauben, weder die Eltern noch  seine Freunde. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Am 22. Oktober fand ein Spaziergänger in der Nähe des U-Bahnhofes  Berlin-Britz eine Leiche. Der Informatiker Boris F., 26, hing erhängt an  einem Baum im kleinen Park südlich der Post. Der Gürtel um seinen Hals  war mit einem Gartendraht verlängert und um einen Ast geknotet worden.  Die Füße des Toten berührten den Boden, er hatte Schlüssel, Papiere,  viel Geld und sein Handy in der Hosentasche. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Nach über einem Jahr der Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft im  Herbst den Fall zu den Akten gelegt. Offizielles Fazit: Selbstmord. Das  gerichtsmedizinische Gutachten legt sich eindeutig fest: kein Anzeichen  eines gewaltsamen Todes. Der Todeszeitpunkt: nur einen Tag vor dem  Auffinden der Leiche. Boris hatte noch ein Nudelgericht im Magen,  offenbar das, was ihm die Mutter am Samstag aufgetischt hatte. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Doch niemand mag an Suizid glauben, weder die Eltern noch seine Freunde.  Am wenigsten der Chaos Computer Club. Boris F. nannte sich „Tron&amp;quot; -  nach dem gleichnamigen Film - und war hauptberuflich Hacker. Der Held  des Kultstreifens gerät unfreiwillig in eine Cyberwelt und muss gegen  ein böses „Masterprogramm&amp;quot; kämpfen. Hilfe naht schnell: der gute Held  Tron terminiert die finstere Seite der Computermacht. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Der reale Tron galt als lebensfroher, direkter und offener Mensch. Er  hatte Angebote für hochdotierte Jobs - und unstrittig dubiose Kontakte  zu Geheimdienstlern und mafiösen Hintermännern. Die, die ihn kannten und  sein Wissen einschätzen können, halten Boris F. alias Tron neidlos für  „genial&amp;quot;. Mehrere Hacker-Seiten im Internet sind ihm gewidmet. In der  Presseerklärung des CCC zu Trons Tod heisst es, er sei &amp;quot;einer der  fähigsten Hacker Europas&amp;quot; gewesen. Einen Suizid könne man sich nicht  vorstellen. Angesicht der Umstände seines Verschwindens und Boris F.s  aussergewöhnlichen Fähigkeiten gehe man &amp;quot;von einem Verbrechen aus&amp;quot;. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Mysteriös war nicht nur das, woran Tron arbeitete: er simulierte  Telefonkarten, baute als Diplomarbeit ein abhörsicheres ISDN-Telefon,  manipulierte Smart Cards, die man braucht, um verschlüsselte  Fernsehprogramme sehen zu können und brachte sein Handy dazu, beim  Einschalten auf dem Display &amp;quot;Tron&amp;quot; anzuzeigen. Er galt der derjenige,  der als Erster die d-box Leo Kirchs und den Sender Premiere gehackt hat. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Mysteriös war auch sein Verschwinden. Fünf Tage, bevor man seine Leiche  fand, an einem Samstag gegen 14 Uhr, verliess er fröhlich das Haus  seiner Mutter, mit der zusammen er wohnte. Sein Laptop, von dem er sich  sonst nie trennte, war eingeschaltet. Er wolle nur kurz weg, um Geld für  den Geburtstag der Oma anzuheben. Am Morgen hatte er noch  Geschenkpapier gekauft. Ein Freund, der zufällig vorbeikam, begleitete  ihn ein Stück. Der Automat der Bank dokumentiert das letzte  Lebenszeichen des Hackers. Danach verschwand Tron. Sein Handy schaltete  sich am Sonntag abends aus - der Akku war leer. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Die Eltern versuchten schon am nächsten Tag die Polizei zu alarmieren,  der Vater brach sofort eine Geschäftsreise in Kroatien ab - Boris F. war  dafür bekannt, dass er seine Mutter immer informierte, wenn er nicht  pünktlich zum Abendessen kommen konnte. Doch niemand wollte ihnen  glauben, dass ihr Sohn nicht freiwillig verschwunden war. Bei  Erwachsenen werden Vermisstenanzeigen erst nach 48 Stunden aufgenommen -  die Vorschrift. Am Dienstag durchsuchte die Polizei die Wohnung der  Mutter und Trons Zimmer und beschlagnahmte die PCs. Grund: Der  verschwundene Hacker werde des „Computerbetrugs&amp;quot; verdächtigt. Die  Beamten vergessen aber im allgemeinen Chaos das Netzteil des Laptops,  was dazu führt, dass bis heute niemand die eventuell interessanten  Innereien des Computers analysierte. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Einen Tag, bevor der Tote gefunden wurde, begann die 3. Mordkommisson zu  ermitteln. Doch bis heute konnte sie weder herausfinden, wo sich Boris  F. nach seinem Verschwinden aufgehalten hat noch irgendetwas über ein  mögliches Motiv für Suizid. Der Vater des Hackers hat selbst  nachgeforscht. Der Wirt einer Kneipe in Britz will Boris F. noch am  Samstag, dem Tag seiner Verschwindens, gesehen haben. Tron habe mit zwei  Männern &amp;quot;in Jacketts&amp;quot; zusammengesessen. Offenbar habe es Streit  gegeben, denn Boris habe wenig geredet, sein Bier nicht getrunken und  missmutig ausgesehen. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Ohne Erfolg blieb auch der Chaos Computer Club, der vollmundig eigene  Ermittlungen ankündigte - ohne konkretes Ergebnis. Niemandem ist es  gelungen diejenigen aufzuspüren, mit denen Tron in den Wochen vor seinem  Tod zusammengearbeitet hat, an welchen Projekten er arbeitete und mit  wem er Kontakt hatte. „Boris war sehr verschwiegen&amp;quot;, sagt Andreas H.,  einer seiner engsten Freunde. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Der mysteriöse Tod des genialen Hackers wurde schnell zum Mythos und  Anlass für wilde Spekulationen. Viele Zeitungen weltweit berichteten  über den Fall, in Israel erschien die Yedioth Ahronoth mit einer  vierseitigen Titelstory: &amp;quot;Der Tod des Hackerkönigs&amp;quot;. Im Zimmer Trons  wurde ein geheimnisvoller Lieferschein einer israelischen Firma  gefunden, ohne Namen des Absenders. Das Unternehmen in Jerusalem ist  Marktführer für Verschlüsselungsverfahren bei PayTV-Karten und gehört  dem Medienzaren Rupert Murdoch. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Hans-Christian Schmid, Regisseur des Films &amp;quot;23&amp;quot;, dessen Held Karl Koch,  ebenfalls ein Hacker, vor zehn Jahren tot aufgefunden wurde, sagt, mit  Zynismus könne man den Tod von Boris F. als ideale Werbekampagne für  seinen Film ansehen. Die Fälle ähnelten sich, doch bei Tron glaube er an  Mord, während er bei Karl Koch Selbstmord vermutete. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Interessant ist, dass sich niemand bisher die Mühe gemacht hat, im  Internet die Szene zu erforschen, in der und für die Boris F. gearbeitet  hat. Dutzende von Web-Seiten bieten illegale Software für PayTV an.  Offenbar interessiert das die Anbeiter des Abonnement-Fernsehens wenig.  Fast alle Chipkarten werden gehackt und als sogenannte MOSC (modified  official satellite card) mit geänderten Algorithmen ins World Wide Web  gestellt. Damit kann man gratis alles sehen, wofür die Moguln des PayTV  wie Leo Kirch vom normalen Zuschauer Geld fordern. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Hier galt Boris aus Berlin-Britz als einer der Grössten. Hier  verschaffte er sich Ruhm und Ehre. Der Kreis der Smart Card-Spezialisten  ist elitär und klein. Man verkehrt nur per verschlüsselter E-mail und  nennt sich &amp;quot;Dr. Overflow&amp;quot;, &amp;quot;Chipmaster&amp;quot; oder eben &amp;quot;Tron&amp;quot;. Es geht  weniger um Geld als darum, den Entwicklern von Chipkarten in großen  Konzernen zu zeigen, was eine Hacker-Harke ist. Die Griechen, Italiener  und Araber in Berlin, die sich in dieser Szene auskennen, brauchen so  auf ihr Gratis-Heimatfernsehen nicht verzichten. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Die Hacker werden umworben von Händlern verbotener Software, die die  umprogrammierten Karten im Internet anbieten. Händler und Hacker  verhalten sich wie der Wolf und Rotkäppchen. Einer der umtriebigsten  Dealer und Kunde von Tron, ein Multimillionär aus der Nähe von Hamburg  mit Doktor-Titel und standesgemäßem Rolls-Royce, sagt über Boris F. und  dessen Freunde: &amp;quot;Das sind doch Hacker. Die Jungs haben vom Leben keine  Ahnung. Ich zahle 100 Mark bei denen und verkaufe die Karten für das  Zehnfache.&amp;quot; Niemand zweifelt auch daran, dass ein ehemaliges  regierungseigenes Unternehmen in Sofia, unstrittig vom russischen  Geheimdienst gesponsort, in großem Stil Pay-TV- und andere Chipkarten  verhökert. &amp;quot;Die laufen dort mit Pistoleros herum&amp;quot;, sagt der belgische  Händler &amp;quot;Joy&amp;quot;, der sich in Bulgarien regelmäßig mit Nachschub versorgt.  „Joy&amp;quot; war auch einer der Kunden Trons und zeigt sich über dessen Tod  bestürzt. &amp;quot;Der war doch eine ehrliche Haut&amp;quot;. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Das sagen alle. Auch ein ehemaliger Scotland-Yard-Mann, Ray A., der sich  1998 mit Tron im Kempinski traf und ihn für die israelische Firma NDS  werben wollte. Der Berliner Hacker hätte ein interessantes Team  kennengelernt: der &amp;quot;Chief Scientist&amp;quot; des Unternehmens, Yossi Z., hat in  seiner Jugend versucht, Palästinenser in die Luft zu sprengen und erst  im Knast sein Mathestudium beendet. Die Hacker-Headhunter hatten keinen  Erfolg, denn Boris F. war am großen Geld nicht interessiert. Auch ein  zweites und per Handy konspirativ verabredetes Treffen im Hilton blieb  ohne Ergebnis. Tron wollte hacken, sonst nichts. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Der Berliner Mordkommisson blieben durch das gerichtsmedizinische  Gutachten die Hände gebunden. Mord war so gut wie ausgeschlossen.  Dennoch hegten auch die ausgefuchsten Kripo-Beamten leise Zweifel. Sonst  hätte man gar nicht erst mit den Ermittlungen beginnen müssen, sondern  die Akten gleich geschlossen. Doch Telefonate mit den in ganz  Deutschland verstreuten Chipkarten-Hackern zeigen keine Ergebnisse. Die  wollen nichts wissen, und wenn sie etwas wissen, sagen sie es nicht der  Polizei. Khaled C. aus Bonn zum Beispiel, den noch niemand befragt hat.  Der hat Boris verraten, wie man die Algorithmen von Chipkarten knackt,  die die südafrikanische Firma Mindport produziert. Deren &amp;quot;Irdeto&amp;quot;-System  setzt auch Leo Kirch ein. Mit ihm wollte Boris in der Nacht vor seinem  Verschwinden unbedingt telefonieren - Khaled war nicht zu Hause. Oder  Oliver K., der mit Frau, Kindern und Dutzenden von Hunden im Saarland an  der Grenze zu Frankreich wohnt und mit einem Lasercutter im Wert von  knapp 100000 Dollar die Leiterbahnen von Chipkarten mikrometergenau  durchschießt. Bei ihm ließ sich Tron noch im letzten Sommer in die  letzten Prozessor-Geheimnisse einweihen. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Vieles war jedoch ganz anders, als es in den Medien behauptet wurde.  Tron wollte zwar einen Job und hat sich beworben. Doch geniale  Einzelgänger sind in jungen dynamischen Firmen nicht gefragt. Man muss  sich den Regeln anpassen. Und Boris F. war Legastheniker - Schreiben  bereitete ihm große Mühe. Dafür hackte er auf die Tastatur seiner PCs  ein, schneller als man gucken konnte. Diejenigen, die sich als seine  Freunde ausgaben, entpuppten sich als Bekannte, die nicht die geringste  Ahnung davon hatten, was ihren &amp;quot;Freund&amp;quot; in Wahrheit bewegte. &amp;quot;Alle haben  ihn nur ausgenutzt&amp;quot;, sagt Klaus Ruckschnat, Hauptkommissar und der  Leiter der 3. Mordkommission. Und manchmal ist sogar etwas gelogen, wenn  es ausnahmslos alle Zeitungen schreiben: Boris F. war auch kein  Mitglied im Chaos Computer Club. Professor Clemens K., bei dem Tron an  der TFH Wedding studierte, meint: &amp;quot;Er hat dort nicht die Freunde  gefunden, die er gesucht hat.&amp;quot; &lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;h2&gt;Interview mit Hauptkommissar Klaus Ruckschnat, 44, Leiter der 3. Mordkommission des Berliner Landeskriminalamts&lt;/h2&gt;  Warum ist es der Mordkommission nicht gelungen, das Notebook des toten Hackers Boris F. alias &amp;quot;Tron&amp;quot; zu untersuchen? &lt;br&gt;&lt;br&gt; - Zunächst geht es immer darum, Spuren zu sichern, mögliche Zeugen  ausfindig zu machen und zu befragen. Die beschlagnahmten Computer haben  wir erst zu einem späteren Zeitpunkt untersucht. Ganz gleich, wie die  Polizei technisch ausgestattet ist: Tötungsdeliktee am Menschen haben  höchste Priorität. Wir können jederzeit externe Fachleute mit der  Untersuchung beauftragen, wenn es nötig ist. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Boris F. hat sein Notebook nie aus den Augen gelassen. Wenn es Hinweise  auf mögliche Täter oder deren Motive gäbe, wären die vielleicht dort zu  finden. &lt;br&gt;&lt;br&gt; - Damals erschien uns der Chaos Computer Club als kompetent, technische  Unterstützung bei der Untersuchung des Notebooks zu leisten. Aufgrund  der Tatsache, dass die scheiterten, habe ich jetzt meine Zweifel. Eine  Mitglied des CCC ist mehrere Male hier gewesen. Ihm ist es aber nicht  gelungen, den Computer in Betrieb zu nehmen. Es fehlte das Netzteil. Bei  der Beschlagnahme der Geräte kurz nach dem Verschwinden Boris F.s ist  in seinem Zimmer keines gefunden worden. Wir haben bei der Berliner  Niederlassung der Herstellerfirma angefragt, dort verwies man uns an die  Zentrale. Wenn es Indizien für Mord gegeben hätte, hätten wir uns  natürlich weiter um das Netzteil bemüht. &lt;br&gt;&lt;br&gt; Das gerichtsmedizinische Gutachten schließt eine Gewalttat definitiv aus. Warum haben Sie dann überhaupt noch ermittelt? &lt;br&gt;&lt;br&gt; - Der Vater des Toten behauptete, es s
